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Anzahl Einträge: 3717
Eine Veranstaltung am 13. Oktober 2014 an der Freien Universität Berlin informiert über die Open-Access-Aktivitäten der Hauptstadt. Anlass ist eine im Mai getroffene Entscheidung des Berliner Abgeordnetenhauses zum Anschub einer Open Access-Strategie für das Land Berlin.
Quelle: fu-berlin.de

Open Access meint den freien Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten im Internet ohne finanzielle, technische oder rechtliche Einschränkungen. In den vergangenen Jahren hat die Open Access-Bewegung auch auf politischer Ebene zunehmend an Bedeutung gewonnen. Obwohl in Deutschland bisher eine bundesweite Open-Access-Strategie für Hochschulen fehlt, befassen sich inzwischen mehrere Bundesländer mit dem freien Zugang zu wisschenschaftlicher Literatur, z.B. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Das Berliner Abgeordnetenhaus beschloss im Mai diesen Jahres den Anschub einer „Open-Access-Strategie für Berlin: wissenschaftliche Publikationen für jedermann zugänglich und nutzbar machen“ und folgte damit einer Empfehlung des Wissenschaftsausschusses.

Diese Strategie des Landes Berlin steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung, die am 13. Oktober 2014 an der FU Berlin stattfindet. Ausgerichtet wird die Veranstaltung gemeinsam von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität Berlin in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie der Max-Planck-Gesellschaft.

Die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bwz. Einrichtungen informieren anhand verschiedener Referate und einer Posterausstellung über Open-Access-Aktivitäten der Hauptstadt sowie den Planungsstand für eine Open Access-Strategie aus Landessicht und die Perspektiven der verschiedenen Akteure bzw. Forschungseinrichtungen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage der FU Berlin

Diese und weitere interessante Veranstaltungen finden Sie auch in unserem e-teaching.org-Veranstaltungskalender.

Gepostet von: thillosen am 17.09.2014 um 17:41 Uhr
Kategorien: Kurznachrichten, Veranstaltungen

In einem kürzlich veröffentlichten Urteil räumt der Europäische Gerichtshof öffentlichen Bibliotheken das Recht ein, Bücher zu digitalisieren und an elektronischen Leseplätzen zugänglich zu machen. Ausdrucken und Speichern auf USB-Sticks ist ohne angemessene Vergütung für die Verlage jedoch nicht erlaubt.

Das IT-Portal golem.de und irights.info berichteten kürzlich über ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Thema Digitalisierung der Bestände an öffentlichen Bibliotheken. Anlass für die Prüfung durch den EuGH war eine Klage des Eugen-Ulmer-Verlags gegen die TU Darmstadt. Die Hochschule hatte Anfang 2009 ein Lehrbuch des Verlages digitalisiert, an elektronischen Leseplätzen bereitgestellt und das Ausdrucken und Abspeichern des Buches auf USB-Sticks ermöglicht. Der Verlag hatte im März 2009 vor dem Landgericht Frankfurt am Main Recht bekommen. Das Oberlandesgericht schloss sich im November desselben Jahres dem Urteil an und untersagte zusätzlich zum Verbot digitaler Kopien des Landgerichts auch den teilweisen Ausdruck des Werkes. Daraufhin ging die TU Darmstadt in die nächste Instanz zum Bundesgerichtshof, der eine Prüfung durch den EuGH anforderte.

Das Urteil des EuGH erlaubt den Bibliotheken nun die Digitalisierung ihrer gedruckten Bücher und deren Bereitstellung an elektronischen Leseplätzen selbst dann, wenn Verlage ihnen ein Lizensierungsangebot unterbreiten. Darauf müssten die Bibliotheken nicht zwingend eingehen. Eine Einschränkung im deutschen Recht begrenzt jedoch die Bereitstellung digitaler Versionen insofern, dass nur so viele digitale Exemplare angeboten werden dürfen, wie gedruckte Versionen im Bestand vorhanden sind. Auch das Ausdrucken und Kopieren auf Speichermedien ist grundsätzlich erlaubt. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Verlage und Rechteinhaber angemessen vergütet werden.

In einer Stellungnahme zeigte sich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels enttäuscht darüber, dass den Bibliotheken die Digitalisierung erlaubt werde, selbst wenn ein angemessenes Angebot zum Erwerb einer Lizenz vorliege. „Wenn der Anreiz verloren ginge, wertvolle Werke zu schaffen, nutzergerecht aufzubereiten und zu vermarkten, gäbe es eines Tages nichts mehr, was die Digitalisierung und Vervielfältigung für Bibliotheken und deren Nutzer lohnen würde“, so der Vorsitzende des Urheber- und Verlagsrechts-Ausschusses des Börsenvereins, Jürgen Hogrefe. Dennoch nehme man mit Freude zur Kenntnis, dass das Ausdrucken und Herunterladen der Bücher nicht ohne Vergütung möglich sei.

Gepostet von: mwolf am 16.09.2014 um 12:45 Uhr
Kategorien: Kurznachrichten

Vom 3.-5. Dezember 2014 findet in Berlin zum 20. Mal die „Internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung” statt. Registrierung ist ab sofort möglich.
Quelle: online-educa.com

Aus dem Ausschreibungstext:

„Die ONLINE EDUCA BERLIN ist die weltweit größte internationale E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und öffentlichen Sektor. Die jährlich stattfindende Veranstaltung zu technologisch gestützter Aus- und Weiterbildung bietet Experten, bereits erfahrenen Anwendern und E-Learning-Einsteigern aus aller Welt ein Forum, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Über 2000 Konferenzteilnehmer aus mehr als 100 Ländern machen die ONLINE EDUCA BERLIN zum vielseitigsten Treffpunkt der Branche. Teilnehmer der Konferenz sind hochkarätige Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Verwaltung. Die Konferenzsprache ist Englisch. Ein vielfältiger Ausstellungs- und Präsentationsbereich gibt führenden internationalen Anbietern die Möglichkeit, ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.

