Innerhalb der EU-Kommission haben folgende General-Direktionen (GD) einen direkten Bezug zum Thema E-Learning: Federführend die GD „Bildung und Kultur“ unter Kommissar Jan Figel, zudem die GD’s „Informationsgesellschaft“, „Beschäftigung und Soziales“ und „Unternehmen". Darüber hinaus gibt es eine Reihe in den Bereich E-Learning involvierte Dienststellen und Netzwerke auf EU-Ebene.
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Bei der konkreten Abwicklung ihrer Programme u.a. im Bereich Bildung
wird die Kommission seit 2005 durch die
„Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur“
mit Sitz in Brüssel entlastet. Die Exekutivagentur agiert unter der
Leitung des GD Bildung und Kultur (EAC) and des GD
Informationsgesellschaft und Medien (INFSO). Die Agentur leistet zunächst
befristet bis Ende 2008 Unterstützung bei der Durchführung der Projekte,
die keine politischen Entscheidungen voraussetzen und berät bei
sachbezogenen und finanziellen Fragen. |
Das Europäische Parlament und der Ministerrat sind wichtige Akteure im
Entscheidungsprozess zur Verabschiedung und Budgetierung der EU-Programme.
So hat die Intervention der Europaabgeordneten im Juli 2003 dazu geführt,
dass das Budget für das 2. E-Learning-Programm noch einmal aufgestockt
wurde. Mit der Durchführung sind sie allerdings nicht betraut, erst bei der
Evaluierung von Programmen und der Berücksichtigung der Ergebnisse und
Lessons Learned für künftige Programme treten die beiden Akteure wieder in
Erscheinung.
Europaweit hat sich eine Reihe von Netzwerken und Initiativen zum E-Learning
gegründet, die den Erfahrungsaustausch fördern und an den Programmen und
Ausschreibungen partizipieren. Eine
Übersicht von Initiativen
auf EU-Ebene erhalten Sie im
Portal.
Eine umfassende Übersicht bietet das
E-Learning-Hintergrundpapier
des
Büros für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags.