Die Beratungs- und Supportressourcen an Ihrer Hochschule sind für die Realisierung eines Medienprojektes in zweierlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen bezüglich Ihrer eigenen Kenntnisse in der praktischen Umsetzung: Was trauen Sie sich handwerklich und zeitlich zu, wo bräuchten Sie eventuell Hilfe? Zum anderen bezüglich der technischen Betreuung Ihrer Studierenden. Auch hier können – je nach Medienkompetenz der Teilnehmenden – Schwierigkeiten auftreten.
Es empfiehlt sich, geeignete Beratungsmodalitäten und gegebenenfalls auch
Schulungstermine rechtzeitig mit den zentralen Einrichtungen abzusprechen.
Auch innerhalb Ihrer Fakultät gibt es eventuell Serviceeinrichtungen, die
Handreichungen leisten oder Ihnen Betreuungsaufwand abnehmen können.
Um sicherzustellen, dass die Teilnehmenden Ihrer Lehrveranstaltung über
die nötigen technischen und medialen Kompetenzen verfügen bzw. diese
selbstständig erwerben, können Sie entsprechende Zugangsvoraussetzungen
formulieren. Allerdings scheitert die Qualifikation nicht immer am fehlenden
guten Willen der Studierenden:
Oftmals wissen gerade Studienanfänger nicht, wer welche Angebote zur
Verfügung stellt. Wenn verschiedene zentrale Einrichtungen konkurrierend
statt koordiniert Schulungen, Services und Beratungen anbieten, gehen die
einzelnen Leistungen leicht unter. Hier können Sie den niedrigschwelligen
Zugang erleichtern, indem Sie - zum Beispiel auf Ihrer
Homepage
- entsprechende Veranstaltungen ankündigen.
Um selbst den Überblick zu behalten, lohnt sich ein Blick auf
die Universitätswebsite. An manchen Hochschulen sind außerdem
Kompetenzzentren eingerichtet worden, die die Kompetenzen der einzelnen
zentralen Einrichtungen bündeln und als zentrale Anlaufstelle dienen. Ein
Beispiel ist das
Kompetenzzentrum für Digitale Medien
(e-Competence)
an der Hochschule Duisburg-Essen.
Mehr Informationen zu Supportstrukturen und Inhalten erhalten Sie im
Bereich
Projektmanagement.