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NotizBlog

Materialien

Hier informieren wir Sie über neue Portalinhalte im Bereich Projektmanagement.

Anzahl Einträge: 245

Unter diesem Titel tagt die 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 12. und 13. Juni 2008 in Karlsruhe.

In der öffentlichen Veranstaltung wird es um das Thema "Wissen im Web - die Rolle des Internets beim Aufbau von Wissensgesellschaften" gehen. Sie findet am 12. Juni von 17.00 bis 19.30 Uhr im Medientheater des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe, Lorenzstraße 19, statt. Um Anmeldung wird gebeten unter www.unesco.de

Über das Thema "Revolutioniert das Internet die Bildung?" diskutieren Michael Mangold, ZKM, Axel Plathe, UNESCO, Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut, Andreas Vogel, BMBF, und Christoph Wulf, DUK.

Eine weitere Diskussionsrunde befasst sich mit den Voraussetzungen für den Wissenserwerb im Netz. Teilnehmer sind: Mechthild Appelhoff, Landesanstalt für Medien NRW, Kurt Jansson, Wikimedia Deutschland, Claudia Lux, Weltverband der Bibliotheken, Michael Schopen, Schulen ans Netz, und Jörg Tauss, MdB und DUK. Schlussfolgerungen präsentiert Verena Metze-Mangold, DUK-Vizepräsidentin. Die Podiumsdiskussionen werden moderiert von Mirjam Gehrke, Deutsche Welle.

Dem Thema "Wissen im Web" widmet sich auch die neue Ausgabe von "UNESCO heute", der Zeitschrift der DUK. Sie ist online verfügbar unter www.unesco.de/uh1-2008.html

Gepostet von: haug am 30.05.2008 um 10:10 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

Im Gabler Verlag ist just das von Prof. Dr. jur. Andreas Wien aus dem Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Fachhochschule Lausitz verfasste Lehrbuch "Internetrecht" erschienen. In der Pressemitteilung dazu heisst es: "Mit "Internetrecht" gibt Professor Wien eine leicht verständliche Einführung in alle relevanten Themen und vermittelt fundiertes Wissen in Bezug auf Streitigkeiten über Domainnamen, Internet-Angebote und Urheberrecht, Werbung im Netz, Verträge im Internet, E-Commerce, Computerkriminalität und Strafrecht, Datenschutz sowie verfahrensrechtliche Fragen."

Wie Autor und Verlag informieren, richtet sich das Buch in erster Linie an Studierende und Dozenten der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen, informations- und medientechnischen Studiengänge an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien sowie an die Berufstätigen der IT- und Medienbranche. Darüber hinaus kann es wohl auch dem oftmals verunsicherten privaten Nutzer als Leitfaden und Entscheidungshilfe dienen.

Prof. Dr. Andreas Wien lehrt an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg Wirtschafts- und Internetrecht. Er ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt und zum höheren Verwaltungsdienst.

Andreas Wien Internetrecht Eine praxisorientierte Einführung Erschienen 2008 im Gabler Verlag Wiesbaden 225 Seiten Ladenpreis: 24,90 Euro ISBN 978-3-8349-0554-3

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news261740

Gepostet von: haug am 26.05.2008 um 15:31 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

Als Nachtrag zur ersten österreichischen Podcasting-Tagung (5. Juli 2007) wurde jüngst von M. Ebner, M. Raunig, W. Ritsch & S. Thalllinger ein 70-seitiger Konferenzband mit dem Titel „Lifetime Podcasting“ herausgegeben. Auführlich kommentiert hat ihn schon Gabi Reinmann - wie immer die Schnellste (http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=222). Auch wir wollen noch eine Zusammenfassung und einen Einblick in den Inhalt bieten.

