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DMA 2.0 - Digital Media for Artists
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Langtitel
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Eine modulare E-Learning Plattform für die Ausbildung im Bereich der digitalen Medien für GestalterInnen
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Lehrfunktion
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- Informationsvermittlung
- Üben u. Anwenden
- Wissenstransfer
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Medieneinsatz
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- Hypertext
- Animation
- Videoübertragung/-aufzeichnung
- Audioübertragung/-aufzeichnung
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Lehrszenarien
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Fachbereich
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- Informatik
- Kunst, Design und Medienwissenschaft
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Beschreibung
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"DMA – Digital Media for Artists" ist eine frei zugängliche
E-Learning
Plattform, mit deren Hilfe sich Studierende und externe
Benutzer den gesamten Workflow für typische Produktionsprozesse in den
digitalen Medien mit dem notwendigen Hintergrundwissen sowohl selbständig
als auch im Rahmen von Lehrveranstaltungen aneignen können. Den Benutzern
und Benutzerinnen werden technische und gestalterische Aspekte vermittelt,
die bei der Bewältigung von typischen Aufgabenstellungen im Bereich der
digitalen Medien zu beachten sind. Die Inhalte sind modular strukturiert,
können untereinander verknüpft, in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt
und laufend erweitert werden. Derzeit sind die insgesamt etwa 700 Module in
die Hauptbereiche 2D-Grafik,
Desktop Publishing,
Internet
/Web/
Multimedia, Video/Postproduction, 3D-Grafik, Audio und
Betriebssysteme
gegliedert.
Beispielhaft sind neben dem inhaltlichen Umfang insbesondere der
konsequente modulare Aufbau, der unterschiedliche Zugänge ermöglicht:
- Bedarfsorientierte Zugänge: Die Inhalte sind je nach Fragestellung
über Grundlagen, Tutorials, Produktionsprozesse,
Soft
- und
Hardware
abrufbar.
-
Lernpfade
: Durch das Zusammenfassen mehrerer Module können unter
anderem umfangreiche Unterlagen für Lehrveranstaltungen online zur
Verfügung gestellt werden (siehe den Punkt E-Learning).
Im Juni 2008 wurde die neue Release DMA 2.0 veröffentlicht, die eine Onlineregistrierung interessierter BenutzerInnen ermöglicht. Mit der Registrierung kann man auf einfache Weise eigene Module alleine oder in Zusammenarbeit erstellen, Module kommentieren und ein Userprofil mit Favoriten anlegen. Diese Möglichkeiten sollen die BenutzerInnen ermuntern, ihr Wissen mit der Community zu teilen. DMA 2.0 unterscheidet zwischen redaktionell betreuten Modulen und freien Community-Modulen, die nicht von der Redaktion der Kunstuniversität gewartet werden.
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Internet-Adresse
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Verantwortliche Institution
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Kunstuniversität Linz
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Ansprechpartner
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Zielgruppe
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Grundstudium, Hauptstudium, Weiterbildung
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Ziele und Inhalte
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DMA wendet sich an alle, die mit Gestaltung digitaler Medien zu tun haben. Primär natürlich an Studierende von Kunsthochschulen.
Die Plattform versucht wesentliche Inhalte aus den Bereichen 2D-Grafik,
Desktop
Publishing,
Internet
/Web/
Multimedia,
Video/Postproduction, 3D-Grafik und Audio abzudecken.
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Didaktisches Konzept
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Zentrale Ideen sind die modulare Aufbereitung der Inhalte (dadurch ist eine
leichte Erweiterbarkeit und Aktualisierung möglich) sowie das Primat des
Contents, d.h. zuerst werden Module erstellt aus denen anschließend
Lehrveranstaltungen zusammengestellt werden können. Grundsätzlich kann man
fünf Einsatzmöglichkeiten der Module unterscheiden:
- Zur Vorbereitung einer Präsenzlehrveranstaltung: In diesem Fall stellt
der/die LV-Leiter/in die Aufgabe bestimmte Übungen eines Workshops bis zur
nächsten LV durchzuarbeiten. In der LV können dann bereits konkrete Fragen
und Probleme behandelt bzw. kann auf die Kenntnisse aus den Übungen
aufgebaut werden. Bestimmte Arbeitsvorgänge lassen sich überhaupt
"auslagern" und es bleibt mehr Zeit, in der LV komplexere Bereiche zu
behandeln.
- Zur Wiederholung einer Präsenzlehrveranstaltung: Die Workshops bieten
die Möglichkeit, die zum Teil sehr komplexen Arbeitsvorgänge, die in einer
LV aus Zeitgründen nur ein- oder zweimal gezeigt werden können, außerhalb
der LV individuell noch einmal nachzuvollziehen.
