|
Hörtraining
|
|
Langtitel
|
Interaktives Hörtraining der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
|
|
Lehrfunktion
|
- Üben u. Anwenden
- Sonstige
|
|
Medieneinsatz
|
|
|
Lehrszenarien
|
|
|
Fachbereich
|
- Kunst, Design und Medienwissenschaft
|
|
Beschreibung
|
In diesem Hörtraining kann mit verschiedenen interaktiven Übungen
selbständig an der Fähigkeit analytisch zu hören gearbeitet werden. Dieses
Programm ist als ergänzendes Angebot zum Klassenunterricht gedacht, kann
aber auch zum Selbststudium verwendet werden.
Die Übungsaufgaben werden nicht aus einer Datenbank aufgerufen, sondern in
einem durch entsprechende Parameter gesteckten Rahmen algorithmisch
generiert. Dadurch sind sehr zielgerichtete Fragestellungen möglich, in
beliebigen Schwierigkeitsgraden und in fast unendlicher Anzahl.
|
|
Internet-Adresse
|
|
|
Verantwortliche Institution
|
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
|
|
Ansprechpartner
|
Philippe Kocher (philippe.kocher@zhdk.ch)
|
|
Zielgruppe
|
Musikstudierende im Grundstudium
|
|
Ziele und Inhalte
|
Analytisches Musikhören ist ein komplexer Vorgang, dessen Gelingen
wesentlich von der Fertigkeit abhängt, einzelne Grundbausteine schnell und
sicher erkennen zu können. Dies kann trainiert werden, aber im
Präsenzunterricht ist dafür einerseits die Zeit sehr knapp und andererseits
wird man den individuellen Studierenden kaum gerecht, da sie ihren
Begabungen, Vorkenntnissen und instrumentenspezifischen Prägungen gemäss
völlig verschiedene Bedürfnisse haben.
Den Studierenden werden hier interaktive Lern- und Übungsmöglichkeiten
bereitgestellt, um den Stoff des Faches Gehörbildung (4-semestrige
Lehrveranstaltung) selbständig vor- und nachzubereiten. Dadurch kann der
Klassenunterricht teilweise von der Beschäftigung mit den Grundbausteinen
befreit werden und sich mehr den komplexeren und somit auch musikalischeren
Inhalten widmen.
Der Inhalt ist gegliedert in Kapitel zu den musikalischen Parametern
(Rhythmik, Melodik, Harmonik) und weiter unterteilt in sog. Themen, die in
progressiver Anordnung einzelne Teilaspekte behandeln.
|
|
Didaktisches Konzept
|
Das computerunterstützte Üben bietet sich im Fach Gehörbildung deshalb
besonders an, weil es sich bei den zu erwerbenden Kompetenzen grössten Teils
um das hörende Erkennen handelt, wofür es nur wenige geeignete Formen des
selbständigen Übens ohne diktierende Zweitperson gibt.
Beispiel: Übung zur Rythmusgestaltung
Zu jedem Teilgebiet und auf jeder Schwierigkeitsstufe werden mehrere Übungen
angeboten, um den Stoff in vielfältiger und abwechslungsreicher Weise zu
behandeln. Jede Übung legt einen anderen methodischen Schwerpunkt (Hören,
Lesen, Memorieren von Musik, Memorieren eines Notentexts, Schulung der
inneren Klangvorstellung, etc).
Das Programm ist auch in dem Sinne interaktiv, als dass über den Benutzer
eine Statistik geführt wird und damit die Wahl der Aufgabenstellung den
individuellen Stärken und Schwächen angepasst werden kann. Studenten mit
einem persönlichen Login können ihre Statistik einsehen.
Großer Wert wurde ferner auf die Benutzerinteraktion gelegt, die weitgehend
intuitiv und selbsterklärend sein soll, mit kurzen Erläuterungen auskommt
und mit einem Minimum an Mausklicks und ohne Tastatureingaben bedient werden
kann. Der Benutzer soll nicht durch unnötige Schichten von
Computerhandhabung von der eigentlichen Materie getrennt werden.
Verschiedene Formen von Multiple Choice kommen zum Einsatz.
|
|
Curriculare Verankerung
|
Das Programm kann zum Selbststudium ohne Betreuung genutzt werden. Es ist als Ergänzung im Fach Gehörbildung gedacht und steht den Studenten als Übungsmöglichkeit zur freien Verfügung.
Einige Dozenten nutzen dieses Programm für ihre Lehrveranstaltungen, eine generelle Integration in das Curriculum ist nicht vorgesehen.
|
|
Zeitraum
|
Die Entwicklung und Realisierung aller vorgesehenen Inhalte ist bis Frühjahr
2009 vorgesehen.
|
|
Förderung
|
Forschung und Entwicklung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK,
CSPC - Kompetenzzentrum für e-Learning der Zürcher Fachhochschule ZFH,
ICST - Institute for Computer Music and Sound Technology, Zürich.
|
|
Kosten
|
Für die Entwicklung wurde ein wissenschaftlicher Mitarbeiter/Programmierer zu 25% für drei Jahre angestellt.
|
|
Rahmenbedingungen
|
Keine Vorgaben.
|
|
Technik
|
Zugang
Anmeldung als Gast ist allen Interessierten jederzeit möglich. Registrierte Studenten erhalten ein persönliches Login und ihr Nutzerprofil und ihre Statistik sind persistent.
Anforderungen
Internet-Browser, ein Java Runtime Environment (kann unter
http://www.java.com/de/download/manual.jsp
heruntergeladen werden). Eine schnelle Internetverbindung ist wünschenswert.
Entwicklung
Verwendete Programmiersprachen: PHP, Java
|