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Anzahl Einträge: 1615
Twittern und Bloggen auf dem 3. EduCamp
Bericht vom 3. EduCamp, das vom 17. bis 19. April 2009 an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen stattfand.
Am vergangenen Wochenende fand das dritte deutsche EduCamp vom 17. bis 19. April 2009 an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen statt.
Es entstand in enger Kooperation mit der Initiative medienbewusst.de der Technischen Universität Ilmenau und weiteren Netzinitiativen wie klicksafe oder Jugend online. Veranstalter des Events war das Fachgebiet Kommunikationswissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum eLearningDienste (KeLD) der TU.


Thematisch stand die sogenannte „Mitmach“-Konferenz auch in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Lehren und Lernen 2.0“. Mitmachen kann man beim EduCamp insofern, dass die TeilnehmerInnen den eigentlichen Programmplan erst vor Ort zusammen stellen. Insgesamt trafen sich über 140 Studierende, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter, um über die Zukunft des Bildungssystems zu diskutieren.

„Pimp up your education! – From standard learner to Edupunk”
war das Thema der Podiumsdiskussion, die den Auftakt des Wochenendes bildete. Bei dieser kam eine internationale Expertenrunde aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, um sich über Themen wie „ Online reputation and privacy – wie viel Persönliches sollte man im Internet von sich preisgeben?“ oder den Einsatz von Web 2.0 im Klassenzimmer auszutauschen. Web 2.0 kam hier insofern zum Einsatz, dass die Professorin Andrea Back live aus St. Gallen mit Bild und Ton per Skype zugeschaltet wurde und gleichzeitig alle Interessierte die Konferenz per Live Streaming nachverfolgen und per Twitter kommentieren konnten. Die Kommentare wurden direkt auf einer Leinwand über dem Podium eingeblendet. So war es im Prinzip für jeden, der nicht persönlich am EduCamp teilnehmen konnte, möglich, sich auch von Zuhause aus einzubringen.

Mittelpunkt des EduCamp – die Sessions
Die Sessions waren wie immer bei einem BarCamp spontan organisiert. Zustande kamen Präsentationen und Diskussionen zu einem vielfältigen Themen und Methodenspektrum. Dabei ging es zum Beispiel um die Arbeit mit Wikipedia, den MikroBlogging Dienst Twitter, bewusste und unbewusste Lernprozesse, Problemlösungen bei der Entwicklung von E-Learning-Applikationen oder um die virtuelle Welt Second Life. Mit einigen Projekten werden durchaus hochtragende Ziele verfolgt: Alexander Rausch, einer der Initiatoren des Projekts Afrika „Open Beninois Network“, dessen Grundstein bereits auf dem EduCamp 2008 in Ilmenau gelegt wurde, beschreibt das Ziel des Projektes wie folgt: „Wir haben Sessions veranstaltet und sind schnell dazu gekommen, dass man das Internet und Web 2.0 Tools sehr gut dafür benutzen kann, um so genannte Weltverbesserungsprojekte zu machen. Mit Weltverbesserung meinen wir einfach, dass wir eine Welt sind und das wir eigentlich alle das selbe Recht haben, nämlich glücklich und zufrieden zu leben.“ Bei dem Projekt handelt es sich um einen Versuch, das Internet nach Afrika zu bringen, um dort unter anderem ein Bildungsnetzwerk aufzubauen.

Die Zukunft des EduCamp
Inzwischen laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste EduCamp, das vom 06. bis 07. November diesen Jahres in Österreich an der Technischen Universität Graz stattfinden soll.

Materialien zum EduCamp 2009 und zum EduCamp Format allgemein findet man auf der Webseite: http://educamp.mixxt.de/

Kategorien: Kurznachrichten Veranstaltungen Kommentar schreiben
Gepostet von: haug am 24.4.2009 um 11:46

Neues Referenzbeispiel: MI-Learning
MI-Learning - ein vielseitiges E-Learning-Portal der Hochschule Offenburg zu Themenbereichen der Informatik

Das Online-Portal MI-Learning der Arbeitsgruppe von Prof. Claudia Schmidt und Prof. Volker Sänger der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet vielerlei Lernmaterialien zu Themenbereichen der Informatik u.a. ein aufwändig gestaltetes Lernspiel. Es bestehen Lektionen zu den Fächern Software Engineering, Computernetze und Datenbanken, die jeweils auf die gleichnamigen Lehrveranstaltungen der Hochschule abgestimmt sind, wobei das Portal aber auch gut unabhängig davon genutzt werden kann.

Eine Beschreibung des Portals MI-Learning finden Sie als neues Referenzbeispiel im Portal e-taching.org.

