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NotizBlog

Neu im Portal

E-Teaching ist ein wachsendes Informationssystem. Es wird fortlaufend ergänzt, aktualisiert und überarbeitet. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen oder - etwas bequemer - ein RSS-Feed zu abonnieren, über das Sie regelmäßig und automatisch über Veränderungen informiert werden.

Anzahl Einträge: 811
Die erste Ausgabe der eLearning Papers 2015 widmet sich den Themen „Assessment, Certification, and Quality Assurance in Open Learning”. In den Artikeln thematisiert werden Qualitätskriterien für die Auswahl von offenen Lernressourcen für Lehrende aber auch Studierende. Ebenso werden verschiedene Stufen für Assessment dargestellt.
Quelle: eLearning Papers

Die aktuelle Ausgabe der eLearning Papers ist besonders lesenswert für alle, die sich für Open Educational Resources (OER) interessieren oder diese zum Lehren und/oder Lernen nutzen wollen. Vorgestellt werden Qualitätsbewertungssysteme für Lehrende aber auch Studierende. Ebenso aufgegriffen wird das wichtige Thema Assessment hier u.a. in Bezug auf MOOCs.

Paul Kawachi (Open Education Network United Kingdom) stellt Kriterien zu Qualitätssicherung von OER vor. Die Kriterien gliedern sich in vier Ebenen: Kriterien in Bezug auf die Lehre (teaching aspects), in Bezug auf den Informationsgehalt der Inhalte (information content aspects), in Bezug auf die Darstellung (presentation aspects), und in Bezug auf technische bzw. systembedingte Aspekte. Abgeleitet wird daraus das Kürzel TIPS für einen qualitätsgesicherten Bewertungsrahme. Dieser ist als Leitfaden für Lehrende gedacht, um diese bei der Auswahl und Produktion von OER zu unterstützen, mit dem Ziel, die Qualität von OER zu verbessern.

In dem Beitrag "Students as evaluators of open educational resources" von Vivien Rolfe (University of the West of England, Bristol, UK ) geht es um Kriterien für Studierende mittels derer sie die Qualität von OER bewerten können. Im Artikel beschreibt sie eine Matrix, die Studierende für die Auswahl von OER entwickelt haben, genannt OER Evaluationmatrix (OEREM). Enthalten ist ein Link zur Matrix, die man auch online finden kann (http://find.jorum.ac.uresources/19266).

Kerstin Bissinger und Franz X. Bogner (Universität Bayreuth) beschreiben, wie Zehntklässler OER einschätzen. Die Studie berücksichtigte dabei auch die  individuelle kognitive Belastung während der Arbeit mit einem OER-Modul. Die Ergebnisse zeigen eine positive Wahrnehmung der verwendeten OER, einen positiven Effekt im Hinblick auf die kognitive Leistung und auf vorhandenes Potenzial zur Förderung kritischen Denkens.

Wie lässt sich Lernen mittels OER anerkennen? Im Artikel von Gabi Witthaus et al. werden eine Reihe institutioneller Initiativen von Hochschuleinrichtungen in Europa zur Anerkennung nichtformaler Lernergebnisse in der offenen Bildung beschrieben. Dargestellt wird außerdem eine entwickelte Leistungsbewertungs-/Anerkennungs-Matrix für OER.

Lynette R. Goldberg und Alison Canty  (University of Tasmania, Australien) gehen  Bewertungen  und Bewertungskriterien von OER mit einem computerlinguistischen Ansatz auf den Grund.

Im Artikel von Ebner et al. (TU Graz) geht es um das neue Forschungsgebiet Lernanalytik (LA). Mittels der Analyse großer Datenmengen erhofft man sich tiefere Einblicke in den Lernprozess zu gewinnen.

Die Ausgabe der eLearning Papers n.º 40 steht online zur Verfügung.
  

Gepostet von: haug am 02.02.2015 um 12:13 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

Bereits Ende letzten Jahres hatten wir im Rahmen des APPventskalenders 24 Apps für Studium und Lehre vorgestellt. Da die Türchen dank zahlreicher Einsendungen schnell gefüllt waren, reichen wir nun noch vier App-Empfehlungen nach: CamScanner, Anki, Quizlet und Flashcard Deluxe.
Chemie-Karteikarte in „Anki”

Die App „CamScanner” ermöglicht das Einscannen von Dokumenten und Bildern via Smartphone-Kamera. Im Kontext des Studiums können damit zum Beispiel Vortragsfolien, Stundenpläne oder Vorlesungsskripts durch schnelles Abfotografieren als PDF gespeichert und auf anderen Geräten weiterverwendet werden. Die Anwendung bietet nämlich die Möglichkeit, die Dokumente mit anderen Geräten, auf denen sie installiert ist, zu synchronisieren.

