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CD-ROM

Die CD-ROM ist ein optisches Speichermedium. Zum Lesen der Daten wird ein Laserstrahl verwendet.

Die große Verbreitung der CD-ROM-Laufwerke, die breite Einführung von CD-ROM-Rekordern (so genannten Brennern) und die geringen Preise für CD-Rohlinge (CD-R; recordable) macht die CD-ROM zu einem sehr guten Speichermedium auch für die langfristige Datenkonservierung. Das Fassungsvermögen von 650 - 870 MB erlaubt das Speichern umfangreicher Anwendungsdaten wie z. B. Textdokumente, Datenbanken oder Fotos. Für die kurzfristige Datensicherung sind insbesondere auch wiederbeschreibbare CD-Rohlinge (CD-RW) geeignet. Bei der Archivierung von digitalen Videos oder der Volldatensicherung gelangt man jedoch schnell an die Grenzen des Speichervolumens.

Bei der Nutzung von CD-ROMs zur langfristigen Archivierung von Daten ist zu beachten, dass trotz der von einigen Herstellern behaupteten Haltbarkeit von bis zu 100 Jahren auch CD-ROMs einem materiellen Verfallsprozess unterliegen oder von Pilzen befallen werden können, die die Oberfläche angreifen. Eine sorgsame Lagerung ist daher ebenso wichtig wie eine regelmäßige Kontrolle und Überspielung auf neuere Medien. Auch sollten Sie zur Datenkonservierung auf qualitativ hochwertigere CD-Rohlinge von Markenherstellern zurückgreifen.

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Zitation

e-teaching.org Redaktion (2015). CD-ROM. Zuletzt geändert am 23.07.2015. Leibniz-Institut für Wissensmedien: https://www.e-teaching.org/technik/datenhaltung/speichermedien/cdrom/index_html. Zugriff am 21.11.2017