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FiPS
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Langtitel
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Früheinstieg ins Physikstudium - ein Fernstudium
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Lehrfunktion
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- Informationsvermittlung
- Wissenserarbeitung
- Üben u. Anwenden
- Diskussion u. Austausch
- Motivation
- Feedback u. Lernerfolgskontrolle
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Medieneinsatz
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- Newsgroup
- Simulation
- CBT / WBT
- LMS / Lernmanagementsysteme
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Lehrszenarien
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Fachbereich
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- Naturwissenschaft und Mathematik
- Wirtschaftswissenschaften
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Beschreibung
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Der "Früheinstieg ins Physikstudium" (FiPS) ist ein Beispiel für ein
mediengestütztes Fernstudienangebot. "Fips" bietet an der Universität
Kaiserslautern in jedem Semester ca. 90-100 Teilnehmenden die Möglichkeit,
Übungsscheine zu Anfängervorlesungen des Hauptfachstudiums der Physik oder
der Mathematik zu erwerben. In den tabellarischen Lernanleitungen zum
Selbststudium, die wöchentlich zur Verfügung gestellt werden, wird auf
Standardlehrwerke verwiesen. Ein umfangreicher Fundus an
Simulationsprogrammen, Videos, Demonstrationen von Experimenten und
anderen
Multimedia
-Zusätzen kann über das Internet oder auf CD angeschaut und
bearbeitet werden. Integriert sind eine Teilnehmer- und
Übungsaufgabenverwaltung per Internet sowie betreute
Newsgroups
für die Studierenden. Im Ablauf vorgesehen sind auch
Präsenzphasen und eine Schlussklausur, die der des Direktstudiums
entspricht.
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Internet-Adresse
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Verantwortliche Institution
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Universität Kaiserslautern
Fachbereich Physik / FiPS
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Ansprechpartner
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Zielgruppe
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Grundstudium. Laut Teilnehmerstatistik (900 Teilnehmer 1997-2003)
waren die bisher für Physik Eingeschriebenen zu ca. 65-79%
Zivildienstleistende, 10% Wehrdienstleistende, 10% Schüler und 10%
berufstätig.
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Ziele und Inhalte
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Abiturienten, Schülern und Berufstätigen mit Neigung und Begabung
für ein Physik- oder Mathematikstudium, die sich (noch) nicht für ein
Präsenzstudium einschreiben können, wird ermöglicht, 1-2
Anfangssemester im Fernstudium zu absolvieren. Das Ziel, den
rückläufigen Trend bei den Studierendenzahlen des Faches Physik zu
stoppen, wurde damit erreicht.
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Didaktisches Konzept
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Die Studierenden erhalten wöchentlich per Internet tabellarische
Leseanleitungen (mit Zeitangaben und Gewichtsfaktoren) für 50-100 Seiten
eines Lehrbuchs. In die Leseanleitungen sind Medienanwendungen integriert,
die über das Internet oder von einer Medien-CD abgerufen werden. Die
Übungsaufgaben sind innerhalb von zwei Wochen per Internet oder Fax zur
Korrektur zurückzuschicken. Danach werden Musterlösungen im
Internet
zugänglich gemacht. Das persönliche Abschneiden kann anhand der
Übungspunktstatistik mit dem Leistungsstand der anderen Studierenden
verglichen werden. Ergänzend stehen Newsgroups zur Verfügung; einmal in der
Woche kommentiert ein
Betreuender
die virtuelle Diskussion über Physik-Themen. Pro Semester sind zwei
Präsenzwochenenden vorgesehen, die dem Kennenlernen und der Abschlussklausur
dienen. Dem eigentlichen Studium ist ein technischer Vorkurs
vorgeschaltet.
"Fips" verbindet also Komponenten des traditionellen
Hochschulfernstudiums mit Multimedia-Anwendungen, Kommunikation und straffer
Organisation über das Internet. Mit den
simulierten
Experimenten, Übungsaufgaben,
Kommunikation
per Internet und wöchentlichen Leseanleitungen sollen fehlende
Vorlesungsexperimente, Diskussionsmöglichkeiten und der Zeitmangel der
berufstätigen Fernstudierenden kompensieret und die Äquivalenz zum
Präsenzstudium gewährleistet werden. Individuelle Einzelarbeit, kooperative
Gruppenarbeit und der für das Fach Physik typische Experimentalcharakter
werden mit einem effizienten und praktikablen Medienmix unterstützt.
Abb.: "Fips" Media-Server
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Curriculare Verankerung
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Für 1-2 Semester, in denen die Lehrveranstaltungen "Experimentalphysik" und "Mathematik für Physiker" im Fernstudium
absolviert werden ist durch die Schlussklausur eine völlige Äquivalenz
zum Präsenzstudium gewährleistet.
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Ergebnisse
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Die Zahl der eingeschriebenen Fernstudierenden ist inzwischen
doppelt so hoch wie die der Präsenzstudierenden. Die Betreuung (über
die per Internet abgewickelte Übungsaufgabenverwaltung und moderierte
Newsgroups) wird als intensiver eingeschätzt als im Rahmen
herkömmlicher Lehrveranstaltungen. Die in "FiPS" integrierte Verwaltung
der Übungsgruppenergebnisse dient den Lehrenden als gut handhabbares
Evaluierungsinstrument für die Angemessenheit der Übungsfragen.
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Zeitraum
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Das 1998-2001 von der BLK als Modellversuch geförderte Projekt wird
von den Fachbereichen Physik und Mathematik der Universität
Kaiserslautern weiter betrieben.
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Förderung
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Rahmenbedingungen
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Den Fernstudierenden wird empfohlen, sich zunächst für das gesamte
angebotene Programm anzumelden und anhand eigener Erfahrungen den
jeweils für sie realistischen Zeitaufwand einzuschätzen.
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Beteiligungen und Kooperationen
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Das für den Früheinstieg ins Physikstudium entwickelte Modell eines
Fernstudiums wird in ähnlicher Form und bei gemeinsamer Organisation
für das Mathematikstudium des ersten Jahres angeboten. Die erworbenen
Scheine werden bundesweit anerkannt.
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Technik
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