Technik ETH Zürich

Generell verfügt die ETH über eine sehr gut ausgebaute und innovative IT-Infrastruktur für den Forschungs- und Lehrbetrieb. Die IT-Infrastruktur hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant entwickelt, ist aber in der dezentralen ETH-Organisation eher organisch gewachsen. So gibt es an der ETH viele Dienstleistungen, die zwar zentral durch die Informatikdienste angeboten werden, sich aber genauso dezentral auf Ebene einzelner Departemente oder gar Institute in einer lokalen Ausführung wieder finden. Diese Situation trifft in Teilen auch für E-Learning-Applikationen und Dienste zu, die zentral durch das NET angeboten werden.

Technologische Basis
  • Das NET betreibt ein Groupware/LMS-Portfolio für Dozierende von ETH und Universität Zürich, das derzeit aus WebCT, ILIAS und BSCW besteht. Je nach Anforderungen der Dozierenden und der technologischen Rahmenbedingungen kann sich das Portfolio verändern.
  • Im E-Learning-Baukasten ELBA werden Dozierenden einfachste, nicht integrierte E-Learning-Applikationen zur Verfügung gestellt. Diese sind jeweils auf einen genau definierten Einsatzzweck, z.B. Wiki, Hompage oder Forum ausgerichtet, in wenigen Minuten erlern- und zur Erhöhung der Interaktivität im Unterricht einsetzbar.
  • Die Gruppe Videoconferencing/Teleteaching bietet einen Vollservice für synchrones, verteiltes Arbeiten. Ob eine Vorlesung in einen Remote-Hörsaal interaktiv übertragen werden soll oder ob sich örtlich verteilte Partner per Videokonferenz austauschen, das NET kümmert sich um alles Technische und berät zum effektiven Gebrauch der Technologien. Es werden dabei beispielsweise SIP- und H.323-basierte Technologien, Access Grid oder auch proprietäre E-Collaboration Lösungen wie Marratech oder HorizonWimba Live Classroom eingesetzt, die teilweise gar in die LMS integriert sind. 
Integration in bestehende Infrastruktur
  • Es besteht ein sehr hoher Integrationsgrad in die IT-Dienste der ETH Zürich. E-Learning-Applikation wurden und werden bei Bedarf in die IT-Infratruktur (Adressverzeichnisse, Portale, n.ethz-Services u.a.) der ETH integriert, sei es durch vordefinierte Schnittstellen oder durch Individualentwicklungen. Bei Bedarf wurden und werden die E-Learning-Systeme auch in die Authentisierungs– und Autorisierungsinfrastruktur aller Schweizer Hochschulen eingebunden.
Unterstützungsleistungen
  • Die Informatikdienste bieten ein weitereichendes Angebot an Beratung und Schulung zur allgemeinen Softwarenutzung an. Darüber hinaus gibt es ein ETH-weites Informatik-Helpdek System.
  • Das NET gibt und organisiert Kurse auf der Schnittstelle Didaktik/Technik. In der Regel finden diese innerhalb des didacta-Programms zur hochschuldidaktischen Weiterbildung statt.
  • Das NET unterhält neben verschiedenen Beratungsdienstleistungen für seine zentral angebotenen E-Learning-Dienste auch einen eigenständigen Support im (medien)didaktischen und technischen Bereich.
Sicherstellung technologischer Qualität
Etablierung technologischer Standards
  • Regelmässige Gespräche zwischen den Informatikdiensten und dem NET
  • Marktbeobachtung des NET
  • Austausch und Absprache mit anderen E-Learning-Kompetenzzentren.

Letzte Änderung: 08.04.2015

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