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Im Interview mit e-teaching.org stellt Dr. Daniel Wessel vom Leibniz-Institut für Wissensmedien Wege vor, um mobile Medien produktiv und reflexionsfördernd in der Lehre und in anderen Kontexten einzusetzen. Der Audio-Podcast wurde nun im Rahmen des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „Mobiles Lernen” veröffentlicht.

Dr. Daniel Wessel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Wissensaustausch am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen, zu dem auch e-teaching.org gehört. Die Arbeitsgruppe erforscht, welchen Beitrag digitale Medien leisten können, um Wissensaustauschprozesse zu unterstützen oder in pädagogisch-psychologisch wertvoller Weise zu beeinflussen. Eine Forschungslinie der AG befasst sich damit, wie der Wissensaustausch von Lernenden in Präsenz-Szenarien durch digitale Medien gefördert werden kann, zum Beispiel im Klassenzimmer, in einer Bibliothek oder in einem Museum. Hier liegt auch Dr. Wessels Forschungsschwerpunkt.

In seinem aktuellen Projekt geht es darum, mit Hilfe mobiler Medien kritisches Denken zu unterstützen. Dabei hat sich beispielsweise gezeigt, dass das Externalisieren von Hypothesen und Belegen sowie eine individuelle Rückmeldung mittels einer mobilen App Museumsbesucher/innen dabei unterstützen kann, sich kritischer mit vorurteilsbehafteten Themen auseinanderzusetzen als bei einem nicht medienunterstützten Museumsbesuch. Das besondere Forschungsinteresse von Daniel Wessel liegt darin, wie mobile Medien psychologische Prozesse unterstützen können, die für kritisches Denken, Reflexion, und Verhaltensänderung relevant sind.

Im ersten Teil des Interviews mit e-teaching.org stellt Daniel Wessel seine Studien vor allem im Bereich des informellen Lernens im Museum und deren wesentlichen Ergebnisse vor.

Im zweiten Teil des Interviews schildert er ein Seminar, in dem er gemeinsam mit Studierenden das Thema „Mobile Medien” aus psychologischer Perspektive untersucht und dabei auch die Aufgabe gestellt hat, eine App zu designen. Außerdem geht er darauf ein, wie er selbst in seinem Forschungsalltag mobile Medien einsetzt, insbesondere zum wissenschaftlichen Lesen.

Zum aktuellen e-teaching.org-Themenspecial „Mobiles Lernen” gelangen Sie hier.

Gepostet von: ataeschner am 26.11.2014 um 10:34 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Podcasts

Am 6. November lud die Forschungsgruppe Mobile Learning unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt zum „Mobile Learning Day X(tended)” in die FernUniversität nach Hagen ein. e-teaching.org veröffentlicht eine ausführliche Rückschau von Claudia de Witt, Christina Gloerfeld, Christian Leineweber und Silke Wrede.

Quelle: fernuni-hagen.de

Endgültig seinem Namen entwachsen, machte der Zusatz X(tended) deutlich, dass es dieses Mal nicht nur um Lernen auf handlichen, mobilen Endgeräten gehen würde. Selbstverständlich stand die Form des mobilen Lernens weiterhin im Zentrum der wissenschaftlichen Vorträge und Praxisbeispiele, dennoch wurde in allen Beiträgen deutlich, dass mobiles Lernen kaum als Standalone-Lösung zu sehen ist, sondern vielmehr in komplexe Szenarien und Qualifizierungsprozesse integriert wird und werden muss. Durch die verschiedenen Perspektiven auf das Thema, die Berücksichtigung technologischer Trends und die vielen Möglichkeiten des direkten Austausches gab die Veranstaltung einen aktuellen, vielfältigen Einblick in den Bereich des digitalen Lernens und Arbeitens. [...]

Lesen Sie den kompletten Tagungsbericht.
Gepostet von: pmey am 25.11.2014 um 14:15 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Aus der Praxis

Das Schlagwort Digitale Bildung ist in aller Munde. Wir stellen hier ein paar aktuelle Artikel und Publikationen zum Thema vor.
Quelle: seminar.net, ictk.ch, pb21.de

#pb21 hat diese Woche den fünften Teil der Artikelreihe „Lernen im digitalen Klimawandel” veröffentlicht. In dem aktuellen Beitrag skizziert der Autor Martin Lindner vier Zukunftsszenarien für Bildung im Jahr 2025. Wird der wirkungsvollste Treiber in der Bildungswelt die Konsumenten-Elektronik sein? Werden Schulen und Hochschulen sich als unreformierbar erwiesen haben? Wird digitale Technik allgegenwärtig, aber eher verpönt sein? Werden Papier-Bücher eine Renaissance erleben? In einem eher positiven Szenario heisst es: „Die erwachsen gewordene Generation Y verbindet nun die Tugenden der neuen deutschen Wirtschaftswunder-Generation mit der innovativen Energie des Silicon Isar Valley und dem unermüdlichen Lernwillen der Koreaner.” Die Szenarien leuchten Extreme aus und regen dadurch zum Nachdenken an.

