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In einer kürzlich veröffentlichten Studie der City University of New York wurde die Technologie-Nutzung von Studierenden untersucht, die weite Strecken zur Universität zurücklegen müssen. Die Forscherinnen fanden unter anderem heraus, dass viele Studierende ihr Smartphone zum Recherchieren, Lesen oder Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Weg zur Uni verwenden.

Quelle: cuny.edu

Im Rahmen einer mehrjährigen qualitativen Studie untersuchten Forscherinnen des New York City Colleges of Technology und des Brooklyn Colleges an sechs verschiedenen Colleges der City University of New York (CUNY) wie, wo und wann die Studierenden ihre Studienaufgaben erledigten und inwiefern sie sich dafür moderner Technologien bedienten.

Die City University of New York ist die größte öffentliche Universität der USA mit 19 verschiedenen Colleges. Die Mehrheit der CUNY-Studierenden sind Pendler aus ganz New York City. Mit einer durchschnittlichen Pendelzeit von 45-60 Minuten pro Strecke, in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist das Pendeln ein bestimmender Bestandteil des Universitätslebens der Studierenden und bietet sowohl Herausforderungen als auch Chancen.

Zur Untersuchung der Technologie-Nutzung wurden qualitative Interviews mit Studierenden und Teilen des Lehrkörpers geführt. Diese ergaben, dass das Smartphone im universitären Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnt. So wird es von vielen Studierenden sowohl für die Recherche und das Lesen von Texten als auch für das Schreiben eigener Arbeiten verwendet, häufig auch von Unterwegs. Darüber hinaus zeichnete sich eine steigende Nutzung von E-Readern zur Erledigung der Studienaufgaben ab, da Kursnotizen, Studienpläne und anderes Material platzsparend und umweltfreundlich aufbewahrt werden könnten. Auch Suchmaschinen und digitalen Bibliotheken komme ein hoher Rang in Bezug auf Recherchetätigkeiten zu.

Besonders die Erfahrungen Studierender, die nicht über Laptop, Smartphones oder ähnliche Geräte verfügten, waren von einem hohen Frustrationslevel bezüglich der universitären Einrichtungen geprägt. Um technologische Hemmnisse an der Universität zu vermindern und Studierenden einen besseren Zugang zu Technologien bieten zu können, schlagen die Forscher verschiedene konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise den Verleih von Laptops, E-Readern oder Tablets vor. Auch eine breite WLAN-Verfügbarkeit auf dem Campus könne die Nutzung mobiler Geräte für Studienarbeiten verbessern.

Die Studie steht hier kostenfrei zur Verfügung.

Diese und weitere Untersuchungen finden Sie auch in der e-teaching.org-Rubrik Studien.

Gepostet von: ataeschner am 22.09.2014 um 15:31 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

Das Australian Government Office for Learning and Teaching hat in Kooperation mit Forschern mehrerer australischer Universitäten den aktuellen Stand des Einsatzes von Blended Synchronous Learning in der australischen Hochschullandschaft untersucht. Im Fokus stehen drei besonders häufig genutzte Technologien.

Quelle: blendsync.org

Das Australian Government Office for Learning and Teaching hat die steigende Anzahl Studierender, die sich aufgrund von Familie, Arbeit oder sozialem Engagement für ein Fernstudium bzw. ein Studium „außerhalb des Campus” entscheiden, zum Anlass genommen, den aktuellen Stand des Einsatzes von Blended Synchronous Learning in der australischen Hochschullandschaft zu untersuchen.

Blended Synchronous Learning wird hier als Lernform definiert, in der Studierende, die dem Studium Off-Campus nachgehen, über moderne Medientechnologien in synchronen Lernsituationen mit Präsenzstudierenden On-Campus zusammengebracht werden. Die Studie zeigt, dass solche synchronen Treffen nicht nur die Lernenden außerhalb des Campus unterstützt, vielmehr können beide Studierendengruppen voneinander profitieren. Insgesamt fördern die synchronen Online-Treffen aktives Lernen, verbessern das Gefühl von Co-Präsenz und Community und steigern die Zufriedenheit der Studierenden.

Die Forscher fokussierten sich im Rahmen einer Scoping-Studie auf drei Technologien für solche synchronen Meetings: Videokonferenzen, Webkonferenzen und virtuelle 3D-Welten. Dabei untersuchten sie, wie und warum die jeweiligen Technologien durch Hochschullehrende in Australien und Neuseeland eingesetzt werden. Besonders anschaulich sind in der Ergebnisdarstellung die sieben Fallstudien in unterschiedlichen Fachbereichen und Lehrszenarien. Aus den Ergebnissen der Studie und der Analyse der Fallstudien werden abschließend umfangreiche pädagogische, technologische und logistische Empfehlungen für das Design und die Implementierung von Blended Synchronous Learning-Modellen in der Lehre abgeleitet.

Das Handbuch für Lehrende entstand im Rahmen des Projekts „Blended synchronicity: Uniting on-campus and distributed learners through media-rich real-time collaboration tools” und ist deren zentrales Ergebnis. Auf der Website finden sich außerdem neben Modellen zum Einsatz von Blended Synchronous Learning in der Hochschullehre, einer ausführlichen Erläuterung der Studie und einem themenspezifischen Literaturüberblick zwei Frameworks zum Design und zur Wahl der passenden Technologie.

