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Glossar

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Dateiformat
Das Dateiformat legt fest, wie die innere Struktur einer Datei aussehen muss. Es handelt sich dabei um eine fest vereinbarte Konvention. In der Regel werden Dateiformate innerhalb eines Betriebssystems bestimmten Anwendungen zugeordnet, die in der Lage sind, die darin abgelegten Informationen zu interpretieren.

Datenbank
Eine Datenbank ist ein Archiv, in dem Informationen (Daten) anhand von Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet, kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält, und einer entsprechenden Datenbank-Software.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


DCS/Dublin Core Standard
DCS ist ein vom W3C unterstützter Metadaten-Standard für Webseiten. In Dublin-Core-Meta-Tags steht ein "DC" vor den einzelnen Elementen: <meta name="DC.Title" content="Meta-Tags nach Dublin Core">. Der Dublin-Core-Kernsatz umfasst 15 Elemente; z.B. Datum, Dokumententyp (u.a. Index, Service, Image, Sound, Text), Quellenangabe, Sprache, Hinweis auf ein Dokument mit verwandtem Thema, Format und Copyright. Als Formattyp wird der passende MIME-Typ angegeben. Fast alle großen Suchmaschinen unterstützen den DCS und auch e-teaching.org verwendet diesen Standard.
Mehr Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie hier.


Deep Linking
Ein "Deep Link" führt nicht auf die Homepage einer Webpräsenz, sondern unmittelbar zu einer Seite, die tiefer in der Navigation versteckt liegt. Die Verortung der Seite wird über die URL ersichtlich. Probleme bei der Lokalisation der Adresse (URL) von Unterseiten verursacht die Frametechnik.

Default Value
(Dt.: vorgegebener Wert);
1. bezeichnet in der Informatik den voreingestellten Wert einer Eingabevariable, der gesetzt wird, falls der Benutzer oder der Programmierer keinen eigenen Wert eingibt oder keine eigene Einstellung vornimmt. Dadurch wird immer ein definierter Zustand oder eine Variable mit einem gültigen Wert sichergestellt.
2. In manchen Anwendungen existiert ein Default-Befehl, durch dessen Aufruf standardmäßige Voreinstellungen wiederhergestellt werden.


Delphi-Befragung
Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interview-Verfahren, um Trends und Entwicklungen besser einschätzen zu können. In der ersten Stufe beantwortet eine Gruppe von Experten einen Fragenkatalog, der statistisch ausgewertet wird. In der zweiten Stufe wird das Ergebnis den Experten präsentiert und erneut diskutiert und verfeinert. Ziel ist es, zu einer Gruppenmeinung zu gelangen, die die Bandbreite der Expertenmeinungen erfasst und somit am besten den Zukunftstrend repräsentiert.

Desktop
(Dt.: Schreibtisch); der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die Symbole (Icons) der Programme, Systembestandteile, Dateien und Speichermedien (z.B. Festplatten und CD-ROMs) können diese einfach aufgerufen werden.

DTP/Desktop-Publishing
Heute ist es im Prinzip für jeden Computerbesitzer möglich, von seinem Schreibtisch aus reprofähige Druckvorlagen anzufertigen. Dieser Prozess wird als Desktop-Publishing – kurz DTP – bezeichnet. Im professionellen Bereich führte DTP zu einer erheblichen Kostenreduzierung, da alle notwendigen Schritte von einer Person an einem Arbeitsplatz durchgeführt werden. Andererseits übt diese nun früher spezialisierte, voneinander getrennte Berufe in Personalunion aus. Dabei gingen viele Fertigkeiten verloren. Mit Desktop-Publishing wird also die rechnergestützte Erstellung von Druckvorlagen mithilfe spezieller Design- und Layout-Software, wie z.B. InDesign bezeichnet.

Device Independent
siehe DVI

Dewey-Dezimalklassifikation
Die DDC (Dewey Decimal Classification) ist eine ursprünglich vor allem im amerikanischen Raum, mittlerweile dank vieler existierender Übersetzungen unter anderem auch im deutschsprachigen Raum weitverbreitete Strategie zur Klassifizierung eines Bibliotheksbestands. Dabei wird der Bestand systematisch in jeweils zehn Oberkategorien, von denen jede zehn Unterkategorien besitzt, eingeordnet. Die Schachtelungstiefe ist je nach Bedarf wählbar und nicht begrenzt.

DHTML/Dynamic Hypertext Markup Language
DHTML ist eine Kombination verschiedener Elemente aus HTML und JavaScript sowie CSS zur Entwicklung selbst ablaufender und interaktiver Anwendungen auf Webseiten. Der Benutzer kann dadurch, ohne dass erneut auf den Server zugegriffen werden muss, die Webseiten dynamisch verändern, zum Beispiel durch die Berührung mit der Maus eine Grafik in Bewegung versetzen. DHTML ist kein fester Standard, und alte Browser sind teilweise nicht DHTML-fähig.

