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Architekturen
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Zwei Architekturen bestimmen die Vernetzung von Rechnern: Das dezentrale Peer-to-Peer-Prinzip und die arbeitsteilige Client-Server-Architektur. Auch wenn das Grundprinzip des Internets ursprünglich darin bestand, vor allem über Peer-to-Peer-Verbindungen zu funktionieren, bei denen jeder Rechner gleichberechtigt ist, so werden seine Dienste heute also hauptsächlich mit Hilfe von Client-Server-Infrastrukturen bereitgestellt.
Das ARPANET, der Vorläufer des Internets, basierte auf dem
Peer-to-Peer-Prinzip, d. h. auf einer dezentralen Vernetzung verteilter,
unabhängiger Rechner, die auch nach dem Ausfall einzelner Verbindungen
weiterhin miteinander kommunizieren können. Im Laufe der Jahrzehnte
bewirkte die rasante Entwicklung des
WWW
und weiterer Dienste
und Protokolle wie
E-Mail,
FTP
und
DNS, dass sich vermehrt
Client-Server-Architekturen durchsetzten.
Die Bezeichnungen „Client“ und „Server“ verdeutlichen dabei die Beziehung
zwischen den beiden grundsätzlich involvierten Rechnertypen: Der Client
stellt eine Anfrage zur Benutzung eines bestimmten Dienstes an den
Server, der wiederum die Anfrage entgegennimmt, auswertet und den Client
durch das Bereitstellen des gewünschten Dienstes bedient.
Auch wenn das Grundprinzip des Internets ursprünglich darin bestand, vor
allem über Peer-to-Peer-Verbindungen zu funktionieren, bei denen jeder
Rechner gleichberechtigt ist, so werden seine Dienste heute also
hauptsächlich mit Hilfe von
Client-Server
-Infrastrukturen
bereitgestellt. Inzwischen gewinnt das
Peer-to-Peer
-Prinzip
allerdings wieder an Bedeutung – z. B. in Form von Datentauschbörsen oder
Application-Sharing
-Tools. |
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Peer-to-Peer
Essentielle Eigenschaft von Peer-to-Peer-Infrastruktur ist die dezentrale Vernetzung. Dezentral bedeutet, dass auf keine zentrale Kontroll-, Daten- oder Dienstinstanz in Form eines Servers zurückgegriffen wird. Stattdessen stellen alle beteiligten Endsysteme Ressourcen und Dienste zur Verfügung, können diese untereinander teilen und gemeinsam nutzen. Die Kommunikation findet also direkt von Endsystem zu Endsystem statt, ohne den Umweg über einen Server einzuschlagen. Die Vertiefung führt in unterschiedliche Architekturen ein und schildert typische Anwendungen.
Client-Server
Internetdienste wie das World-Wide-Web basieren auf Client-Server-Infrastrukturen. Bei jeder Aktion, bei der über das Internet zwischen zwei Rechnern Daten übermittelt werden, gibt es einen Host, der Dienste bereitstellt und auf Anfragen reagiert (Server), und einen Host, der Anfragen stellt und die Antworten verarbeitet (Client).
Dienste, die von einem Server bereitgestellt werden, sind z. B. die Übermittlung von Webseiten, die Bereitstellung von Datenbankzugriffen oder die Vermittlung von E-Mails.
Letzte Änderung:
01.08.2007
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