Der Erfolg der Hochschule hängt entscheidend von der Kommunikation ab: nach innen sowie nach außen. Daher ist es wichtig, dass auch in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit auf Qualität geachtet wird. Vermehrt Bedeutung erlangen in diesem Zusammenhang auch Hochschulrankings, die das Angebot der Hochschule von externer Seite evaluieren.
Kurz zusammengefasst können folgende Punkte als Voraussetzungen für eine
gute PR-Arbeit angesehen werden (Armbruster & König, 2002):
- eine Kommunikationsstrategie,
- genügend personelle und finanzielle Ressourcen,
- professionell ausgebildete Mitarbeiter/innen, die ständig
weitergebildet werden,
- eine Orientierung am Wettbewerb: Auch die Hochschule konkurriert um
Aufmerksamkeit!
Evaluierungsschritte können sein:
- Bestandsaufnahme der Aktivitäten (Was ist vorhanden, was wird von wem
wie gemacht?),
- Analyse der vorhandenen Materialien (Print, Web),
- Interviews mit den Beschäftigten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit,
- Analyse von Stärken und Schwächen bei der Umsetzung von
Kommunikationszielen,
- Medienresonanzanalyse: was wird in welchen Medien thematisiert, wie
wird über die Institution berichtet?
Auch ein Benchmarking mit anderen Hochschulen stellt eine gute
Möglichkeit dar, die eigene Medienarbeit besser beurteilen zu können.
Eine quantitative Bewertung der Wirkung von Online-Medien lässt sich über
Logfiledaten
ermitteln. Sie geben Auskunft darüber, wer ein Angebot nutzt.
Webserver
protokollieren jeden Zugriff auf ein Element der Webseite in einer
Protokolldatei (log). Mehr zur
Logfileanalyse
erfahen Sie im Didaktischen Design.
Auf andere Art bieten die Auswertung eingegangener E-Mails, die Einträge
in Gästebücher, die Anfrage nach Infomaterialien und Online-Befragungen eine
Möglichkeit der Erfolgskontrolle (Lederbogen,
2004).
Rankings werden für die Beurteilung und das Bild der Hochschule in der
Öffentlichkeit immer wichtiger. Deshalb finden Sie hier eine
Zusammenstellung und Beschreibung von
Hochschulrankings
mit Schwerpunkt auf den Webauftritt der
Hochschule.