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Anzahl Einträge: 3820
Für die erste Ausgabe im Jahr 2015 ruft die österreichische Fachzeitschrift „Medienimpulse” zur Einreichung von Beiträgen zum aktuellen Call 1/2015 „Medienpädagogik und E-Learning” auf. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2015.
Quelle: medienimpulse.at

Aus dem Ausschreibungstext:

„Medienpädagogik ist seit vielen Jahren eng mit der universellen Nutzung von Internetcomputern und den damit produzierten, transportierten und rezipierten Inhalten verflochten. Diese Verflechtung reicht von Medienkompetenzvermittlungsprojekten, in denen mit Social Media gearbeitet wird, über EDV – Anwendungen in der Administration von medienpädagogischen Institutionen und die Verwendung von Internetcomputern in der medienpädagogischen Forschung bis hin zu Reflexionen von Computerspielen mit einem Medienbildungsbegriff. In der professionellen Medienpädagogik wird vielfältig mit Internetcomputern gearbeitet, und in der wissenschaftlichen Medienpädagogik vielfältig zu Internetcomputern geforscht.

In dieser der Verbreitung von Internetcomputern entsprechenden und diese gestaltenden Auseinandersetzung wurde jedoch eine irritierende Differenz etabliert: Medienpädagogik und E-Learning erscheinen als zwei Kulturen. Auch die möglichen Bindeglieder Mediendidaktik und Medienerziehung werden selten für einen Brückenschlag verwendet. Es könnte nahezu eine Trennung zwischen einem effizienztechnologiegetriebenen E-Learning und einer in Medienbildungsabsicht medienkompetenzvermittelnden Medienpädagogik konstatiert werden, die so konsequent eingehalten wird, dass weder mediendidaktisch fundierte Materialien für eine Fachdidaktik Medien entwickelt werden, die etwa dazu geeignet wären, Medienkunde im zu erwerben, noch die Möglichkeit, E-Learningtechnologien als Bildungsanlass zu gestalten, breiter diskutiert wird.

Unklar ist jedoch, ob die Etablierung dieser Differenz sachlich sinnvoll, disziplinpolitisch klug und professionell produktiv ist, oder es nicht vielmehr an der Zeit wäre, die Differenz in einen Diskurs zu transformieren. Die Redaktion lädt daher dazu ein, der Irritation nachzugehen.

Mögliche Fragen könnten sein:

  • Erfüllt die Trennung von E-Learning und Medienpädagogik eine gesellschaftliche Funktion?
  • Sollte E-Learning ein Medienbildungsanlass sein?
  • Inwiefern sind Lernmanagementsysteme zur Medienkompetenzvermittlung geeignet?
  • Welcher Wissensbegriff entspricht der Internetcomputernutzung in Medienpädagogik und E-Learning?
  • Sollte Medienkompetenz mit Internetcomputern vermittelt werden?
  • Welche Werte werden mit E-Learning und professioneller Medienpädagogik verbunden?
  • Welche Rolle spielt die Haltung der Lehrenden im Diskurs zwischen E-Learning und Medienpädagogik?
  • Welche Ressourcen werden für E-Learning und Medienpädagogik benötigt und welche stehen zur Verfügung?
  • Wie relevant ist E-Learning und Medienkompetenzvermittlung für die professionelle Pädagogik?”

Einsendeschluss ist der 15. Februar 2015. Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Einreichung bietet die Webseite www.medienimpulse.at.

Gepostet von: pmey am 15.12.2014 um 16:11 Uhr
Kategorien: Kurznachrichten, Ausschreibungen

Ein Verbund aller anatomischen Institute und medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs plant die Entwicklung einer gemeinsamen E-Learning-Plattform für die mikroskopische Anatomie. Die Akteure versprechen sich davon eine bessere Vernetzung der Wissens- und Präparatebestände sowie eine Entlastung der einzelnen Hochschulen.
Studierender mit der MyMi.mobile-
Mikroskopie-App, die bereits an der
Universität Ulm eingesetzt wird
| Quelle: Universität Ulm

Zu den Partnerstandorten im Verbund gehören die Universitäten in Ulm, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Magdeburg.

Ziel dieses Projekts ist es, die mikroskopisch-anatomische Expertise der einzelnen anatomischen Institute und ihre spezifischen Präparatebestände digital zu vernetzen. Dieser Wissensfundus soll über eine E-Learning-Umgebung, die sowohl systematische Funktionen (Nachschlage-, Atlasfunktionen) als auch strukturierte Lernwerkzeuge (adaptive Lernpfade, Themenmodule, Prüfungswerkzeuge, etc.) beinhaltet, allen Projektpartnern zugänglich sein.

Jeder Partnerstandort kann eigene curriculare Besonderheiten und Bedürfnisse in der mikroskopisch-anatomischen Lehre abbilden und individuell angepasst seinen Studierenden zur Verfügung stellen. Die einzelnen Projektpartner erhoffen sich neben dem Referenzcharakter einer umfassenden Daten- und Informationsplattform die Entlastung durch eine zentrale IT-Entwicklung und Projekt-Administration. Personeller und finanzieller Aufwand sollen für den einzelnen Standort minimiert und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts langfristig sichergestellt werden.

