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Lehrmethoden
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Ein umfangreiches Methodenrepertoire hilft Ihnen, für unterschiedliche Wissensgebiete und Zielgruppen die geeignete Herangehensweise zu finden. Das Erproben neuer Verfahren und Methoden kann dazu verhelfen, adressatengemäßer und interessanter zu lehren und die Eigenaktivität der Studierenden zu fördern.
Hinsichtlich der methodischen Konzeption unterscheidet
Einsiedler (1981)
drei Lehrverfahren, die sich durch verschiedene Grade
der Strukturierung und Aktivierung der Lernenden auszeichnen:
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Darbietende Lehrverfahren
haben einen hohen
Strukturierungsgrad, die Aufbereitung der Inhalte und die Gestaltung der
Lehr- und Lernprozesse werden weitgehend vom Lehrer bestimmt (z. B.
Vortrag, Vorlesung, Demonstration, Vormachen). Diese Verfahren sind
besonders geeignet, wenn man in ein Themengebiet einführen oder
Ergebnisse zusammenfassen will.
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Erarbeitende Lehrverfahren
haben einen mittleren
Strukturierungsgrad. Der Lehrende steht nicht mehr im Mittelpunkt, der
Unterrichtsablauf ist teils festgelegt, teils offen gestaltet zur
Stärkung der Eigenaktivität der Lernenden (z. B. Problembasiertes
Lernen, angeleitetes Praktikum oder Übung, Dialog
Lehrer-Schüler).
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Explorative Lehrverfahren
unterscheiden sich von erarbeitenden
Verfahren durch den höheren Grad an Eigenaktivität der Lernenden. Die
Methoden weisen einen geringen Strukturierungsgrad auf, die Lernenden
müssen weitgehend selbständig Sachstrukturen herausarbeiten und in ihre
kognitive Struktur transformieren und integrieren (z. B. Projektarbeit,
Fallstudie, Planspiel).
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Weitere Informationen
Ausgehend von den Methoden Gruppenlernen, Projektarbeit und Lernspiele
stellen wir Ihnen in den Vertiefungen virtuelle Einsatzszenarien vor.
Gruppenlernen
Kooperatives Lernen kann positive Effekte auf die Lernleistung der Studierenden haben und fördert zudem die soziale Kompetenz. Doch der gemeinsame Lernprozess muss moderiert und strukturiert werden. Ohne Steuerung durch den Dozierenden kann die Kooperation leicht im Sande verlaufen. Die Vertiefung gibt einen Überblick verschiedener Methoden, um die Arbeit in gruppen zu strukturieren.
Projektarbeit
Projektarbeit zielt auf die Eigenaktivität der Studierenden ab. Projekte sollen einen praktischen Bezug zum späteren Berufsalltag aufweisen. Durch die selbstständige Durchführung erlangen die Teilnehmenden fachliche Kompetenzen und lernen, ihr Wissen auf neue Anwendungsfelder zu übertragen.
Lernspiele
Der Einsatz von Spielen im Allgemeinen und Computerspielen im Besonderen eröffnet bei der Wissensvermittlung eine Vielzahl an Möglichkeiten, Kenntnisse aktiv anzuwenden und somit zu vertiefen. In der Faszination des Spiels können Lernprozesse auf besondere Weise unterstützt und erleichtert werden.
Letzte Änderung:
05.03.2007
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