Das Einsteigerpaket: 8 Bausteine für angehende E-Teacher
Sie sind erschlagen von der Fülle der Themen und Informationen in unserem
Portal? Sie wollen Orientierung, aber nicht gleich zum E-Teaching-Experten
werden? Nun, hier sind acht Bausteine, mit denen Sie Überblickswissen in
denjenigen Themenbereichen erhalten, die beim Einstieg ins E-Teaching
unvermeidlich tangiert sind ... und danach haben Sie hoffentlich Motivation,
noch mehr darüber und zu weiteren Themen in unserem Portal zu erfahren.
1. Der Überblick
 |
Nach wie vor (das Buch ist 2001 erschienen) ist dies
die umfassendste Zusammenstellung zu den Entwicklungen im Bereich
Virtuelle Hochschule. Anhand vieler Beispiele werden die Formen
virtueller Lehre vorgestellt und kritisch bewertet. Der Band enthält eine
umfangreiche Sammlung von Literaturhinweisen und Projekten. |
| Schulmeister, R. (2001).
Virtuelle Universität.
Virtuelles Lernen.
Oldenbourg Verlag: München. |
2. Ein Lehrbuch für die E-Teacher
 |
Konzipiert als Lehrbuch für Studium und Praxis,
richtet sich dieser Band an alle, die Multimedia und Internet bei der
Wissensvermittlung sinnvoll und effizient einsetzen wollen. Damit ist
diese Einführung in die Entwicklung, Gestaltung, Bewertung und Verwendung
von Multimedia und Telemedia auf der Grundlage von
psychologisch-didaktischen Kriterien auch sehr gut für alle angehenden
(und sicher auch für die meisten bereits praktizierenden) E-Teacher
geeignet. |
| Issing, L. J. & Klimsa, P. (Hrsg.). (2002).
Information und Lernen mit Multimedia und Internet. Beltz:
Weinheim. |
3. Wissensvermittlung praktisch
 |
Dieses Buch behandelt - lernpsychologisch fundiert - die effektive
Vermittlung von Wissen mit Hilfe verschiedener Darstellungsformen und
Medien. Obwohl hier nicht explizit auf digitale Medien Bezug genommen
wird, ist es dennoch bzw. gerade für alle E-Teacher relevant, geht es
doch in dieser praxisorientierten Einführung um die begründete Gestaltung
von Lernmaterial. |
| Ballstaedt, S.-P. (1997).
Wissensvermittlung. Die
Gestaltung von Lernmaterial. Beltz: Weinheim. |
4. Der Einstieg in die E-Teaching Community
Wenn Sie in dem dynamischen und unübersichtlichen Feld des
E-Teaching/E-Learning immer auf dem Laufenden sein wollen, dann sollten Sie
sich in die Community einklinken. Dazu geeignet ist die
E-Teaching Community
in
unserem Portal
http://www.e-teaching.org/
(eingerichtet und gepflegt vom Institut für Wissensmedien in Tübingen), das
kontinuierlich Nachrichten zu aktuellen Veröffentlichungen, Tagungen, neuen
Werkzeugen u.v.a.m. zusammenstellt. Als registriertes Mitglied können Sie an
Diskussionen teilnehmen sowie mit den Betreibern und anderen
Community-Mitgliedern in Kontakt treten.
5. Immer up to date
Mit Hilfe von Newslettern bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand. Die
regelmäßige Lektüre von Newslettern hilft Ihnen bei begrenztem Aufwand im
Bereich E-Teaching und E-Learning auf dem Laufenden zu bleiben.
- Der Newsletter von CHECKpoint eLearning (http://www.checkpoint-elearning.de/) erfreut sich einer
großen Verbreitung bei Praktikern, auch im Hochschulbereich.
- Eine zentrale Anlaufstelle, an der sich Studierende, Hochschullehrer
und Entwickler einen Überblick über Studiengänge, -module und
Lehrveranstaltungen im Internet verschaffen können ist Studieren im Netz
(www.studieren-im-netz.org).
- In Österreich informiert das Forum Neue Medien in der Lehre Austria
regelmäßig über das Thema mit Bezug auf östereichische Hochschulen. Die
Informationen sind durchaus für den gesamten deutschsprachigen Bereich von
Interesse (http://www.fnm-austria.at/Newsletter/Newsletter/).
