Ein Scanner ist ein Eingabegerät für den Computer, der einen Text oder
ein Bild abtastet und in digitale Informationen übersetzt.
| Die Schnittstelle zwischen Scanner und den Anwendungsprogrammen wie
Text- oder Bildbearbeitung bildet die so genannte TWAIN-Software. Mittels
dieser Software können die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten beim
Scannen wie Farbtiefe, Auflösung etc. vorgenommen werden. Diese Software
gehört in aller Regel zum Lieferumfang eines Scanners, der
Funktionsumfang der einzelnen Produkte variiert jedoch erheblich. |
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Die TWAIN-Software wird nicht direkt gestartet, sondern aus dem Programm
heraus aufgerufen, mit dem der gescannte Text oder das gescannte Bild
weiterverarbeitet werden soll. In dem Bildbearbeitungsprogramm
Photoshop
geschieht dies beispielsweise
über die Auswahl Datei>Importieren im Hauptmenü.
Nachdem Sie Ihre Vorlage richtig ausgerichtet auf die (saubere!)
Auflagefläche des Scanners gelegt und den Deckel geschlossen haben, rufen
Sie die TWAIN-Software auf und nehmen die notwendigen Einstellungen vor.
Dazu empfiehlt es sich, zunächst einen Vorschauscan zu erstellen. Je nach
Einstellung erfolgt dies bereits automatisch nach Aufruf der TWAIN-Software.
Im Vorschaufenster kann dann der Ausschnitt, der erfasst werden soll, durch
Verschieben des Auswahlrahmens gewählt werden. Es ist sinnvoll, bereits
jetzt nicht gewünschte Bereiche der Vorlage auszusparen und dies nicht erst
später bei der Bearbeitung zu tun, da so die Größe der entstehenden Datei u.
U. erheblich reduziert werden kann und die Bearbeitung erleichtert
wird.
Einstellungen beim Scannen
Farbtiefe
Je mehr Farben dargestellt werden können, desto besser ist einerseits die
Darstellungsqualität, andererseits steigt das benötigte Speichervolumen. Für
eine einfache Grafik können zwei Farben ausreichen: Schwarz und Weiß (1
Bit). Mehr Differenzierungen bieten Graustufen, hier kann in der Regel
zwischen 64 (6 Bit) und 256 (8 Bit) Abstufungen gewählt werden. Die
Farbtiefe für farbige Abbildungen beginnt meist bei 256 Farben (8 Bit), dies
kann beispielsweise für ein Comic ausreichen, die getreue Abbildung eines
Fotos erfordert dagegen mehr Farben: „High Color“ (16 Bit, 65536 Farben)
oder „True Color“ (24 Bit, 16,7 Millionen Farben).
Auflösung
Eine wichtige Einstellung ist die Auflösung, die in dpi („dots per inch“)
oder ppi („pixel per inch“) angegeben wird. Je höher die Auflösung, desto
besser ist die Qualität der gescannten Abbildung, desto höher ist jedoch das
Speichervolumen der entstehenden Datei. Als Faustregel gilt: so hoch wie
nötig, so niedrig wie möglich.
Die richtige Einstellung der Farbtiefe und der Auflösung hängt von der
Art der Vorlage und vom Verwendungszweck der entstehenden Datei ab:
Entsprechende Angaben zum Scannen mittels Texterkennung finden Sie im Portal
unter
Digitalisierung, zum Scannen von Bildvorlagen unter
Bilder erstellen.
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