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eCompetence an der Heinrich-Heine-Universität

bridging-the-digital-gap@university

eLearning in unterschiedlichster Form ist an der Heinrich-Heine-Universität in vielen Fächern in die Lehre integriert. Von online verfügbaren Vorlesungsmaterialien und virtuellen Handapparaten bis zu lernplattformbasierten Blended-Learning-Seminaren und virtuellen Praktika reicht das Angebot. Die verstreuten Aktivitäten zu bündeln, zu verbreitern, zu optimieren und leichter zugänglich zu machen, hat sich das eCompetence-Team bestehend aus Vertretern der Fakultäten und der zentralen Einheiten zum Ziel gesetzt. Denn die Hochschule der Zukunft muss verstärkt auf die Nachfrage nach eLearning durch die Generation der „Screenagers“ vorbereitet sein. Noch zögern viele, gerade der älteren Dozenten. In diesem Sinne gilt es, die digitale Kluft zu schließen: Bridging the Digital Gap.

eLearning – wie wir es verstehen

eLearning ist ...
  • die Verbindung von Präsenzlehre mit Online-Materialien und Online-Kommunikation („Blended Learning“)
  • die kompetente Nutzung von einfachen Tools wie Mailinglisten, Diskussionsforen, Dokumentenspeicher oder Linklisten
  • ein wichtiges Element in der neuen Lernkultur des selbstorganisierten, selbstgesteuerten Lernens oder kurz: im Selbststudium
  • Bestandteil einer Offensive zur weiteren Verbesserung der Lehrqualität, die der Universität Zukunftsfähigkeit sichern hilft
  • nur im Ausnahmefall die Verlagerung ganzer Seminare auf sog. Lernplattformen oder Learning Management Systems
eLearning bietet ...
  • die Möglichkeit der raschen Aktualisierung und Ergänzung von bewährten Lehreinheiten
  • neue Formen kooperativen Lernens für die Studierenden durch internetgestützte Kommunikation unabhängig von Raum und Zeit
  • die Einbindung von multimedialen Elementen, Animationen, Simulationen
  • eine Antwort auf von heutigen Studierenden („Google-Generation“) als selbstverständlich angesehene Erwartungen
  • den Studierenden zusätzliche Möglichkeiten der Unterrichtsnachbereitung und Prüfungsvorbereitung
  • die Erschließung neuer Zielgruppen im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung
eLearning bedeutet nicht …
  • Gelder in technologische Großprojekte zu pumpen („Investitionsruinen“)
  • Lehrende zur Änderung bewährter Formen der Lehre zu zwingen
  • dass die Gestaltungshoheit in der Lehre in Frage gestellt wird
  • dass Studierende und Lehrende nur noch per Internet kommunizieren
  • dass alle Inhalte unterschiedslos in Internetformate gepresst werden
  • die Neuauflage überwundener technik-affiner Irrtümer („programmierter Unterricht“, „Sprachlabor“)
  • dass die Technik oder die Techniker (Rechenzentrum) den Dozenten Arbeit abnehmen (leider)


Letzte Änderung: 30.11.2005


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