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E-Learning an der Universität Duisburg-Essen
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) ist am 1.1.2003 durch die Fusion der
beiden Universitäten Duisburg und Essen neu gegründet worden. Mit 34.000
Studierenden und 3500 Mitarbeiter/-innen ist sie die achtgrößte deutsche
Hochschule. Zugleich ist sie eine der führenden Hochschulen im Bereich
E-Learning. Das zeigt sich an der Vielzahl international renommierter F+E-
Projekte ebenso wie an den campusweiten erfolgreichen Aktivitäten zum
Einsatz von digitalen Medien in der Lehre. Besonders profilbildend sind die
E-Competence Agentur, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung
mit dem Projekt E-University, die Aktivitäten der digitalen Bibliothek und
die Qualität der digitalen und medientechnischen Unterstützung der Lehre
sowie der konsequente Ausbau der Notebook-Universität auf Basis von
WLAN.
Vom E-Learning zur E-University
Digitale Technologien und Medien sind Auslöser und Promotor umfassender
Transformationsprozesse. E-Learning wird deswegen nicht mehr isoliert
betrachtet, sondern als eine der Kernkomponenten in einem umfassenden
Wandlungsprozess und dem dazugehörigen Change Management, das von der Vision
der E-University geleitet wird. Die E-University basiert auf dem digitalen
Campus, der nahtlosen Integration und zielgruppengerechten Zugänglichkeit
von Informationen und Services u.a. durch Portallösungen einerseits, der
engen Kooperation aller einschlägigen „Player“ andererseits.
An der Universität arbeiten zahlreiche Forschungsgruppen an
unterschiedlichen Aspekten des mediengestützten Lernens und Lehrens. Durch
die Zusammenarbeit der zentralen Einrichtungen mit den F+E Bereichen und der
Lehre hat sich eine engere Verzahnung der Bereiche
herauskristallisiert.
Die Universität setzt ihren Fokus auf die Mediennutzung on campus und
Blended Learning Konzepte. Sie hat in den letzten Jahren besonders intensiv
in die Medienausstattung von Seminarräumen und Hörsälen investiert.
Frühzeitig wurden Videokonferenzräume realisiert und besondere Dienste wie
z.B. mobile Notebook-Cluster eingerichtet. Besonderes Augenmerk wurde auf
den kundenorientierten Support gelegt. Durch die E-Competence Agentur
erhalten die Hochschulangehörigen aktive Unterstützung und Qualifizierung
beim Einsatz digitaler Technologien und Medien in der Lehre, Forschung und
Organisation. Die Kombination bedarfsgerechter technischer Infrastruktur mit
serviceorientierten Support-Dienstleistungen ist dafür verantwortlich, dass
die Angebote bereits intensiv genutzt werden.
Ein weiteres sichtbares Element des Leistungsprofils der Universität sind
mehrere einnahmenfinanzierte, weiterbildende Online-Studiengänge und -Kurse
sowie die starke Durchdringung mehrerer Studiengänge mit E-Learning
Elementen.
Mit der Neuordnung der Service-Einrichtungen und deren Zusammenfassung unter
einen IKM-Vorstand wurde die Chance genutzt, die zentralen Einrichtungen auf
die Anforderungen eines digitalen Campus zu konzentrieren.
Medienentwicklungsplan und E-Strategie
Der Medienentwicklungsplan der Universität Duisburg-Essen wird zur Zeit
fortgeschrieben und wird in eine E-Strategie münden. Mit der Fusion der
Hochschulen in Essen und Duisburg bestand die Notwendigkeit und Möglichkeit,
(auch) den Informations- und Medienbereich neu zu strukturieren.
Wesentliche Aspekte sind:
• Ausbau und fortwährende Anpassung der technischen Infrastruktur und der
Support-Dienstleistungen
• Nahtlose Integration aller Informations- und Serviceangebote in
hochschulweiten personalisierten Portallösungen
• eine ausgewogene Beziehung zwischen Vielfalt und Vereinheitlichung von
E-Learning / Anwendungen / Plattformen / Services
• Ausbau spezifischer Dienstleistungen für die Lehre, wie z.B.
Notebook-Unviersität / mobile Notebook-Cluster, Online-Prüfungssysteme,
Evaluationssoftware
• die Integration von Verwaltungs- und Bibliotheks - DV in die zentralen
IT-Services
• Intelligente Verknüpfung von zentralen und dezentralen IT-Services
• Etablierung von Qualitätsmanagement für IT-, Medien- und
Supportservices
Strukturveränderungen
Im Rahmen der Fusion der Universitäten Duisburg und Essen war der
IKM-Bereich neu zu strukturieren. Im Sommer 2004 wurde vom Rektorat folgende
Eckpunkte beschlossen, die bis Ende 2005 umgesetzt worden sind:
• Einrichtung eines Prorektorates für IKM
• Bündelung der Verantwortlichkeit der zentralen Einrichtungen und stärkere
Anbindung an die Anforderungen von Forschung und Lehre durch Einrichtung
eines IKM-Vorstandes aus Prorektor, den Leitern der zentralen Einrichtungen
und Vertretern/innen der Verwaltung und der Fachbereiche
• Zusammenführung von Universitätsrechenzentrum und Medienzentrum
• Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung als
zentraler wissenschaftlicher Einrichtung, das beratend im IKM-Vorstand
mitwirkt.
Die bisherigen Hochschulrechenzentren und Medienzentren beider Standorte
sind in ein Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM) überführt
worden, in dem alle IT-Serviceleistungen zusammengefasst sind. Das neu
eingerichtete Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, das aus dem
Zentrum für Hochschuldidaktk hervorgegangen ist, arbeitet mit dem ZIM
zusammen.
Durch die Einrichtung eines übergreifenden IKM-Vorstands wird eine neue Form
der Zusammenarbeit der zentralen Einrichtungen ebenso wie mit den
wissenschaftlichen Einrichtungen und der Verwaltung institutionell
verankert. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen für die digitale und
mediale Unterstützung der Hochschule entlang der gesamten
Wertschöpfungskette durch die Service-Einrichtungen und die Realisierung der
E-University.
Links zu E-Learning an der Universität Duisburg-Essen:
E-Competence Agentur:
http://www.uni-due.de/e-competence
Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH)/E-University:
http://zfh.uni-due.de
Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM)
http://www.uni-due.de/zim
Universitätsbibliothek (UB)
http://www.ub.uni-duisburg-essen.de/
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