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Lesetipps » Hochschulentwicklung

Lesetipps zum Thema Hochschulentwicklung

Hier stellen wir Beiträge zusammen, die sich mit der Entwicklung der traditionellen Präsenzhochschule zum E-Campus befassen. Dies könnten Praxisbeispiele aus der virtuellen Hochschule, Zukunftsszenarien, Studien oder Strategieempfehlungen sein.

Arnold, R. & Faber, K. (2010). Vernetzung schafft Perspektiven. Neue Ansätze in der Lehrerbildung. Hohengehren: Schneider Verlag.
Das Netzwerk Bildungswissenschaften, kurz NetBi, ist ein Verbundvorhaben von fünf Universitätsstandorten in Rheinland-Pfalz, mit dem Ziel, den interuniversitären Austausch von Studienangeboten im Fach Bildungswissenschaften zu unterstützen. Zu dem vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz von Januar 2007 bis Februar 2010 geförderten Projekt ist nun ein Sammelband erschienen. In ihm werden nicht nur die verschiedenen im Rahmen des Projekts entstandenen Bildungsangebote beschrieben, sondern die Artikel gewähren auch detaillierte Einblicke in die verschiedenen didaktischen Konzepte. Eine ausführliche Rezension von Simone Haug finden Sie hier

Appelrath, H.-J. & Schulze, L. (2009). Auf dem Weg zu exzellentem E-Learning. Vernetzung und Kooperation der Hochschullehre in Niedersachsen. Münster: Waxmann.
Das eLearning Academic Network Niedersachsen (ELAN) präsentiert in diesem Sammelband Ergebnisse der Förderphase von 2007-2009 ELAN III. Im Rahmen von ELAN III wurden 16 Projekte gefördert, die jeweils im Lehrverbund mit mindestens zwei und häufig mehr Hochschulen realisiert wurden. Durch die Verbundprojekte sollte ein intensiver Austausch von fachbezogenen Modulen erfolgen, verbunden mit einer gegenseitigen curricularen Anerkennung. Die ausführliche Rezension von Simone Haug finden Sie hier..

Hoppe, Gabriela (2005). Entwicklung strategischer Einsatzkonzepte für E-Learning an Hochschulen. Brandsberg: Josef Eul Verlag GmbH.
Die Dissertation von Gabriela Hoope setzt sich mit Strategien für den E-Learning Einsatz an Hochschulen auseinander. Sie befasst sich mit dem Prozess der Strategiebildung bis zur Implementierung und liefert Ansätze für die Betrachtung und Bewertung von E-Learning-Angeboten allgemein.

Dittler, U., Krameritsch, J., Nistor, N., Schwarz, C. & Thillosen, A. (2009) (Hrsg.). E-Learning: Eine Zwischenbilanz. Kritischer Rückblick als Basis eines Aufbruchs. Münster: Waxmann.
Die im Waxmann Verlag erscheinende Reihe "Medien in der Wissenschaft" bietet seit 1992 eine Publikationsplattform für die wissenschaftliche Reflexion der Didaktik, Gestaltung, Implementierung und Evaluation digitaler Bildungsmedien. Aktuell erscheint die 50ste Ausgabe – ein Jubiläum, dass das Editorial Board zum Anlass genommen hat, einen Sammelband herauszugeben, dessen ambitionierte Zielsetzung bereits im Titel deutlich wird. Die Herausgeber/innen, allesamt bekannte E-Learning-Akteure, präsentieren eine Zwischenbilanz zu den vier Themen öffentliche Förderung, Didaktik vs. Technik, Anwendersicht und Hochschulentwicklung. Die komplette Rezension von Stafanie Panke finden Sie hier. Als Hybrid-Publikation steht das Buch sowohl in Print-Fassung als auch online zum Download zur Verfügung.

Dittler, U., Kahler, H., Kindt, M. & Schwarz, C. (2005). E-Learning in Europe - Learning Europe. Münster: Waxmann. Medien in der Wissenschaft, 35.
Wie gehen andere Länder mit dem Thema E-Learning an Hochschulen um? Welche Initiativen gibt es? Der Sammelband zeigt die Ansätze der verschiedenen Länder auf und wenn auch diese inzwischen überholt sein mögen, so ist bleibt das Buch als Dokumentation der E-Learning-Geschichte Europas dennoch interessant.

