Eine Besonderheit der Fachhochschulausbildung ist das Praxissemester in einem Betrieb. Das Praxissemester findet im Studienverlauf meist am Ende des Grund- beziehungsweise zu Beginn des Hauptstudiums statt.
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Während des Praxissemesters durchlaufen die Studierenden verschiedene
Abteilungen eines Unternehmens und lernen so dessen Struktur kennen.
Dabei wird das im Studium erworbene Wissen in der Arbeitswelt angewandt.
Gleichzeitig erfolgt eine praxisorientierte Vorbereitung auf die
theoretischen Inhalte der folgenden Studiensemester. Das Praxissemester
stellt das Bindeglied zwischen Studium und Berufspraxis dar. Hier sollen
die Studierenden ihren Kenntnisstand in der beruflichen Praxis
überprüfen und erweitern, Zusammenhänge erkennen und wirtschaftliches
Denken erlernen.
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Vermittlung Praktika
Ein Praktikum in einem Betrieb kann für die Studierenden ein Sprungbrett
für den Berufseinstieg sein. Für Lehrende ergeben sich dadurch
möglicherweise interessante Kooperationen mit der Industrie. An
Fachhochschulen sind in der Regel die Akademischen Auslandsämter mit der
Vermittlung von Praktikumsplätzen speziell im Ausland befasst. Darüber
hinaus unterstützen verschiedene Studentenorganisationen bei der Vermittlung
entsprechender Stellen.
Oftmals verstehen aber auch Hochschullehrer diese Aufgabe als eine
Teilfunktion ihres Aufgabenspektrums. In diesem Kontext können Kooperationen
mit Betrieben sehr hilfreich sein. Teilweise ergeben sich aus diesen
Kontakten weitere Kooperationen bis hin zur Definition von
Drittmittelprojekten.
Weiterhin können Sie auf virtuelle Praktikumsbörsen verweisen, um die
Studierenden bei der Suche zu unterstützen. Gegebenenfalls existieren
bereits entsprechende Ansätze an Ihrer Hochschule.
Betreuung im Betrieb
Die Betreuung von Studierenden im Betrieb wird in erster Linie von
Praktikern vorort übernommen. Für Fragen und Probleme sollten die Lehrenden
an Hochschulen dennoch auch während des Praxissemesters ansprechbar sein.
Dies kann helfen die praktische Arbeit zu reflektieren und den Transfer des
theoretisch Gelernten in die Berufswelt zu ermöglichen.
Die technische Realisierung der Betreuung kann analog zur Gestaltung
Ihrer Sprechstunde erfolgen. Sie finden dazu
vertiefende Hinweise
im Bereich
Kommunikation.
Zur Dokumentation des Praxissemesters wird von den Studierenden ein
Praxisbericht verfasst. Die Bewertung der Berichte erfolgt durch die
betrieblichen Betreuer und den betreuenden Hochschullehrer beziehungsweise
die Hochschullehrerin.
Im Rahmen einer (teil-)virtualisierten Konzeption kann es durchaus
sinnvoll sein, den Studierenden Arbeiten im Sinne von best-practice
Beispielen als Anschauungsmaterial zur Verfügung zu stellen.
Im Bereich des Auslandsamts der FH Kiel finden Studierende interessante
Berichte international absolvierter Praktikas aus verschiedenen
Fachbereichen:
http://www.auslandsamt.fh-kiel.de/outgoings/berichte.htm
An der Uni Hohenheim sind Praktikumsberichte im internen Bereich online
abrufbar. Eine Liste mit Signatur ist auch externen Benutzern
zugänglich:
http://www.uni-hohenheim.de/fskowi/studium/praktik_liste.php
Wenn Sie zusätzlich ein Merkblatt mit Hinweisen zur Gestaltung von
Praxisberichten und/oder zu anderen typischen Fragestellungen bereitstellen,
reduzieren Sie den Beratungsaufwand erheblich.
Hier als Beispiel die Informationsseiten zu Betriebspraktika der
FH Weihenstephan:
http://www.fh-weihenstephan.de/studium/diplom/am/lehre/praxissemester/merkblatt.html.
Praxisbericht
Grundsätzlich stehen Ihnen zwei Optionen offen: Sie können Ihre Inhalte
unter Verwendung der Sprache
HTML
in einen
Hypertext
überführen oder Sie erstellen eine Version Ihres Textes als
PDF
-Dokument.
Hinweise zur Erstellung eines HTML- oder
PDF-Dokuments
sowie
Informationen zum Einstellen von Dokumenten in das
Internet
finden Sie im Bereich Medientechnik.