Der Markt für Bildungsanbieter gliedert sich in die Bereiche Ausbildung und Weiterbildung.
Mögliche Zielgruppen für die Wiederverwendung von E-Learning-Inhalten
sind
1. der betriebliche Sektor (Unternehmen),
2. der universitäre Sektor: z.B. Alumni der eigenen Hochschule oder
Studierende anderer Hochschulen und
3. der private Sektor.
Bisher wird E-Learning hauptsächlich von großen Unternehmen nachgefragt
und in der Weiterbildung eingesetzt. Es ist allerdings damit zu rechnen,
dass zukünftig mehr klein- und mittelständische Unternehmen sowie private
Kunden E-Learning Produkte nachfragen (Cleuvers 2003). Als besonders interessiert an E-Learning kann z. B. die
Berufsgruppe der selbständigen, hoch qualifizierten Erwerbstätigen angesehen
werden. Dazu gehören Berufsgruppen in Branchen wie Ärzte, Architekten,
Ingenieure, Banker, Rechtsanwälte, Lehrer, Sozialarbeiter und
Grundstücksmakler (Michel & Pelka 2003).
In Bezug auf den privaten Sektor stellen Menschen über Fünfzig eine
interessante Zielgruppe dar. Diese nutzen bisher das Hochschulangebot kaum
bzw. nur als Gasthörer in Präsenzveranstaltungen. Innerhalb dieser
Zielgruppe besteht Interesse an einem weiten Themenkreis, der besonders auch
von geisteswissenschaftlichen Fächern bedient werden kann (Dohmen & Simons 2003). Allgemein werden im E-Learning Bereich bisher
hauptsächlich IT- und EDV-Inhalte nachgefragt. In Zukunft ist mit einer
Diversifizierung der Themen sowie der Zielgruppen zu rechnen (Cleuvers 2003).
Beispiele: