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Glossar

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A/V-on-Demand
Unter Audio- bzw. Video-on-Demand versteht man das Rezipieren oder das Herunterladen von Audio- respektive Videomaterial auf Benutzeranfrage, d.h. zu einem vom Benutzer spezifizierten Zeitpunkt. Das direkte Betrachten erfolgt zumeist in Form eines Audio- bzw. Videostreams. Heruntergeladene Inhalte lassen sich mit entsprechender Abspielsoftware öffnen.

AAC/Advanced Audio Coding
Advanced Audio Coding (AAC) ist ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren/-format für Audioinhalte, entwickelt von der MPEG. Bei der Entwicklung des AAC-Codecs wurden Schwächen gegenüber dem MP3-Verfahren verringert. Das Kodierungsverfahren wurde verbessert und mit neuen Verfahren (Tools) erweitert. Im Eingangssignal werden tonale und geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert, laute plötzliche Geräusche, bei denen klirrend-metallische Artefakte im MP3 hörbar wurden, entschärft.

Access
siehe Remote Login

Accessibility/Web Accessibility
Accessibility bedeutet "Zugänglichkeit" und bezieht sich ursprünglich auf die barrierefreie Gestaltung baulicher Maßnahmen. Im Bereich des Internet ist mit Web Accessibility mittlerweile der barrierefreie Zugriff auf Webseiten gemeint. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Webdesignern einerseits auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden, andererseits auf unterschiedliche Webbrowser-Versionen oder Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen werden. Das W3C hat mit den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern soll (englischsprachiges Original unter http://www.w3.org/TR/WCAG/).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Artikel "Barrierefreiheit im Internet" finden Sie in unserem Portal.


Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Onlinedienst oder Mailboxkonto bei einem Internetanbieter (Provider). Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort, mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails erhält.

ACL/Agent Communication Language
ACL wurde als gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen Agenten entwickelt. Die meisten Agent Communication Languages basieren auf der Sprechakttheorie. Mögliche Sprechakte eines Agenten sind "request", "refuse" und "agrees". Meistens kann ein Agent mehrere Ontologien entschlüsseln.

ActionScript
ActionScript ist eine zu Beginn vom Unternehmen Macromedia (mittlerweile Adobe) entwickelte Skriptsprache, die Bestandteil von Flash ist. ActionScript ähnelt in Syntax und Verwendung JavaScript bzw. Java und ermöglicht eine ereignisorientierte Manipulation einer Flash-Animation hinsichtlich Ablauf und Gestaltung.

Active Server Pages
siehe ASP

ActiveX
ActiveX ist ein Softwarekomponentenmodell von Microsoft. Seit der Einstellung des Internet Explorers für den Mac gibt es ActiveX nur noch für das Betriebssystem Windows, da ActiveX-Elemente nur durch den Internet Explorer unterstützt werden. Andere Browser unterstützen aus Sicherheitsgründen kein ActiveX. Ein ActiveX-Programm wird über das Internet geladen und dann auf dem PC gestartet. Da ActiveX-Programme einen vollständigen Zugriff auf das System zulassen, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch fehlerhafte Komponenten.

Ad
Ad steht als Abkürzung für Advertisement und bezeichnet in Kombination mit verschiedenen Begriffen Faktoren der Onlinewerbung. Unter dem Begriff Ad-Clicks wird z. B. die Anzahl der Klicks auf eine Werbefläche (Ad-Space) verstanden, der Seitenaufruf wird Ad-View genannt, die Seitenaufrufzeit Ad-View-Time, der Werbebrief Ad-Mail, das Werbebanner Ad-Banner.

Adaptivität
Unter Adaptivität wird die Anpassung eines Systems an die Präferenzen des jeweiligen Nutzers aufgrund von Interaktionsdaten verstanden. Dadurch soll die Benutzerfreundlichkeit (usability) und die Lernfreundlichkeit (learnability) auf einem möglichst hohen Niveau realisiert werden. Angepasst werden zum Beispiel Aufgaben-, Präsentations- und Antwortzeiten, der Schwierigkeitsgrad sowie Hilfen beim entdeckenden Lernen oder der Informationszugriff in Hypertext-Systemen.

Adobe Integrated Runtime
siehe AIR

Advance Organizer
Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial vorangestellt wird. Wichtige Textinhalte werden in abstrakter Form durch Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur (Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-)Wissen erleichtert.