Außerdem stellen wir Ihnen drei verschiedene Apps für Lern-Karteikarten, sogenannte Flashcards, vor. Ganz im Stile klassischer Karteikarten werden dabei vor allem die Inhalte gelernt, bei denen der Lernende Schwächen aufweist. „Anki” erlaubt es, entweder eigene Karteikarten zu erstellen oder aus einer Datenbank mit über 6 000 vorgefertigten Sets zu wählen. Die App bietet zudem detaillierte Statistiken über den Lernfortschritt. Mit „Quizlet” können die digitalen Karteikarten cloudgestützt auf allen Geräten abgerufen und in verschieden gestalteten Modi zum Lernen benutzt werden. „Flashcards Deluxe” zeichnet sich vor allem durch ihre vielfältigen Importfunktionen aus. Nutzer können auf verschiedene Datenbanken zurückgreifen, unter anderem auch auf die anderer Flashcard-Apps, wie Cram und Quizlet.

Für den APPventskalender 2014 hatten wir Nutzer gebeten, ihre Lieblingsapp für Studium und Lehre vorzustellen. Zusammen gekommen ist eine spannende Mischung aus Apps zu unterschiedlichen Lerninhalten und Lernformen. Diese und weitere Beschreibungen von Apps finden Sie auf unserer App-Übersicht im Portal.

Gepostet von: mwolf am 27.01.2015 um 13:16 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien

Es gibt Lernfelder, in denen Lehrende an die Grenzen des Möglichen stoßen, wollen sie erfahrungsbasiertes Lernen unterstützen: Studierende der Medizin kann man nicht an Patienten üben lassen, wie eine Herzoperation funktioniert. Ebenso kann man Studierende nicht in eine Raumkapsel setzen, damit sie sich den Mond näher anschauen. Hier bietet die virtuelle Realität eine greifbare Alternative. Lesen Sie dazu die neuen Artikel im Portal.

Im virtuellen Raum ist prinzipiell alles möglich. Voraussetzung ist zum einen, dass virtuelle Abbilder von Objekten oder Orten bestehen und zum anderen, dass die Technik es möglich macht, mit diesen zu interagieren um diese buchstäblich zu begreifen. Bei Virtual-Reality-Umgebungen muss man dabei Desktop-basierte und CAVE-basierte Virtual-Reality-Umgebungen unterscheiden. Bei Desktop-basierten virtuellen Umgebungen befindet sich der Nutzende vor dem Computer und steuert die Bewegung im virtuellen Raum über die Tastatur, die Maus oder einen Joystick. Der Begriff „CAVE” steht für „Cave Automatic Virtual Environment”. Ein CAVE ist ein Raum mit Projektionswänden, in dem sich der Nutzende bewegen kann. Mit Hilfe einer Spezialbrille oder einem Helm (Head-Mounted-Display) wird das Gefühl erzeugt, sich in der virtuellen Welt zu befinden. Eine Alternative dazu bieten außerdem Augmented-Reality-Systeme. Hier verbleibt der Nutzende in der realen Umgebung, die um virtuelle Elemente bzw. digitale Informationen erweitert wird. Die virtuellen Informationen werden dabei in das Sichtfeld eines Betrachters eingeblendet. Ein typischer Benutzer ist dabei mit einem mobilen Endgerät (wie Smartphone oder Tablet) oder einer halbtransparenten Datenbrille ausgestattet. Virtual-Reality-Brillen oder Helme gibt es von verschiedenen Anbietern. Die bekannteste Brille ist Google Glass, deren Verkauf kürzlich gestoppt wurde. Eine Alternative dazu ist das Head-Mounted-Display von Oculus Rift, neu angekündigt hat auch Microsoft eine Datenbrille genannt HoloLens.

Ein Werbefilm für die Datenbrille HoloLens zeigt mögliche Anwendungsszenarien für Augmented Reality - inwieweit diese in der Praxis funktionieren, wird man sehen, wenn das Produkt auf dem Markt ist.

Quelle: Screenshot Video von Microsoft

Welches didaktische Potenzial in Augmented Reality und Virtual Reality steckt, zeigen unsere neuen Artikel zu Virtual Reality, Augmented Reality und Virtuellen Welten im Portal. Dort finden Sie auch aktuelle Anwendungsbeispiele aus der Hochschulpraxis für die meist ein Smartphone ausreicht. 

