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Öffentlichkeitsarbeit
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Die Kommunikation zukunftsweisender Konzepte spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg einer Hochschule. Soll E-Learning ein Profilmerkmal der Hochschule darstellen, ist die Öffentlichkeitsarbeit entscheidend. Sowohl nach innen wie auch nach außen muss transparent werden, welche Aktivitäten im Bereich E-Lehre an der Hochschule stattfinden. Digitale Medien bieten neue Möglichkeiten sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.
1971 verpflichtete die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erstmals die
Hochschulen zur Pressearbeit um der gesetzlichen Auskunftspflicht nach
Landespressegesetz nachzukommen. Sie empfiehlt die Einrichtung einer
Pressestelle. 1995 gab die HRK erneut eine Empfehlung zur
Öffentlichkeitsarbeit heraus, die mehr auf die Profilierung der Hochschulen
im allgemeinen Wettbewerb um öffentliche Mittel abzielt. PR (Public
Relation) wird dementsprechend immer mehr als Ressourcen sichernde
Aufgabe angesehen.
Die grundlegende Aufgabe der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit ist die
Bereitstellung von Informationen über Leistungen der Hochschule in Lehre und
Forschung. Weitere mögliche Aufgabenfelder sind die Koordinierung von
kommerziellen Einnahmeaktivitäten, wie die Vermietung von Räumen oder
Werbeflächen, der Verkauf von Campus-Merchandising-Produkten, die Verwaltung
von Weiterbildungsangeboten, Fundraising-Aktivitäten, Alumni-Betreuung und
der Bereich des Veranstaltungsmanagements.
Im Bereich E-Learning hat sich die Veranstaltung von E-Learning-Tagen als
eine Möglichkeit erwiesen für diesen Themenbereich mehr Aufmerksamkeit in
der Hochschule und darüber hinaus zu erzeugen.
Zielgruppen
Zielgruppen für die Öffentlichkeitsarbeit einer Hochschule sind die
allgemeine Öffentlichkeit, hochschulpolitische Institutionen
(Ministerien, Parteien, Fraktionen etc.), Wirtschaftszweige, die der
Hochschule fachlich nahe stehen, Schüler, Studienanwärter, Absolventen
(„Alumni“) und Weiterbildungsinteressierte. Das Image einer Hochschule
prägt entscheidend die Studienwahl, die Entscheidung von Unternehmen für
oder gegen Bewerber/innen sowie die Bereitstellung von Drittmitteln oder
das Angebot von Forschungskooperationen. Es ist wichtig, dass sich die
PR-Arbeit jeweils an den spezifischen Kommunikationsbedürfnissen und
-gewohnheiten der Zielgruppen ausrichtet.
- Speziell adressiert werden Hochschulanwärter an der
Ruhr-Universität Bochum mit dem
Beratungstool BORAKEL. Das innovative
Online-Beratungstool soll bei der Wahl des richtigen Studiengangs
helfen und gibt zudem gezielt Auskunft über Fachbereiche und
die Hochschule im Allgemeinen.
- Das
Hamburger Wissenschaftsportal
wendet sich an Studienanfängerinnen und Studienanfänger, Studierende
sowie WissenschaftlerInnen, aber gleichermaßen auch an Wirtschaft und
Gesellschaft. Es bietet Nachrichten und Berichte aus Hamburger
Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
- Mehr zum Thema Alumni-Arbeit finden Sie im
Artikel zu Alumni-Netzen
im
Bereich Lehrszenarien.
- Mehr zum Thema
Sponsorenakquise
finden Sie im Portalteil zu
Geschäftsmodellen.
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PR braucht Koordinatoren
Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit ist in der Regel die am
Rektorat angesiedelte Abteilung oder Stelle für Öffentlichkeits- und
Pressearbeit. Aber natürlich sind auch andere Institutionen an der
Hochschulkommunikation beteiligt, wie die Marketingabteilung, das
Akademische Auslandsamt, das Studentensekretariat und die Fachbereiche. Da
eine Vielzahl von Organen, Einrichtungen, Abteilungen und Einzelpersonen
jeweils eigene Kontakte zu verschiedenen Teilen der Öffentlichkeit
unterhalten, findet Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedenen Ebenen und
in verschiedene Richtungen statt. Die wesentliche Aufgabe der
verantwortlichen Abteilung ist dementsprechend die Koordination sowohl der
internen wie auch der externen Kommunikation. Schnittstellen zur
Öffentlichkeit müssen aufgefunden werden und in ein Kommunikationskonzept
einfließen. Bereits wegen der notwendigen internen Kommunikation tun sich
Hochschulen einen Gefallen, eine zentrale PR-Abteilung als
Querschnittsabteilung mit hohen Kompetenzen auszustatten.
Auf Basis der Kernaktivitäten der Hochschule kann eine
Kommunikationsstrategie entwickelt werden, in der Kommunikationsziele
festgeschrieben werden. Letztendlich ist für die PR-Abteilung
Eigenwerbung wichtig: Sie muss intern bekannt machen, welche Leistungen von
ihr erbracht werden, insbesondere weil sich das Aufgabenspektrum der
PR-Abteilungen von Hochschule zu Hochschule sehr unterscheidet und laufend
ändert.
Digitale Medien in der Öffentlichkeitsarbeit
Im Bereich der Hochschul-PR dominieren nach wie vor Publikationsformen,
die aus der akademischen Sphäre geläufig sind, wie schriftliche
Publikationen, Vorträge und Produktpräsentationen bei Kongressen und
Tagungen oder die persönliche Ansprache von Kollegen/-innen und
Fachgesellschaften als Multiplikatoren. Diese sind wichtig und sollten
weiter gepflegt werden. Doch auch neue Strategien der Eigenwerbung sind
wichtig. Neben Printmedien ist die aktive Nutzung digitaler Medien für die
Aktualität und Angebotsdarstellung von großer Bedeutung und kann einen
bestimmenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Die Homepage wird zur
Visitenkarte. Dabei sollte in der Webpräsenz auf ein einheitliches
Erscheinungsbild geachtet werden.
In den Unterkapiteln werden wir speziell auf die Möglichkeiten eingehen,
die die digitalen Medien für die Öffentlichkeitsarbeit bieten.
Weitere Informationen:
Webauftritt
Gegen eine rein zentralisierte PR-Arbeit spricht die dezentrale Struktur der Hochschule. Jeder Fachbereich ist in großem Umfang für sich selbst verantwortlich. Dies trifft in vielen Hochschulen auch auf die Webpräsenz zu.
Distribution
Die wichtigste Aufgabe der Presseabteilung ist die Verbreitung aktueller Informationen. Dies geschieht über den Presseverteiler sowie über Newsletter oder einen Newsticker auf der Homepage.
Evaluation
Der Erfolg der Hochschule hängt entscheidend von der Kommunikation ab: nach Innen sowie nach Außen. Daher ist es wichtig, dass auch in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit auf Qualität geachtet wird.
Veranstaltungsplanung
Die Organisation eines e-Learning-Tages erfordert einen großen organisatorischen Aufwand. Angefangen bei der Planung über den Ablauf bis hin zur Nachbereitung gilt es viele Dinge zu beachten, um eine erfolgreiche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Letzte Änderung:
04.03.2008
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