Didaktische Reduktion
Bei der didaktischen Reduktion handelt es sich um eine qualitative und quantitative Beschränkung des Lernstoffes auf die wesentlichen Elemente. Ziel der Reduktion ist es, Sachverhalte überschaubar und begreifbar darzustellen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Digital Divide/Digitale Kluft
(Auch: digital Gap, digitales Gefälle, digitaler Graben o.ä.); der Begriff bezieht sich auf die soziologische Hypothese bzw. Befürchtung, es könnten Chancenungleichheiten dadurch entstehen, dass nicht jede Bevölkerungsgruppe die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen (Zugang) und/oder diese zu nutzen (Verwertung). Vor diesem Hintergrund wird untersucht, wo, wie und weshalb Menschen ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu Informations- und Kommunikationstechnologien (allen voran Internet-Technologien) haben und warum die Kompetenzen zur Recherche und Verwertung von Informationen ungleich verteilt sind. Ziel ist es, eine digitale Spaltung zu vermeiden bzw. zu überwinden.
Unterschieden wird zwischen "Digital Divide" in Bezug auf unterschiedliche (z.B. bildungsnahe und bildungsferne) Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes und "Global Digital Divide" in Bezug auf Unterschiede zwischen verschiedenen Nationen, z.B. im Nord-Süd-Gefälle.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie unter http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2006/235/.


Digital Rights Management Systeme
siehe DRM-Systeme

Digital Subscriber Line
siehe DSL

Digital Versatile
siehe DVD

DirectX
DirectX ist eine Schnittstellensammlung für Multimediaprogramme unter Windows. Es wird zur Darstellung komplexer 2-D- und 3-D-Grafiken verwendet und unterstützt diverse Audio- und Eingabegeräte (z. B. Joysticks).

Diskussionsforum/Forum
Ein Diskussionsforum (kurz: Forum; engl.: Discussionboard) ist ein virtueller Nachrichten- beziehungsweise Diskussionsbereich zur asynchronen Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern. Foren haben meist ein vorgegebenes Oberthema, die Beiträge sind in thematischen Diskussions- bzw. Gedankensträngen organisiert, den sog. Threads. Über Postings können Nutzende selbst Beiträge in Foren einbringen. Man unterscheidet Foren, die allen Interessierten offen stehen und geschlossene Diskussionsforen, zu denen nur ein bestimmter Nutzerkreis, z.B. eine Lerngruppe, Zugang hat. Ein Unterschied zwischen Foren und Chat ist die synchrone Kommunikationsform des Chats.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


DNS/Domain Name System
Das DNS ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe und Verwaltung von Domain -Namen im Internet. Die Namen werden nach host.subdomain.domain.toplevel_domain aufgegliedert und sind damit wesentlich benutzerfreundlicher als eine IP -Adresse, die aus abstrakten Zahlenreihen besteht. Die DNS-Adressen werden von Name- Servern automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete erforderlich ist. Gelegentlich wird die Abkürzung DNS auch als "Domain Name Service" oder "-Server" ausgeschrieben, je nachdem, welche Ebene gemeint ist. In den RFC-Kommentaren, die sich zum Standard für das ARPAnet entwickelt haben, stand das "S" jedoch ursprünglich für "System".

Doccast
Der Doccast stellt eine spezielle Form des Podcasts dar. Der Inhalt eines Doccasts besteht statt aus einem Audiokommentar aus einem Dokument, häufig im Portable Document Format (PDF). Genutzt wird der Document-Podcast meistens in Form eines RSS -Newsletters.

Document Type Definition
siehe DTD

Docuversum
Der Begriff Docuversum geht auf den amerikanischen Hypertext-Pionier Ted Nelson zurück. Die Verschmelzung der Begriffe Dokument und Universum steht als Metapher für einen weltumspannenden Hypertext, in dem letztendlich alles miteinander vernetzt ist und der idealisierten Vorstellung einer universellen (virtuellen) Bibliothek.
Vertiefende Information zur Textsorte Hypertext erhalten Sie in der Rubrik Didaktisches Design.


Domain-Adresse
Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen Kürzeln wie etwa "com", "edu", "mil", "org". Daran schließen sich verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die IP -Adresse des Rechners benötigt. Ein DNS (Domain-Name-Service; oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie "www.e-teaching.org" in die zugehörige IP-Adresse (z. B. 217.111.12.225) um.

Domain Name System
siehe DNS

Download
(Dt.: Herunterladen); das Empfangen von Daten. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder aus dem Internet "geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff bietet der Artikel "Download und Installation unter Windows".


Drag & Drop
Drag and Drop ist eine Arbeitstechnik in grafischen Benutzeroberflächen, bei der Objekte direkt mit dem Mauszeiger angefasst, verschoben ("drag") und in einem Zielbereich losgelassen ("drop") werden können. Ein typisches Beispiel ist das Verschieben beziehungsweise Kopieren einzelner Teile aus Dokumenten (etwa Textpassagen) oder ganzer Dokumente in andere Anwendungen. Dies geschieht durch Markieren der zu kopierenden Objekte und Herüberziehen bei gedrückter Maustaste in das Fenster der anderen Anwendung.