Euler, D., Hasanbegovic, J., Kerres, M. & Seufert, S. (2006). Handbuch der Kompetenzentwicklung für E-Learning Innovationen. Eine Handlungsorientierung für innovative Bildungsarbeit in der Hochschule. Huber Verlag: Bern.
Das jüngst erschienene Buch der vier E-Learning Expertinnen und Experten stellt auf gut 150 Seiten eine Reihe von möglichen Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung im Kontext von E-Learning an Hochschulen vor. Lesen Sie hier die ausführliche Rezension von Simone Haug.

Fischer, Helge (2013): E-Learning im Lehralltag. Analyse der Adoption von E Learning-Innovationen in der Hochschullehre. Wiesbaden: Springer VS
Ausgangspunkt der Dissertation von Helge Fischer ist die Annahme, dass sich E Learning-Einführungs- und -Förderstrategien vor allem an den individuellen Bedarfen der Lehrenden orientierten müssen. Auf der Grundlage einer umfassenden Online-Erhebung stellt die Studie eine Vielzahl anregender Analysen und Empfehlungen für eine zielgruppenspezifische Förderung des Einsatzes von E Learning im akademischen Lehralltag bereit, die sich für die konzeptionelle Weiterentwicklung eigener Supportangebote nutzen lassen. Die ausführliche Rezension von Dr. Klaus Wannemacher (DZHW) finden Sie hier.

Friedrich, V., Wehner, T. & Clases, C. (2007). Hochschule im info-strukturellen Wandel. Erwartungen, Wirkungen und Bewertungen am Beispiel von ETH World. Zürich: vdf - Verlag.
Der Band "Hochschule im info-strukturellen Wandel" richtet sich nach eigener Angabe an „diejenigen, die sich mit der Evaluation komplexer Programme im Hochschulkontext befassen“. Ziel war es, darzustellen, wie die vielen verschiedenen Projekte innerhalb eines E-Learning Förderprogramms - im Buch geht es konkret um das Programm ETH Word (2000-2005) - angemessen evaluiert und die Ergebnisse nachhaltig gesichert werden können. Das Buch gibt Einblicke in die verschiedenen Projekte der ETH und stellt im zweiten Teil den Ansatz und die Ergebnisse der "internen Fremdevaluation" im Rahmen des Projets metalogue dar. Der Leser erhält dabei Einblicke in die Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche der Hochschule wie Bibliothek, Administration, Forschung und Infrastruktur. Dabei wird der organisatorische Rahmen ebenso aufgezeigt wie die technischen Lösungsansätze. Auch Spannungsfelder und Probleme während der Projektphasen sowie Lösungsansätze werden dargestellt. Der Band macht anschaulich und deutlich, wie sich die Einführung digitaler Medien auf die ganze Hochschule auswirkt und von dieser zu adaptieren ist. Die ETH hat mit ihrem Band eine interessante Fallstudie vorgelegt, die sicher vielen Hochschulverantwortlichen Anregungen und Ideen geben kann. 

Klatt, R., Gavriilidis, K., Kleinsimlinghaus, K., Feldmann, M. u.a. (2001). Nutzung elektronischer wissenschaftlicher Information in der Hochschulausbildung. Barrieren und Potenziale der innovativen Mediennutzung im Lernalltag der Hochschulen. Sozialforschungsstelle Dortmund. Studie für das BMBF - Endbericht.
Diese Studie entstand im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es sollte evaluiert werden, wo bei der Nutzung des bundesdeutschen E-Learning-Angebots an Hochschulen noch qualitative Mängel identifiziert werden können. Dazu wurden Befragungen von Studierenden und Hochschullehrenden an bundesdeutschen Universitäten und Fachhochschulen durchgeführt. Der Bericht fasst die Ergebnisse dieser Befragungen knapp zusammen und formuliert konkrete Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung. So sind die Autoren sich einig, dass z.B. einführende Veranstaltungen für das Lehrpersonal weiter institutionalisiert werden müssen, da sonst Weiterbildung nur autodidaktisch und damit relativ unkontrolliert stattfinde. Des Weiteren solle die Förderung bestimmter Fachbereiche sowie die Förderung der Transparenz bzw. der Infrastruktur an Hochschulen voran getrieben werden. Der Endbericht kann hier eingesehen werden.

Mattern, K. (2009). Genderaspekte im e-Teaching.Befragung von e-Lehrenden an Universitäten und Fachhochschulen zur Praxisrelevanz von ausgewählten Genderaspekten sowie hinsichtlich ihrer Qualifizierungswünsche zu Kompetenzen für gendergerechtes e-Teaching. Magisterarbeit. Universität Wien - Fachbereich Publizistik- und Kommunikationswissenschaft / Politikwissenschaft.
Was brauchen e-Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen, „Wie kann es Lehrenden gelingen, in ihren E-Learning-Aktivitäten Genderaspekte zu berücksichtigen?“, sind die zentralen Fragen, denen in dieser Arbeit auf den Grund gegangen wird. Im theoretischen Teil wird aus Lehrenden-Sicht der Begriff „Gender“ konkretisiert und Zusammenhänge zu verwandten Begriffen hergestellt. Dabei wird auf verschiedene Diversitätskonzepte eingegangen. Ein zentrales Element der Arbeit ist die Darstellung des “10-Punkte-Plans für die Gestaltung eines Genderbewussten Lernmoduls“ von Heike Wiesner, Isabel Zorn, Heidi Schelhowe, Barbara Baier und Ida Ebkes (2004). Letztendlich soll die Forschungsarbeit ein vielfältiges Bild zu Genderaspekten im E-Teaching liefern, mit neuen Ansätzen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten, denn zur Förderung der Geschlechtergleichstellung in der Gesellschaft bedarf es „konkreter Maßnahmen um jene dabei zu unterstützen, die dies auch im Rahmen ihrer e-Lehre tun wollen“. Die Diplomarbeit kann hier heruntergeladen werden.

Neumann, J. (2009). Organisationsmodelle im E-Learning - Unterstützungsstrukturen für E-Learning an Hochschulen des Freistaates Sachsen. Dresden: TUDpress Verlag der Wissenschaften.
Das Thema Organisationsmodelle und -konzepte für E-Learning stellt noch immer einen wenig beachteten Teilbereich der E-Learning-Entwicklung an den Hochschulen dar. Auf dieses Defizit reagiert die Untersuchung „Organisationsmodelle im E-Learning. Unterstützungsstrukturen für E-Learning an Hochschulen des Freistaates Sachsen“, die der Dresdner E-Learning-Experte Jörg Neumann vorgelegt hat. Neumanns Untersuchung (zugleich Diss. Technische Universität Dresden 2009) reflektiert die langjährige Vernetzungspolitik und die Ansätze zur Verankerung regionaler und lokaler E-Learning-Supportstrukturen an den sächsischen Hochschulen. Dabei greift er auf Befragungen regionaler und hochschulischer Dienstleister sowie auf eine Online-Erhebung unter Lehrenden zurück und stellt differenzierte Gestaltungsempfehlungen für Organisationsmodelle im E-Learning vor. Lesen Sie die ausführliche Rezension von Klaus Wannemacher.

Pasian, B. & Woodill, G. (2006). Plan to learn – Case Studies in eLearning Project Management.
Projekte, die sich mit den didaktischen Möglichkeiten digitaler Lernumgebungen beschäftigen, stehen nach Ansicht der Autoren vor vergleichbaren Anforderungen wie beispielsweise Wirtschaftsprojekte: sie müssen Prozesse, Methoden, Techniken und Prinzipien entwickeln, um die anvisierten Ziele zu erreichen. Diese Aufsatzsammlung stellt bestimmte Aspekte des Projektmanagements von E-Learning-Projekten vor. Der Bericht gibt einen Überblick über verschiedene Literatur zum Thema, stellt gesammelte Erfahrungen und Evaluationsergebnisse dar und gibt Impulse für die richtige Projektplanung. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Bedeutung und Entwicklung von Teamfähigkeit, die Bewältigung von Veränderungen und Konflikten sowie den Umgang mit Risiken bei der Planung gelegt. Das 192-Seiten starke, in Englisch verfasste E-Book steht im Netz unter hier zum Download zur Verfügung.

Ruedel, C. & Mandel, S. (Hrsg.) (2010). E-Assessment. Einsatzszenarien und Erfahrungen an Hochschulen. Münster: Waxmann.
Die elf Beiträge des Bandes dokumentieren die Ergebnisse eines ExpertInnenworkshop, der im Juni 2009 von der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) durchgeführt wurde. Das Buch bietet einen guten und praxisorientierten Überblick über den aktuellen State-of-the-Art im Bereich E-Assessment an deutschsprachigen Hochschulen, in dem viele der Hauptakteure zu Wort kommen. Lesen Sie mehr darüber in einer ausführlichen Rezension von Anne Thillosen.