Direkt zum Portal MI-Learning: http://mi-learning.mi.fh-offenburg.de

Kategorien: Neu im Portal Aus der Praxis Kommentar schreiben
Gepostet von: vkuehne am 23.4.2009 um 12:36

Abstimmung über Themenspecial im Herbst
Alle e-teaching.org NutzerInnen sind aufgerufen, mit Ihrer Stimme über das Thema für das Special im Herbst zu entscheiden.
Alle drei Monate startet auf e-teaching.org ein neues Themenspecial.
Im Zentrum stehen wichtige Themen rund um E-Learning und E-Teaching an Hochschulen.
Nach „Bibliothek 2.0“, „Web 2.0 in der Lehre“, „Medienkompetenz“ und (aktuell) „E-Learning Patterns“ wird es ab Ende Mai um das Thema E-Learning Organisation gehen.
Bei der Auswahl des darauf folgenden Themas im Herbst, dürfen die Portalnutzerinnen und -nutzer erstmals mit abstimmen. Zur Auswahl stehen die Themen
-   E-Vorlesung
-   Qualitätssicherung
-   E-Learning aus Sicht der Studierenden

Die Abstimmung findet auf dem Portal statt. In einer Box in der rechten Randspalte kann man sein „Kreuzchen“ an die gewünschte Stelle setzen. Die e-teaching.org-Redaktion freut sich über eine rege Beteilung und ist gespannt auf das Ergebnis.

Kategorien: Kurznachrichten Kommentar schreiben
Gepostet von: haug am 23.4.2009 um 9:52

io-port.net - Neuer Web-Auftritt
Die kostenlose Informatikdatenbank hat neue Suchfunktionen und eine neue Oberfläche

Die frei zugängliche Datenbank io-port.net mit mehr als einer Million Forschungspublikationen aus der Informatik hat eine neue Datenbankoberfläche und eine Vielzahl neuer Suchfunktionalitäten. Das vor 3 Jahren eröffnete kostenlose Informatik-Portal wird vom Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe angeboten.
Die Datenbank stellt Dokumente aus verschiedenen Quellen in einem einheitlichen Format und dublettenfrei unter einer Oberfläche zum Recherchieren zur Verfügung. Da sie den Zeitraum von 1931 bis Heute abdeckt, ist sie für die historische Entwicklung der Informatik die umfangreichste Datenquelle. Sie umfasst sowohl bibliographische Metadaten und Links zu elektronisch vorliegenden Volltexten als auch für den überwiegenden Teil der Nachweise Zusammenfassungen der Artikel oder Kurzreferate von Fachwissenschaftlern. Die neue Suchoberfläche von io-port.net erlaubt sowohl einen intuitiven Zugriff als auch gezieltere Suchen unter Verwendung von Suchfeldern.
Das FIZ Karlsruhe erstellt die Datenbank in Kooperation mit den Partnern Gesellschaft für Informatik (GI) e.V., Universität Trier, Springer-Verlag GmbH und IEEE Computer Society.

Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de
http://www.io-port.net



Kategorien: Kurznachrichten Kommentar schreiben
Gepostet von: vkuehne am 22.4.2009 um 15:33

Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz: E-Learning Qualifizierungsprogramm für Hochschullehrende

Die beiden Module "TBDL03: Didaktik I: Blended-Learning" und "TBDL06: Betreuung: Online-Moderation" finden von 03.06. - 15.07.2009 online, ohne Praäsenzphasen in der Lernplattform Blackboard statt. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 20.05.2009 möglich!

*TBDL03: Didaktik 1: Blended-Learning*
Aufgezeigt werden Möglichkeiten und Systematiken, die im Zusammenhang mit Blended-Learning stehen. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen bezüglich der üblichen Präsenz-Hochschullehre? Wie lassen sich Lehrveranstaltungen mit virtuellen Elementen sinnvoll anreichern oder verknüpfen? Welche Online-Elemente, Methoden und Verfahren bieten sich für effektive Blended-Learning-Veranstaltungen an? Das Modul gibt Antworten auf diese Frage und führt Sie bis zur Planung eines eigenen, individuellen Blended-Learning-Konzeptes. Das Modul wird in Form eines selbstgesteuerten, asynchronen Online-Tutoriums durchgeführt und bietet individuelles Arbeiten mit großer Flexibilität und Unabhängigkeit.

*TBDL06: Online-Moderation*
Wie funktioniert Online-Moderation? Welche Stolpersteine sind zu beachten und wie kann man mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden die Moderation abwechselungsreich gestalten? Unterschieden wird dabei zwischen synchronem und asynchronem E-Learning, da beide Varianten unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen vom Online-Moderator erfordern. Ein wichtiges Element in diesem Modul ist die Sammlung von eigenen praktischen Moderationserfahrungen. Das Modul wird als kooperatives, kommunikatives Online-Seminar durchgeführt und von einer Online-Tutorin betreut.

Weitere Infos zu den Modulen, den Voraussetzungen und den Kosten finden Sie in unserer Weiterbildungsdatenbank sowie auf den Seiten des VCRP.

Kategorien: Weiterbildung Kommentar schreiben
Gepostet von: crenz am 22.4.2009 um 12:01






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