Wann und wo findet die Prüfung statt? Jeder Teilnehmer muss seine Vorbereitung auf eine Prüfung planen können. Das gilt für herkömmliche und virtuelle Prüfungen.
Erweiterte Möglichkeiten ergeben sich allerdings durch den
Computereinsatz. Es kann beispielsweise für eine virtuelle Klausur
anstatt eines fixen Termins auch ein Prüfungszeitraum festgelegt werden,
der den Studierenden eine größere Flexibilität bietet. Eine entsprechende
Regelung impliziert nicht, dass die Studierenden im Rahmen des
Zeitintervalls beliebig viel Zeit für die Bearbeitung aufwenden können.
Eine Zeitbegrenzung für die Bearbeitung kann festgelegt, die Klausur
automatisch nach Ablauf „eingezogen“ werden.
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Es bleibt die Frage nach dem Prüfungsort. Einer Prüfung am heimischen PC
steht die Aufsichtspflicht entgegen. Es muss sicher gestellt sein, dass
tatsächlich der betreffende Studierende die Prüfungsleistung erbringt und
nur
zugelassene Materialien
zur Lösung verwendet werden. Gegebenenfalls sind
organisatorische Vorkehrungen zu treffen: Computerräume müssen gebucht und
Aufsichtspersonen eingesetzt werden. Teilweise lassen sich die Fragen auch
durch individuelle
Login
-Prozeduren oder beispielsweise die Durchführung einer
Videoprüfung
umgehen. Allerdings lassen sich Plagiate auch bei
herkömmlichen Prüfungsformen wie beispielsweise Hausarbeiten nicht per se
ausschließen.
Zur Problematik der Manipulation von Prüfungen finden Sie
weitere Informationen
in einer speziellen Vertiefung,
Informationen
zu Plagiaten
sind im Bereich Didaktisches Design abgelegt.