Leitungsebene
Ein der Universitätsleitung beigeordnetes Lenkungsgremium, das Chief
Information Office (CIO), an dessen Sitzungen grundsätzlich ein Mitglied der
Universitätsleitung teilnimmt, berät die Universitätsleitung in allen Fragen
der universitären IuK-Infrastruktur. Dieses CIO-Gremium besteht aus zwei
Mitgliedern aus dem Kreis der Universitätsprofessorinnen bzw.
Universitätsprofessoren mit informationstechnologischen bzw.
betriebswirtschaftlichen Kompetenzen und der jeweiligen Leiterin bzw. dem
jeweiligen Leiter des Rechenzentrums.
Die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur an der Universität Bamberg
wird bereitgestellt von:
- dem Universitätsrechenzentrum,
- dem Dezernat „Informationssysteme“ der Zentralverwaltung und
- der Universitätsbibliothek.
IuK-Beirat
Ein akadamischer Beirat zum Rechenzentrum, der IuK-Beirat, vertritt
universitätsweit die Nutzerinnen und Nutzer von IuK-Technologien aus allen
Bereichen. Ihm gehören je eine Vertreterin bzw. ein Vertreter aus jeder
Fakultät, der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, der Studierenden, der IT-Anwenderinnen und IT-Anwender der
Universitätsbibliothek und der IT-Anwenderinnen und IT-Anwender der
zentralen Universitätsverwaltung an sowie – ohne Stimmrecht - die
Leiterinnen bzw. Leiter der drei IuK-Technik-Anbieterbereiche.
Die Mitglieder des Beirats werden durch regelmäßige Berichte aus den
IuK-Technik-Anbieterbereichen über aktuelle Planungen und Entwicklungen
informiert, diskutieren in ihrem jeweiligen Bereich Fragen zum Stand der
Weiterentwicklung der IuK-Infrastruktur und werten die Ergebnisse in den
Beiratssitzungen aus. Der Beirat gibt Anregungen an die Universitätsleitung
bzw. das CIO weiter.
Taskforces
Für größere IuK-Vorhaben setzt die Universitätsleitung Taskforces ein. Eine
Taskforce Rechenzentrum (Professor für Unternehmensführung und Controlling,
Professor für Praktische Informatik, Leiter des Rechenzentrums) entwickelte
das Konzept zu CIO und IuK-Beirat. Eine Taskforce WW-Relaunch (Professor für
Medieninformatik, Leiterin des Dezernats Kommunikation, Leiter des
Rechenzentrum) konzipierte und steuerte eine umfassende Reorganisation des
WWW-Auftritts.
Dezernat „Informationssysteme“
Eine zunehmend eigenständige Rolle hat das Dezernat „Informationssysteme“
der Zentralverwaltung gewonnen, das für die IT-Anwendungen der
Universitätsverwaltung verantwortlich ist und dessen Leiter der Kanzlerin
berichtet.
Universitätsbibliothek
Wesentliche Bereiche der wissenschaftlichen Informationsversorgung trägt die
Universitätsbibliothek: vom öffentlichen Katalog OPAC über die
Bereitstellung digitaler Informationen bis hin zur Veröffentlichung
wissenschaftlicher Werke im Internet.
Arbeitsebene
Rechenzentrum
Das Rechenzentrum bietet für die gesamte Universität die
Netzwerkinfrastruktur (einschließlich
Firewalls
und Wissenschaftsnetzanbindung), zentrale Dienste
(Nutzerverwaltung und
Authentifizierung, Fileserver, E-Mail-Dienste, Softwareupdates,
Virenscannerupdates) und PC-Einkauf und -Service (einschließlich Kauf von
Software, Verwaltung von Campuslizenzen, Problemlösung und
Installationskonzepte). Es beschafft und betreibt die PC-Pools der
Fakultäten. Bei Ausschreibungen und Einkauf arbeitet es eng mit dem
Verwaltungsreferat Beschaffungswesen und Bestandsverwaltung zusammen.
Mit einem für diesen Aufgabenbereich zuständigen Mitarbeiter unterstützt das
Rechenzentrum die IT-Infrastruktur der Universitätsbibliothek. Der
Mitarbeiter arbeitet dabei eng mit dem Personal der Universitätsbibliothek
zusammen.
Verwaltungsdezernat Informationssysteme
Das Verwaltungsdezernat Informationssysteme hingegen ist für den
Systembetrieb aller IT-Verwaltungsverfahren (Studenten- und
Prüfungsverwaltung, Haushalt, Personal, Raum und Bau) zuständig. Hier liegen
die Schwerpunkte auf eGovernment, integrierten Verfahren und
Prozessoptimierung.
Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit allen Verwaltungsteilen macht die
organisatorische Einbindung als Dezernat in die Verwaltungsstruktur Sinn
(neben den beiden Abteilungen „Studium und Lehre“ sowie „Wirtschaft und
Verwaltung“ zur Wahrnehmung der Kernaufgaben der Universitätsverwaltung
existieren vier Dezernate zur Durchführung von Querschnittsaufgaben). Die
Dienste und die Beratung des Rechenzentrums werden auch für die
Verwaltungs-DV konsequent in Anspruch genommen. Restrukturierungsprozesse
werden sowohl von Projektgruppen, z. B. „Einführung DMS
(Dokumentenverwaltungssysteme; Document Management Systems)“, als auch von
ständigen Arbeitsgruppen („Organisation“, „Controlling und KLR“) umgesetzt.
In den Teams sind in allen Fällen Mitarbeiter aus den verschiedenen
betroffenen Bereichen beteiligt.
Verantwortlichkeiten WWW-Auftritt
Beim Betrieb des WWW-Auftritts der Universität arbeiten das Dezernat
Kommunikation (Zentrale Koordinierung von Layout und Inhalten, Schulung und
Beratung der Redakteure), das Rechenzentrum (zentraler Systembetrieb und
Weiterentwicklung der WWW-Anwendungen) und die dezentral als Redakteurinnen
und Redakteure zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den
Fakultäten und an den Lehrstühlen, in der Universitätsverwaltung, in der
Universitätsbibliothek und in weiteren Einrichtungen zusammen.
Multimedia- und Sprachlabor
Das Sprachenzentrum betreibt in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum ein
zeitgemäß eingerichtetes Multimedia- und Sprachlabor.