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Vernetzung
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Vernetzung spielt für Informations- und Kommunikationstechnologien eine Schlüsselrolle: Von Interesse ist neben der Verbindung von technischen Infrastrukturen in Computernetzwerken vor allem die intelligente Verknüpfung von Datenbeständen und Diensten, die eine flexible Nutzung digitaler Medien eröffnen.
Wenn Sie ein E-Learning-Angebot erstellen und verwalten möchten, sollten Sie
einen kleinen Einblick in die technischen Grundlagen von Netzwerktechniken
wagen. Ein grobes Verständnis von Architekturen, Standards und Protokollen
für den Datenaustausch hilft Ihnen in der Praxis, Prozeduren und Abläufe zu
begreifen.
Diensteintegration durch Mash-ups, maschinenlesbare Daten im Kontext von
Semantic Web, Peer-to-Peer-Börsen oder auch Mobile Computing zielen allesamt
auf den freien Austausch von Anwendungen und Daten. In diesem Bereich werden
unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Vernetzung aus einer
technischen Perspektive geschildert.
Web 2.0
Für viele bedeutet der Begriff Web 2.0 vor allem eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs, weniger eine technische Weiterentwicklung. Der Benutzer gewinnt an Bedeutung und emanzipiert sich vom Informationskonsumenten zum aktiven Gestalter von Inhalten, Communities und Diensten. Um zu verstehen, wie das Web 2.0 funktioniert, wollen wir an dieser Stelle der Technik unter die Haube schauen und die einzelnen Ansätze beleuchten.
Semantic Web
Semantic Web ist die Vision von neuen Internetdiensten, die perfekt an persönliche Bedarfe angepasst sind. Dabei stehen vor allen zwei Ziele im Vordergrund, die eng miteinander zusammenhängen: Zum einen ein verbesserter Austausch von Daten zwischen Anwendungen und zum anderen eine verbesserte maschinelle Auswertung von Daten. Die Vertiefung gibt einen eingehenden Überblick zu Ansätzen wie Taxonomien oder Wortnetzen und geht auf Standards, Perspektiven und Probleme ein.
Architekturen
Zwei Architekturen bestimmen die Vernetzung von Rechnern: Das dezentrale Peer-to-Peer-Prinzip und die arbeitsteilige Client-Server-Architektur. Auch wenn das Grundprinzip des Internets ursprünglich darin bestand, vor allem über Peer-to-PeerVerbindungen zu funktionieren, bei denen jeder Rechner gleichberechtigt ist, so werden seine Dienste heute also hauptsächlich mit Hilfe von Client-Server-Infrastrukturen bereitgestellt. Inzwischen gewinnt das Peer-to-Peer-Prinzip allerdings wieder an Bedeutung – z.B. in Form von Datentauschbörsen oder Application-Sharing-Tools. Die Vertiefung erläutert die beiden Vernetzungsformen.
Mobile Computing
Mit Mobile Computing wird die technische Freiheit bezeichnet, Dienste aus dem Bereich der Informationstechnologie orts- und zeitunabhängig nutzen zu können. Dabei kommen mobile Endgeräte zum Einsatz, die sich zum einen in Funktionsumfang und Einsatzgebiet, zum anderen in technischer Ausstattung und Leistungsfähigkeit unterscheiden. Die Vertiefung liefert einen Überblick zu den verschiedenen Endgeräten sowie deren Funktionen, Ausstattung und Diensten und führt in das grundlegende Prinzip von Mobilfunknetzen ein.
RFID
Die RFID-Technologie wird im Allgemeinen zur eindeutigen Identifizierung und Erkennung von Lebewesen oder Objekten mit Hilfe elektromagnetischer Radiofrequenzwellen verwendet. Auch für Campus-Bibliotheken ist der Einsatz von RFID-Chips z. B. zur Medienverbuchung oder für Bibliotheksausweise denkbar und kann dort viele Vorteile wie z. B. eine elektronische Diebstahlsicherung mit sich bringen. Mehr darüber erfahren Sie in der Vertiefung.
Letzte Änderung:
08.08.2007
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