Die Lehrveranstaltungsform Seminar sieht die Erarbeitung vertiefender Inhalte zu einem bestimmten Themengebiet vor. Dabei wird der Lehrstoff nicht von den Lehrenden aufbereitet und dargeboten, vielmehr erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte selbständig und präsentieren diese in Form von Referaten.
Im Anschluss an die Vorträge findet im allgemeinen eine Diskussion statt,
die Raum für Reflexion und konstruktive Kritik bietet. Darüber hinaus ist
meist die Abgabe einer schriftlichen Fassung der Ergebnisse in Form einer
Hausarbeit im Anschluss an die Lehrveranstaltung vorgesehen.
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Die Lehrenden sollten im Seminar die Rolle von Beratern und
Moderatoren einnehmen. Als Spezialisten im Themenbereich beraten sie die
Studierenden bei der selbständigen Arbeit; als Moderatoren leiten sie
die Diskussion und geben – wenn nötig – entsprechende
Hintergrundinformationen. Seminare werden verstärkt in den
Geisteswissenschaften angeboten, die Teilnehmerzahl ist oftmals
begrenzt.
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Durch den Einsatz von Multimediakomponenten können Charakteristika eines
Seminars unterstützt werden. Verschiedene Aspekte der Kategorien Inhalt,
Kommunikation und Organisation müssen bei der Einbeziehung von Medien zur
Unterstützung eines Seminars beachtet werden. Hierzu finden Sie
weiterführende Informationen in den Vertiefungen.
Die
Philipps-Universität Marburg
bietet ein
Hybridseminar
zum Thema qualitative Textanalyse
an. Dieses besteht aus wenigen
Präsenzphasen und viel eigenverantwortlichem Lernen im Selbststudium oder
auch in Gruppen. Hierbei wird die Möglichkeit gegeben die Text- und
Inhaltsanalyse auf praktische Weise zu erschließen und sich mittels Chat und
Foren darüber auszutauschen.
Ein weiteres Beispiel für ein virtuelles Seminar zum Thema Kunst im
historischen Diskurs aus dem Jahr 2002 finden Sie an der Universität Zürich:
http://www.mnemosyne.unizh.ch/.