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Ökonomie Uni Zürich
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Die Universität verfolgt derzeit (noch) keine explizite Vermarktungsstrategie von E-Learning-Produkten.
Nachdem einige E-Learning-Projekte bereits erfolgreich für
Weiterbildungsmaßnahmen eingesetzt werden, sollen diese Erfahrungen künftig
in ein umfassendes Vermarktungskonzept einfließen. Die
Finanzierungsstrategie konzentriert sich bislang jedoch noch auf die
strategische Innenausrichtung der Universität.
Der Umsetzungsplan 2003 enthält u. a. die Einrichtung und dauerhafte
Finanzierung von Supportstellen, neben den Stellen im E-Learning Center auch
die Koordinationsstellen in den Fakultäten. Konnte
die Universität zu Anfang noch große Fördersummen für
E-Learning-Projekte bereitstellen, wird dies auf Grund großer
Budgetkürzungen ab 2004 nicht mehr möglich sein. Die
großzügige Projektförderung untergrub außerdem bei potenziellen
Neueinsteigern die Motivation sich für low- und zero-budget
Produktionen zu engagieren. Jedoch konnten professionelle
Dienstleistungsangebote in der ersten Phase aufgebaut werden, deren
Finanzierung künftig sichergestellt ist.
2004 findet ein Übergang von der finanziellen Vollförderung der Projekte hin
zur strukturellen Förderung statt. Die Ausschreibung erstreckte sich darüber
hinaus auf den Aufbau von Produktionsstrukturen, wodurch man
sich anstelle der bisher meist dezentral organisierten Projekte
zukünftig eher arbeitsteilig und zentral durchgeführte Entwicklungen
erhofft.
Die neue strategische Initiative IIL setzte die Definition von Beurteilungs-
und Qualitätskriterien voraus, die für die Bewilligung der Finanzmittel an
die Fakultäten einzuhalten sind. Für ein verstärkters Controlling wurde ein
weitgehend formalisiertes, webgestütztes Reporting (zur
Arbeitserleichterung) eingeführt. Das Reporting erfolgt auf Basis einer
halbjährlichen Berichterstattung der Projektverantwortlichen. Die
Erkenntnisse sollen Auskunft über die E-Learning-Projektentwicklungen und
eine Grundlage für die weitere Planung liefern, um Projektentwicklungen
effizienter und effektiver zu gestalten. Auch
das E-Learning-Center unterzieht sich seit März 2004 einer ersten
Evaluationsrunde, die von der dem Universitätsrat unterstellten
Evaluationsstelle der Hochschule durchgeführt wird.
| Finanzierung von Entwicklungsaufgaben |
- Innovationsfond als Treiber der Entwicklung, sukzessive Verlagerung
von Projekt- zur Strukturförderung (u. a. sollen bislang dezentral
durchgeführte Aufgaben stärker arbeitsteilig und zentral durch
Spezialisten realisiert werden)
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| Finanzierung Infrastruktur (insb. Supportstruktur) |
- Budget innerhalb des Universitätshaushalts, neben Stellen im E
Learning Center auch die Koordinationsstellen in den
Fakultäten
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| Vermarktung von E-Learning-Produkten |
- Bislang keine Vermarktungsstrategie
- Bereits Klärung von Verwertungsstrukturen: Rechtliche Beratung und
Klärung durch Unitectra; Hochschulangehörige, die mit
Universitätsressourcen E-Learning-Produkte erstellen, treten die
Urheberrechte an die Universität ab; sind jedoch auch an den Erlösen
beteiligt. Vergleichbar mit dem «Modus Vivendi» bei Patenten
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| Strategie-/Projektcontrolling |
- Zentral durchgeführtes Projekt-Controlling bei Projekten mit einem
Volumen ab 50 000.– CHF, Beurteilung der Projektentwicklung an einem
optimalen Einsatz von Personal und Ressourcen, professionelles
Controlling-Tool und Reporting für das Projektmanagement
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| Kooperationen mit externen Institutionen |
- Hochschulübergreifende Kooperation in den Bereichen
Kompetenzentwicklung (z. B. E-Learning Zertifikat in Zusammenarbeit mit
der ETH sowie der Pädagogischen Hochschule Zürich) und
Tagungsorganisation
- Interne Kooperationen mit anderen Serviceanbietern, wie z. B. mit
Unicom (Öffentlichkeitsarbeit, Corporate Design, Homepage der
Universität) oder Unitectra (Rechtliche Beratung, Vermarktung)
- Neue Schnittstellendefinition und Abstimmung von Prozessen mit den
wichtigsten internen Kooperationspartnern des E-Learning Centers: Der
Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik und den Informatikdiensten
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Letzte Änderung:
21.06.2005
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