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Didaktik Uni Stuttgart
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Die Gesamtstrategie der Universität Stuttgart beinhaltet einen dreistufigen Entwicklungsplan für die didaktische Konzeption.
In einer ersten Stufe «100-online» sollen zunächst die traditionellen
Präsenzlehrveranstaltungen durch die Verwendung neuer multimedial
aufbereiteter Lehrmaterialien ergänzt werden (Burr et. al., 2002).
Die zweite Stufe «Self Study online» sieht die Weiterentwicklung dieser
Materialien zu Lehrmodulen vor, die ein E Learning unterstütztes
Selbststudium zur Ausarbeitung und Vertiefung der Studieninhalte
ermöglichen. In der dritten Stufe «Training online» ab 2005 sollen
daraus Lehreinheiten entstehen, die als Online-Selbstlernprogramme mit
tutorieller Betreuung in der Weiterbildung vermarktet werden sollen und die
gleichermaßen zu hybriden Online-Studiengängen für die Studierenden der
Universität Stuttgart Verwendung finden können (Töpfer et. al., 2002, S.
64).
Die Clusterbildung umfasst folgende didaktischen Szenarien, wie in der
nachfolgenden Tabelle zur Etablierung didaktischer Standards angeführt:
- Lehrmodule: Multimediale Aufbereitung von Lerninhalten, Entwicklung
wieder verwendbarer Lehrmaterialien (multimediale Elemente, wie z. B.
animierte Folien, Simulationen oder Videodarstellungen), mit und ohne
tutorieller Betreuung
- Übungsmodule: Erstellung von Online-Übungsmaterial und interaktiven
Online Leistungs-kontrollen, mit und ohne tutorieller Betreuung
- Kooperative Seminare: Einsatz der Medien zur Kommunikation,
insbesondere Internet basierte Kommunikation zwischen Lehrenden und
Lernenden und onlinebasierte Zusammenarbeit
| Didaktisches Leitbild |
Kein didaktisches Leitbild, sondern Definition von
Entwicklungstypen:
- multimediale Elemente (Stufe 1: Anreicherung von
Präsenzveranstaltungen)
- Lehrmodule (Stufe 2: Blended Learning geringerer Komplexität)
- Lehreinheiten (Stufe 3: Blended Learning höherer Komplexität)
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| Aussagen über den Stellenwert |
- E Learning als obligatorisches Element in der Entwicklung, auf
evolutionäre Art und Weise soll sich E Learning mehr und mehr in der
Hochschullehre als fester Bestandteil etablieren
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| Curriculare Integration |
- Autonomie der Dozierenden, Vereinfachung der Integration von E
Learning mit Credit Point System
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| Innovationsreichweite |
- Projektentwicklungen ohne gezielte Einbettung in Studiengang
- Schwerpunkt der Entwicklungen auf niedrigschwelligen
Lernumgebungen
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Sicherstellung didaktischer Qualität
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- Keine Spezifizierung didaktischer Qualitätsansprüche. Didaktisch
sinnvoller Einsatz neuer Medien, Begründung im didaktischen
Mehrwert
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| Etablierung didaktischer Standards |
- Definition didaktischer Varianten, für die jeweils ein Leitprojekt
definiert und entwickelt wird.
- Dokumentation in Projektdatenbank, die gewisse Metadaten auf einer
aggregierten Stufe für eine schnelle Auffindbarkeit und mögliche
Wiederverwendung zur Verfügung stellt.
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Letzte Änderung:
20.06.2005
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