In den einzelnen Kapiteln werden die Inhalte und Ergebnisse der Vorträge und Workshops der Tagung – manchmal kürzer, manchmal ausführlicher – wieder gegeben. Behandelt werden sowohl grundlegende Fragen, wie ob Podcasting ein passendes Format ist, um die so genannte „Net Generation“ für die Lehre zu begeistern, als auch ganz praktische Fragen der Podcastproduktion. Insgesamt wird in den Aufsätzen deutlich, dass der Einsatz von Podcasting in der Lehre – nach der ersten Euphorie – sehr differenziert betrachtet und – so Mandy Schiefner – die rosarote Brille abgesetzt werden muss.

So wurde inzwischen erkannt, dass Studierende, die für ihren mobilen Einsatz gerühmten Podcasts viel lieber zu Hause anhören. Zudem besteht dabei das Risiko, dass Podcasts von Studierenden als „einfaches Medium“ eingeschätzt werden, was dazu führen kann, dass die mentale Anstrenung geringer ist. Dies kann wiederum zur Folge haben, dass eine sog. Kompetenzillusion (Stark 1999) auftritt: Studierende meinen etwas gelernt zu haben, haben es aber gar nicht.

Einige der Autoren sehen Bedarf, dass Podcasts mediendidaktisch aufbereitet oder zumindest eingebettet werden. Dies beinhaltet u.a., dass Podcasts strukturiert durchsucht und konsumiert werden können. Ansonsten besitzen sie nämlich dieselben (auch negativ empfundenen) Merkmale wie traditionelle Frontalvorlesungen: mangelnde Interaktion, mangelnde Wahlmöglichkeit und ein vorgegebener zeitlicher Ablauf (Jofes Schmolle).

Dieser Kritik entgegen setzen einige Autoren Konzepte, die zeigen, dass mit Podcasts nicht nur passiv sondern auch aktiv gelernt werden kann, z.B. indem der Studierende nicht nur die Rolle des Rezipienten sondern auch Produzenten übernimmt. Mandy Schiefner sieht insbesondere in der Produktion Potenzial, das bisher an den wenigsten Hochschulen ausgeschöft wird.

Eine didaktische Einbettung der Podcasts erfordert natürlich weit mehr Aufwand, als der reine Prozess der Aufzeichnung - obwohl der Artikel durchaus deutlich macht, dass hohe Qualität mit einem hohen Zeitaufwand einhergeht. Aber wie produziert man „pädagogisch motivierte Podcasts für die Wissensvermittlung und zum Lernen“? Beim Podcast Portal der ETH Zürich stand von Anfang an die Unterstützung der Lehrenden bei Suche nach passenden Konzepten für ihren Lehr- Lernkontext im Zentrum. Den Lehrenden wird empfohlen vor der Produktion für sich sechs zentrale Fragen nach Zielgruppe, Zielen, Produzenten, Inhalt, Format und Gestalt des Inhalts zu beantworten – Fragen, mit denen sich eigentlich jeder Podcast-Produzent auseinander setzen sollte, auch wenn man diesen Schritt gerne überspringen würde - hat man doch viel mehr Lust auf einen spontanen Einsatz des iPods.

Interessant ist, dass von einigen Autoren auch auf den Marketingeffekt von Podcasting hingewiesen wird. Ein Podcast kann für Studierende und Studienanwärter eine Art "Hörprobe" darstellen und somit einen Eindruck sonst verschlossener Vorlesungen vermitteln. Als eine mögliche attraktive Zielgruppe für Hochschul-Podcasts sieht das MMK außerdem Alumni, die interessierte Öffentlichkeit und mögliche Sponsoren.

Ingesamt vermittelt der Konferenzband dem Leser einen guten Einblick der Podcasting-Aktivitäten verschiedener Hochschulen und Einrichtungen und zeigt Potenziale sowie kritische Aspekte des Mediums auf. Etwas schade ist, dass nach den sehr lesefreundlichen und gut geschriebenen Artikel am Anfang des Bandes am Ende vermehrt Stichpunkt-Sammlungen zu finden sind – aber das mag daran liegen, dass nicht nur Vorträge, sondern auch Workshopergebnisse dokumentiert wurden.

