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Call for Abstracts "Social Tagging" - Einreichung bis 15.10. verlängert!

Tagging ist unstrukturiert, bewusst chaotisch und bildet – zumindest auf den ersten Blick – einen klaren Gegenpol zu den formellen Ansätzen des Semantic Web. Interessanterweise entsteht aus der Vielzahl individueller Aktivitäten oftmals ein gemeinsames Vokabular in Form von Folksonomies. Nutzer vergeben ähnliche oder identische Tags und lernen auf diese Weise Gleichgesinnte kennen. So bilden sich aus persönlichen Merkhilfen soziale Netzwerke, ein Hauptbestandteil des Web 2.0. Diese neue, informelle Form der Semantik auf der Basis von User Generated Content wird von Befürwortern wie David Weinberger als innovative Wissensorganisation gefeiert und von Skeptikern wie Andrew Keen als Niedergang des Abendlandes verdammt. Das Thema bietet also reichlich Zündstoff für lebhafte Auseinandersetzungen.

Unter dem Titel „Social Tagging in der Wissensorganisation – Perspektiven und Potenziale“ veranstalten wir am 21./22. Februar 2008 am Institut für Wissensmedien in Tübingen einen Workshop. Die Veranstaltung adressiert Entwickler, Soziologen, Psychologen, Informatiker und Sprachwissenschaftler, die sich z.B. mit Folksonomies und Social Navigation befassen.

Beteiligen Sie sich durch das Einreichen von Beiträgen aktiv an der Gestaltung! Bei Interesse reichen Sie ein Extended Abstract (max. 3 DIN A4 Seiten) im Word- oder RTF-Format bis zum 15.10.07 (verlängerte Deadline!) per E-Mail (b.gaiser@iwm-kmrc.de) ein.

Im Nachgang zur Veranstaltung ist eine Buchpublikation geplant.

Wir sind auf eine kritische Diskussion und einen anregenden, interdisziplinären Austausch sehr gespannt und freuen uns darauf, Sie in Tübingen begrüßen zu dürfen.

Programm-Komitee: Prof. Dr. Patricia Arnold (FH München) Dr. PD Ulrike Cress (IWM) Thierry Declerck (DFKI Saarbrücken) Dr. Birgit Gaiser (IWM) Prof. Dr. Thorsten Hampel (Universität Wien) Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse (IWM) Prof. Dr. Reinhard Keil (Universität Paderborn) Christian Kohls (IWM) Prof. Renate Motschnig (Universität Wien) Stefanie Panke (IWM) Tomáš Pitner, Ph.D. (Masaryk Universität, Tschechien) Dr. Felix Sasaki (W3C, Japan) Prof. Dr. Erich Schikuta (Universität Wien) Andreas Schmidt (FZI, Karlsruhe) Dr. Jan Schmidt (FONK, Universität Bamberg) Prof. Dr. Eric Schoop (TU Dresden) Prof. Dr. Ulrik Schröder (RWTH Aachen) Dr. Andreas Witt (Uni Tübingen)

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Gepostet von: spanke am 9.10.2007 um 11:13

Tagungsbericht zur GeNeMe 2007

Vom 1. bis 2.10.07 fand in Dresen die GeNeMe 2007 zum Thema „Virtuelle Organisation und Neue Medien“ statt. In ihrem Tagungsbericht gibt Birgit Gaiser einen Überblick der diskutierten Themen und zeigt, dass die Veranstaltung dieses Jahr zu unrecht schlecht besucht war.

Bereits zum zehnten Mal in Folge fand die jährliche Tagung der Gemeinschaften in Neuen Medien (GeNeMe) an ihrem angestammten Veranstaltungsort in Dresden statt. Die Macher der Tagung nutzten das Jubiläum zur Introspektive. Arno Rolf zeigte Parallelen des interdisziplinären und problemorientierten Forschungsfelds der GeNeMe zum ebenfalls sehr heterogenen Feld der Information Systems auf und formulierte den Anspruch mit der GeNeMe eine transdisziplinäre Plattform zur Diskussion sozio-technischer Fragestellungen zu bieten. Dieses Versprechen löste das Tagungsprogramm prompt ein: Es kamen Praktiker/innen und Wissenschaftler/innen aus der Psychologie, der Informatik sowie der Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu Wort. In den Beiträgen war sowohl von Unterrichtsexperimenten mit Hilfe von Web 2.0-Technologien zu hören als auch von ihrem Praxiseinsatz in Unternehmen. Von Social Tagging im Lehr-/Lernzusammenhang berichtete Thomas Riechert von der Universität Leipzig. Im Fallbeispiel wurde ein Tagging Tool – der Lecture Tagger – prototypisch in das in Leipzig im Einsatz befindliche eLatePortal implementiert und in einer Lehrveranstaltung getestet. Interessante sozialwissenschaftliche Einblicke boten die Vorträge von Tilo Mentler zum Phänomen virtueller Identitäten und von Ulrike Lechner zur Glaubwürdigkeit von Websites mit medizinischen Inhalten.

