Wenn Ihr Text nicht bereits in digitaler Form vorliegt, also als eine vom Computer lesbare Datei (die häufigsten Endungen von Textdateien sind .doc, .txt, .rtf, .mcw, .ans oder .asc), muss er abgetippt oder aber gescannt werden.
Wir haben für Sie einen
kurzen Überblick über die wichtigsten Grundbegriffe beim
Scannen
wie TWAIN, Farbtiefe und Auflösung zusammengestellt.
Für die Digitalisierung schreibmaschinengeschriebener Vorlagen oder
Kopien können sogenannte
OCR
-Programme
(„Optical Character Recognition“) zur Texterkennung verwendet werden. Die
Texterkennung hat den Vorteil, dass eine Textdatei entsteht, die mit einem
Textverarbeitungsprogramm wie z. B. Microsoft Word weiterverarbeitet werden
kann und die üblichen Vorteile von digitalem Text bietet wie z. B.
Durchsuchbarkeit. Voraussetzung ist eine gute Vorlage.
Ist die Vorlage zu schlecht für eine Texterkennung, kann sie als Grafik
digitalisiert werden. Ungünstig ist dabei jedoch, dass der Text nicht
weiterverarbeitet werden kann und die entstehende Datei trotz schlechter
Darstellungsqualität recht groß sein kann. Informationen zum Scannen von
Grafiken finden sie unter
Bilder erstellen.
Einstellungen beim Scannen von Texten mit Texterkennung
- Farbtiefe: Für die Texterkennung empfehlen wir die Einstellung
Graustufen (8 Bit).
In der Regel gehört Software zur Texterkennung zum Lieferumfang moderner
Scanner. Eine
Produktübersicht aktueller
Texterkennungsprogramme
finden sie bei softguide.de. Erkundigen Sie
sich auch beim Medien- oder Rechenzentrum Ihrer Hochschule: Manchmal wird
dort ein spezieller Service zur Digitalisierung von Lehrmaterial
angeboten.