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Der Einsatz von Bildern, Grafiken, Fotos und Schaubildern kann helfen komplexe Zusammenhänge darzustellen und individuelle Lernprozesse zu unterstützen. Bilder werden in Lehrsituationen verwendet, um Inhalte von Texten verständlicher zu machen, die Aufmerksamkeit des Lesers zu erregen, Textaussagen zu ordnen, zu erklären, leichter merkbar zu machen oder dienen einfach nur als Dekoration um einen Text attraktiver zu machen. Die Verwendung von Computern erleichtert die Erstellung, Modifikation und die Einbindung bildhafter Darstellungen.
Hinweise zur diaktischen Gestaltung und Aufbereitung von Bildern finden
Sie in der Rubrik Didatisches Design in den Bereichen
Visualisierung,
realistische Bilder
und
abstrakte Darstellungen. Im Folgenden geht es um
die technische Aufbereitung von Bildmaterial.
In Zusammenhang mit der elektronischen Datenverarbeitung wird
grundsätzlich zwischen Vektorgrafiken und Rastergrafiken unterschieden:
Vektorgrafik
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Eine Vektorgrafik speichert mathematische Anweisungen zur Erstellung
einer Grafik, nicht die Grafik selbst. Zur Ausgabe auf den Bildschirm
oder Drucker muss sie in eine Rastergrafik umgewandelt werden
("rendering"). Vektorgrafiken können bzw. sollten nur für Bilder mit
klaren Linien wie z. B. Grafiken genutzt werden, nicht für Bilder mit
Farb- und Helligkeitsverläufen. Bislang hat sich kein Standardformat
durchgesetzt, fast jede Grafikanwendung, die mit Vektorgrafiken arbeitet,
hat ein eigenes Format. |
Eine Vektorgrafik bedarf eines Programms, das die Anweisungen
interpretiert und in ein sichtbares Rasterbild überführt. Mit einem
Vektorgrafik-Programm werden Daten und Anweisungen in eine Datei
gespeichert, die von einem Interpreter-Programm (Player, Rasterizer)
wiedergegeben werden.
Vektorgrafiken haben den prinzipiellen Vorteil, dass sie im Vergleich mit
Rastergrafiken bei hoher Darstellungsqualität nur wenig Speicherplatz
verbrauchen. Außerdem können sie beliebig skaliert werden, ohne dass dies
Einfluss auf die Darstellungsqualität hat. Jedes Grafikobjekt kann zudem
unabhängig von anderen manipuliert werden.
Nachteilig kann es sein, dass eine Vektorgrafik i. d. R. mit einem
Vektorgrafik-Programm neu erstellt werden muss, da z. B. das Scannen einer
Papiervorlage keine Vektorgrafik erzeugen kann. Dabei fällt zudem ein
relativ hoher Rechenaufwand an.
Raster- oder Pixelgrafik
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Rastergrafiken können prinzipiell jede Art von optischer Information
in Form von Bildpunkten speichern. Je höher die Dichte der Bildpunkte und
je höher die Farbtiefe, um so besser ist die Qualität der Darstellung, um
so größer ist jedoch auch das benötigte Speichervolumen. Da die Anzahl
der gespeicherten Bildpunkte festgelegt ist, geht die
nachträgliche Skalierung einer Rastergrafik grundsätzlich mit
Qualitätsverlusten einher. |
Rastergrafiken eignen sich insbesondere zur Speicherung von Bildern mit
Graustufen und Farbwerten, insbesondere von Fotos. Die allermeisten
optischen Eingabe- (z. B. Scanner, Digitalkamera) und Ausgabegeräte
(Bildschirm, Drucker) verarbeiten ihre Daten in Form von Bildpunkten.
Bilder erstellen
Zur Erstellung von Bilddateien kann vorhandenes Material digitalisiert oder neues erstellt werden, z.B. mit Hilfe einer Digitalkamera oder eines Zeichenprogramms.
Bilder bearbeiten
Um Bilder grafisch zu bearbeiten, in andere Bildformate zu konvertieren oder zu verwalten gibt es eine große Anzahl an möglichen Softwarelösungen.
Bilder einsetzen
Sie möchten Ihre Dokumente (z.B. HTML, PDF, PowerPoint) mit Bildern anreichern? Wir erklären, wie das geht und was dabei zu beachten ist.
Letzte Änderung:
24.08.2006
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