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E-Teaching ist ein wachsendes Informationssystem. Es wird fortlaufend ergänzt, aktualisiert und überarbeitet. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen oder - etwas bequemer - ein RSS-Feed zu abonnieren, über das Sie regelmäßig und automatisch über Veränderungen informiert werden.

Anzahl Einträge: 756
Vom 21. bis 23. Mai 2014 findet am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen ein internationaler Workshop zu den Themen "Mass Collaboration" und "Mass Education" statt

Quelle: iwm-kmrc.de/workshops/iwmce
Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb von und in Gruppen fokussiert (vgl. Kommunikation und Kollaboration mit Neuen Medien). Bisher werden in diesem Bereich aber hauptsächlich kleine Gruppen untersucht. Außerdem befinden sich die einzelnen Gruppenmitglieder i.d.R. in Untersuchungssituationen, in denen sie sich persönlich gegenüberstehen und direkt miteinander kommunizieren können. Die Ergebnisse der CSCL-Forschung lassen sich somit nicht eins zu eins auf Massenveranstaltungen wie z.B. MOOCs übertragen. Benötigt wird eine neue Forschungsagenda, die große Teilnehmerzahlen miteinbeziehen kann.

Der Workshop verfolgt deshalb das Ziel, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftler(n)/innen anzuregen, die auf den Gebieten "Mass Collaboration" oder "Mass Education" forschen. Er findet vom 21. bis 23. Mai 2014 am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen statt. Um dabei ein möglichst breites Spektrum unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen abzudecken, die sich mit diesen Themenbereichen beschäftigen, wurden Forscher/innen aus der Psychologie, Pädagogik und Informationstechnologie eingeladen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Ulrike Cress, Dr. Aileen Oeberst und Dr. Joachim Kimmerle. Prof. Cress ist Leiterin der AG Wissenskonstruktion am IWM. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie in großen Gruppen neues, emergentes Wissen entsteht. Forschungsschwerpunkte von Prof. Cress sind Computer-Supported Collaborative Learning, Social Software, Wissensmanagement, Soziales Dilemma sowie die Evaluation von medienunterstützten Lern- und Arbeitsumgebungen. Dr. Oeberst ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG und forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Soziale Kognition, Lernen & Gedächtnis, kooperative Wissenskonstruktion sowie Konversationsnormen. Dr. Joachim Kimmerle ist stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion. Seine Forschungsschwerpunkte sind Computer-unterstütztes kollaboratives Lernen, Social Media, Kollaborative Wissenskonstruktion, Medical Education, Wissensmanagement sowie Wissensaustausch als Soziales Dilemma.

Fragen aller Art zum Workshop, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem IWM gefördert wird, können jederzeit unter der E-Mail-Adresse mass-collaboration-workshop(aτ)iwm-kmrc.de eingereicht werden. Die Veröffentlichung der Workshop-Beiträge ist vorgesehen.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie über die Website des Workshops.
Weitere Tagungen und Termine sind im e-teaching.org-Veranstaltungskalender gelistet.
Gepostet von: phohls am 07.02.2014 um 10:10 Uhr
Kategorien: Didaktisches Design, Veranstaltungen

Wie lassen sich E-Learning-Materialien und E-Assessments barrierefrei gestalten? Welche Möglichkeiten zur Überprüfung der Barrierefreiheit gibt es?
Im Rahmen des Virtuellen Wintersemester 2013 auf e-teaching.org haben wir Projekte und Ansätze vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise den ungehinderten Zugang zu Wissen ermöglichen wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nicht nur die Erstellung offener Bildungsressourcen von Bedeutung, sondern auch der barrierefreie Zugang zu diesen und anderen Materialien für Menschen mit Behinderungen.

Wie sich E-Learning-Materialien und E-Assessments barrierefrei gestalten lassen und welche Möglichkeiten zur Überprüfung der Barrierefreiheit existieren, darauf gehen Prof. Dr. Gerhard Weber (li.) und Dipl.-Medieninf. Jens Voegler (re.) in ihrem Artikel "Inklusives E-Teaching" ein. Beide Autoren arbeiten an der TU Dresden: Gerhard Weber ist Inhaber der Professur für Mensch-Computer Interaktion und forscht bereits seit mehr als 25 im Bereich Barrierefreiheit; Jens Voegler ist wiss. Mitarbeiter an diesem Lehrstuhl. Beide sind außerdem in der AG Studium für Blinde und sehbehinderte Menschen an der TU Dresden tätig. Den beiden Autoren vielen Dank für diesen aktuellen Beitrag zu einem wichtigen Thema.

Übrigens: Prof. Weber war zusammen mit Dipl.-Inf. (FH) Wiebke Köhlmann (Univ. Potsdam) bereits Referent unserer Online-Veranstaltung "Barrierefreies E-Learning? Zum Stand der Dinge" im Dezember 2013.

Diesen Artikel und alle weitere e-teaching.org-"Langtexte" finden Sie auch in unserer Sammlung aller PDF-Beiträge.
Gepostet von: ojahns am 30.01.2014 um 13:29 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Didaktisches Design, Materialien

Ein neuer Beitrag aus unserer Reihe "100 Meinungen zu E-Learning" mit Andrea Lißner (Technische Universität Dresden) ist online

e-teaching.org lädt E-Learning-Experten, Hochschullehrende und Studierende, alte und junge E-Learning-Akteure dazu ein, in ca. 30 - 90 Sekunden ihre Meinung zu E-Learning aufzunehmen und in der Reihe "100-Meinungen zu E-Learning" zu veröffentlichen. Dies kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen: indem erfolgreiche E-Learning-Erlebnisse geschildert, eigene Erfahrungen dargestellt oder auch spezielle Standpunkte vertreten werden. Interessant ist und wird in Zukunft sein, dass dabei ganz unterschiedliche Gesichtpunkte und Argumente für E-Learning zusammen kommen.

Inzwischen wurde der 54. Beitrag aus der Reihe veröffentlicht. Andrea Lißner aus der Abteilung Medienstrategien der TU Dresden geht in Ihrem Beitrag auf Didaktik in verschiedenen Lehr-/Lernsettings ein.

Wenn auch Sie sich an unserer Video-Statement-Reihe beteiligen wollen, freuen wir uns über Ihre Nachricht an feedback@e-teaching.org.

Weitere Informationen:
Alle Statements aus dieser Reihe zum Thema E-Learning finden Sie auf dem e-teaching.org-Youtube Channel oder in der Übersicht im Portal.

Gepostet von: mschmidt am 20.12.2013 um 10:22 Uhr
Kategorien: Aus der Praxis, Kurznachrichten

30 Autorinnen und Autoren schreiben über netzpolitische Ereignisse und gehen dabei auch auf E-Learning-relevante Themen ein.
Quelle: www.irights.info

In diesem Jahresrückblick geht es natürlich um die großen Themen des Jahres wie Datenschutz und Privatsphäre, die NSA-Affäre und das Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Doch auch im Zusammenhang mit digitalem Lernen hat sich einiges getan. Darüber berichten zum Beispiel die folgenden Artikel:

  • Open Access - Zehn Jahre nach der Berliner Erklärung (Heinz Pampel)
  • Lernen im digitalen Wandel - Shifts happen (Jöran Muuß-Merholz)
  • Open Educational Resources (OER) – Freies Wissen (Henry Steinha)

Das Heft richtet sich an alle, die sich für netzpolitische Debatten interessieren und kann als Printmagazin oder E-Book erworben werden (weitere Informationen dazu gibt es bei iRights.Media). Seit dem Launch des Online-Reading-Tools besteht aber auch die Möglichkeit, das Heft kostenlos online zu lesen.

Weitere Informationen zum Jahresrückblick finden Sie auf der Seite von iRights.info. Einen Einblick in die Arbeit und die Ziele dieses unabhängigen Informationsportals über Rechtsfragen in der digitalen Welt gibt auch ein Interview mit Philipp Otto, dem Redaktionsleiter von iRights.info, das e-teaching.org Anfang 2013 geführt hat.

