 |
Organisation Uni Stuttgart
|
Im Zuge der Implementierung von E-Learning, verzichtete die Universität Stuttgart auf den Aufbau eines neuen E-Learning Zentrums. Stattdessen wurden die bestehenden Organisationsstrukturen, hauptsächlich innerhalb des Rechenzentrums, um notwendige Aufgabenbereiche erweitert.
Darüber hinaus ist eine Projektorganisation unter der Leitung von Prof.
Dr. Göhner eingerichtet worden, die als fakultätsübergreifende Arbeitsgruppe
und strategischer Lenkungsausschuss für die Implementierung des
Innovationsprojektes «E Learning» verantwortlich ist. Das
Organisationsmodell zentraler Supporteinheiten bleibt bestehen. Einzige
Neugründung ist das Hochschuldidaktische Zentrum, das aufgrund einer
Förderinitiative im Regionalverbund entstand. Die Universität
Stuttgart besitzt kein übergreifendes Koordinationsgremium für die
Organisationsentwicklung und somit auch keine zentrale Anlaufstelle für die
unterschiedlichen Zielgruppen. Aus dem Medienentwicklungsplan der
Universität Stuttgart 2004 geht allerdings hervor, dass diese die
projektorientierte Kooperation von Dienstleistern, wie dem Rechenzentrum,
der Universitätsbibliothek oder dem Didaktikzentrum in Form
einer «Medienallianz» bündeln möchte. Ein virtuelles Zentrum soll
künftig das multimediale Angebot für die Kunden als «one stop shop»
organisatorisch zusammenfassen. Die Verantwortung für die Strategie
übernimmt ein Lenkungsgremium, das insbesondere für das Marketing sowie
ein leistungsfähiges Qualitätsmanagementsystem für die entsprechenden
Dienstleistungen und Produkte zuständig ist.
| Organisatorische Verankerung der Supportleistungen |
- Kein eigenes E Learning Zentrum; Integration der Aufgabenbereiche
in bestehende, z. T. erweiterte Organisationsstrukturen (insb.
Rechenzentrum), Neugründung Hochschuldidaktisches Zentrum im
Regionalverbund
- Projektorganisation zur Steuerung der Innovationsprozesse
|
| Aufgabenschwerpunkte |
- Benutzerberatung, Applikationsschulung durch Rechenzentrum
- Medienentwicklung, Zur Verfügung Stellung von Geräten und
Hardwareausstattung in den Unterrichtsräumen durch zentrale Dienste,
Bereich Multimedia
- Didaktische Beratung (durch HDZ), Angebote für Kompetenzentwicklung
und Wissensaustausch
|
| Prozessverbindlichkeit |
- Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten. Formalisierung der
Abläufe in den Innovationsprojekten: Antragskriterien,
Erfahrungsberichte (Voraussetzung für Auszahlung der
Fördermittel).
|
| Aufbau dezentraler Supportstrukturen |
- Institutionalisierung dezentraler Arbeitsgruppen (z. B.
Koordination der Leitprojekte)
- Aufbau von Kompetenzen an Lehrstühlen, vor allem
Betreuungsstrukturen für die Studierenden, Lehrstuhlorganisation bleibt
erhalten
|
| Nutzung bestehender Strukturen und Prozesse |
- Evaluationsverfahren und Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Review
Prozesse) rückt vor allem in Ausbaustufe 3 in den Vordergrund
- Integration in übergreifende Hochschulprozesse, wie
Curriculaentwicklung, weiterer Ausbau geplant: Evaluation der
Lehre.
|
Letzte Änderung:
20.06.2005
|