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Glossar

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Cache
Der Cache ist ein temporärer Zwischenspeicher für Daten und Befehle, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde. Dieser Puffer soll Zugriffszeiten reduzieren und Kosten sparen, da bei einem Zugriff Informationen nicht erneut aus dem Netz geladen werden müssen, sondern noch auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Ein Cache wird beispielsweise von Browsern und Proxyservern benutzt. Die Zeitspanne, für die ein gecachter Eintrag gültig ist, wird durch dessen TTL-Wert (TTL = Time To Live) bestimmt. Festgelegt wird der TTL-Wert durch die entsprechende Konfiguration in Browser und Server.

CAD/Computer-Aided Design
Mithilfe spezieller Programme lassen sich z.B. technische Zeichnungen oder sowohl 2-D- als auch 3-D-Modelle leichter und komfortabler anfertigen, als mit konventionellen Methoden (z.B. Zeichenbrettern). Dieses Vorgehen wird als Computer-Aided Design bezeichnet – rechnerunterstützte Konstruktion. Komplexere Programme liefern zudem Funktionen zur farblichen Visualisierung von Objekten und zur Animation bestimmter Vorgänge. Auf Basis der CAD-Modelle können verschiedene Tests und Simulationen zur Produktevaluierung und -optimierung stattfinden.

Cascading Style Sheets
siehe CSS

CBT/Computer-Based Training
CBT bezeichnet eine Art des computerunterstützten Lernens. Die Lernenden durchschreiten Programme und damit verschiedene Lernschritte auf dem Computer (meistens über den Einsatz von CD-ROM). Bisher wird CBT vorwiegend zum Erlernen von Computeranwendungen oder Sprachen, in Kinderlernprogrammen sowie in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt.
Siehe auch: Web-Based Training (WBT).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


CGI/Common Gateway Interface
CGI ist im Bereich der Webserver die Abkürzung für "Common Gateway Interface". Damit wird ein Standard für den Datenaustausch zwischen Webservern und Browsern bezeichnet. Über das CGI können Programme oder Skripte im Web bereitgestellt werden, die von HTML-Dateien aus aufgerufen werden und die selbst HTML-Code erzeugen und an einen Webbrowser senden können. So können dynamische Seiten erzeugt werden, also Seiten, die erst durch die Interaktion mit dem Nutzer entstehen. Das CGI ermöglicht auch die Übermittlung von Daten (Einträge in Formulare). CGI-Skripte oder -Programme werden nicht nach dem Übertragen einer Webseite im Browser des Anwenders (wie bei JavaScript), sondern serverseitig ausgeführt.

Chat/Chatprogramm
Der Chat (Verb: chatten) ist eine textbasierte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern in Echtzeit (synchrone Kommunikation). Viele Internetdienstleister und Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Chat. Chat kann durch eine synchrone Audio- oder Videoübertragung ergänzt werden. Anwendungsprogramme für die Durchführung von Chats über das Internet sind zum Beispiel ICQ, Trillian und Windows Live Messenger.
Zu unterscheiden sind Internet Relay Chats (IRCs), die über einen Server zur Verfügung stehen, und Instant-Messenger-Systeme, die bei den Chatteilnehmern clientseitig installiert werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in den Rubriken Didaktisches Design und Medientechnik.


Chatiquette
Die Chatiquette ist eine Art Knigge für Chatteilnehmer und somit ein Teilaspekt der Netiquette – also der Regeln für das Verhalten im Internet allgemein. Sie beinhaltet Hinweise darüber, wie sich Nutzer im Chat verhalten bzw. nicht verhalten sollen, und was von anderen Chatteilnehmern erwartet werden kann, damit die virtuelle Kommunikation reibungslos und ohne Missverständnisse abläuft.

Chatprogramm
siehe Chat

Client
Clients sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzwerken gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen, zum Beispiel Netzwerkdrucker.

Client-Server
Das Client-Server-Prinzip baut auf der Vernetzung von Computern und einer Arbeits- und Rollenverteilung auf. Der Server stellt anderen Computern - den Clients -, die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können z.B. in der Bereitstellung von Datenbanken oder der Vermittlung von E-Mails bestehen. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware (Leitungen, Router) ein gemeinsames Protokoll.

Clipart
Cliparts sind im Internet zum Download zur Verfügung stehende Bilder und Grafiken, die in die eigenen Seiten integriert werden können. In der Regel sind sie ohne Berücksichtigung von Urheberrechten verwendbar. Cliparts gibt es im Vektorformat (als EPS-, WMF- und PICT-Dateien) oder im Bitmapformat (als TIFF-, JPEG- und GIF-Dateien).

