Wettbewerbe

Wettbewerbe sind eine reizvolle Form der „Evaluation”, bei der Sie Ihre Konzepte und Produkte (Website, Multimedia, Plattform, Softwaretool o.ä.) mit konkurrierenden Entwicklungen vergleichen können. Sie finden hier Informationen zu laufenden (und abgeschlossenen) Wettbewerben für den Bereich des mediengestützten Lehrens und Lernens.


Aktuelle Ausschreibungen:

MEDEA Awards

Das Ziel der MEDEA Awards ist die Förderung von Innovation und guter Praxis beim Einsatz von Medien (Audio, Video, Grafik und Animation) in der Bildung. Die Awards anerkennen und fördern herausragende Leistungen bei der Produktion und der pädagogischen Gestaltung medial reichhaltiger Lernressourcen.

MEDEA Awards 2016: Dieses Jahr wird der MEDEA Award in sieben verschiedenen Kategorien vergeben:

  • Der MEDEA Award für nutzergenerierte Bildungsmedien
  • Der MEDEA Award für professionell produzierte Bildungsmedien 2014
  • Der Preis für mediengestütztes Sprachenlernen
  • Der Preis für mediengestützte naturwissenschaftliche Bildung
  • Der Preis für die beste Mediennutzung in der Hochschulbildung
  • Der Sonderpreis für Europäische Zusammenarbeit in der Produktion von Bildungsmedien 2014
  • Der Sonderpreis der MEDEA-Jury 2014

Die Teilnahme ist bis zum 30.11.2015 möglich. Beiträge können auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der MEDEA Awards.

Hochschullehrer/in des Jahres

Der Deutsche Hochschulverband vergibt jährlich den Preis für den/die Hochschullehrer/-in des Jahres. Ausgezeichnet werden soll, wer „durch außergewöhnliches Engagement in herausragender Weise das Ansehen ihres bzw. seines Berufstandes in der Öffentlichkeit gefördert hat“. Die Preissumme in Höhe von 10.000 Euro wird nicht zweckgebunden vergeben.

Im Rahmen der Preisverleihung zeichnet zudem academics.de den/die Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres aus.

Hochschullehrer/in des Jahres 2015: Kandidaten können bis zum 30.09.2015 vorgeschlagen werden.

Weitere Informationen gibt es auf hochschulverband.de und academics.de

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d-elina: Deutscher E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award

Der Deutsche E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award (d-elina) soll neuen, innovativen Ideen sowie jungen Menschen, die zukunftsweisende E-Learning-Anwendungen entwickeln, Sichtbarkeit geben und ihre Leistung würdigen. Der Award wird vom BITKOM-Verband ausgelobt und in den vier Kategorien „Campus”, „Professional", „Start-Up" und „School" verliehen. Gesucht sind innovative Konzepte, die sich unter anderem durch den Einsatz zukunftsweisender Technologien, Originalität und Transferpotenzial auszeichnen.

d-elina 2016: Die Bewerbungsfrist läuft bis zum am 30.09.2015. Die Verleihung wird auf der Messe Learntec im Januar 2016 in Karlsruhe stattfinden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Bitkom-Homepage.

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Small Open Educational Resources Award OPERA

Mit diesem Wettbewerb sollen die besten „Small OER“ bekannt gemacht, als Beispiel und Ansporn für andere Menschen veröffentlicht und nachhaltig für die Nutzung in Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Small OER bezeichnet kleine, frei zugängliche Wissensbausteine. Diese können zum Beispiel in Form von Videoclips, Applets, Flash-Animationen oder Apps Wissen vermitteln.

OPERA 2016: Einreichungsschluss ist der 30.11.2015.Die Einreichungen werden von einer professionellen Jury gesichtet und bewertet, im Dezember 2015 werden die besten Beiträge zu einer Finalrunde zusammengestellt. Die Autoren der Finalrunde werden auf die LEARNTEC 2016 eingeladen und haben die Chance, den Hauptpreis OPERA 2016 verliehen zu bekommen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Wettbewerbsseite.


Weitere Wettbewerbe:

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eLearning AWARD

Das eLearning Journal lädt jährlich zur Teilnahme am Call for Papers für den eLearning Award ein. Jedes Jahr prämiert eine Fachjury unter zahlreichen Projekten in 26 Kategorien die innovativen und zukunftsweisenden eLearning-Szenarien aus Deutschland, Schweiz und Österreich mit dem eLearning AWARD. Lösungsanbieter bewerben sich gemeinsam mit einem Referenzkunden. Der Award belohnt nicht nur die Gewinner, sondern bietet potentiellen Nutzer, die auf der Suche nach Qualität bei eLearning Produkten sind, eine Übersicht.

eLearning Award 2016: Die Gewinner werden am 1. Dezember 2015 veröffentlicht und auf der didacta 2016 ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des eLearning Journals.

Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben den mit 50.000 Euro dotierten "Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre" aus. Der Preis wird an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – für herausragende und innovative Leistungen im Bereich des Digitalen Lehrens und Lernens verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben hat.