Gepostet von: lbried am 16.12.2013 um 11:45 Uhr
Kategorien: Organisation, Kurznachrichten

Lukas Bischof & Thimo von Stuckrad (2013): Die digitale (R)evoltion? Chancen und Risiken der Digitalisierung akademischer Lehre

Quelle: http://www.che.de/

Das Arbeitspapier des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) nimmt den Auftrieb, den der Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre durch die aktuelle Debatte um MOOCs erhalten hat, zum Anlass, Chancen und Risiken der Digitalisierung in der akademischen Lehre in Deutschland zu diskutieren.

Die einleitende Bestandsaufnahme im 1. Kapitel stellt dar, dass der Einsatz digitaler Medien zwar nicht neu ist, mit MOOCs jedoch eine neue Reichweite und Sichtbarkeit erhält. Dabei werden sowohl cMOOCs als auch xMOOCs betrachtet, auch unter der Perspektive offener Bildungsressourcen. Unter der Überschrift „Digitalisierung als Revolution?“ wird insbesondere die Skalierbarkeit digitaler Bildungsangebote hervorgehoben: Sie können zugleich sehr große Gruppen adressieren wie auch für einzelne Lernende oder kleine Gruppen angepasst werden, z.B. durch Übungs- und Betreuungsangebote.

Das 2. Kapitel befasst sich mit der Analyse von treibenden Kräften, den Pull- und Pushfaktoren, die das Lernen mit digitalen Medien bzw. MOOCs unterstützen oder behindern. In den Blick genommen werden die Bereiche Technologie, Gesellschaft und Bildung; genannt werden dabei z.B. Faktoren wie die veränderten Lerngewohnheiten der digital Natives, die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens, die Verfügbarkeit von Technologien sowie Effizienzgewinne oder Potenziale für das Hochschulmarketing. Ein eigener Abschnitt geht auf die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem us-amerikanischen Bildungssystem ein und nennt dabei z.B. die steigenden Studiengebühren in den USA im Vergleich zur weitestgehend kostenfreien Hochschulbildung in Deutschland als Faktor, der in den USA einen höheren Handlungsdruck und höhere Anpassungsfähigkeit verursacht.

Zwei weitere Abschnitte des Arbeitspapiers befassen sich mit Potenzialen (3. Kapitel) sowie Problemen und Risiken (4. Kapitel) der Digitalisierung der Lehre. Als Potenziale werden u.a. ein neu entstehender gesellschaftlicher Diskurs über Funktion und Formate akademischer Lehre, die Entwicklung eines Reputationssystems Lehre sowie eines Peer-Reviews in der Lehre angeführt. Mögliche Probleme werden beispielsweise in neuen Anforderungen (etwa bezüglich Betrugskontrolle), aber auch in neu entstehenden Ängsten (z.B. in Bezug auf den Datenschutz) gesehen.

Das abschließende 5. Kapitel, Wie deutsche Hochschulen die Chancen der Digitalisierung nutzen können, nennt als Handlungsfelder die Bereiche Zugang zu Bildung, Effizienz der Lehre, Qualität der Lehre, Weiterbildung, Recruiting und Hochschulmarketing. Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Chancen der Digitalisierung von den deutschen Hochschulen noch wenig genutzt würden. Dabei werden zwar auch Potenziale für die gesellschaftliche und kulturelle Dimension von Bildung gesehen, jedoch steht die hochschulstrategische Perspektive im Vordergrund.

Das CHE-Arbeitspapier steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Es entstand im Vorfeld der Konferenz MOOCs and beyond, die am 27.11.2013 stattfindet und auch Gelegenheit zur Diskussion des Papiers bieten soll. Veranstalter sind das CHE und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Tagung ist bereits ausgebucht, jedoch besteht die Möglichkeit, die Vorträge als Livestream mitzuverfolgen.

In unserem e-teaching.org-Portal finden Sie weitere interessante Studien.

Gepostet von: lbried am 20.11.2013 um 09:41 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien






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