Einblick in den Konferenzband erhält man im Blog von Martin Ebner (TU Graz): http://elearningblog.tugraz.at/archives/914

Gepostet von: haug am 21.05.2008 um 17:25 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien

In einem aktuellen Artikel der Online Zeitschrift EDUCAUSE Quaterly (Nummer 2, 2008) werden die Funktionen kommerzieller Content Management Systeme (genannt werden Blackboard und WebCT) genauer in den Blick genommen. Interessiert sind die Autoren daran, inwiefern die CMS verschiedene pädagogische Ansätze und damit verschiedene Lehrstile unterstützen oder die Innovationskraft in der Lehre (negativ) beeinflussen. Festgestellt wird, dass die meisten kommerziellen CMS nur sehr standardisierte Funktionen vorgeben, die die Art der Nutzung und damit auch die Kreativität der Lehrenden stark beeinflussen: "They aren't designed to encourage innovative teaching", heisst es da. Entscheidungen für oder gegen ein System würden von Technikern und Personen der Verwaltung getroffen und nicht von den Mitgliedern der Lehrstühle. Lehrende würden ihre Inhalte in das System einstellen entsprechend der dort vorgegebenen Kategorien und weniger entsprechend ihrer Lehrabsichten. Eine Übertragung des individuellen Lehrstils in die Online-Umgebung findet nicht statt. Unterstützt würde durch die Systeme in der Hauptsache traditionelle Lehre im Stil "Vorlesung, Wiederholung, Test". Kontruktivistische Pädagogikansätze erforderten dagegen Lernumgebungen, die insbesondere die soziale Interaktion und Projektarbeit unterstützten. Die Autoren sehen bei den Web 2.0 Tools mehr Potenziale wie in den CMS: "The more a CMS promotes traditional Pedagogy, the more likely it will limit faculty creativity - and flexibility and creativity are the foundations of academic freedom and good teaching". Wichtig erscheint ihnen auch, dass Einsteiger dabei unterstützt werden müssen, die Potenziale eines CMS auszuschöpfen und sich nicht nur auf die Basisfunktionen zu beschränken - festgestellt wurde, dass 80 % der Funktionen von nur 20% des Lehrkörpers genutzt werden. Die festgestellte Zufriedenheit mit CMS-Systemen, die sich in Evaluationen zeigte, führen sie darauf zurück, dass Mitarbeiter befürchten, sie müssten nach Kritik das System wechseln und Inhalte transferieren - daher loben sie lieber das alte System. Eine Möglichkeit konstruktivistische Pädagogikansätze zu unterstützen bieten ihrer Ansicht nach Systeme wie Moodle, Joomla oder Drupal, Systeme die in Deutschland an Hochchulen inzwischen weite Verbreitung besitzen. Setzen deutsche Hochschulen somit auf das richtige Pferd und sind damit die Kritikpunkte obsolet? Eine interessante Fragestellung, die zu diskutieren wäre. Der Artikel kann online abgerufen werden:

Lane, Lisa M. (2008): Toolbox or Trap? Course Management Systems and Pedagogy. The deflautl design of commercial course management systems limmits instrucional creativity and pedagogical approaches, particularly for novice users. EDUCAUSE QUATERLY, Number 2 2008: http://connect.educause.edu/Library/EDUCAUSE+Quarterly/ToolboxorTrapCourseManage/ 46576?time=1211267569
Gepostet von: haug am 20.05.2008 um 09:15 Uhr
Kategorien: Materialien, Kurznachrichten

"Wasserstandsmeldungen zur Qualität der Hochschulausbildung" - In Zukunft jährlich will der Studienqualitätsmonitor Auskunft darüber geben, wie sich die Studienbedingungen in Deutschland verändern. Herausgegeben wurde sie vom Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz.

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie in unserer Rubrik „Materialien“ unter der URL: http://www.e-teaching.org/materialien/studien/index_html

Gepostet von: tschneider am 28.04.2008 um 09:19 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Materialien






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