Schulmeister, R. (2013) (Hrsg.). MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell? Münster: Waxmann.
In der Einleitung des Sammelbandes gibt der der Herausgeber Rolf Schulmeister einen Überblick über die Chronologie der MOOC-Entwicklung. Im Mittelpunkt des Buches steht das Kapitel Erfahrungsberichte. Dieses beinhaltet sechs Beiträge über MOOCs an deutschen Hochschulen bzw. MOOCs mit deutscher Beteiligung, die sich bis auf eine Ausnahme mit xMOOCs befassen. Das Kapitel Analysen – Reflexionen bildet den Abschluss. Es enthält drei Beträge, in denen das PPhänomen MOOC unter didaktischen, historischen und kommunikativen Aspekten betrachtet wird.
Eine ausführlichere Beschreibung des Buches und seines Inhaltes liefert unser Blogbeitrag.

Schulmeister, R. (2001). Virtuelle Universität. Virtuelles Lernen. München: Oldenbourg.
Die aktuellste und umfassendste Publikation zum Bereich Virtuelle Universität: Im Zentrum steht die ausführliche Beschreibung und Bewertung zahlreicher nationaler und internationaler Beispiel-Projekte. Die aktuelle Lage wird analysiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gewagt. Der Band enthält zudem im Anhang eine umfangreiche Sammlung von Hinweisen zu Virtuellen Universitäten und Projekten sowie Beispiele für virtuelle Studiengänge und Kurse.

Schöwerling, H. (2007). E-Learning und Urheberrecht an Universitäten in Österreich und Deutschland. Wien/München: Verlag Medien und Recht.
Die Entwickler von Lernplattformen stehen bei der inhaltlichen Ausarbeitung oft vor dem Problem der Urheberrschaft: Welche Inhalte können gefahrlos eingestellt werden und welche sind urheberrechtlich geschützt? Die Autorin geht dieser Frage auf den Grund. In praxisnahen Fällen wird der rechtliche Rahmen skizziert, innerhalb dessen sich Inhaltsentwickler in Österreich und Deutschland bewegen. Der Verlag "Medien und Recht Verlags GmbH" hat freundlicherweise eine Rezension zur Verfügung gestellt. E-Learning. Weiterbildung via Internet. Das „Plato-Cookbook“ für internetbasiertes Lernen.

Stratmann, J. & Kerres, M. (Hrsg.) (2008). E-Strategy. Strategisches Informationsmanagement für Forschung und Lehre. Münster: Waxmann.
In dem Band werden die "E-Strategien" einer Vielzahl größerer deutscher und internationaler Universitäten mit ihren unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Konzepten vorgestellt. Die Betonung liegt auf der Bedeutung des strategischen Managements bei der Implementierung von E-Learning und digitalen Medien an Hochschulen in den kommenden Jahren. Lesen Sie hier die ausführliche Rezension von Anne Thillosen.

Thillosen, A. (2008). Schreiben im Netz. Neue literale Praktiken im Kontext Hochschule. Münster: Waxmann.
Lesen gehört zum Alltag – sei es zur Unterhaltung oder zum Wissenserwerb. Ebenso selbstverständlich ist uns die schriftliche Mitteilung – als Denkstütze, Merkhilfe, Sachtext oder fiktionales Machwerk. Funktion und Art der Lektüre und des Schreibens haben sich im Laufe der Jahrhunderte jedoch grundlegend gewandelt – ebenso wie die Lesenden und Autoren selbst. Mit den spezifischen literalen Praktiken an Hochschulen setzt sich die Dissertation von Anne Thillosen auseinander. Die Rezension von Stefanie Panke gibt einen Einblick in die umfangreiche Arbeit.

Wende, M. van der & Ven, M. van de (Hg.) (2003). The Use of ICT in Higher Education. A Mirror of Europe. >Utrecht: Lemma Publishers.
Dokumentation der Konferenz “New Educational Benefits of ICT in Higher Education”, die im September 2002 in Rotterdam stattfand. Der Band bietet für 12 europäische Länder einen Einblick in die Entwicklung des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Bildung. Dabei werden die Politik der Europäischen Union sowie regionale und kulturelle Einflüsse thematisiert.

Letzte Änderung: 17.04.2014


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