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Materialien

Hier informieren wir Sie über neue Portalinhalte im Bereich Projektmanagement.

Anzahl Einträge: 245

Das Online-Lexikon Wikipedia enthält inzwischen über schätzungsweise 740.000 Stichwörter. Dem Image immer wieder mit Fehlern behaftet zu sein will nun das Bertelsmann Lexikon Institut entgegenwirken. Für September hat es ein Wikipedia-Lexikon mit den 50.000 beliebtesten Begriffe angekündigt - allesamt von der hauseigenen Redaktion überprüft und in Form gebracht.

Der Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Wikimedia Deutschland, Arne Klempert, ist von dem anvisierten Lexikon überzeugt. Die 2005 erschienene DVD-Ausgabe von Wikipedia habe sich mehrere zehntausend Mal verkauft.

Klempert sieht auch Vorteile im Vergleich zum Internet: "Abends im Wohnzimmer bei einem Glas Wein, wenn sie da eine Wissensfrage haben, ist der Griff zum Bücherregal schöner, als ins Arbeitszimmer zu gehen und den Computer einzuschalten." Ebenso wie der Brockhaus - so hofft Klempert - könne das Wikipedia-Buch zum Statussymbol der Menschen werden, die gerne in das Online-Lexikon reinklicken.

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?cnt=1324140 [23.04.08]

Gepostet von: haug am 25.04.2008 um 09:49 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

Es ist eine neue Studie zum Thema E-Learning an Hochschulen erschienen. Wir haben für Sie einen genaueren Blick hinein geworfen.

Kleimann, Bernd: Kapazitätseffekte von E-Learning an deutschen Hochschulen. Konzeptionelle Überlegungen – Szenarien –Modellrechnungen. HIS: Forum Hochschule 6 | 2008

Können digitale Medien die Ausbildungskapazität von Lehreinheiten erweitern? Genauer: Welche Auswirkungen auf die Zahl der Studienanfänger und Studienplätze ergeben sich, wenn durch den Einsatz von E-Learning Personal- und damit Lehrkapazität frei wird?

Der Frage auf den Grund geht eine neue Studie der HIS GmbH. Im Zentrum steht die hypothetisch-modellhafte Betrachtung potenzieller kapazitätserweiternder Effekte von E-Learning. In Betracht genommen wird eine (fiktive) Lehreinheit, genauer ein Informatik-Fachbereich einer Universität mit zwei Studiengängen (Bachelor und Master). Der kapazitätserweiternde Effekt wird anhand von acht unterschiedlichen Szenarien mit jeweils unteschiedlichen Anteilen an Präsenzlehre und Online-Selbststudium untersucht.

Die meisten Hochschulen trauen E-Learning bisher keine kapazitätserweiternde Wirkung zu. Auch die Studie stellt nicht in Frage, dass E-Learning erst einmal mehr Personal erfordert. Allerdings weist sie auch auf die große Varianz des Personalmehrbedarfs hin. Dieser ist u.a. abhängig vom jeweils umgesetzten Lehr-/Lernszenario. Die lehrveranstaltungsbegleitende Bereitstellung von Folien, Skripten und kleinen interaktiven Übungen in einem Lernmanagementsystem erfordert natürlich einen viel geringeren Aufwand als die Entwicklung eines multimedial angereicherten, didaktisch wie technisch hochwertig umgesetzten Studiengangs, dessen Realisierung ein ganzes Team von Fachkräften verlangt. In der Studie bleiben bewusst Szenarien mit stark kapazitätsbindenden Effekten (also E-Learning Großprojekte) ausgeblendet. Vielmehr konzentriert sie sich auf Szenarien, bei denen eine Kapazitätserweiterung durch den Einsatz von Medien möglich erscheint.

Die kapazitätserweiternde Wirkung hängt weiterhin stark von der Vorerfahrungen der Nutzer ab. Auch in der Studie wird nicht angezweifelt, dass die erstmalige Nutzung komplexer Softwaretools durch Computer-Laien keine Zeitersparnis bedeuten kann.

Daher werden folgende Voraussetzungen in der Studie zu Grunde gelegt, damit kapazitätserweiternde Effekte überhaupt möglich erscheinen: - Wenige multimediale Elemente der zu erstellenden Materialien, - eine bestehende Software- und Hardwareinfrastruktur für E-Learning, - Verfügbarkeit nutzerfreundlicher Autorensoftware - hohes softwaretechnisches Know-how der Lehrenden.