Advanced Audio Coding
siehe AAC

Advanced Research Projects Agency Network
siehe Arpanet

Agent Communication Language
siehe ACL

AICC/Aviation Industry CBT Committee
Das AICC wurde 1988 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde gegründet und ist ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern und Spezialisten für Computer-Based-Training-Systeme (CBT), die E-Learning-Standards entwickeln und definieren. Das AICC bietet eine Zertifizierung für Lernplattformen sowie Autorenwerkzeuge an. Es hat die CMI-Richtlinien (Computer Managed Instruction) aufgestellt. Produkte, die entweder vom AICC zertifiziert oder AICC-kompatibel sind, sind u. a. Authorware, Hyperwave, ILIAS und Lotus Learning Space.
Siehe auch: Authorware-Steckbrief, ILIAS-Steckbrief.
Direkt zu www.aicc.org.


AIFF/Audio Interchange File Format
AIFF (Audio Interchange File Format) ist ein vor allem auf Mac-Rechnern verbreitetes Format zur verlustfreien, unkomprimierten Speicherung von Audiomaterial. Es ist vergleichbar mit dem auf Windows-Systemen gebräuchlichen WAVE-Format.

AIR/Adobe Integrated Runtime
Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung für plattformübergreifende Rich Internet Applications (RIAs). Mit AIR wird es möglich Webanwendungen auf den Desktop zu holen und ohne Browser auszuführen.

Ajax
Ajax (Asynchronous JavaScript and XML) koppelt diverse Techniken wie JavaScript, XHTML, HTML und XML. Dabei werden im Hintergrund JavaScript-Anweisungen vom Browser an die Ajax-Engine geschickt und von dort aus (per XMLHttpRequest) asynchron Daten zum und vom Webserver übertragen. Dadurch können sich Inhalte einer Webseite oder -anwendung auch ohne kompletten Neuladevorgang ändern. Diese Form des Datenaustauschs zwischen Client-Browser, Ajax-Engine und Webserver ermöglicht die Erstellung eindrucksvoller, dynamischer Webanwendungen. Google liefert in mehreren Projekten (Google Maps, Google Docs usw.) Beispiele für den Einsatz von Ajax. Auch viele der hochgelobten Web-2.0-Angebote wie die Fotoseite flickr setzen die Ajax-Technik für viele ihrer nützlichen Funktionen ein.
Weiterführende Informationen und Links finden Sie im Wikipedia-Artikel zu Ajax.


Alphakanal
Über den Alphakanal werden bei der Farbdarstellung auf Monitoren oder in Videos Informationen über die Transparenz von Bildpunkten (Pixel) transportiert. Neben den drei Kanälen Rot, Grün und Blau (RGB) für die Farbdarstellung auf dem Bildschirm oder der CMYK-Kodierung für die Druckfarben wird über den Alphakanal zusätzlich ein Byte pro Pixel für die Information über die Durchsichtigkeit benötigt. Damit lassen sich 256 Graustufen darstellen, die die Sichtbarkeit, beziehungsweise Deckkraft des jeweiligen Pixels in einem Bild bestimmen. Ein weißer Pixel (255) im Alphakanal erzeugt auf dem Monitor einen zu 100% sichtbaren Pixel im Gesamtbild. Ein schwarzer Pixel (0) im Alphakanal lässt das Gesamtbild an dieser Stelle durchsichtig erscheinen.

American Standard Code for Information Interchange
siehe ASCII

Anchored Instruction
Instructional-Design-Modell, das auf die Verbesserung der Anwendung von Wissen zielt und zugleich projektorientierte Aufgaben zulässt. Kern ist ein narrativer Anker. Interdisziplinäre Fragestellungen werden unter Verwendung audiovisueller Medien bearbeitet.
Weitere Informationen bietet der Langtext "Instruktionsdesign".


Animated GIF
Animated GIF ist eine Funktion des GIF-Formats, die das Abspielen mehrerer Einzelbilder einer GIF-Datei in einer definierten Reihenfolge ermöglicht. Animierte GIFs sind im Internet sehr verbreitet, da sie von fast allen Browsern unterstützt werden. GIF-Animationen haben meistens eine etwas kleinere Datenmenge als andere Animationsformate, wie etwa Java-Applets.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Animatic
Das Animatic (auch: Story Reel) ist ein gefilmtes Storyboard. Es werden die Einzelbilder des Storyboards zu einem Film zusammengefügt und ggf. durch Soundtrack und Dialoge ergänzt. So können z. B. Kameraeinstellungen, Timing und Komposition des Films überprüft werden. Das Animatic ermöglicht die Präsentation einer Idee vor ihrer Umsetzung und ist häufig bei Trickfilmen, Animationen und Spezialeffekten im Film zu finden.