CMS/Content Management System
CMS ist die Bezeichnung für Online-Redaktionssysteme auf der Basis von Datenbanken. Sie dienen zur Dokumentenverwaltung von Anwendungen, zum Beispiel von Webseiten. Charakteristisch ist die Trennung von Inhalt und Struktur. Content-Management-Systeme stehen oft als Open-Source-Programme zur Verfügung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


CMYK
Die Abkürzung CMYK steht für die englische Bezeichnung der vier Druckfarben Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Drucker und Bildschirme unterscheiden sich grundsätzlich in der Art ihrer Farbdarstellung. Auf Bildschirmen wird von einem schwarzen Schirm ausgegangen, auf dem durch Aktivieren der Elektronenstrahlen rote, blaue und grüne Punkte zum Leuchten gebracht werden. Die Farbdarstellung des Druckers ist dagegen auf weißes Papier ausgerichtet und legt die Farben durch Kombination von Punktrastern in unterschiedlicher Dichte übereinander und stellt damit eine breite Farbpalette dar. Jede Farbe beeinflusst dabei eine Komponente des RGB-Farbmodells. Rot aktiviert z.B. den roten Elektronenstrahl auf dem Bildschirm und deaktiviert Cyan im Drucker. Bei der Druckvorbereitung muss also ein Farbbild vom computerinternen RGB-Farbsystem in das CMYK-Farbsystem umgerechnet werden.
Wie qualitativ gut die "Druckerumrechnung" wird, ist von Drucker und Papier abhängig. Hochwertige Bildbearbeitungsprogramme erlauben es, Zeichnungen sofort im CMYK-Format anzulegen, sodass der Benutzer die Grafik so sieht, wie sie später auch gedruckt werden kann. Die Grafiken können dann direkt als TIFF- oder JPEG-Datei im CMYK-Farbformat gespeichert werden.


Codec
Codec ist eine Abkürzung der englischen Begriffe für Kompression und Decodierung. Damit wird ein Verfahren bezeichnet, das eine Audio-, Video- oder Bilddatei nach einem bestimmten Algorithmus komprimiert und decodiert. Um eine komprimierte Datei zu öffnen, muss zur Decodierung der gleiche Codec wie zur Kompression verwendet werden. Ein Beispiel für einen Kompressionsstandard ist MPEG.

Common Gateway Interface
siehe CGI

Community
(Auch: Online-Community, Virtual-Community); Gemeinschaft, die - in der Hauptsache oder ausschließlich - online interagiert. Die Gruppenbildung erfolgt über ein gemeinsames Arbeits- oder Forschungsziel oder ein anderes gemeinsames Interesse, etwa der Pflege und Weiterentwicklung von Freeware.
Auch das Portal e-teaching.org besitzt einen Community-Bereich.


Compiler
Ein Compiler ist eine Software zur Übersetzung des Quellcodes einer Programmiersprache in einen für den Computer und dessen Betriebssystem ausführbaren Maschinencode.
Im Falle der Programmiersprache Java wird der Quellcode in einen Bytecode übersetzt, der dann von einem Java-Interpreter ausgeführt wird. Interpreter sind mit Compilern verwandt. Sog. Transcompiler (kurz auch: Transpiler) können den Code der Ausgangssprache in äquivalenten Code einer anderen Sprache umwandeln. Kompilierte Programme durchlaufen zur Optimierung von Geschwindigkeit und Dateigröße verschiedene Phasen. Ein Linker führt nach der Kompilierung die einzelnen Dateien zu einem Programm zusammen. Die Übersetzung durch einen Compiler findet vor Ablauf des Programms statt. Just-In-Time-Compiler stellen eine Sonderform dar, bei denen das Programm erst zur Laufzeit übersetzt wird. Der übersetzte Code wird zwischengespeichert, sodass im Gegensatz zu Interpretern Programmteile nur einmal übersetzt werden müssen.


Computer-Aided Design
siehe CAD

Computer-Based Training
siehe CBT

Computer-Supported Cooperative Learning
siehe CSCL

Computer-Supported Cooperative Work
siehe CSCW

Concept Maps
Concept Maps (auf Deutsch etwa: Wissens-Landkarten) sind grafische Darstellungen, die die Relationen und Hierarchien zwischen Elementen (Personen, Objekte, Geschehenskerne) wiedergeben können. In Concept Maps kann mit mehreren Schlüsselbegriffen gearbeitet werden, die in Beziehung zueinanderstehen. Concept Maps können im Bereich elektronischer Medien auch als Image Maps umgesetzt werden und so die Navigation innerhalb einer Webseite unterstützen. Image Maps sind Concept Maps, bei denen einzelne Elemente mit Links hinterlegt sind.
Weitere Informationen bietet der Artikel "Concept Maps & E-Learning".


Concurrent Versions System
siehe CVS

Containerformat
Ein Containerformat definiert eine Struktur, die beschreibt, wie Inhalte in einer Datei aufzubewahren sind. Der Container fungiert dabei als Behälter für ein Dateiformat.

Content
Unter Content (dt.: Inhalt) wird alles vom ausschließlichen Schreiben fachlicher Texte, welche die Grundlage eines Lernmoduls darstellen können, bis hin zum fertigen Kurs bzw. Studiengang verstanden.

Content Management System
siehe CMS

Cookie
Cookies sind in der HTML-Information enthalten, die zwischen dem Arbeitsplatz und dem Server ausgetauscht wird. Die kleinen Informationseinheiten werden von einem Webserver generiert und auf dem Computer des Benutzers, genauer im Speicher des Browsers – vom Nutzer meistens unbemerkt - abgelegt und stehen für einen weiteren – auch unbemerkten - Aufruf zur Verfügung. Cookies wurden mit dem Ziel entwickelt, die Webinformationen an die Benutzer anzupassen. Über Cookies lassen sich Webseiten (etwa Suchmaschinen) personalisieren oder persönlichen Informationen der Benutzer, die sie in eine Seite eingegeben haben, speichern, um beispielsweise schnellere Logins zu ermöglichen. Die meisten Browser speichern nur eine begrenzte Zahl von Cookies im Order "Temporary Internet Files". Viele Internetbrowser erlauben die Kontrolle oder das Sperren von Cookies.

C-Programmiersprache
Einfache und relativ portable Programmiersprache, die nur 32 Schlüsselwörter umfasst und für das Betriebssystem Unix entworfen wurde. C eignet sich besonders zur Systemprogrammierung. Die grundlegenden Programme aller Unix-Systeme und die Kerne vieler Betriebssysteme sind in C programmiert. C++ ist aus C hervorgegangen und bietet die Möglichkeit der objektorientierten generischen Programmierung. Eine genormte Sammlung von C-Funktionen bietet die Standard C Library. C-Programme werden durch den sog. Linker, der verschiedene Programmmodule verbindet, aus dem Objektcode erzeugt. Objektcodedateien werden durch den C-Compiler aus Textdateien erzeugt.

Cracker
siehe Hacker

CSCL/Computer-Supported Cooperative Learning
CSCL ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb von und in Gruppen fokussiert. Ein verwandter Begriff ist Collaborative Learning.
Siehe auch: Artikel "Kooperatives E-Learning" zur Einordnung der Begriffe.


CSCW/Computer-Supported Cooperative Work
CSCW ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Gruppenarbeit beschäftigt. Der Begriff Groupware bezeichnet die beforschte Technologie (Hard- und Software) selbst.

CSS/Cascading Style Sheets
CSS ist eine Stylesheet-Sprache, mit der Formatvorlagen für strukturierte Dokumente erstellt werden können. Stylesheet-Sprachen arbeiten nach dem Prinzip der Trennung von Inhalten und Layout. Das Erscheinungsbild (etwa Farbe, Größe, Schrift) einzelner Elemente einer Webseite kann dadurch an das verwendete Ausgabemedium (etwa auch Mobiltelefon, Drucker) angepasst werden. CSS-Formatvorlagen können verschiedenen Webseiten oder HTML-Tags zugeordnet und immer wieder verwendet werden. Das Layout ist dadurch flexibel und kann geändert werden. CSS ist ein Standard, der vom W3C entwickelt wurde und inzwischen von den meisten Browsern unterstützt wird.

CVS/Concurrent Versions System
Das CVS (Concurrent Versions System) ist ein Programm zur Versionsverwaltung von Dateien. Es wird zumeist für Quelltext verwendet, zum Beispiel um bei größeren Softwareprojekten die Arbeit verschiedener Entwickler zu koordinieren. Ein CVS speichert alle Dateien eines Softwareprodukts an einer zentralen Stelle, dem Repository. Einzelne Dateien können jederzeit verändert werden, es bleiben aber auch alle früheren Versionen erhalten, einsehbar und wiederherstellbar.


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