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688
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Studium 2.0 im Tagesspiegel
Der Tagesspiegel online stellt in einem Artikel beispielhafte Lehrszenarien für das Studium 2.0 dar. Zu Wort kommt u.a. Michael Kerres (Uni Duisburg-Essen), Nicolas Apostolopoulos, Leiter des Centrums für Digitale Systeme (CeDiS) an der Freien Universität (FU) und Christian Grune vom Projekt „Pod-Campus HU“.
Zum Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/uni/Uni-E-Learning;art296,2333389
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Gepostet von:
haug am
9.7.2007
um
14:16
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Urheberrechtsnovelle verabschiedet
Am 5. Juli wurde im Bundestag die Novelle des Urheberrechts beschlossen. "Der Zugang zu Zeitschriftenartikeln verschlechtert sich. [...] Es wird teurer, unpraktikabler und langsamer.", so der Kommentar von Wolfgang Zick, Leiter der Universitätsbibliothek der TU Berlin, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE (06.07.07).
In Kürze:
- Private Kopien nicht kopiergeschützter Werke bleiben erlaubt.
- Die Kopie oder der Download einer offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlage ist illegal. Bemerkung: Woran man einen „wirksamen Kopierschutz“ sowie „offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen“ erkennen kann, bleibt offen.
- Als Ausgleich für die erlaubte Privatkopie bekommt der Urheber eine pauschale Vergütung. Die Vergütungssätze werden allerdings nicht mehr in einer Anlage zum Urheberrechtsgesetz gesetzlich festgelegt, sondern sollen durch die Beteiligten selbst, also die Verwertungsgesellschaften und die Verbände der Geräte- und Speichermedienhersteller, ausgehandelt werden. Bemerkung: Bisher wurden nur Faxgeräte, Kopierer, Scanner sowie CD-und DVD-Brenner mit der Abgabe belegt, in Zukunft betrifft die Abgabe alle Geräte, die geeignet sind, Kopien urheberrechtlich geschützter Werke anzufertigen wie z.B. Drucker und PCs, evtl. aber auch Handys und sonstige mobilen Endgeräte. Erwartet wird eine Preiserhöhung der Geräte.
- Öffentliche Bibliotheken, Museen und Archive dürfen ihre Bestände an elektronischen Leseplätzen zeigen. Die Anzahl der Vervielfältigungen eines bestimmten Werkes, die an Leseplätzen gleichzeitig gezeigt werden dürfen, ist grundsätzlich an die Anzahl der Exemplare im Bestand der Einrichtung geknüpft. Nur bei Belastungsspitzen darf darüber hinausgegangen werden.
- Bibliotheken dürfen auf gesetzlicher Basis Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken auf Bestellung anfertigen und versenden, z.B. per E-Mail. Bibliotheken dürfen Kopien per E-Mail nur dann versenden, wenn der Verlag nicht ein offensichtliches eigenes Online-Angebot zu angemessenen Bedingungen bereithält. Bemerkung: Ob Aufsätze per PDF-Datei und Mail versendet werden dürfen, liegt nun mehr oder minder in der Hand der Verlage. Von Traute Braun-Gorgon, Leiterin von Subito wird erwartet, dass in Zukunft weitere Lizenzgebühren hinzu kommen und es damit zu einer Kostenerhöhung kommt.
- Bisher durften keine Verträge über die Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in einer Nutzungsart geschlossen werden, die es zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch gar nicht gab (z. B. Internet). Der Urheber erhält durch die Neuregelung eine gesonderte, angemessene Vergütung, wenn sein Werk in einer neuen Nutzungsart verwertet wird. Der Verwerter muss den Urheber informieren, bevor er mit der neuartigen Nutzung beginnt. Danach kann der Urheber die Rechtseinräumung binnen drei Monaten widerrufen. Mit der Regelung wird auch die Verwertung schon bestehender Werke in Archiven (wie alte Radiosendungen usw.), in neuen Nutzungsarten ermöglicht.
Kritik:
Insbesondere wird am neuen Urheberrecht kritisiert, dass Möglichkeiten, in Zukunft den offenen Zugang („open Access“) zu wissenschaftlichen Informationen zu erleichtern, nicht berücksichtigt wurden. Die Kritik am neuen Urheberrecht von verschiedenen Seiten legt nahe, dass es bald einen „Dritten Korb“ geben wird.
Quellen:
PM, Bundesministerium der Justiz, 05.07.07:
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.tiny.cc/Uw9U6
(Bitte beachten Sie die Weiterleitung durch Tiny URL).
heise.de,05.07.07:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/92280:
Spiegel online, 06.07.07:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,492954,00.html
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Gepostet von:
haug am
9.7.2007
um
11:25
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Neu im Portal: Länderportraits
Die Einführung von E-Learning im Hochschulkontext wurde in den Ländern Europas von unterschiedlichen Maßnahmen begleitet und unterschiedliche Einrichtungen übernahmen dabei die Verantwortung.
Wir zeigen in den "Länderportraits", welche Institutionen und Akteure in den jeweiligen Ländern maßgeblich an der Implementierung digitaler Medien in die Hochschulen beteiligt waren und zum Teil noch beteiligt sind und welche Ziele innerhalb der Strategieentwicklung im Vordergrund stehen.
http://www.e-teaching.org/projekt/politik/politiken/index_html
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Gepostet von:
haug am
6.7.2007
um
12:14
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Institut für Wissensmedien in Second Life
Das Institut für Wissensmedien Tübingen - die Heimat des e-teaching.org Teams - lädt zur Eröffnung seiner virtuellen Repräsentanz in Second Life ein. Die Veranstaltung findet am 09. Juli 2007 um 19 Uhr im Innovation Park auf der Baden-Württemberg Insel statt.
Im Auditorium im zweiten Stock des virtuellen Instituts gibt es eine kurze Einführung in das Thema „Psychologische Untersuchungen in Second Life”. Anschließend sind die Gäste eingeladen mitzudiskutieren.
Vorbereitet wurde diese Veranstaltung von Studierenden im Fach Psychologie im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Frau PD Dr. Ulrike Cress an der Universität Tübingen. Das Institut für Wissensmedien ist ein Forschungsinstitut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Im Fokus des Interesses steht die innovative Forschung zur Wissensvermittlung mit neuen Bildungs- und Kommunikationsmedien. Dabei werden Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Lernen und zum Wissenserwerb mit medialen Lernumgebungen bearbeitet.
Mit folgendem SL-Link gelangt man direkt zur Veranstaltung in Second Life: http://slurl.com/secondlife/Baden-Wuerttemberg/96/36/22
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Gepostet von:
haug am
6.7.2007
um
8:48
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Deutsche Fotothek
Die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB http://www.slub-dresden.de/ ) Dresden bietet mit ihrer "Deutschen Fotothek" einen interessanten Service zur Recherche in digitalisiertem
Bild- und Kartenmaterial. Insgesamt stehen dem Nutzer ca. 2,6 Millionen Aufnahmen in der Deutschen Fotothek in Dresden zur Verfügung, von denen ca. 656.000 Bilddokumente online recherchiert werden können. Weiterhin beinhaltet das Kartenforum 2.000 hochauflösend digitalisierte Kartenquellen, welche insbesondere zur Landeskunde Sachsens angeboten werden. Als besonders interessant erweist sich die Verknüpfung des Kartenmaterials mit Google Maps, hier sehen Sie auf den ersten Blick, zu
welchen Städten oder Bauwerken Kartenmaterial vorhanden ist.
Zur Fotothek: http://www.deutschefotothek.de/
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Gepostet von:
cschoell am
5.7.2007
um
13:45
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