Animation
Animationen entstehen durch das Aneinanderreihen von Bildern mit unterschiedlichen Bildinhalten beziehungsweise Bildpositionen. In Bilder- oder Grafikanimationen werden mehrere Objekte übereinandergelegt. Die einzelnen Bilder aus dem Bilderstapel werden an einer definierten Position in einer bestimmten Reihenfolge eingeblendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in den Rubriken Medientechnik und Didaktisches Design.


Anker
Als Anker (engl.: anchor bzw. anchor element) wird eine Sprungmarke innerhalb eines HTML-Dokuments bezeichnet. Der Anker stellt einen Link dar, der die Navigation innerhalb von Webseiten ermöglicht. Das zugehörige Tag wird auf der HTML-Ebene mit <a> eingeleitet. Anker werden häufig in längeren Dokumenten (etwa vor Zwischenüberschriften) gesetzt, um die Auffindbarkeit von Textstellen zu verbessern.

Annotation
Eine Annotation ist eine Anmerkung oder Hervorhebung zu einem bereits vorhandenen Text bzw. Dokument.

Ant
Ant (engl.: another neat tool) ist ein Werkzeug zur automatischen Kompilierung von Quellcode-Dateien der Programmiersprache Java. Es ist Open Source und Teil des Apache-Projekts. Zur Ausführung wird eine Java-Laufzeitumgebung benötigt. Die dabei verwendete Steuerdatei (build file) enthält die Kompilieranweisungen in Form von Zielen (targets) und Aufgaben (tasks) im XML-Format. Ähnlich wie sein C++-Äquivalent "make" erleichtert und beschleunigt Ant auf diese Weise die Kompilierung vor allem größerer Projekte.

AoF/Authoring on the Fly
AoF ist ein Softwarepaket, das eine einfache Aufzeichnung und Übertragung einer Vorlesung in ein Multimedia-Dokument erlaubt. Es ist geeignet für das Teleteaching.
Mehr dazu unter http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/63/.


Apache
Der Apache-HTTP-Server ist die meistgenutzte Webserver-Technologie im Internet. Seinen Namen erhielt er vom nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen. Daher rührt auch die Feder, die als Logo sämtliche Apache-Produkte ziert. Entwickelt wurde und wird die Technologie von der Apache Software Foundation. Sie besteht aus einer weltweit verteilten Gemeinschaft von Programmierern, die nicht-kommerzielle Open-Source-Projekte entwickeln. Eine Erweiterung des Apache-Webservers um die Fähigkeit, Java-Anwendungen zu interpretieren, bildet der sogenannte Apache-Tomcat-Webserver.

API
API steht im Englischen für Application Programming Interface und bezeichnet eine Programmierschnittstelle, die es dem Programmierer erlaubt, Anwendungen zu gestalten, welche über diese Schnittstelle an ein Softwaresystem gekoppelt werden können. Eine solche Anwendung kann nach festgelegten Regeln mit dem System kommunizieren und beispielsweise Datenbankzugriffe starten oder Inhalte abrufen. Ein Beispiel ist das Google-Maps-API. Hier bietet Google die Möglichkeit per JavaScript Kartenmaterial auf eine Webseite zu integrieren. Ein Webdesigner kann seinen Besuchern auf diese Weise eine anschauliche Routensuche bieten und sie mit eigenen zusätzlichen Informationen versorgen, ohne dass sie seine Seite zu Google hin verlassen müssen.

App
(Originäre, engl. Abkürzung für Application); der Begriff ist mittlerweile eine Bezeichnung für Anwendungsprogramme, die speziell für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets entwickelt wurden. Erworben werden kann eine App vom Hersteller des jeweiligen Endgeräts über dessen Onlineshop (z.B. Apples App Store, Googles Android Market oder Microsofts Windows Phone Marketplace). Nutzer laden die App direkt aus dem Shop auf ihr Gerät und installieren sie. Da die Endgeräte verschiedener Hersteller auch unterschiedliche Betriebssyteme nutzen, kann eine App normalerweise nicht auf das Gerät eines anderen Herstellers übertragen werden.

Applet
Applet setzt sich aus den Wörtern Application (Anwendung) und Snippet (Schnipsel) zusammen. Applets sind kleine Java-Programme. Sie arbeiten im Webbrowser auf der Client-Seite und können direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne Daten mit dem Server austauschen zu müssen. Zur Ansicht muss der Browser Java unterstützen und die Applets mithilfe der Java Virtual Machine (JVM) ausführen.