Die Ergebnisse der Studie auf einen Nenner zu bringen ist ziemlich schwer. Vielmehr zeigt sie, dass die Kapazitätseffekte in hohem Maße von der spezifischen Merkmalskonfiguration eines jeden Szenarios wie didaktisch-technisches Setting, Gruppengrößen, Anrechnungsfaktor, zeitliche Verteilung des Mehraufwands für die Medienproduktion etc. abhängig sind. Bei der Betrachtung der Ergebnisse wird deutlich, dass nennenswerte kapazitätserweiternde Effekte bei Szenarien zu verzeichnen sind, die eine „kritische Masse an E-Learning“ (d.h. einen hohen Proporz an ersetzter Kontaktzeit in möglichst vielen Veranstaltungen) aufweisen. Erst dann werden die Kapazitätszuwächse nicht mehr durch den erhöhten Personalaufwand für die Erstellung von Online-Materialien und –Lernumgebungen aufgezehrt.

Zwar lässt sich auf Basis der Studie leider keine einfache Faustregel für den Personal- und Medieneinsatz ableiten, jedoch zeigt sie, welche Einsatzmöglichkeiten für E-Learning denkbar sind und bietet damit eine Entscheidungshilfe bei Überlegungen für oder gegen den E-Learning Einsatz.

Gepostet von: haug am 22.04.2008 um 16:46 Uhr
Kategorien: Materialien

Die Ausgabe April/Mai des Online-Journals Innovate ist just erschienen.

Darin finden sich wieder viele interessant klingende Artikel wie der von Ana-Paula Correia mit dem Titel "Moving from Theory to Real-World Experiences in an e-Learning Community" sowie zwei Artikel zu Game Based Learning, wobei der Artikel von Stephen Yang, Brian Smith, and George Graham mit dem provokativen Titel "Healthy Video Gaming: Oxymoron or Possibility?" eine interessante Diskussion erwarten lässt. Desweiteren findet Sie ein auführliches und interessantes Interview (als Podcast, leider ist die Qualität des Telefoninterviews nicht so gut) mit Peter Suber zum Thema Open Access. Peter Suber ist Leiter einer Forschergruppe der Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition und Professor der Philosophie am Earlham College. Im Moment arbeitet er als Gastwissenschaftler der Yale Law School. Mit dabei ist auch Steven Downes, der einen kritischen Blick auf die Pisa Studie und die Interpretation der Ergebnisse wirft.

Das Online Journal - ein schönes Beispiel für den Erfolg von Open Access Journalen - finden Sie hier: http://innovateonline.info/?view=issue

Gepostet von: haug am 04.04.2008 um 11:36 Uhr
Kategorien: Materialien

Mittels Online-Befragung wurden 850 Professorinnen und Professoren der Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik zum Stand der Entwicklung der Bachelorstudiengänge und dem Einsatz von E-Learning an Fachhochschulen und Universitäten interviewt.

Lesen Sie mehr zu dieser und weiteren Studien unter http://www.e-teaching.org/materialien/studien/

Gepostet von: gpfaff am 20.03.2008 um 14:16 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien, Kurznachrichten

Gerade ist der GMW-Expertenworkshop "Social Tagging in der Wissensorganisation – Perspektiven und Potenziale" am Institut für Wissensmedien zu Ende gegangen. Neben spannenden Vorträgen beteiligten sich die Expert/innen lebhaft an der Diskussion über Tag-Clouds, Folksonomien und der semantischen Verarbeitung von Tags sowohl aus kognitiver, soziologischer wie auch informationstechnischer Perspektive. Wie entstehen Tag Clouds, welche Dynamik entwickeln diese und welche Visualisierungsformen bieten sich an? Wie müssen die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine gestaltet werden, um Tags mit mehr Semantik anzureichern? Zahlreiche neue Entwicklungen, die einen mächtigeren Umgang mit großen Tagsammlungen sowohl auf individueller wie auch kollaborativer Ebene ermöglichen, wurden vorgestellt. Einer der vielen Höhepunkte war die Keynote des per Video hinzu geschalteten "Vater" des Folksonomy-Begriffs Thomas Vander Wal. e-teaching.org hat die Keynote für Sie aufgezeichnet: http://www.e-teaching.org/community/taggingcast

Gepostet von: ckohls am 22.02.2008 um 16:39 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten






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