- Nicht zu vergessen, der Newsletter von e-teaching.org. Hier finden Sie
Informationen zu Neuerungen im Portal sowie andere Informationen und
Tagungshinweise (http://www.e-teaching.org/newsletter_info).
Es macht Sinn, von diesen Portalen die RSS-Feeds zu abonnieren. So werden
Sie immer informiert, wenn es Neuigkeiten gibt und können entscheiden, ob es
sich lohnt, einem Hinweis nachzugehen und das Portal zu besuchen.
6. E-Teaching im persönlichen Austausch und Gespräch
Auf den Tagungen Ihrer Fachgesellschaft wird E-Teaching vielleicht auch
diskutiert - vermutlich hat es aber dort eher randständige Bedeutung. Wenn
Sie sich darüber intensiv und im interdisziplinären Kontext informieren und
Erfahrungen austauschen wollen, dann ist im deutschsprachigen Raum die
Jahrestagung der
GMW
(Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft) das
geeignete Forum. Auf dieser Tagung wird auch jeweils der
MEDIDA-PRIX
verliehen; Sie lernen also gleich auch
besonders innovative und vielversprechende Projekte kennen.
7. Nichts geht über eigene Erfahrungen
Als E-Teacher sollten Sie mal „am eigenen Leib“ erfahren haben, was
E-Learning eigentlich heißt. Setzen Sie sich doch einmal einem Angebot Ihrer
Wahl aus, sei es ein Sprachlernprogramm zum Auffrischen Ihrer
Sprachkenntnisse, ein Tutorial für ein fachfremdes, aber Sie
interessierendes Thema, eine interaktive Simulation oder ein webbasiertes
Informationsangebot ...
In unserem Portal sollten Sie in der Rubrik Referenzbeispiele etliche dafür
geeignete Einstiege in vielfältige Lernangebote aus ganz unterschiedlichen
fachlichen Kontexten finden.
8. Ohne Technik läuft nichts
In der Regel ist Ihr (Arbeitsplatz-)Rechner für die tägliche Arbeit bereits
entsprechend ausgestattet, also mit Office-Paket für Textverarbeitung und
Kalkulation, Internet-Browser und Mail-Programm. Wenn Sie
E-Learning-Angebote ansehen wollen brauchen Sie aber einige Werkzeuge und
Zusätze zum Ansehen bzw. Abspielen der gängigen Medientypen (z.B.
PDF-Dateien, Videos etc.). Die folgende Liste enthält das meiste, was Sie
als Grundausstattung benötigen, wenn Sie multi- und telemediale Angebote
testen (zur Durchführung medienbasierter Lehrveranstaltungen braucht es dann
noch mal weitere Werkzeuge). Wir beschränken uns hier auf kostenfreie
Werkzeuge; einige sind auch Bestandteil der jeweiligen
Betriebssystem-Installation („mit BS gekennzeichnet“).
| Werkzeug |
Windows |
Mac OS X |
| Browser |
Internet Explorer (mit BS)
Mozilla/Firefox |
Safari (mit BS)
Mozilla/Firefox |
|
RSS
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FeedReader
Treeticker |
NetNewsWireLite |
| PDF-Reader |
Acrobat Reader |
Acrobat Reader Vorschau
(mit BS) |
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1
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WindowsMediaPlayer(mit BS)
QuickTime
Real Player
Flash Player
|
QuickTime
(mit BS)
WindowsMediaPlayer
Real Player
Flash Player
|
| Grafik
2
|
IrfanView
XnView
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(mit BS) |
Entpacken/
Einpacken |
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7-Zip |
Stuffit Expander (mit BS)
YemuZip |
| Laufzeitumgebungen |
JRE (Java Runtime Environment)
.NET |
JRE (mit BS) |
1
In manchen Fällen kann es nötig werden, zum jeweiligen Player
zusätzlich spezifische Codecs (Erweiterungen zum Codieren/Decodieren
spezieller Dateiformate) hinzuzufügen, damit die gewünschten Videodateien
abgespielt werden können.
2
Mit diesen Programmen können Bilder der unterschiedlichsten
Formate nur betrachtet werden, ergänzt um eingeschränkte Möglichkeiten der
Bildbearbeitung.