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DeLFI(VI): GUI-Adaptation in Lernkontexten
CleverPHL ermöglicht die Anpassbarkeit von (Lern-)Programmen
Wer kennt diese Situation nicht? Da gibt es eine interessante Software oder
Lernanwendung, doch für die Integration in den eigenen Lernkontext bietet
das Programm einfach zu viele Funktionen, die ablenken und oft nicht
selbsterklärend sind. Wäre es nicht schön, die Bedienoberfläche an die
Anforderungen der eigenen Lehrveranstaltung anzupassen? Das von Christian
Spannagel und Ulrik Schroeder auf der DeLFI vorgestellte CleverPHL bietet
genau diese Möglichkeit, indem es sich in eine bereits existierende
Anwendung einklinken und die grafische Bedienoberfläche (GUI) manipulieren
kann. So können unbenötigte (oder unerwünschte) Funktionen ausgeblendet oder
deaktiviert werden. Für Demonstrationszwecke lassen sich Zeichnungen auf der
Bedienoberfläche einfügen ohne die Funktionalität einzuschränken,
Beschriftungen sind veränderbar und es können gespeicherte Programmzustände
wiederhergestellt werden. Dies funktioniert alles ohne den Quellcode der
Software zu verändern, also ohne Programmierung. Leider funktioniert das
ganze nur mit Java-Programmen (die aufgrund ihrer Systemarchitektur die
genannten Manipulationen erlauben), doch zahlreiche Lernanwendungen, z.B.
Simulationen oder virtuelle Experimente, basieren auf Java. Die
e-teaching.org Redaktion freut sich bereits darauf, das Werkzeug selbst
auszuprobieren.
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http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2008-09-10.4939813434/et_showComments?entryid=blogentry.2008-09-10.4939813434
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