Ars legendi-Preis 2015: Der Preis wird am 29. Oktober 2015 im Rahmen der Lehr-/ Lernkonferenz "Smart Teaching – Better Learning" in Berlin offiziell übergeben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Stifterverbands.

fraMediale-Preis „Digitales Lernen: Reality, Science & Fiction“

Das Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] der Frankfurt University of Applied Sciences verleiht den fraMediale-Preis „Digitales Lernen: Reality, Science & Fiction”. In vier Kategorien sind Lehrkräfte, Hochschuldozierende, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aufgerufen ihre Ideen für Projekte, die sich mit digitalen Medien in Lehr- und Lernkontexten beschäftigen oder Ideen zur Frage beizutragen, wie Lernen und Lehren in einer digitalen Zukunft aussehen könnte, einzureichen. Die Teilnehmer müssen dabei keine umfassenden Konzepte einreichen, ein aussagekräftiger Titel und wenige Sätze, die das Projekt näher erläutern, sind ausreichend. In jeder der vier Kategorien wird ein Preis in Höhe von je 1.000 Euro vergeben. Die Auswahl der besten Einreichungen erfolgt durch eine Jury des Frankfurter Technologiezentrums [:Medien]. Der Wettbewerb richtet sich an Schulen aller Schulformen, Hochschulen, öffentliche Bildungseinrichtungen und bildungsnahe Initiativen.

fraMediale-Preis 2015: Der Preis wird am 16.09.2015 auf der fraMediale in Frankfurt verliehen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der fraMediale.

Best-Practice Award des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

Die gemeinsame Kommission Informationskompetenz des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) und des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) veranstaltet einen jährlichen Best-Practice-Wettbewerb. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung vorbildlicher Konzepte zur Vermittlung von Informationskompetenz. Die Best-Practice-Beispiele sollen zum Erfahrungsaustausch und zur Nachahmung anregen. Eine Fachjury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv), des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB), der Kommission Informationskompetenz, der Hochschulrektorenkonferenz und der Hochschullehrenden wird die drei besten Wettbewerbsbeiträge ermitteln. Bewertungskriterien sind die Innovationskraft und der Vorbildcharakter der Konzepte sowie ihre Umsetzung und Nutzung in der Praxis. Teilnahmeberechtigt sind Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekare aller Sparten.

Best-Practice Award 2015: Die Sieger wurden am 26.05.2015 beim Deutschen Bibliothekartag in Nürnberg präsentiert.

Weitere Details sowie das Wettbewerbsformular erhalten Sie auf der Homepage des dbv.

Deutscher Bildungsmedien-Preis digita

Der digita prämiert herausragende Bildungsmedien, die entweder vollständig oder in Teilen aus digitalen Medienformaten bestehen. Entscheidend ist, dass die digitalen Medien die Qualität und das Format des Produktes (mit-) bestimmen. Hierzu zählen u. a. Internetportale, Apps für das mobile Lernen, Programme für (portable) Spielekonsolen, CD-/DVD-ROM-Angebote oder Lernsysteme mit einem Verbund aus Print- und digitalen Medien. Der Begriff "Bildungsmedien" schließt ausdrücklich Angebote aus dem Info- oder Edutainment-Bereich ein. Der Preis wird in folgenden Kategorien vergeben: Sonderpreis, Vorschulisches Lernen, Allgemeinbildende Schule, Berufliche Bildung und Studium, Privates Lernen, Didaktische Werkzeuge, Organisationsmanagement und Förderpreis (für private, nicht-kommerzielle Entwickler.

digita 2015: Der digita 2015 wurde am 26. Februar 2015 auf der Bildungsmesse didacta an 10 Produkte vergeben.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Preises.

podcampus-Wettbewerb

Das Multimedia Kontor Hamburg sucht den besten Videopodcast aus Hochschule, Wissenschaft und Forschung. Das Format ist frei, sollte aber die Möglichkeiten des Mediums ausschöpfen und „darf” auch gern innovativ sein. Auf podcampus.de, der Plattform für Podcasts aus Wissenschaft und Forschung, werden die eingereichten Podcasts veröffentlicht. Der beste Beitrag aus dem podcampus-Wettbewerb wird durch die Kombination aus Online-Voting und Fachjury-Urteil bestimmt.
Mitmachen dürfen alle, die im hochschulischen bzw. wissenschaftlichen Umfeld Podcasts erstellen und keine professionellen, kommerziellen Produzenten sind. Auch frühere Teilnehmende dürfen wieder mitmachen, allerdings nicht mit derselben Podcast-Reihe.

podcampus-Wettbewerb 2014: Der Gewinner des podcampus-Wettbewerbs 2014 wurde am 21.11.2014 auf der Konferenz Campus Innovation Hamburg bekannt gegeben

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von podcampus.de


Einmalige Wettbewerbe:

MINTernational Digital

Der Stifterverband identifiziert mit diesem Wettbewerb die besten Beispiele für digitale Lern- und Informationsangebote an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Die prämierten Projekte sollen innovativ und modellhaft den Einsatz digitaler Medien bei der Internationalisierung der MINT-Fächer nutzen. Hierbei kann es sich um deutsch- und/oder fremdsprachige Angebote handeln. Es werden bis zu acht Hochschulprojekte mit jeweils 50.000 Euro gefördert. Übergreifendes Ziel ist es, die MINT-Disziplinen zu Vorreitern und Benchmarks für digitale Internationalisierungsformate an deutschen Hochschulen zu machen. Die Maßnahmen sollen durch eine Verbesserung von Lehre, Betreuung und Beratung die Internationalität in den MINT-Fächern von der Studienorientierung bis hin zum Eintritt in den Arbeitsmarkt weiter erhöhen.

