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Das Schlagwort Digitale Bildung ist in aller Munde. Wir stellen hier ein paar aktuelle Artikel und Publikationen zum Thema vor.
Quelle: seminar.net, ictk.ch, pb21.de

#pb21 hat diese Woche den fünften Teil der Artikelreihe „Lernen im digitalen Klimawandel” veröffentlicht. In dem aktuellen Beitrag skizziert der Autor Martin Lindner vier Zukunftsszenarien für Bildung im Jahr 2025. Wird der wirkungsvollste Treiber in der Bildungswelt die Konsumenten-Elektronik sein? Werden Schulen und Hochschulen sich als unreformierbar erwiesen haben? Wird digitale Technik allgegenwärtig, aber eher verpönt sein? Werden Papier-Bücher eine Renaissance erleben? In einem eher positiven Szenario heisst es: „Die erwachsen gewordene Generation Y verbindet nun die Tugenden der neuen deutschen Wirtschaftswunder-Generation mit der innovativen Energie des Silicon Isar Valley und dem unermüdlichen Lernwillen der Koreaner.” Die Szenarien leuchten Extreme aus und regen dadurch zum Nachdenken an.

Gut 200 Teilnehmende aus Universitäten, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen und Gymnasien folgten der Einladung der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und diskutierten im Rahmen des Schweizer Bildungsforums das Thema „MOOCs – Megatrend oder Megahype?”. Die Ergebnisse dieser Diskussion sind nun in einem Artikel von ICTkommunikation nachzulesen.

Petra Missomelius von der Universität Innsbruck setzt sich in ihrem kürzlich veröffentlichten Artikel „Educational Expectations and Media Cultures” mit mediengestützte Bildungsressourcen wie OER und MOOCs auseinander.

Quelle: che.de

„Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert” heisst der Titel einer neuen 11-seitigen Publikation des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).  Die Autoren Dr. Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und
Ralph Müller-Eiselt stellen neun Thesen auf, die aktuelle Tendenzen ganz gut zusammenfassen: 
„1. Digital Natives lernen anders
2. Masse, Kosten und Vielfalt sind die größten Herausforderungen der Hochschulsysteme – und gleichzeitig die Treiber der Digitalisierung
3. MOOCs sind nur der Anfang: Sie sind wichtige Katalysatoren für die Digitalisierung der Hochschullehre, nutzen deren Potenziale aber bei weitem nicht aus
4. Aus anderen Branchen können wir lernen: Massifizierung ist der erste Schritt hin zur Personalisierung
5. Digitale Bildung bringt Massifizierung und Personalisierung
6. Digitalisierung hilft, die Herausforderung „Studium als Normalfall“ zu bewältigen – darum darf Deutschland die digitale Revolution nicht verschlafen
7. Digitalisierung wird nicht nur die Hochschullehre, sondern das gesamte Hochschulsystem verändern
8. Strukturiertes Peer-to-Peer-Lernen zwingt die Lehrenden in eine neue Rolle
9. Die Digitalisierung ist unaufhaltsam. Aber Politik und Hochschulen müssen sie gestalten".

Gepostet von: ataeschner am 20.11.2014 um 13:17 Uhr
Kategorien: Materialien

Die kürzlich veröffentlichte Publikation „Open Content - A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland beschäftigt sich mit Fragen des sinnvollen Einsatzes und der Nutzung offener Lizenzen. Der Leitfaden steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
Quelle: wikimedia.de

Offene Lizenzen können den Zugang zu Informationen erleichtern und die kreative Weiternutzung digitaler Güter fördern. Der englischsprachige Leitfaden „Open Content - A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” informiert über Rechte und Pflichten bei der Verwendung offener Lizenzen sowohl auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer als auch aus Urhebersicht. Er möchte Institutionen und Privatpersonen weltweit ermutigen, vermehrt offene Lizenzen zu nutzen und gibt dafür viele praktische Tipps. So wird zum Beispiel die Auswahl eines geeigneten Lizenztyps und die Online-Recherche von Texten, Bildern oder Videos unter offenen Lizenzen thematisiert.

Herausgegeben wird der Leitfaden von der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Die Publikation kann in gedruckter Form bei den drei Partnern angefordert oder hier im PDF-Format heruntergeladen werden.

Gepostet von: ataeschner am 20.11.2014 um 10:50 Uhr
Kategorien: Materialien

Am 26. November 2014 findet von 13:00-17:00 Uhr an der Universität Kassel ein Fachforum zum Thema "Semesterbegleitende elektronische Self-Assessments" statt.
Quelle: uni-kassel.de

Elektronische Self-Assessments ermöglichen es, ein unmittelbares, individuelles Feedback zum aktuellen Lernstand mit einem Feedback zur Unterstützung des weiteren Lernweges zu kombinieren. Aktuelle Lehr-Lernkonzepte an Hochschulen, insbesondere in Blended-Learning-Veranstaltungen, binden zunehmend solche formativen Self-Assessments ein, die den Studierenden die Gelegenheit geben, erworbene Kompetenzen prozessbegleitend zu überprüfen und zu erweitern.

Im Rahmen des Fachforums soll der Einsatz lernförderlicher Self-Assessments an Hochschulen thematisiert werden. Der anwendungsbezogene Schwerpunkt der Veranstaltung konzentriert sich auf Praxisbeispiele aus verschiedenen Fachbereichen und bietet den Teilnehmenden Raum, Ideen für die eigenen Lehrveranstaltungen zu konkretisieren.


Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte: http://bit.ly/1t1gzrc

Weitere Weiterbildungsangebote finden Sie in der e-teaching.org-Weiterbildungsdatenbank unter: http://www.e-teaching.org/news/weiterbildung/
Gepostet von: haug am 19.11.2014 um 11:40 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Weiterbildung

Am 3.12.2014 findet von 13.30 bis 17.30 Uhr an der Hochschulde Fulda ein Fachforum zum Thema „Learning Analytics mit Moodle” statt.
Quelle: uni-kassel.de

Die Veranstaltung wird als Workshop organisiert, so dass ausführlich Zeit ist, die verschiedenen Aspekte je nach Interessenlage der Teilnehmer zu betrachten. Bei diesem Fachforum soll  Moodle bei der Betrachtung von Learning Analytics im Mittelpunkt stehen. Die Betrachtung anderer Lernplattformen soll jedoch nicht ausgeschlossen sein.

Workshops sind zu folgenden Fragestellungen geplant:

  • Welche Einsatzmöglichkeiten von Learning Analytics gibt es (Technik, Datenmodell, Datamining)?
  • Wie können der Daten, die mit Learning Analytics erzeugt wurden generiert wurden, interpretiert werden?
  • Welche Interventionen lassen durch die Interpretation ableiten?
Die Teilnahme ist kostenlos und steht auch Interessierten ausserhalb der hessischen Hochschulen offen.

Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte: http://bit.ly/11y50Bv

Weitere Weiterbildungsangebote finden Sie in der e-teaching.org-Weiterbildungsdatenbank unter: http://www.e-teaching.org/news/weiterbildung/
Gepostet von: haug am 19.11.2014 um 11:36 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Weiterbildung

Ein Tagungsbericht zur Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft am 13./14. November 2014 in Augsburg von Philip Meyer (e-teaching.org)
Quelle: herbsttagung-mp-dgfe14.phil.uni-augsburg.de

Inhaltlich ließ das Tagungsmotto „Digital und vernetzt, Lernen heute” viel Spielraum, der auch genutzt wurde. Während der Donnerstag im Zeichen der Theoriebeiträge stand, versprach der Freitag empirische Beiträge, überwiegend aus dem schulischen und hochschulischen Kontext (übrigens mit vielen Projekten zu mobilem Lernen).

Stärker als bei der diesjährigen GMW-Tagung, die sich mit „Lernräumen” befasste, wurde die Leitmetapher des „Raumes” auch kritisch diskutiert, da sie zu der Vorstellung einer dichotomen Trennung zwischen On- und Offlinewelt verleite, die vielen Entwicklungsprojekten seit den 1990er Jahren zugrunde lag (und dem populären Verständnis eines Raumes entsprach, den man in Beckerscher Manier bewusst betritt). Heute jedoch könne diese Trennung, so wurde argumentiert, kaum noch aufrechterhalten werden. Mehrfach wurde für eine ökologisch-systemtheoretische Betrachtungsweise des Umgangs mit Medien plädiert, und der Begriff des „Kontexts” (bzw. auch mit C: „Context”) wurde ins Spiel gebracht. Da die sozialen Kontexte, in denen sich Menschen bewegen, individuell sehr verschieden seien, schrieben AutorInnen der Subjektzentrierung vortragsübergreifend eine hohe Bedeutung zu. Deutlich wurde unter anderem, dass die internationale Diskussion um „Personal Learning Environments” (PLE), die im Prinzip einer entsprechenden subjektzentrierten Sichtweise entspringt, im deutschen erziehungswissenschaftlichen Diskurs als eher technikgetrieben wahrgenommen wird. Insgesamt wurden Medien auf der Tagung häufig als „Ressource” interpretiert, die sich Lernende zunutze machen, um soziale Kontexte zu schaffen bzw. um dort zu partizipieren. Auch hier waren sich mehrere AutorInnen einig: Die produktiv-partizipative Auseinandersetzung mit Medienrealitäten ist eine Herausforderung, vor der Pädagogik und Didaktik in Zukunft verstärkt stehen werden.

Insgesamt war sie ein gelungenes „Abschiedsgeschenk”, diese Herbsttagung der DGfE, die unter dem Zeichen des Wechsels von Prof. Dr. Kerstin Mayrberger von Augsburg nach Hamburg stand. Das ist nicht zuletzt der konsequenten Organisation unter der koordinativen Leitung von Dr. Hanna Dürnberger zu verdanken. Auch die Beteiligung der wissenschaftlichen Community war dieses Mal überdurchschnittlich hoch, sodass viele ansprechende Vorträge ausgewählt werden konnten. Die 100 Plätze der Tagung waren demzufolge sehr schnell ausverkauft und das „Who-ist-Who” der deutschsprachigen Medienpädagogik und -didaktik meldete sich in Vorträgen und Fragerunden zu Wort. Dem informellen Austausch und den Nachfragen im Anschluss an die Vorträge war von der Tagungsleitung viel Raum eingeräumt worden. Fast immer kam es zu einer „zweiten Fragerunde”, die dann eine noch offenere und kritische Diskussion beförderte. Die zwei Postersessions (incl. DoktorandInnenforum) ermöglichten es, viele Projekte und Vorhaben zu integrieren, ohne die Tagung zu überfrachten. Die Neue Stadtbücherei Augsburg erwies sich als guter Gastgeber. Der helle und moderne, teilbare (!) Raum beförderte eine positive Atmosphäre. Negativ fiel lediglich auf, dass kein WLAN zur Verfügung stand und der Platz im Vorraum für die Pausen sehr knapp bemessen war.

Die Abstracts aller Beiträge stehen übrigens im Netz zum Download zur Verfügung.

Gepostet von: pmey am 18.11.2014 um 11:57 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten, Veranstaltungen






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