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Sponsorenakquise
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Wie bei jeder anderen Form der Finanzmittelakquirierung, sollte auch dem Sponsoring ein systematischer Planungs- und Entscheidungsprozess vorausgehen. Die Vorgehensweise muss in der Hochschulstrategie verankert werden, um eine einheitliche Vorgehensweise sicherzustellen. Auf Seiten des Gesponserten sollte ein nachhaltiges Sponsoringmanagement stattfinden.
Je nach Anzahl an Sponsoren unterscheidet man zwischen Exklusiv-Sponsorship
(ein Unternehmen tritt als alleiniger Sponsor auf), Co-Sponsorship (eine
begrenzte Anzahl an Unternehmen tritt als Sponsoren auf) bis hin zum
Projekt-Sponsorship (projektbezogene zeitlich begrenzte
Sponsoringmaßnahme).
Um den richtigen Sponsoringpartner anzusprechen, sollten von vornherein
folgende Leitfragen geklärt werden:
- Welche Zielgruppen werden mit dem Projekt angesprochen?
- Welche exklusiven Vorteile können dem Sponsor geboten werden?
- Welche Leistungen erhält der Sponsor?
- Welche Erfolgskennzahlen können dem Sponsor zur Verfügung gestellt
werden (Umsätze, Teilnehmerzahlen, Medienberichterstattung)?
Mögliche Schritte bei der Sponsoren-Akquisition sind:
- Aufbau einer Sponsorendatenbank mit Ansprechpartner,
- Erstellen eines Sponsoringangebotes,
- Festlegen eines Ansprechpartners seitens der Universität,
- Kontinuierliche Zeitplanung,
- Systematische Nachbereitung der Sponsorenanfragen,
- Pflege und Aktualisierung der Datenbank.
Erfolgreich ist das Sponsoring, wenn der Sponsor als auch sein Produkt sich
mit dem Konzept der Hochschule vertragen. Wählt die Hochschule einen nicht
angemessenen Sponsor, kann es zu einem Imageverlust kommen ( Mendling, 2004).
Die Integration digitaler Medien in die Hochschullehre kann ein attraktives
Feld für Sponsoren bieten. Die Förderung zukunftsweisender Technologien
steigert die Attraktivität der Hochschule und kann somit zu einem
Imagegewinn des Sponsoren führen. Zusätzlich stellt die Hochschule ein
interessantes Feld dar, um technologische Innovationen in neuen Szenarien
zur Anwendung zu bringen.
Folgende Gesichtspunkte sollten bei der Wahl des Sponsors beachtet
werden:
- Bekanntheitsgrad,
- Affinität gegenüber dem Projekt/Projektpaket,
- Übereinstimmung der Zielmärkte,
- Geografische Entfernung,
- Finanziell/technische Möglichkeiten.
( Vgl.
Konzept zum Sponsoring an der
Martin-Luther Uni Halle Wittenberg)
Mögliche Sponsoren sind:
- Wissenschaftsverbände und wissenschaftliche Berufsverbände,
- Wirtschafts- und Interessenverbände,
- politische und gesellschaftspolitische Vereinigungen,
- Wirtschaftsunternehmen,
- Dienstleistungsunternehmen,
- Vereine,
- Agenturen,
- Medien.
Beispiele:
Letzte Änderung:
10.10.2007
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