Application
Anwendung, App, Programm, Software

Application Service
Der Application Service wird durch einen Application Service Provider (ASP; nicht zu verwechseln mit der gleichlautenden Abkürzung für die Active-Server-Pages-Technologie) ausgeführt. Dieser stellt dem Benutzer eine individuell ausgerichtete Softwareanwendung zur Verfügung. Der Benutzer erhält freies Nutzungsrecht. Eigentümer bleibt der ASP. Im Service enthalten sind meistens Beratung und Betreuung des Nutzers. Internetbasierte Application Services haben den Vorteil, dass der Benutzer über das Internet von überall auf sie zugreifen kann. Beispiele für Application Services im Bereich E-Learning sind Lernmanagementsysteme bzw. individuell konfigurierte Lernumgebungen.

Application Sharing
Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als Server für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten.
Von Application Sharing wird auch gesprochen, wenn Firmen anderen Unternehmen oder Benutzern via Internet den Zugriff auf Anwendungen (Applications) ermöglichen. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall für die Nutzung "angemietet".
Vgl. dazu: Application Service.
Weitere Informationen zum Thema Application Sharing finden Sie im Bereich Medientechnik.


ARIADNE
Die "ARIADNE Foundation for the European Knowledge Pool" ist eine europäische Organisation mit internationalen Mitgliedern. Die Organisation arbeitet an der Standardisierung des Learning-Object-Metadata-Standards (LOM) der IEEE mit. Das ARIADNE-Metadatenschema ist eine Instanzierung des LOM-Standards. Es berücksichtigt insbesondere die Mehrsprachigkeit in Europa. Die Organisation stellt verschiedene Werkzeuge, wie das Knowledge-Pool-System (KPS), eine verteilte Datenbank, in welcher digitale Lernmodule und deren Metadaten gespeichert werden können, zur Verfügung. Auf den Servern der Interessengemeinschaft werden elektronische Lehr- und Lernmaterialien angeboten.

Arpanet/Advanced Research Projects Agency Network
Das Arpanet wurde in den 1960er- und 70er-Jahren als Vorläufer des Internets entwickelt. Geschaffen wurde es von der, dem US-Verteidigungsministerium nahestehenden, Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), einem 1958 gegründeten Forschungsinstitut des Pentagons. Das damalige Ziel war, ein Computerkommunikationsnetzwerk zu entwickeln, über das Militärforscher ihre Daten austauschen konnten. Ursprünglich waren nur vier US-amerikanische Forschungseinrichtungen an das Netz angeschlossen.

ASCII/American Standard Code for Information Interchange
ASCII (American Standard Code for Information Interchange) ist ein veralteter Standard zur Zeichenkodierung. Ein Zeichen wird dabei je mit 7 Bit kodiert (rechnerintern jedoch weder als 8-Bit-Folge, also als ein Byte verarbeitet). Auf diese Weise sind 128 (= 2 7) Zeichen kodierbar. Die kodierten Zeichen sind die zehn arabischen Ziffern, die Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets und diverse Satz- und Sonderzeichen. Heutzutage werden jedoch in den meisten Bereichen ASCII-kompatible Erweiterungen wie ISO 8859 oder neuere Standards wie Unicode (z.B. UTF-8) verwendet.

ASF
Das ASF (Advanced Systems Format) ist ein Streaming-Format für digitale Audio- und Videodateien von Microsoft. Im Gegensatz zu anderen Formaten legt ASF nur die Struktur des Streams fest, sodass jeder beliebige Codec verwendet werden kann.

ASP/Active Server Pages
ASP ist eine Technologie von Microsoft, bei der das Aussehen der Webseiten durch ActiveX-Objekte oder Skripte wie Visual Basic gesteuert wird. Die Skripte werden dabei direkt vom Server ausgeführt und nicht durch einen Client aufseiten des Benutzers. ASP-Dateien haben die Endung *.asp.

Assessment
Prüfungen und Testverfahren zur Einschätzung bzw. Bewertung von Leistungsvermögen, Befähigung etc.

Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die asynchrone Kommunikation erlauben, sind E-Mail, Mailinglisten, Diskussionsforen und Newsgroups. Ein Beispiel für synchrone Kommunikation wäre dagegen die Videokonferenz. Neben dem Kriterium Synchronität/Asynchronität ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Multimedia-Anwendungen die räumliche Verteilung (gleicher Ort/verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Weitere Informationen zu technischen Aspekten und zu didaktischen Aspekten asynchroner Kommunikation finden Sie in unserem Portal.


Asynchrones Lernen
Unter dem Begriff des asynchronen Lernens werden Lernprozesse zusammengefasst, bei denen die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden zeitlich versetzt stattfindet (asynchrone Kommunikation). Der Benutzer lernt mithilfe (multimedialer) Lehrmaterialien, gegebenenfalls mit tutorieller Unterstützung (Teletutoring).
Vgl. dazu: Synchrones Lernen.


ATOM
ATOM ist ein XML-Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen. Dabei entspricht ATOM einem weiterentwickeltem RSS-Format, das die Vorteile der verschiedenen RSS-Formate sowie zusätzliche Verbesserungen in einem neuen Standard vereint.

Attachment
Ein Attachment ist eine Datei, die als Anhang mit einer E-Mail verschickt wird. Jede Art von Datei lässt sich an eine E-Mail anhängen. Allerdings muss beachtet werden, dass je nach Größe und Datenmenge des Anhangs der Vorgang des Verschickens lange dauern kann. Jeder Anhang unbekannter Herkunft sollte vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden.

Audio Interchange File Format
siehe AIFF

Audio Video Interleave
siehe AVI

Audioaufzeichnung
Hierunter wird die digitale Aufzeichnung und Speicherung von Tonmaterial mithilfe spezieller Soft- und Hardware (u.a. Mikrofon) verstanden.
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Medientechnik.


Audiopodcast
siehe Podcast

Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen sich das dargestellte Bild zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und Bildschirmen werden die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind 800x600, 1024x768 oder 1280x1024.
Das Seitenverhältnis horizontaler zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei bildschirmfüllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation entstehen können.
Die Auflösung bei Bildern und Bildschirmen wird als absolute Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, falls sich die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z. B. dpi (dots per inch) wie bei Druckern und Scannern.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Augmented Reality (AR)
Unter Augmented Reality (dt. "erweiterte Realität") versteht man die Ergänzung und Erweiterung der realen Welt mit digitalen Informationen, z.B. auf Smartphones oder Tablet-PCs. Diese Erweiterung kann alle menschlichen Sinne ansprechen. Häufig wird unter erweiterter Realität nur die visuelle Erweiterung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen mittels Einblendung/Überlagerung.

Authentifizierung
(Engl.: authentification); die Authentifizierung erlaubt die eindeutige Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und ein Passwort.

Authoring on the Fly
siehe AoF

Autoplay
Autoplay bewirkt, dass beim Einlegen eines Speichermediums (z.B. CD-ROM, DVD, USB-Massenspeicher) in den Computer der automatische Ablauf von Multimedia-Dateien einsetzt. Voraussetzung ist, dass das Betriebssystem Windows installiert ist. Die Funktion lässt sich für die meisten Medien (außer Audio-CDs) abschalten.

Autorenwerkzeug
(Auch: Autorensystem, Autorentool); Autorenwerkzeuge sind Tools zur multimedialen Aufbereitung von Lerninhalten und Entwicklung von Lernsoftware (z.B. Authorware, Flash, ToolBook). Auch ohne besondere Programmierkenntnisse lassen sich damit einfache Anwendungen erstellen.
Siehe auch: Authorware-Steckbrief, Flash-Steckbrief.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Avatar
Als Avatar wird die Visualisierung und Charakterisierung von Personen in virtuellen Szenarien (MUDs, Diskussionsforen) bezeichnet, die sich Nutzer anlegen müssen, um dort interagieren zu können. Der virtuelle Stellvertreter kann individuell zusammengestellt werden. Dafür können beispielsweise Bilder ausgewählt sowie besondere Merkmale festgelegt werden.

AVI/Audio Video Interleave
AVI bedeutet so viel wie die Überlappung, beziehungsweise Verschachtelung von Audio und Video. Es ist ein Multimedia-Format und der Quasi-Standard von Systemen, die auf MS Windows basieren (das Format wurde auch von Microsoft eingeführt). Dateien dieses Formats besitzen die Dateierweiterung AVI. Da AVI eine Art Container für Bild und Ton ist, können die enthaltenen Daten stark variieren beziehungsweise unterschiedlich komprimiert sein. Das heißt, um eine AVI-Datei abspielen zu können, müssen die entsprechenden Codecs auf dem System installiert sein. Als weitgehend unterstützte Standard-Alternative stellt sich MPEG dar.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Aviation Industry CBT Committee
siehe AICC


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