Gut 200 Teilnehmende aus Universitäten, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen und Gymnasien folgten der Einladung der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und diskutierten im Rahmen des Schweizer Bildungsforums das Thema „MOOCs – Megatrend oder Megahype?”. Die Ergebnisse dieser Diskussion sind nun in einem Artikel von ICTkommunikation nachzulesen.

Petra Missomelius von der Universität Innsbruck setzt sich in ihrem kürzlich veröffentlichten Artikel „Educational Expectations and Media Cultures” mit mediengestützte Bildungsressourcen wie OER und MOOCs auseinander.

Quelle: che.de

„Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert” heisst der Titel einer neuen 11-seitigen Publikation des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).  Die Autoren Dr. Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und
Ralph Müller-Eiselt stellen neun Thesen auf, die aktuelle Tendenzen ganz gut zusammenfassen: 
„1. Digital Natives lernen anders
2. Masse, Kosten und Vielfalt sind die größten Herausforderungen der Hochschulsysteme – und gleichzeitig die Treiber der Digitalisierung
3. MOOCs sind nur der Anfang: Sie sind wichtige Katalysatoren für die Digitalisierung der Hochschullehre, nutzen deren Potenziale aber bei weitem nicht aus
4. Aus anderen Branchen können wir lernen: Massifizierung ist der erste Schritt hin zur Personalisierung
5. Digitale Bildung bringt Massifizierung und Personalisierung
6. Digitalisierung hilft, die Herausforderung „Studium als Normalfall“ zu bewältigen – darum darf Deutschland die digitale Revolution nicht verschlafen
7. Digitalisierung wird nicht nur die Hochschullehre, sondern das gesamte Hochschulsystem verändern
8. Strukturiertes Peer-to-Peer-Lernen zwingt die Lehrenden in eine neue Rolle
9. Die Digitalisierung ist unaufhaltsam. Aber Politik und Hochschulen müssen sie gestalten".

Gepostet von: ataeschner am 20.11.2014 um 13:17 Uhr
Kategorien: Materialien

Die kürzlich veröffentlichte Publikation „Open Content - A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland beschäftigt sich mit Fragen des sinnvollen Einsatzes und der Nutzung offener Lizenzen. Der Leitfaden steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
Quelle: wikimedia.de

Offene Lizenzen können den Zugang zu Informationen erleichtern und die kreative Weiternutzung digitaler Güter fördern. Der englischsprachige Leitfaden „Open Content - A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” informiert über Rechte und Pflichten bei der Verwendung offener Lizenzen sowohl auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer als auch aus Urhebersicht. Er möchte Institutionen und Privatpersonen weltweit ermutigen, vermehrt offene Lizenzen zu nutzen und gibt dafür viele praktische Tipps. So wird zum Beispiel die Auswahl eines geeigneten Lizenztyps und die Online-Recherche von Texten, Bildern oder Videos unter offenen Lizenzen thematisiert.

Herausgegeben wird der Leitfaden von der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Die Publikation kann in gedruckter Form bei den drei Partnern angefordert oder hier im PDF-Format heruntergeladen werden.

Gepostet von: ataeschner am 20.11.2014 um 10:50 Uhr
Kategorien: Materialien

Am 26. November 2014 findet von 13:00-17:00 Uhr an der Universität Kassel ein Fachforum zum Thema "Semesterbegleitende elektronische Self-Assessments" statt.
Quelle: uni-kassel.de

Elektronische Self-Assessments ermöglichen es, ein unmittelbares, individuelles Feedback zum aktuellen Lernstand mit einem Feedback zur Unterstützung des weiteren Lernweges zu kombinieren. Aktuelle Lehr-Lernkonzepte an Hochschulen, insbesondere in Blended-Learning-Veranstaltungen, binden zunehmend solche formativen Self-Assessments ein, die den Studierenden die Gelegenheit geben, erworbene Kompetenzen prozessbegleitend zu überprüfen und zu erweitern.

Im Rahmen des Fachforums soll der Einsatz lernförderlicher Self-Assessments an Hochschulen thematisiert werden. Der anwendungsbezogene Schwerpunkt der Veranstaltung konzentriert sich auf Praxisbeispiele aus verschiedenen Fachbereichen und bietet den Teilnehmenden Raum, Ideen für die eigenen Lehrveranstaltungen zu konkretisieren.


Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte: http://bit.ly/1t1gzrc

Weitere Weiterbildungsangebote finden Sie in der e-teaching.org-Weiterbildungsdatenbank unter: http://www.e-teaching.org/news/weiterbildung/
Gepostet von: haug am 19.11.2014 um 11:40 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Weiterbildung






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