Am 16. April 2015 hat die Jury in öffentlicher Sitzung entschieden, welche Hochschulen gefördert werden.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Webseite des Stifterverbands.

DARIAH-DE Digital Humanities Award 2015

B.A. und M.A.-Studierende, die ihre Abschlussarbeit schreiben, können sich für den DARIAH-DE Digital Humanities Award bewerben. Ausgezeichnet werden Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Informatik und der Informationswissenschaften, die sich in innovativen Beiträgen zum Forschungsfeld Digital Humanities durch den Einsatz digitaler Ressourcen und Methoden hervorheben. DARIAH-DE wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, es ist der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Organisation DARIA-EU. Das Projekt unterstützt Geistes- und Kulturwissenschaften, die in Forschung und Lehre mit digitalen Ressourcen und Methoden arbeiten.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Digital Humanities Summit vom 3. bis 4. März 2015 in Berlin statt.

Weitere Informationen gibt es auf der DARIAH-DE Homepage .

Essaywettbewerb des Stifterverbands

„Wie sieht Bildung im digitalen Zeitalter aus?“ Unter dieser Leitfrage waren junge Leute dazu aufgerufen, sich mit dem Bildungsbegriff in einer von digitalen Medien geprägten Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Die drei besten Einreichungen wurden am 2. Februar 2015 im Rahmen einer Veranstaltung des Hochschulforums Digitalisierung ausgezeichnet werden. Zusätzlich wurden die zwölf besten Essays im Blog „Bildung heute“ sowie in einem Sammelband publiziert.

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Stifterverbands .

Strategiewettbewerb Hochschulbildung und Digitalisierung

Mit einem neuen Förderprogramm „Hochschulbildung und Digitalisierung” unterstützten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung Hochschulen dabei, das Internet und neue Technologien für die Lehre nutzbar zu machen und eine umfassende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.

Bewerben konnte sich jede Hochschule in Deutschland. Gefordert war ein Konzept, das einen Zeitplan aufzeigt, wie sich die Digitalisierung der Hochschule in den nächsten drei bis fünf Jahren entwickeln soll. Konkrete Maßnahmen und Ziele mussten darin beschrieben und nachvollziehbar sein. Darüber hinaus sollte die Strategie das jeweilige Hochschulprofil berücksichtigen und die Einbettung bereits eingeführter Digitalisierungsprojekte sichtbar machen.

Eine Jury suchte in einem zweistufigen Verfahren die acht überzeugendsten Strategiekonzepte heraus. Die Gewinner bekommen Fördermittel von jeweils 150.000 Euro. In gemeinsamen Workshops konnten die Geförderten ihre Konzepte und Schwerpunkte zur Digitalisierung vorstellen. Alle acht ausgezeichneten Hochschulen hatten so die Möglichkeit, Anregungen und Feedback aus dem Kreis der Preisträger in ihre Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Die Förderung begann im Januar 2015 und läuft nach zwei Jahren aus.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten des Stifterverbands.

Informationen zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs finden Sie in unserem Blog.

Videos für Wikipedia-Artikel

In der Wikipedia existieren mittlerweile mehr als 1,7 Millionen Artikel in deutscher Sprache, doch nur in rund 2000 von ihnen sind veranschaulichende Videos eingebunden. Hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Grundversorgung 2.0” der Leuphana Universität Lüneburg an. Ziel der Initiative ist es unter anderem, die Videoproduktion für Wikipedia nachhaltig zu vereinfachen.

Im Wettbewerb „Videos für Wikipedia-Artikel” sind sowohl Profi-Filmemacher/innen als auch Amateure/innen aufgerufen, Videoclips für die Beiträge zu produzieren und einzureichen. Gesucht werden Clips über Big Data, Cloud, Datenschutz, E-Democracy, Netzkultur, Sharing, Sicherheit, Social Media und E-Learning. Parallel zum Wettbewerb entwickelt das Wissenschafts-Team vom Centre for Digital Cultures Lernmaterialien und einen Schnitt-Server. Beides soll auch nach Projektende für Jedermann frei zugänglich sein und für die Verwirklichung von Video-Ideen genutzt werden können.

Im Dezember 2014 kürten die Wikipedia-Community und eine Fachjury die Gewinner.

Mehr Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie auf der Webseite des Projektes.

Letzte Änderung: 20.08.2015

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