Institutionelle Faktoren

Institutionelle Faktoren, die für den Einsatz von E-Learning eine Rolle spielen, sind neben der curricularen Verankerung insbesondere auch angemessene Beratungs- und Supportmöglichkeiten. Ein weiterer Steuerungsmechanismus sind Anreizsysteme, die Dozierende begünstigen, die zukunftsweisende Lehrmethoden einsetzen.

Zwar steht insbesondere der wissenschaftliche Mittelbau dem Einsatz von E-Learning aufgeschlossen gegenüber. Diese Personengruppe kann jedoch die Reorganisation in der Hochschullehre nicht allein voran treiben. Nur wenn auch Fachbereichsleiter und Lehrstuhlinhaber an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen, werden sie in der Lage sein, Anforderungen und Aufwand mediengestützter Lehre einzuschätzen.

 

Zur erfolgreichen und nachhaltigen Verankerung von E-Teaching Praktiken im Hochschulalltag ist eine Kombination von top-down und bottom-up Strategien notwendig. Im Bereich der Qualifizierungsmaßnahmen muss ein Paradigmenwechsel von einer push hin zu einer pull-Perspektive vollzogen werden.

Mit den Kapiteln "Beratung und Support", "Prüfungs- und Anerkennungsfragen" sowie "Anreizsysteme" bieten wir Ihnen Ausgangspunkte, um sich an der aktuelle Diskussion um nachhaltige Verankerungsstrukturen zu beteiligen. Für weitere Informationen orientieren Sie sich bitte im rechten Menü.

Letzte Änderung: 19.06.2015

Weitere Inhalte zum Thema

  • Institutionelle Faktoren

    Institutionelle Faktoren, die für den Einsatz von E-Learning eine Rolle spielen, sind neben der curricularen Verankerung insbesondere auch angemessene Beratungs- und Supportmöglichkeiten. Ein weiterer Steuerungsmechanismus sind Anreizsysteme, die Dozierende begünstigen, die zukunftsweisende Lehrmethoden einsetzen.

  • Qualitätsentwicklung

    Qualitätsentwicklung stellt einen wichtigen Faktor bei E-Learning Aktivitäten an Hochschulen dar. Es müssen sowohl die technischen Werkzeuge, die Lehrszenarien, die Didaktik wie auch die Organisation und Administration einer Qualitätsprüfung unterzogen werden.

  • Technische Faktoren

    In Hinblick auf eine nachhaltige Integration Ihrer E-Learning-Aktivitäten empfiehlt es sich, bereits frühzeitig die spätere Weiterverwertung und Transferierbarkeit unter technischen Gesichtpunkten zu betrachten. Dies gilt sowohl für die Contententwicklung als auch für Herstellung didaktischer Software.

  • Metadaten & Standards

    Vom Staubsaugerbeutel bis zum Kaffeefilter: Standards bestimmen unseren Alltag. Warum sollte den digitalen Medien das alte Problem der Standardisierung erspart bleiben? Zumal gilt: Standards sind benutzerfreundlich.Bei der institutions- und projektübergreifenden Nutzung von Online-Lernmodulen spielen standardisierte Beschreibungen eine wichtige Rolle. Nur auf der Basis einer allgemeingültigen Spezifikation sind die Weiterverwendbarkeit und der Austausch von Lernmaterialien gesichert. Zudem können standardisierte Beschreibungen auch ein Moment der Qualitätssicherung darstellen.

  • Plattformunabhängigkeit

    Plattformunabhängigkeit ist die Eigenschaft eines Programms, mit verschiedenen Hard- und Software-Konstellationen kompatibel zu sein. Seien dies unterschiedliche Betriebssysteme wie Windows, Unix oder Mac OS oder Rechnerarchitekturen wie Macintosh oder PC.Dabei lässt sich der Grad der Plattformunabhängigkeit an der Quellcode-Portabilität messen, d.h. wie groß der Aufwand ist, ein Programm auf anderen Plattformen lauffähig zu machen. Ist dazu kein Aufwand nötig, so ist eine hundertprozentige Plattformunabhängigkeit gegeben.

  • Datenhaltung

    Eine Trennung von Inhalt und Layout bietet viele Vorteile: Inhalte sind mehrfach aus derselben Datenquelle heraus verwendbar und archvierbar, Sie können medienspezifische Ausgaben Ihrer Inhalte generieren und die Texte maschinell weiterverarbeiten, z.B. durch Lesegeräte sehbehinderter Teilnehmer.