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Medienpolitik

Hochschulen agieren in einem komplexen Geflecht aus gesellschaftlichen und politischen Verantwortlichkeiten, Begehrlichkeiten und Interessen. Medienpolitische Entscheidungen beeinflussen die Rahmenbedingungen Ihres Lehralltags: Sie haben Auswirkungen auf die curriculare Verankerung von E-Teaching, Ihre finanzielle Ausstattung und mögliche rechtliche Implikationen.
Um die Orientierung für Sie zu erleichtern, haben wir in der folgenden Linksammlung entsprechende Materialien (Stellungnahmen, Empfehlungen) für Sie zusammen gestellt.


Politische Einrichtungen zur Förderung von E-Learning

  
Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hat sich mehrfach mit dem Thema Multimedia in der Hochschule befasst und in mehreren Berichten dazu Stellung genommen. Vorgelegt wurden diese in der Reihe "Materialien zur Bildungsplanung und Forschungsförderung", dort Heft 63 (1998), Heft 76 (1999) und Heft 85 (2000), alle online verfügbar unter: http://www.blk-bonn.de/materialien.htm  
Die Hochschulrektorenkonferenz hat sich 1996 mit der Publikation „Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (Neue Medien) in der Hochschullehre“ und 1997 mit dem Band „Beiträge zur Hochschulpolitik: Neue Medien in Lehre und Studium“ zur Integration von E-Learning in den Hochschulalltag geäußert. http://www.hrk.de

Die Initiative E-Learning hat zum Ziel, die bildungs- und kulturtragenden Kreise sowie die wirtschaftlichen und sozialen Akteure Europas für die Entwicklung der Bildungs- und Ausbildungssysteme und den Übergang in die Wissensgesellschaft zu mobilisieren. http://europa.eu.int/comm/education/programmes/elearning/index_de.html

Aufgabe des Projektträgers Neue Medien in der Bildung + Fachinformation (PT-NMB+F) ist es, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch Übernahme wissenschaftlich-technischer Projektbegleitung und/oder verwaltungsmäßiger Aufgaben der Projektförderung zu entlasten". http://www.gmd.de/PT-NMB

Der Wissenschaftsrat veröffentlichte 1998 seine "Empfehlungen zur Hochschulentwicklung durch Multimedia in Studium und Lehre". http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pm_1098.htm

Die österreichische Initiative „ Neue Medien in der Lehre “ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur fördert die Entwicklung und Anwendung von interaktiven Lehr- und Lernmaterialien. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, um Qualität und Quantität von E-Learning-Angeboten zu verbessern, aber auch interdisziplinäre und internationale Kooperationen einzugehen.

Das Bundesprogramm Swiss Virtual Campus hat zum Ziel, E-Learning an Schweizer Universitäten zu etablieren. Dazu sollen im Rahmen des Programms virtuelle Unterrichtseinheiten für den erweiterten Einsatz von E-Learning an der Hochschule entwickelt werden. Noch bis Ende des Jahres 2007 werden Projekte, die virtuelle Hochschulkurse für möglichst große Studierendenzahlen erstellen, gefördert.

Letzte Änderung: 17.01.2007


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