Übrigens: Für alle, die Genaueres über die gemeinsam vom Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie der Universität Ulm und dem Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden Württemberg entwickelte App „MyMi.mobile” (siehe Foto) erfahren wollen, hier ein Tipp: Was verbirgt sich wohl hinter dem 12. Türchen im e-teaching.org-APPventskalender?

Gepostet von: haug am 12.12.2014 um 08:57 Uhr
Kategorien: Kurznachrichten

Das Centrum für Digitale Systeme (CeDis) der Freien Universität Berlin veranstaltete am 14. Oktober 2014 einen Workshop zu Web- und Videokonferenzen in der Lehre. Die Videoaufzeichnungen der einzelnen Vorträge sind nun online abrufbar.
Quelle: fu-berlin.de

Internationale und interdisziplinäre Kooperationen zwischen Studiengängen gehören heute zum Universitätsalltag. Wer standortübergreifende Veranstaltungen anbieten oder hochschulübergreifende Projektmeetings organisieren möchte, greift auf Web- und Videokonferenzsysteme zurück.

Welche Good-Practice-Beispiele gibt es für den Einsatz von Webkonferenzen in der Lehre? Welche didaktischen Aspekte sind für eine Online-Vorlesung wichtig? Welche technischen Faktoren müssen berücksichtigt werden? Diese und weitere Fragen wurden am 14. Oktober 2014 im Workshop der Veranstaltungsreihe "Blended Learning in Masterstudiengängen" behandelt. Die Freie Universität Berlin hat nun die Videos zu den einzelnen Vorträgen der Veranstaltung auf ihrer Website veröffentlicht.

Gepostet von: mwolf am 11.12.2014 um 16:43 Uhr
Kategorien: Kurznachrichten

Im neuen Erfahrungsbericht zum „Mobile Response Tool” der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) setzen sich Jennifer Erlemann, Roger Johner und Dr. Claude Müller Werder mit den Funktionsweisen und didaktischen Möglichkeiten von elektronischen Abstimmungssystemen in Groß-Vorlesungen auseinander.
Jennifer Erlemann, Roger Johner,
Dr. Claude Müller Werder

Damit Studierende ihr volles Lernpotenzial ausschöpfen können, ist es wichtig, sie in Lernsituationen zu involvieren. Angesichts steigender Studierendenzahlen und immer volleren Hörsälen gestaltet sich das jedoch zunehmend schwierig. Eine Möglichkeit, Studierende auch in Groß-Vorlesungen miteinzubeziehen ist der Einsatz von elektronischen Abstimmungssystemen (auch Personal Response System, Classroom Response System, „Clickers” genannt). Bei diesen Systemen werden Informationen wie Antworten oder Feedback anonym im Publikum mittels mobilen Geräten erfasst, mit einer Software ausgewertet und grafisch dargestellt.

Der Erfahrungsbericht bezieht sich auf das Abstimmungssystem „Mobile Response Tool” der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die Autorin und die Autoren gehen einerseits auf technische Aspekte wie Funktionsweisen und Voraussetzungen für die Nutzung ein, und beleuchten andererseits auch die didaktische Seite der Anwendung, lernpsychologische Effekte und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

Lesen Sie hier den kompletten Erfahrungsbericht

Der Bericht ist Teil unseres aktuellen Themenspecials „Mobiles Lernen”. Alle Infos zu kommenden und vergangenen Community-Events, neue Artikel und weitere Erfahrungsberichte zum Thema finden Sie hier.

Gepostet von: mwolf am 11.12.2014 um 13:47 Uhr
Kategorien: Neu im Portal, Aus der Praxis

Die Veranstalter der European Conference on Technology Enhanced Learning (EC-TEL) rufen zur Einreichung von Abstracts zu Lehr- und Lerndesigns in einer vernetzten Welt auf. Einreichungsfrist ist der 16. März 2015.
Quelle: ec-tel.eu

Die zehnte European Conference on Technology Enhanced Learning (EC-TEL) findet vom 15. - 18. September 2015 im spanischen Toledo statt. Die Konferenz wird sich thematisch auf Lehr- und Lerndesigns in einer vernetzten Welt konzentrieren und möchte damit auf die Veränderungen der Informations- und Kommunikationstechnologien der heutigen Zeit eingehen. Sowohl aus Forschungs- als auch aus Anwendungsperspektive sollen folgende Themen diskutiert werden:

  • Technological underpinning
  • Pedagogical underpinning
  • Individual, social & organizational learning processes
  • Learning communities and contexts
  • Open Learning Arrangements
  • TEL in developing countries and for users with special needs

Abstracts zum Thema können bis zum 16. März 2015 eingereicht werden. Die Vollversion des Beitrags muss den Veranstaltern bis zum 25. März 2015 vorliegen. Alle Beiträge werden anschließend im Rahmen einer nicht-anonymen Begutachtung geprüft. Angenommene Beiträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht.

Weitere Informationen sowie eine Vorlage für die Einreichung der Beiträge entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung.

Diese Konferenz und weitere Termine finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender.
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Gepostet von: ataeschner am 11.12.2014 um 13:31 Uhr
Kategorien: Ausschreibungen






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