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Glossar

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X3D/eXtensible 3D
X3D steht für eXtensible 3D und ist eine 3-D-Modellierungssprache, die auf XML basiert und den Standard VRML erweitert. X3D ist seit August 2004 vom W3C als 3-D-Standard spezifiziert. In X3D lassen sich dreidimensionale virtuelle Welten, Spiele und interaktive Lernanwendungen realisieren. X3D ist mit VRML kompatibel, was bedeutet, dass existierende VRML-Umgebungen in X3D überführt werden können.

XCF/eXperimental Computing Facility
XCF ist das proprietäre Dateiformat des frei erhältlichen, plattformunabhängigen Bildbearbeitungsprogramms GIMP. Ähnlich wie das PSD-Format von Adobe Photoshop speichert es u. a. lauflängenkodierte Informationen über einzelne im Bild enthaltene Ebenen, Transparenzen, Pfade und Kanäle ab.
Siehe auch: GIMP-Steckbrief, Photoshop-Steckbrief.


XHTML/eXtensible HyperText Markup Language
XHTML steht für "eXtensible HyperText Markup Language" und ist eine XML -konforme Variante von HTML, und ein Standard des W3C. Dies bedeutet, dass XHTML-Dokumente die allgemeine Anforderung an XML-Dokumente, wohlgeformt zu sein, erfüllen müssen. XHTML unterscheidet sich inhaltlich kaum von HTML und wird von allen Browsern interpretiert. Die Verwendung von XHTML statt HTML bietet den Vorteil, Hypertext -Dokumente/Internetseiten mit XML-Werkzeugen analysieren und bearbeiten zu können.

XLink
XLink ist ein Standard zur Beschreibung von Verknüpfungen. XLink kann mit XPointer verwendet werden, um präzise Link-Marken und Link-Ziele zu definieren. XLink soll prinzipiell in beliebigen XML -Formaten einsetzbar sein. Allerdings mangelt es noch an Umsetzungen.

XML/eXtensible Markup Language
XML steht für "eXtensible Markup Language" und ist ein Meta-Standard, der die Modellierung von Auszeichnungssprachen mit bestimmten Gemeinsamkeiten erlaubt. XML ist hervorgegangen aus der Markup-Sprache SGML (Standard Generalized Markup Language). Es bietet die Möglichkeit, Elemente und Strukturen in Dokumenten zu definieren und stellt somit ein Werkzeug für die Speicherung und Organisation von Informationen jeglicher Art dar. Durch Standardisierung wird eine Hersteller- und Plattformneutralität erreicht. XML-Dokumente sind in der Regel textbasierte Dateien, die durch Elemente und Attribute strukturiert werden. Um optimal genutzt zu werden, müssen XML-Dokumente wohlgeformt und valide sein. Für die Erstellung von XML-Dateien gelten einige grundlegende Regeln. Entspricht das Dokument diesen Regeln, gilt es als wohlgeformt. Die Validität eines XML-Dokuments ist abhängig von weiteren in einer Schemasprache festgelegten Regeln. XML-Dokumente können durch begleitende Standards weiterverarbeitet werden, u. a. sind dies XSLT, XSL-FO, XQuery, XPath, XPointer und XLink.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


XML-Remote Procedure Call
siehe XML-RPC

XML-RPC/XML-Remote Procedure Call
XML-RPC (XML-Remote Procedure Call) ist ein Stück Quelltext (eine Spezifikation), der es Software auf verschiedenen Systemen und Umgebungen (Windows, Mac, Linux) erlaubt, miteinander über ein TCP/IP -Netzwerk zu kommunizieren und Datenpakete auszutauschen. Speziell an einem XML-RPC ist, das die Parameter und das Ergebnis der Methode intern über die Sprache XML übertragen werden.

XML-Schema/XSD
XML-Schema (auch XSD genannt) ist die derzeit vom W3C favorisierte Schemasprache in XML, und bietet eine sehr große Ausdrucksmächtigkeit.

XPath
XPath ist ein Standard mit dessen Hilfe sich Teile eines XML -Dokuments auf Grund von Dokumentstruktur und Inhalt beschreiben lassen. XPath wird in XSLT und XQuery verwendet, um nur mit bestimmten Teilen einer XML-Datei zu arbeiten.

XPointer
XPointer ist ein Standard zur Beschreibung einzelner Fragmente eines XML -Dokuments.

XQuery
XQuery ist eine Abfragesprache, die es erlaubt, aus einem XML -Dokument, u. a. mit Hilfe von XPath -Ausdrücken, Informationen zu extrahieren. XQuery ähnelt vom Ansatz und Funktionsumfang SQL, einer Sprache für Datenbank -Abfragen.

XSLT/eXtensible Stylesheet Language Transformation
XSLT steht für "eXtensible Stylesheet Language Transformation" und ist eine template-gesteuerte, funktionale Programmiersprache zur Transformation von XML -Dokumenten in verschiedene Ausgabeformen und - formate. Damit Browser, Datenbanken, Drucker, Mobiltelefone oder andere Geräte die XML-Daten verarbeiten können, werden sie mit XSLT in Webseiten, SVG -Grafiken, Sound-Dateien oder Blindenschrift umgewandelt. Da XSLT selbst ein XML-Format ist, ist die Programmierung in dieser Sprache ohne einen unterstützenden Editor etwas umständlich. XSLT macht bei der Weiterverarbeitung von XPath -Dokumenten Gebrauch.

XSL-FO/XSL Formatting Objects
XSL-FO steht für "eXtensible Stylesheet Language Formatting Objects" und ist eine Seitenbeschreibungssprache, wie etwa PostScript. In Kombination mit XSLT lassen sich durch XSL-FO prinzipiell beliebige XML -Dokumente in ein seitenbasiertes Format überführen, das dann z. B. als PDF ausgegeben werden kann.

eXtensible HyperText Markup Language
siehe XHTML

eXtensible Stylesheet Language Transformation
siehe XSLT


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