‚Vor zwanzig Jahren wurde das Internet zum Allgemeingut und die ONLINE EDUCA BERLIN entwickelte sich zu dem Forum schlechthin, um über Online-Bildung zu diskutieren. Zuerst sagten viele, E-Learning würde nicht funktionieren. Zwei Jahrzehnte Fortschritt und Innovation haben gezeigt, dass sie falsch lagen.’ Jay Cross, Geschäftsführer der Internet Time Alliance und Mitglied des Lenkungskomitees der ONLINE EDUCA BERLIN.”

Die Konferenzsprache ist Englisch. Eine Online-Registrierung ist ab sofort möglich.

Kontakt: Rebecca Stromeyer, Tel.: +49 (0)30 310 18 18-0, Fax: +49 (0)30 324 98 33, E-Mail: info@online-educa.com

Mehr zur Konferenz erfahren Sie hier: http://www.online-educa.com.

Wenn Sie sich über weitere Veranstaltungen informieren möchten, besuchen Sie unseren e-teaching.org Veranstaltungskalender.

Gepostet von: phohls am 16.09.2014 um 12:35 Uhr
Kategorien: Veranstaltungen

Im Bereich E-Learning-Service und FlexNow-Betreuung ist zum 01.11.2014 eine Vollzeitstelle (39,8 Wochenstunden, Entgeltgruppe 13 TV-L) für zwei Jahre zu besetzen.
Quelle: uni-goettingen.de

Aus dem Ausschreibungstext:
„Wenn Sie gerne eigenständig arbeiten und sich durch besondere Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit sowie Kundenorientierung auszeichnen, würden wir gerne mit Ihnen zusammenarbeiten. Sie verfügen über analytisches, strukturiertes Denken und eine vorausschauende Problemlösung bereitet Ihnen keine Schwierigkeiten.”

Voraussetzungen sind idealerweise:

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium (möglichst mit IT-Bezug) oder nachweisbar vergleichbare Kenntnisse
  • Erfahrung in Support und Schulung
  • Professioneller Umgang mit verschiedenen universitären Zielgruppen
  • Verständnis für Entwickler/Innen, ohne unbedingt selbst programmieren zu können
  • Förderlich: Erfahrungen im Bereich der Prüfungsverwaltung/universitärer Strukturen
  • Gutes Deutsch in Wort und Schrift

Aufgaben:

  • Anwendungsbetreuung der Prüfungsverwaltungssoftware FlexNow und des digitalen Modulverzeichnisses
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung der betreuten Systeme und der damit verbundenen Abläufe
  • Mitarbeit bei Projekten, z. B. Einführung eines digitalen Dokumentenmanagements
  • Anwenderunterstützung (Second-Level-Support)
  • Weiterentwicklung und Umsetzung des Schulungskonzepts.

Bewerbungsfrist:

  • Mi., 08.10.2014

Kontakt:

Weitere Details entnehmen Sie bitte der offiziellen Stellenausschreibung.

Gepostet von: phohls am 15.09.2014 um 12:28 Uhr
Kategorien: Jobangebote

An der Fernfachhochschule Schweiz ist ab sofort oder nach Vereinbarung eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich „Interaction Design” (80-100%) zu besetzten. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Oktober 2014.
Quelle: ffhs.ch

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet in der deutschsprachigen Schweiz Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Engineering, Informatik und Gesundheit an. Das Institut für Fernstudien und eLearningforschung (IFeL) an der FFHS erforscht Lernen in virtuellen Umgebungen, testet und entwickelt entsprechende Lernapplikationen und berät Kunden bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Lernumgebungen.

Gesucht wird am Standort Brig ab sofort ein/e
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich „Interaction Design“ (80-100%).

Zu den Aufgaben zählen:

  • Recherche, Testen und Weiterentwickeln von mobilen und adaptiven Lernapplikationen
  • Evaluation und Entwicklung von interaktiven Lerninhalten und Mitarbeit in der Lehre
  • Design von Layout und Funktionalitäten von Labor- und Test-Lernumgebungen
  • Mitarbeit in nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten
  • Mitarbeit beim Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen und Präsentieren von Konferenzbeiträgen

Zu den Voraussetzungen zählen:

  • Abgeschlossene Ausbildung/Weiterbildung im Bereich User Interface bzw. Interaction Design (Universität oder Fachhochschule im Bereich Informatik, Psychologie o.ä.)
  • Konzeptionelle Stärke im Bereich der Entwicklung von GUI Prototypen
  • Sicherer Umgang mit modernen Tools zur Entwicklung von User Interface Designs
  • Kenntnisse im Bereich moderner E-Learning-Ansätze (bzw. die Bereitschaft sich diese anzueignen)
  • Hohe analytische Fähigkeiten, schnelle Auffassungsgabe
  • Strukturierte und selbständige Arbeitsweise
  • Kommunikative und soziale Kompetenzen
  • Flexibilität und Belastbarkeit
  • Gute Englisch-Kenntnisse

Weitere Auskünfte über die Stelle erteilt Herr Per Bergamin, Leiter IFeL, Tel.: +41(0) 27 922 39 50, E-Mail: per.bergamin@ffhs.ch.

Bewerbungsfrist: 10. Oktober 2014.

Kontakt: personal@ffhs.ch
Fernfachhochschule Schweiz, Personalabteilung, Postfach 689, CH-3900 Brig.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der ausführlichen Stellenausschreibung.

Gepostet von: thillosen am 12.09.2014 um 11:09 Uhr
Kategorien: Jobangebote






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