Wir freuen uns, wenn Sie uns auf weitere aktuelle (Hochschul-) Projekte in diesem Bereich hinweisen.

Gepostet von: haug am 23.01.2015 um 09:23 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Didaktisches Design

Didaktische Entwurfsmuster werden schon seit einiger Zeit als Alternative zu anderen Formen der Beschreibung von Lehrmethoden diskutiert. Auch auf e-teaching.org werden seit 2009 neue E-Learning-Szenarien im Patternformat dokumentiert. Unser ehemaliger Kollege Joachim Wedekind hat jetzt unterschiedliche Darstellungsformen unter die Lupe genommen. Sein Langtext – ein Plädoyer für E-Learning-Patterns – kann im Portal heruntergeladen werden.

Autor Joachim Wedekind auf seiner Abschiedsfeier am Leibniz-Institut für Wissensmedien im April 2012

Aus der Einleitung:

„Im März 2009 haben mein damaliger Kollege Christian Kohls und ich eine internationale Tagung zum Thema „E-Learning-Pattern” am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen organisiert. Unmittelbar danach haben wir uns auch im Rahmen eine Themenspecials des E-Learning-Informationsportals e-teaching.org mit Entwurfsmustern befasst und gleichzeitig angefangen, auf dem Portal Texte im Pattern-Format zu veröffentlichen. Vorausgegangen waren intensive Diskussionen darüber, ob didaktische Inhalte mit einem solchen Beschreibungsformat adäquat behandelt werden können.

In diesem Langtext soll es nicht um die feinen Unterschiede in den Definitionen der didaktischen Entwurfsmuster beziehungsweise Unterrichtsmethoden gehen. Vielmehr sollen solche Unterschiede benannt werden, die für die Alltagstauglichkeit der Entwurfsmuster entscheidend sind. Deshalb wird mit Problemen begonnen, mit denen Hochschullehrende in ihrer Berufspraxis konfrontiert werden. Diese Unterschiede sind wichtig, weil ich die Vorteile des Muster-Ansatzes herausarbeiten und zeigen möchte, dass es sich dabei nicht um alten Wein in neuen Schläuchen handelt. Da ich davon überzeugt bin, dass didaktische Entwurfsmuster nicht nur praktikabler sondern auch flexibler als Unterrichtsmethoden sind, sollen vorhandene Muster zusammengeführt werden (im Sinne einer Muster-Sprache), um sie erfolgreich für die Entwicklung umsetzbarer Lehrszenarien einzusetzen.”

Vollständigen Beitrag lesen
Gepostet von: pmey am 08.01.2015 um 13:08 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien

Seit Januar 2015 ist e-teaching.org auch auf Facebook vertreten. Eine Umfrage im Rahmen des Projekts „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke” hatte ergeben, dass die Community das populäre Netzwerk häufig für Information und Kommunikation über E-Learning nutzt. Das Portal war zuvor bereits auf Twitter und YouTube aktiv.

Als e-teaching.org 2005 den NotizBlog einführte, gehört er zu den ersten Blogs in der E-Learning-Szene überhaupt; inzwischen enthält er über 3.500 Blogposts: Fast täglich berichtet die Redaktion über Neuigkeiten, weist auf Tagungen und Calls hin oder veröffentlichen Stellenanzeigen. Seit immerhin fünf Jahren existieren der Slideshare- und YouTube-Kanal von e-teaching.org, seit 2010 ist das Portal auch bei Twitter aktiv. Knapp 2000 Tweets und Follower bezeugen, dass Social Media für e-teaching.org bereits länger eine wichtige Rolle spielt.

Im Jahr 2014 startete das Projekt „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke”, das bis 2016 läuft und von den Bundesländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen finanziert wird. Ziel ist es, die Aktivitäten in den entsprechenden Medien zu verstärken und auf andere Plattformen auszuweiten. Erste Ergebnisse hatten wir kürzlich hier im Blog berichtet.

Mit der neuen Facebook-Präsenz eröffnet nun eine weitere Social-Media-Präsenz des Portals. Während sich die Redaktion bei Twitter auf informative Meldungen konzentriert, sollen auf Facebook besonders Räume für Interaktion und Dialog geschaffen werde.

Weiterhin werden Sie hier im NotizBlog zentral über alles wichtige informiert, sodass Sie auch als Nicht-Nutzer/in des Netzwerks nichts verpassen!

Hier gelangen Sie zur Facebook-Präsenz. Die Redaktion freut sich über Ihre "Likes" und Kommentare!

Gepostet von: pmey am 07.01.2015 um 12:46 Uhr
Kategorien: Neu im Portal






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