Auch in diesem Jahr konnte die GeNeMe neben ihrem Programm mit guter Organisation und einem gelungenen Conference Dinner im Carolaschlösschen glänzen. Leider aber war am Veranstaltungsort wie schon im letzten Jahr kein Internet-Anschluss verfügbar. Darüber konnte mich auch nicht der Umstand hinweg trösten, dass in einem Beitrag vor der Problematik der Internet Addiction Disorder gewarnt wurde. Ein weiterer Wermutstropfen: Angesichts der schwachen Beteiligung und Buchung in diesem Jahr stand die Überlegung im Raum, die GeNeMe nur noch alle zwei Jahre zu veranstalten. Es wäre schade, hoffentlich überlegen es sich die Veranstalter noch einmal!

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Gepostet von: spanke am 4.10.2007 um 13:21

Lehrkraft

An der Universität Siegen ist im Fachbereich 3 (Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften) ist im Fach Medienwissenschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

Lehrkraft für besondere Aufgaben (Entgeltgruppe 13 TV-L*

für die Dauer von zwei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung zu besetzen. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung ist vorgesehen.

Aufgaben:

  • Durchführung medienpraktischer Kurse in der Audio-, Video- und Multimedia- Produktion
  • Betreuung der studentischen medienpraktischen Produktionen in Kleingruppen
  • Mitwirkung bei den im Zusammenhang mit den o.g. Lehrprogrammen anfallenden organisatorischen und administrativen Aufgaben wie u.a. Studioplanung, Gerätebeschaffung, Kooperation mit universitätsinternen Einrichtungen zur Medienproduktion.

Infos Die genaue Stellenbeschreibung finden Sie unter: http://www.uni-siegen.de/uni/stellen/wiss/fb03_20071015.html

Kategorien: Jobangebote Kommentar schreiben
Gepostet von: crenz am 1.10.2007 um 14:28

Referenzbeispiel: Hörtraining

Analytisches Musikhören ist ein komplexer Vorgang, dessen Gelingen wesentlich von der Fertigkeit abhängt, einzelne Grundbausteine schnell und sicher erkennen zu können. Dies kann trainiert werden, aber im Präsenzunterricht ist dafür einerseits die Zeit sehr knapp und andererseits wird man den individuellen Studierenden kaum gerecht, da sie ihren Begabungen, Vorkenntnissen und instrumentenspezifischen Prägungen gemäss völlig verschiedene Bedürfnisse haben.

Auf der Plattform "Hörtraining" kann mit verschiedenen interaktiven Übungen selbständig an der Fähigkeit analytisch zu hören gearbeitet werden. Das Programm wurde an Zürcher Hochschule der Künste ZHdK entwickelt.

Zum Referenzbeispiel: http://www.e-teaching.org/referenzbeispiele/hoertraining

Kategorien: Neu im Portal Aus der Praxis Kommentar schreiben
Gepostet von: haug am 28.9.2007 um 11:13

Neue Weiterbildungsangebote

Ab sofort finden Sie folgende neue Angebote in unserer Weiterbildungsdatenbank:

  • 08.11.07: Erstellung individueller Powerpoint-Präsentationen, Berlin/Charité
  • 13.-14.11.07: Blended Learning in der Hochschullehre, Berlin/Charité
  • 15.11.07: Podcast in der Lernplattform Blackboard, Berlin/Charité
  • 06.03.-04.04.08: SCIL Fokusseminar - Innovationen für das Learning Design explorieren, online/St.Gallen/SCIL

Für nähere Informationen: http://www.e-teaching.org/news/weiterbildung

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Gepostet von: cschoell am 27.9.2007 um 16:47






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