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1079
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EduCamp 2008 ein voller Erfolg!
Gerade ist das EduCamp 2008 beendet und die Teilnehmer sind sich einig: die Veranstaltung war rundum gelungen und sollte sich in den nächsten Jahren wiederholen. In entspannter Atmosphäre teilten kompetente und engagierte BarCamper ihre Ideen und Meinungen aus. Die vielfältigen Interessen sorgten für einen hochwertigen Mix aus spannenden Informationen und viel versprechenden Kooperationsgesprächen. Die Community tauschte sich bis in die späte Nacht auf der EduCamp-Party aus. Fazit: Eine durchweg gelungene Veranstaltung, die der E-Learning-Gemeinde gut getan hat.
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Gepostet von:
ckohls am
20.4.2008
um
14:27
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Live vom EduCamp
Zur Zeit findet das 1. EduCamp an der TU Ilmenau statt. Die Veranstaltung ist als BarCamp angelegt, d.h. die Teilnehmer einigen sich spontan auf Themen und Sessions rund um das Thema E-Learning. Eher klassisch ausgerichtet war das Eröffnungspanel, in dem namhafte Experten mit kurzen Statements eine Diskussion mit den Teilnehmern anregten. Der offene Charakter des EduCamps entfaltete sich am heutigen Samstag, der mit einer Vorstellungsrunde der über 100 Teilnehmer/innen begann. Hier stellten sich die Teilnehmer/innen vor, indem sie sich selbst mit 3 kurzen Tags (Stichworten) umschrieben. Danach wurden die Session-Themen ausgehandelt – wer für sein Thema begeistern konnte, hatte schon einen Raum belegt.
Natürlich spielt dabei „Web 2.0“ eine große Rolle. Es ist erfreulich, dass dabei viele Perspektiven eingenommen werden: neben vielen Anwendungen (Podcasts, E-Portfolios, Mikroblogging, Studentenblogs, Onlinepräsentationen,…) zeigten sich auch unterschiedliche Einsatzszenarien: Web 2.0 in der Schule, Hochschule oder im Unternehmenskontext. Ein interessanter Blick über den Tellerrand lieferte ein Beitrag zu Web 2.0 in China, der kulturelle Unterschiede herausarbeitete. Doch nicht alles dreht sich um Web 2.0, so liefen bereits Vorträge und Diskussionen zu Serious Games und dem Einsatz interaktiver Tafeln. Auch ein "One Laptop Per Child" Gerät(100$ Laptop) wurde gesichtet. Etwas untypisch für ein BarCamp ist vielleicht, dass zumindest in einigen Sitzungen die Vorträge lang und die Diskussionen kurz sind. Die Qualität der Präsentationen ist dabei sehr hoch, sowohl inhaltlich wie auch gestalterisch. Bislang eine sehr kurzweilige Veranstaltung! Dieser Blogeintrag ist natürlich live während einer Sitzung geschrieben, gebloggt wird hier von zahlreichen Teilnehmern.
Mehr Infos: http://educamp2008.mixxt.de/
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Gepostet von:
ckohls am
19.4.2008
um
16:52
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Brandenburgische Landestagung "Lernen mit digitalen Medien"
220 Besucher fanden sich am 16. und 17. April in der IHK Potsdam ein, um an der zweiten Brandenburgischen Landestagung "Lernen mit digitalen Medien" teilzunehmen. An den zwei Veranstaltungstagen sorgten fünf parallele Foren dafür, dass das breite Spektrum der Tagung - E-Learning in Wirtschaft, Verwaltung und Bildungsinstitutionen - eingelöst werden konnte.
Zum Auftakt gab es prominenten Input: Prof. Peter Baumgartner ging in seiner Keynote auf soziale Lernprozesse, insbesondere außerhalb klassischer Bildungsinsitutionen, ein und zeigte verschiedene, aktuelle Trends auf. Ein Aspekt waren dabei neue Ordnungssysteme, die sich im Netz etablieren. "Social Tagging ist ein Kulturumschwung. Es verändert die Struktur unserer Informationsverarbeitung", konstatierte Peter Baumgartner. Außerdem sind im Kontext sozialer Netzwerke und in der „massenhaften Kooperation“ bei der Erstellung von Open Educational Resources neue Verrechnungssysteme zu beobachten, die auf Anerkennung, Präsenz, Präsentation der eigenen Expertise, erfahrener Wertschätzung, konstruktiven Rückmeldungen und kontinuierlicher Verbesserung basieren.
Keynoterin Prof. Heidi Schelhowe setzte sich mit der Frage auseinander: "Sind wir im Netz alle gleich?". Grundsätzlich verläuft die Demarkationslinie weniger an Geschlechtergrenzen, sondern stärker zwischen unterschiedlichen Bildungsbiographien und Einkommensniveaus, so Heidi Schelhowe. Als benachteiligte Gruppen der aktuellen Technikentwicklung nannte die Gender-Expertin männliche Jugendliche und Frauen im Erwachsenenalter. Obwohl hochgradig technikaffin, scheitern die Jungen am „Selbstkonzept des Siegers“. Sie stellen im Informatikunterricht keine Fragen und glauben nicht, dass sie von Anleitung durch Lehrkräfte profitieren können. Erwachsene Frauen sehen dagegen Technik als „puren Gebrauchsgegenstand“, kritisierte die Informatikprofessorin. Daraus ergeben sich Abhängigkeiten und eine „technologische Unmündigkeit“.
