Glossar

Der Glossar von e-teaching.org enthält sprachliche Erklärungen zum Wortschatz der Website. Die enthaltenen Definitionen sollen das eindeutige Verständnis der verwendeten Begriffe ermöglichen.

39 Glossarbegriffe:

Docuversum

Der Begriff Docuversum geht auf den amerikanischen Hypertext-Pionier Ted Nelson zurück. Die Verschmelzung der Begriffe Dokument und Universum steht als Metapher für einen weltumspannenden Hypertext, in dem letztendlich alles miteinander vernetzt ist und der idealisierten Vorstellung einer universellen (virtuellen) Bibliothek.
Vertiefende Information zur Textsorte Hypertext erhalten Sie in der Rubrik Didaktisches Design.

Domain-Adresse

Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen Kürzeln wie etwa "com", "edu", "mil", "org". Daran schließen sich verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die IP -Adresse des Rechners benötigt. Ein DNS (Domain-Name-Service; oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie "www.e-teaching.org" in die zugehörige IP-Adresse (z. B. 217.111.12.225) um.

Download

(Dt.: Herunterladen); das Empfangen von Daten. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder aus dem Internet "geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff bietet der Artikel "Download und Installation unter Windows".

Drag & Drop

Drag and Drop ist eine Arbeitstechnik in grafischen Benutzeroberflächen, bei der Objekte direkt mit dem Mauszeiger angefasst, verschoben ("drag") und in einem Zielbereich losgelassen ("drop") werden können. Ein typisches Beispiel ist das Verschieben beziehungsweise Kopieren einzelner Teile aus Dokumenten (etwa Textpassagen) oder ganzer Dokumente in andere Anwendungen. Dies geschieht durch Markieren der zu kopierenden Objekte und Herüberziehen bei gedrückter Maustaste in das Fenster der anderen Anwendung.

Drahtgittermodell

Drahtgittermodell ist ein Begriff aus der Computergrafik und bezeichnet eine Form der vereinfachenden, (pseudo-)dreidimensionalen Repräsentation eines Objektes. Das Objekt wird dabei zumeist durch mit Kanten verbundene Knotenpunkte dargestellt. Drahtgittermodelle dienen zumeist als Platzhalter bei der Modellierung, da sie schneller berechenbar sind als ihre gerenderten, komplexeren Versionen.

Drehbuch

Das Drehbuch ist ein Hilfsmittel zur Konzeption von multimedialen Inhalten. Es führt alle Inhaltselemente einer multimedialen Anwendung detailliert auf und stellt deren Abläufe und Zusammenspiel dar. Inhaltselemente sind z. B. die Anzahl der geplanten Einzelseiten, Texte, Geräusche, visuelle Interaktionsmöglichkeiten, eine kurze Inhaltsangabe, Videosequenzen, Fotos und Grafiken. Das Drehbuch beinhaltet alle maßgeblichen Informationen und ist somit der Wegweiser für die weitere Produktion.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.

Drill & Practice-Programm

Als Drill & Practice-Programm wird Lern- Software bezeichnet, mit der durch wiederholte Übungen bestimmte Fertigkeiten trainiert werden können (etwa elementare Rechenfertigkeiten).

DRM-Systeme/Digital Rights Management Systeme

Digital Rights Management-Systeme regeln den Zugriff, die Verwendung und den Handel mit elektronischen Inhalten, etwa Programmen, Filmen oder Musik. Sie sollen eine unberechtigte Nutzung digitaler Werke verhindern, indem die Zugriffsberechtigungen in die Dokumente integriert werden. Der Ersteller eines Dokumentes kann festlegen, wer wie oft und wie lange auf die Inhalte zugreifen darf und zum Beispiel E-Mail-Forwarding, Kopieren, Drucken und so weiter einschränken. Des weiteren können Informationen über den Rechteinhaber eingebettet werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.

Dropdown-Menü

Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.

DSL/Digital Subscriber Line

Die Abkürzung DSL steht für eine digitale Breitband -Verbindung über das Telefonnetz, die eine hohe Datenübertragungsrate erlaubt. DSL wird inzwischen als Sammelbegriff für Breitbandübertragungen verwendet. Es können folgende Verfahren unterschieden werden: die symmetrische (SDSL) und die asymmetrische Datenübertragung (ADSL) sowie die besonders schnellen asymmetrischen Datenübertragungen (HDSL und VDSL).

DTD/Document Type Definition

DTD steht für "Document Type Definition" und ist die älteste XML - Schemasprache (vgl. auch: XML-Schema). Mit Hilfe einer Document Type Definition (auf Deutsch etwa: Dokumenttyp-Definition) können aus XML sowie aus der allgemeinen Standard-Seitenbeschreibungssprache (SGML) Auszeichnungsprachen wie HTML abgeleitet werden. DTD definiert dabei den Dokumententyp von SGML- und XML-Dokumenten und legt fest, was in welcher Struktur (bei HTML etwa Head, Body oder Table) dort auftauchen kann.

DTP/Desktop-Publishing

Heute ist es im Prinzip für jeden Computerbesitzer möglich, von seinem Schreibtisch aus reprofähige Druckvorlagen anzufertigen. Dieser Prozess wird als Desktop-Publishing – kurz DTP – bezeichnet. Im professionellen Bereich führte DTP zu einer erheblichen Kostenreduzierung, da alle notwendigen Schritte von einer Person an einem Arbeitsplatz durchgeführt werden. Andererseits übt diese nun früher spezialisierte, voneinander getrennte Berufe in Personalunion aus. Dabei gingen viele Fertigkeiten verloren. Mit Desktop-Publishing wird also die rechnergestützte Erstellung von Druckvorlagen mithilfe spezieller Design- und Layout-Software, wie z.B. InDesign bezeichnet.

Dublin Descriptors

Dublin Descriptors sind eine fächerübergreifende Beschreibung des Bachelor- und Master-Niveaus, die das Leistungsprofil von Studierenden mit einem Bachelor- oder einen Masterabschluss festlegen. Diese Festlegung wurde auf europäischer Ebene von der Arbeitsgruppe Joint Quality Initiative (http://www.jointquality.org) entwickelt.

DVD/Digital Versatile/Video Disc

Die DVD ist ein optisches Speichermedium. DVDs beruhen auf dem MPEG 2 Standard für Datenkompression. Die Speicherkapazität einer DVD ist weit höher als die einer CD-ROM. Während die maximale Kapazität einer CD-ROM bei 682 Megabyte (> Byte) liegt, können auf einer einseitig beschichteten DVD 2.6 Gigabyte gespeichert werden. Die verschiedenen Formate der DVDs für den PC sind DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM. Das Besondere an DVD-RAM ist, dass die Daten nicht nur wie bei einer DVD-ROM gelesen, sondern auch überschrieben werden können. Außerdem muss bei den Rohlingen zwischen DVD+ und DVD- unterschieden werden, da sie auf Grund der Formatunterschiede nur von bestimmten Brennern beschrieben werden können.

DVI/Device Independent

DVI steht für "Device Independent" und stellt das Standardformat für auf LaTeX basierende Dokumente dar. Ein DVI Dokument besteht, anders als z. B. ein Word-Dokument, lediglich aus Referenzen auf Inhaltsobjekte. Somit besteht eine Trennung von Inhalt und der Inhaltsdarstellung, ähnlich einem HTML -Dokument.

Barrierefreiheit Direkt zum Inhalt Übersicht Erweiterte Suche Direkt zur Navigation Kontakt