Das Handbuch für Lehrende steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Gepostet von: phohls am 19.09.2014 um 10:22 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien, Kurznachrichten

In den Semesterferien erreichten uns unerwartet zwei neue "Meinungen zu E-Learning" für unsere Video-Statementreihe. Vielen Dank an den Rektoratsbeauftragten für Blended Learning und an den AStA-Vorsitzenden der RWTH Aachen, Prof. Dr. Heribert Nacken und Georg Vonhasselt!

In der Reihe „100 Meinungen zu E-Learning” mit 30 bis 90 Sekunden langen Video-Statements kommen E-Learning-Experten, Hochschullehrende, Studierende und E-Learning-Akteure aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu Wort. Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen; weiterführende Informationen und alle Videos der Reihe gibt es auf der Portalseite 100 Meinungen zu E-Learning.

In Statement 57 beleuchtet Georg Vonhasselt vor allem die Perspektive von Studierenden, die neben der Uni einen Job oder Familie haben. Besonders für sie sei Blended Learning eine geeignete Lösung. Der AStA-Vorsitzende der RWTH geht in seinem Beitrag u.a. auch darauf ein, worauf es bei der Integration von E-Learning ankommt: Wichtig sei vor allem, dass Online-Angebote nicht die Präsenzveranstaltungen ersetzen - sie sollen stattdessen die klassische Hochschullehre ergänzen.



Prof. Dr. Heribert Nacken, Rektoratsbeauftragter für Blended Learning und Exploratory Teaching Space der RWTH und u.a. Inhaber des UNESCO Lehrstuhls für hydrologischen Wandel und Wasserressourcen Management, stellt in Statement 58 die Position der RWTH Aachen zu E-Learning dar: Lieber wird hier von "Blended Learning" gesprochen. Auch er betont, wie wichtig eine Abstimmung von E-Learning mit der klassischen Lehre sei. Dabei nennt er sieben Aspekte, die für das selbstgesteuerte Lernen mit Medien essentiell sind. Unter anderem gehört dazu die Weiterbildung für Dozenten, aber auch die Studierenden müssten angesprochen werden. Wichtig für die Verbesserung der Lehre sei schließlich auch die Messung des Erfolgs der angewandten Methoden.




Die Video-Statements Nr. 57 und Nr. 58 sind ab jetzt in der Rubrik 100 Meinungen sowie auf unserem Youtube-Channel verfügbar.

Das e-teaching.org-Team wünscht Ihnen viel Freude beim Ansehen und bedankt sich noch einmal für die Initative aus der RWTH Aachen!

Gepostet von: sappel am 18.09.2014 um 11:25 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Aus der Praxis

Die e-teaching.org-Redaktion hat das Buch „Patient Hochschullehre – Vorschläge für eine zeitgemäße Lehre im 21. Jahrhundert” von Prof. Dr. Jürgen Handke rezensiert, das Anfang 2014 im Tectum Verlag Marburg erschien. Es ist unser Lesetipp für den Sommerurlaub.

Wie der Titel schon erahnen lässt, ist „Patient Hochschullehre” ein Buch, das Kritik an der Hochschullehre hierzulande sehr direkt vorbringt. Es reiht sich damit unter die Beiträge, die den Zustand der Lehre bereits seit einiger Zeit beklagen (Glotz, 1996; Kamenz & Wehrle, 2007; Balzter, 2008; Jacob & Teichler, 2011). Jürgen Handke, als Professor für Linguistik vielen bekannt durch seine YouTube-Vorlesungen, wählt für seine Darstellung das Bild einer ärztlichen Behandlung, untergliedert in Anamnese, Diagnose und Therapie. Umrahmt und veranschaulicht wird der „Befund“ durch die Geschichte des fiktiven Studenten Max, der für den Autor den typischen Studierenden des beginnenden 21. Jahrhunderts repräsentiert. (...)
Zur vollständigen Rezension

Gepostet von: pmey am 20.08.2014 um 16:34 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien

Massive Open Online Courses (MOOCs) bestimmen derzeit die Diskussion über E-Learning an Hochschulen. In der Meinungsrubrik auf e-teaching.org können Sie ab sofort in einer interaktiven Pro-und-Contra-Zusammenstellung die Argumente für und gegen die neuartige Kursform erkunden.

MOOCs sind nicht nur unter E-Learning-Akteuren ein aktuell vieldiskutiertes Thema: Welche Potenziale haben solche Kurse? Bieten sie neue Bildungschancen für eine breitere Öffentlichkeit und werden sie auch die deutsche Bildungslandschaft verändern? Oder erleben wir derzeit einen vorübergehenden Hype?

In einem neuen Pro-Contra-Beitrag auf e-teaching.org haben wir - wörtlich oder sinngemäß - einige zentrale Argumente für und gegen MOOCs zusammengestellt und von Expertinnen und Experten auf einer Skala positionieren lassen. Die Argumente entstammen dem kürzlich erschienenen Positionspapier „Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre” der Hochschulrektorenkonferenz.

Wie überzeugend sind die Argumente Ihrer Meinung nach? Wie beurteilen Sie die verschiedenen Ansichten und ihre Überzeugungskraft? Spricht etwa die offene Zugänglichkeit von MOOCs eher für oder gegen das Format?

Mit der neuen Seite möchten wir Sie einladen, sich auf spielerische Weise über wesentliche Argumente zu informieren und uns Ihre eigene Einschätzung zu diesem kontroversen Thema mitzuteilen.

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Gepostet von: pmey am 04.08.2014 um 11:11 Uhr
Kategorien: Neu im Portal






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