Ein roter Faden, der sich übergreifend durch das Veranstaltungsprogramm zog, war das Thema "Vernetzung". Insbesondere wurde in diesem Zusammenhang das Potential des Bildungsnetz Brandenburg diskutiert. Im Forum "Vernetzung" stellte Stefanie Panke die Community von e-teaching.org vor. Am Folgetag fanden sich E-Learning-Verantwortliche der Brandenburger Hochschulen in einer Gesprächsrunde zusammen, um sich über Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit auf Landesebene auszutauschen.
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Gepostet von:
spanke am
19.4.2008
um
11:23
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TU Hamburg-Harburg, Wiss. Mitarbeiter/in
Die Technische Universität Hamburg-Harburg ist eine junge Hochschule, die die technisch-wissenschaftliche Kompetenz der norddeutschen Region stärken und qualifizierten Ingenieurnachwuchs ausbilden soll.
In dem Institut für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung (G3) ist ab nächstmöglichem Zeitpunkt bis zum 30.04.2011 folgende befristete Stelle zu besetzten:
Wiss. Mitarbeiterin oder Wiss. Mitarbeiter
EGr. 13 TV-L, Kenn-Nr.: D-08-43.4
Die TUHH fördert die Einstellung von Frauen. Sie begrüßt es, wenn sich der Anteil von Frauen - vor allem in technischen Bereichen - erhöht und fordert deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Aufgabengebiet:
Wiss. Aufgaben im Rahmen des Projektes „Kompetenzwerkst@tt Elektrohandwerk“
Mitarbeit bei der Entwicklung der Lernsoftware Kompetenzwerkst@tt Elektrohandwerk, insbesondere mediale Aufbereitung der Inhalte der Lernsoftware und unterstützender Prozesse (ggf. mit Möglichkeit zur Promotion).
- Erstellung multimedialer Lernmedien (Animationen, AV-Medien, Bildschirmseiten)
- Redaktionelle Aufbereitung der Softwareinhalte (inkl. Sicherung der Einhaltung von Urheberrechten)
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines web-gestützten Redaktionssystems
- Mitarbeit bei der technischen Umsetzung der Lernsoftware
Voraussetzungen:
Einschlägiges abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
- Gute Kenntnisse der Mediengestaltung
- Redaktionelle Erfahrungen
- Kenntnisse im Bereich des Urheberrrechts
- Gute Kentnisse in MS Powerpoint und Webtechnologien
- Erwünscht sind zudem gute Kenntnisse im Bereich der Lernsoftware
Für die Arbeit mit unterschiedlichen Projektpartnern ist zudem ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz sowie Teamfähigkeit notwendig.
Für Rückfagen steht Ihnen Herr Dr. Uwe Elsholz unter der Tel.Nr. 040/42878-3718 zur Verfügung.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen sind bis zum 30.04.2008 unter Angabe der Kenn-Nr. D-08-43.4 zu richten an:
Technische Universität Hamburg-Harburg
- Personalreferat PV 32-
Schloßmühlendamm 32,
Postanschrift: 21073 Hamburg
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Gepostet von:
haug am
17.4.2008
um
9:29
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Studie: Informelles Lernen
Reinhard Zürchers Studie „Informelles Lernen und der Erwerb von Kompetenzen“ (2007) kann als logischer und nötiger Nachfolger zu Günther Dohmens Studie „Das informelle Lernen“ (2001) gesehen werden. Zürcher stellt auf ca. 140 Seiten nicht nur die didaktischen und politischen Ebenen des informellen Lernens, sondern auch bedeutungsklärende Ansätze des multidimensionalen Begriffs vor.
Dabei werden unter anderem Lernumfelder, Kompetenzen und deren Feststellung und Anerkennung sowie institutionelle Einflussgrößen berücksichtigt. Mit der Studie will der Autor grundlegend drei Ziele verfolgen:
- eine Informationsbasis zum informellen Lernen bzw. zur Kompetenzdebatte schaffen;
- die in diesem Umfeld verwendeten Begriffe beleuchten und präzisieren;
- Ansätze zur Förderung des informellen Lernens auf didaktischer und politischer Ebene vorstellen.
Eingebettet werden diese Kernpunkte in der Beschreibung angrenzender Themenfelder, wie beispielsweise Lernformen, die mit dem informellen Lernen verwandt sind. Darüber hinaus werden unterschiedliche Definitionsansätze vorgestellt, die im Spannungsfeld der Begriffe informelles, non-formales und formales Lernen für Klärung sorgen wollen. Der Autor gibt dem Lösungsansatz von Colley et al. den Vorzug, da dieser die Aspekte Bedeutung, Ziel und die Umstände der jeweiligen Lernform berücksichtigt.
Neue Medien haben nach Zürchers Ansicht das Potential informelle Lernräume zu erweitern. Er verweist dabei auf die große Beliebtheit des Internets bei Jugendlichen, deren Aktivitäten im Netz der Netze größtenteils informell sind. Aber auch für Erwachsene mit Selbstlern- und Medienkompetenz sowie Berufstätige am Arbeitsplatz bietet sich diese Lernform an.
Mehr zu informellem Lernen und dessen Rolle in Blogs, Wikis und Online-Communities finden Sie in Reinhard Zürchers Studie „Informelles Lernen und der Erwerb von Kompetenzen“ unter http://www.erwachsenenbildung.at/services/publikationen/materialien_zur_eb/nr2_2007_informelles_lernen.pdf
Günther Dohmens Studie „Das informelle Lernen“ aus dem Jahr 2001 ist unter http://www.bmbf.de/pub/das_informelle_lernen.pdf abrufbar.
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Gepostet von:
gpfaff am
16.4.2008
um
15:45
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