Drahtgittermodell
Drahtgittermodell ist ein Begriff aus der Computergrafik und bezeichnet eine Form der vereinfachenden, (pseudo-)dreidimensionalen Repräsentation eines Objektes. Das Objekt wird dabei zumeist durch mit Kanten verbundene Knotenpunkte dargestellt. Drahtgittermodelle dienen zumeist als Platzhalter bei der Modellierung, da sie schneller berechenbar sind als ihre gerenderten, komplexeren Versionen.

Drehbuch
Das Drehbuch ist ein Hilfsmittel zur Konzeption von multimedialen Inhalten. Es führt alle Inhaltselemente einer multimedialen Anwendung detailliert auf und stellt deren Abläufe und Zusammenspiel dar. Inhaltselemente sind z. B. die Anzahl der geplanten Einzelseiten, Texte, Geräusche, visuelle Interaktionsmöglichkeiten, eine kurze Inhaltsangabe, Videosequenzen, Fotos und Grafiken. Das Drehbuch beinhaltet alle maßgeblichen Informationen und ist somit der Wegweiser für die weitere Produktion.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Drill & Practice-Programm
Als Drill & Practice-Programm wird Lern- Software bezeichnet, mit der durch wiederholte Übungen bestimmte Fertigkeiten trainiert werden können (etwa elementare Rechenfertigkeiten).

DRM-Systeme/Digital Rights Management Systeme
Digital Rights Management-Systeme regeln den Zugriff, die Verwendung und den Handel mit elektronischen Inhalten, etwa Programmen, Filmen oder Musik. Sie sollen eine unberechtigte Nutzung digitaler Werke verhindern, indem die Zugriffsberechtigungen in die Dokumente integriert werden. Der Ersteller eines Dokumentes kann festlegen, wer wie oft und wie lange auf die Inhalte zugreifen darf und zum Beispiel E-Mail-Forwarding, Kopieren, Drucken und so weiter einschränken. Des weiteren können Informationen über den Rechteinhaber eingebettet werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Dropdown-Menü
Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.

DSL/Digital Subscriber Line
Die Abkürzung DSL steht für eine digitale Breitband -Verbindung über das Telefonnetz, die eine hohe Datenübertragungsrate erlaubt. DSL wird inzwischen als Sammelbegriff für Breitbandübertragungen verwendet. Es können folgende Verfahren unterschieden werden: die symmetrische (SDSL) und die asymmetrische Datenübertragung (ADSL) sowie die besonders schnellen asymmetrischen Datenübertragungen (HDSL und VDSL).

DTD/Document Type Definition
DTD steht für "Document Type Definition" und ist die älteste XML - Schemasprache (vgl. auch: XML-Schema). Mit Hilfe einer Document Type Definition (auf Deutsch etwa: Dokumenttyp-Definition) können aus XML sowie aus der allgemeinen Standard-Seitenbeschreibungssprache (SGML) Auszeichnungsprachen wie HTML abgeleitet werden. DTD definiert dabei den Dokumententyp von SGML- und XML-Dokumenten und legt fest, was in welcher Struktur (bei HTML etwa Head, Body oder Table) dort auftauchen kann.

DTP
siehe Desktop Publishing

Dublin Core Standard
siehe DCS

Dublin Descriptors
Dublin Descriptors sind eine fächerübergreifende Beschreibung des Bachelor- und Master-Niveaus, die das Leistungsprofil von Studierenden mit einem Bachelor- oder einen Masterabschluss festlegen. Diese Festlegung wurde auf europäischer Ebene von der Arbeitsgruppe Joint Quality Initiative (http://www.jointquality.org) entwickelt.

DVD/Digital Versatile/Video Disc
Die DVD ist ein optisches Speichermedium. DVDs beruhen auf dem MPEG 2 Standard für Datenkompression. Die Speicherkapazität einer DVD ist weit höher als die einer CD-ROM. Während die maximale Kapazität einer CD-ROM bei 682 Megabyte (> Byte) liegt, können auf einer einseitig beschichteten DVD 2.6 Gigabyte gespeichert werden. Die verschiedenen Formate der DVDs für den PC sind DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM. Das Besondere an DVD-RAM ist, dass die Daten nicht nur wie bei einer DVD-ROM gelesen, sondern auch überschrieben werden können. Außerdem muss bei den Rohlingen zwischen DVD+ und DVD- unterschieden werden, da sie auf Grund der Formatunterschiede nur von bestimmten Brennern beschrieben werden können.

DVI/Device Independent
DVI steht für "Device Independent" und stellt das Standardformat für auf LaTeX basierende Dokumente dar. Ein DVI Dokument besteht, anders als z. B. ein Word-Dokument, lediglich aus Referenzen auf Inhaltsobjekte. Somit besteht eine Trennung von Inhalt und der Inhaltsdarstellung, ähnlich einem HTML -Dokument.

Dynamic Hypertext Markup Language
siehe DHTML


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