- Zur Vertiefung einer Präsenzlehrveranstaltung: Viele Workshops
enthalten mehr Inhalt, als in einer LV besprochen werden kann. Hier besteht
für die Lehrenden die Möglichkeit auf die vertiefenden Inhalte in den
Workshops hinzuweisen bzw. auf Grund der Vernetzung der Modultypen können
sich die Studierenden selbständig in das Arbeitsgebiet vertiefen und das
dazugehörige Umfeld erkunden.
- Für eine reine Online-Lehrveranstaltung: Ein Großteil der Module ist so konzipiert, dass sie vollkommen selbstständig durchgearbeitet werden
können.
- Lehrveranstaltungsunabhängig: Studierende, die in einem künstlerischen
Fach ein Projekt realisieren möchten, aber die für die technische Umsetzung
notwendigen Kenntnisse nicht haben, da sie die entsprechenden
Lehrveranstaltungen (noch) nicht besuchten, können entsprechende Module
selbständig durcharbeiten, um ihr Projekt zu realisieren.
Neben seiner intuitiv bedienbaren Oberfläche und seines einfachen aber
stringent durchgezogenen didaktischen Konzeptes überzeugt das DMA durch
seine Nachhaltigkeit und gute curriculare Einbindung.
Im Rahmen des DMA-Projekts wurde für Moodle ein neuer Aufgabentyp speziell für die Abwicklung von Übungen mit visuellen, multimedialen Ergebnissen (Bilder, Videos, Animationen, Sound) entwickelt. Lehrende können Übungsaufgaben (mit Beispielen und Materialien) stellen und die Studierenden ihre fertigen Übungsaufgaben online abgeben. Alle Ergebnisse können von allen Studierenden entweder übungs- oder teilnehmerbezogen betrachtet werden. Der Vorteil liegt in der Gesamtübersicht der Ergebnisse und im direkten Vergleich zwischen den Übungsergebnissen. Denn gerade im visuellen Bereich erschließt sich die Qualität von Arbeiten durch den Vergleich. Es können Bild-, Video-, Sound- und sonstige Dateien abgegeben werden.
Weitere Informationen zu
Hypertext
und
didaktischen
Visualisierungen
finden Sie in der Rubrik didaktisches Design.
Tipps und Tricks zur Gestaltung von Lernmodulen gibt es im Bereich
Mediengestaltung.
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Curriculare Verankerung
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Die Lehrveranstaltungen, die mit dem DMA-System abgewickelt werden sind als
Pflicht-, Wahlpflicht- und Freifächer in den Studienplänen verankert.
Die Abwicklung der Lehrveranstalten und die Abgabe der Arbeiten erfolgt über Moodle mit Hilfe des speziell entwickelten Aufgabentyps.
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Zeitraum
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DMA wird laufend weiterentwickelt. Auf Grund der modularen Struktur ist es
leicht möglich, neue Inhalte in das System zu integrieren bzw. alte zu
ergänzen oder zu aktualisieren. Im Juni 2008 wurde die neue Release DMA 2.0 veröffentlicht
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Förderung
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Kosten
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Rahmenbedingungen
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Es werden viele Kurse im Bereich der digitalen Medien über DMA abgewickelt. Die Kursgröße beträgt
in der Regel zwischen 10 und 30 Studierende. Die Kurse im Ausmaß von 1 bis 4
Semesterwochenstunden finden in Medienhörsälen statt, können aber auch
ausschließlich über E-Learning abgewickelt werden.
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Beteiligungen und Kooperationen
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Die Entwicklung dieser Plattform wurde von der Kunstuniversität Linz
initiiert und in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule OÖ, Studiengang
Engineering für Computerbasiertes Lernen in den Jahren 2002 bis 2004 realisiert.
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Technik
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Zugang
Die Plattform ist öffentlich und frei zugänglich. Das entspricht unserer
Philosophie des Teilens von Wissen.
Nutzung
- Es werden alle üblichen Medienformate eingesetzt.
- Die Videoschulungen sind als
swf
-Dateien
abgespeichert.
- Für den Onlinebetrieb ist eine DSL-Verbindung Voraussetzung.
- Alle Module stehen in gezippter Form zum Download zur Verfügung.
Dadurch können die Studierenden die Inhalte auch offline
durcharbeiten.
Benötigte Software
Browser
(IE,
Mozilla, Netscape) mit
Flash
-Player und
Quicktime
-Player.
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