Eine sinnvolle Ergänzung bestehender
Software
um die Funktionen eines RSS-Readers stellt der Firefox-
Browser
dar, der von der Mozilla-Foundation entwickelt wird. Den Browser
selbst als RSS-Reader zu verwenden ist nahe liegend, da man in der Regel das
Angebot eines RSS-Feeds auch im Browser entdeckt: Man findet eine neue
Website zu einem interessanten Themenbereich und stellt fest, dass sie einen
RSS-Feed anbietet. Wird ein externer Feed-Reader wie
RSSOwl
oder
Thunderbird
verwendet, so muss zunächst die
Adresse des Feeds kopiert und in einem neuen Abonnement im Feed-Reader
eingefügt werden. Browser wie Firefox bieten eine geschicktere Lösung
an:
Abbildung: RSS-Funktion des Browsers Firefox
- Am rechten Rand der Adresszeile zeigt ein kleines orange-farbenes
Icon
an, dass diese Website einen oder mehrere RSS-Feeds anbietet.
Durch Klick auf dieses RSS-Icon, das inzwischen in dieser Form auch im
Internet Explorer und in Opera verwendet wird, gelangt man zu einer
Übersicht über alle abonnierbaren RSS-Feeds dieser Seite und erhält die
Möglichkeit, diese RSS-Feeds als so genannte dynamische
Lesezeichen
zu seiner bestehenden Lesezeichensammlung
hinzuzufügen.
- Firefox verwaltet dynamische und herkömmliche Lesezeichen auf gleiche
Weise, wodurch sich RSS-Feeds in die Ordner-Struktur der
Lesezeichenverwaltung integrieren und so nach Bedarf sortieren lassen.
- Jedes dynamische Lesezeichen zeigt die derzeit im Feed vorhandenen
Einträge in chronologischer Reihenfolge. Verfügt die Seite über so genannte
Favicons, kann man anhand dieser erkennen, ob ein Eintrag bereits gelesen
wurde.
Ein Nachteil dieser RSS-Verwaltung besteht darin, dass der Browser – anders
als externe Software wie
RSSOwl
oder
Thunderbird
– keine Einträge speichert, die nicht
mehr im Feed vorhanden sind. In der Regel werden die aktuellsten 10 bis 20
Einträge angezeigt. Ein weiterer Nachteil dieser Methode ist, dass es
umständlicher ist, sich einen Überblick über alle neuen Einträge aller
Abonnements zu verschaffen.