Sie können bei vielen Produkten inzwischen aus mehreren Arten von Softwarelizenzen wählen. Wir erklären, was sich hinter den Begriffen Freeware, Shareware und Open Source verbirgt und stellen die gängigsten Lizenzmodelle kommerzieller Anbieter vor.
Open Source
Open Source Produkte sind prinzipiell kostenlos, frei verfügbar und
veränderbar. Der offengelegte Quellcode erlaubt eine flexible Anpassung der
Software. Durch Programmierung haben Sie die Möglichkeit, die Softwarelösung
speziell auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden zu lassen.
Auch wenn bei Open Source Produkten keine Lizenzgebühren anfallen,
entstehen Kosten für die Anpassung und Erweiterung der Basissoftware für den
gewünschten Einsatzbereich. Wenn Sie versierte Programmierer in Ihrem
Projektumfeld haben, ist Open Source sicherlich eine gute und dennoch
preisgünstige Lösung.
Einblicke in die Entwicklercommunity eines Open Source Projektes am
Beispiel der deutschen
Zope
-Entwickler-Gemeinde
erhalten sie unter:
http://www.dzug.org/. Eine Übersicht über die unter dem
Sammelbegriff "Open Source" zusammengefassten Lizenzmodelle finden Sie
im Artikel
"Open Source - kurz und gut".
Die OSsite ist eine Webseite von SIGOSSEE (Special Interest
Group in Open Source Software for Education in Europe) mit Informationen zu
Open Source Software in der Lehre:
http://www.ossite.org/
Eine informative Seite zu verschiendene Opern Source
Plattformen und Modulen für den Einsatz an der Hochschule bietet die Seite
CampusSource.
Freeware
Freeware Programme können Sie kostenlos nutzen. Freeware-Versionen
unterliegen den Copyright-Bestimmungen und sind somit geschützt. Sie dürfen
nicht ohne Zustimmung des Urhebers geändert werden. Es gibt auch eine Reihe
von Programmen, die nur unter bestimmten Voraussetzungen - z.B. bei privater
Nutzung - Freeware sind und deren Weitergabe eingeschränkt ist.
Shareware
Bei Shareware Versionen handelt es sich um ein Vertriebskonzept, dass
einen "Kauf nach Probe" ermöglicht. Sie können Shareware Software kostenlos
herunterladen und bis zum Ablauf der "Probezeit" testen ohne
Urheberechtsverletzungen zu begehen. Die Dauer der Testphase wird entweder
nach Tagen oder Aufrufen des Programms berechnet.
Kostenpflichtige Programme
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Lernmanagementsysteme:
Lernmanagementsysteme kommerzieller
E-Learning Anbieter verstehen sich meistens als „Rundumlösungen“. Oft sind
Mitarbeiterschulungen und die Plattformpflege in der Softwarelizenz
inbegriffen. Das kann eine bequeme Lösung darstellen. Allerdings ist eine
Erweiterung oder Verändern der Plattform teilweise schwierig
und kostenintensiv, da alle Leistungen nur durch den
Anbieter erbracht werden können. Die gängigsten Lizenzmodelle
kommerzieller Anbieter sind entweder Kauflizenzen, die eine einmalige
Investition und ggf. Folgekosten für Updates und Hosting beinhalten oder
aber Mietlösungen.
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Sonstige Software:
Viele Softwarehersteller bieten ihre Produkte
für den Bildungsbereich kostengünstiger an. Es lohnt sich daher,
entsprechende Angebote zu recherchierem. Unter Umständen verfügt Ihre
Hochschule oder Ihre Fakultät bereits über die gewünschte Software mit
einer Lizenz zur Mehrfachnutzung. Informationen hierzu erhalten Sie in der
Regel im Rechenzentrum.