Organisationsmodell

Leitungsebene
Die Verantwortung der I & K-Struktur erfolgt dezentral, es wird allerdings die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle diskutiert. Bezogen auf hochschulweite Projekte berichten die Leiter der IT-Einrichtungen in den Fakultäten über die Dekane dem Präsidium. Die I & K-Struktur ressortiert sowohl beim Vizepäsidenten für Organisation, Struktur und Entwicklungsplanung als auch beim Vizepräsidenten für Finanzen, Personal und Infrastruktur.

Arbeitsebene
Auf operativer Ebene treffen sich EDV-Dienstleister der Hochschule regelmäßig zu sog. Administratoren-Treffen, die etwa alle drei Monate stattfinden und eine informelle Abstimmungsrunde auf der operativen Ebene bilden. Die I & K-Verantwortlichen der Fakultäten und des Präsidiums treffen sich halbjährlich, um strategische Fragen zu besprechen. Sie bilden Projektgruppen, die in der Regel fakultätsübergreifend organisiert werden. Als übergreifende Einrichtungen gibt es eine IT-Abteilung im Bereich der Verwaltung und einen Webdienst, der der Pressestelle zugeordnet ist. Beide sind dem Präsidium zugeordnet.

In der IT-Abteilung werden auch die Systeme für die Hochschulverwaltung betreut. Im Bereich der Studierendenverwaltung werden die Programme der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) eingesetzt. Es handelt sich dabei um die Module zur Studenten-/ Prüfungsverwaltung (SOS/POS, ISY), Zulassung und Bewerbung (ZUL) und die Selbstbedienungsfunktionen (QIS). Für die Hochschulverwaltung in den Bereichen der Personal- und Finanzverwaltung wird ein SAP-System mit den Modulen Finanzen (FI), Human Resource (HR) und Controlling (CO) genutzt. In dem Bereich Gebäudemanagement wird Buisy und Arriba eingesetzt.
 
Eine Vereinheitlichung der zentralen technischen EDV-Struktur erfolgt seit 1995. Sukzessive ist ein Verzeichnisdienst aufgebaut worden, um eine zentrale hochschulweite Benutzerverwaltung zu etablieren. Der heutige Stand ist ein hochschulweites Metadirectory mit Ansätzen zum Identity Management. Daran angeschlossen sind verschiedene Dienste der Hochschule (u. a. Modemeinwahl, WLAN-Zugänge, LDAP-Authentifizierung, IT-Austattung der Anwender).
 
Ein zentrales E-Mail-System steht allen Studierenden und Mitarbeitern zur Verfügung. Die Studierenden haben die Möglichkeit mit einer einfachen Webanwendung auf ihre Mails zuzugreifen. Für Mitarbeiter wird mit Novell-GroupWise ein komfortabler Dienst mit Groupware-Funktionen zur Verfügung gestellt. Der zentrale Mailserver verfügt über ein Virenschutzprogramm und einen Spamfilter. Auf dem zentralen Mailserver werden feste und temporäre Verteilerlisten gepflegt, die es ermöglichen, Personengruppen gezielt anzusprechen (Studiengänge, Fachsemester, Fakultäten, Mitarbeitergruppen etc.).

Um mit einem einmaligen Login auf die verschiedenen Dienste der FH zugreifen zu können, wurden diese in einem Webportal eingebunden. Folgende Dienste sind heute hochschulweit über das Portal verfügbar:
  • Anmeldung ans Lernmanagementsystem (LMS) Stud.IP
  • Zugriff auf den zentralen Mailserver (Webmail)
  • Ändern der eigenen Daten für die Personenauskunft
  • Ablage von Dateien auf zentralen Servern
  • Workflow-Management von Praxissemesterverträgen, Betreuung von Studierenden im Praxissemester und Verwaltung ihrer Leistungen (in einer Fakultät als Pilot realisiert)
  • Service für Studierende
  • Auskunft über Prüfungsleistungen und -anmeldungen
  • Prüfungsanmeldung (in Umsetzung)
  • Service für Mitarbeiter
  • Onlineshop für Büromittel
  • Ressourcenbuchung (Dienstwagen, Räume, Medien)
  • Modulprogrammplanungssystem, hochschulweite Moduldatenbank (MoPPs)
  • Zugriff auf allgemeine nichtöffentliche Informationen wie Telefonverzeichnis, Unified-Messaging-Zugriff (Daten- und Datenzugriffsvereinheitlichung), hausinterne Stellenausschreibungen etc.
Bei dem eingesetzten Portalsystem handelt es sich um das Produkt „Extend Suite 5“ der Firma Novell. Es ist eine umfangreiche Anwendungssammlung mit einem auf Java basierenden Anwendungsserver, einer vorgefertigten Portalanwendung, mit der es möglich ist, andere Online-Dienste leicht einzubinden, und einer Entwicklungsumgebung zum Erstellen von eigenen Webanwendungen.
Für die Außendarstellung im Internet wird das Contentmanagementsystem (CMS) Typo3 genutzt. Die Fakultäten pflegen den Inhalt redaktionell selber. Typo3 ist ein modular erweiterbares Open-Source-Produkt auf Grundlage von Apache-Webserver, PHP und MySQL.
 
Typo3 wird als führendes CMS in der Hochschule eingesetzt und gepflegt. Die zentrale Forschungsdatenbank, die Datenbank für internationale Kontakte, die zentrale Moduldatenbank und der sowohl online als auch als Print-Produkt publizierte Newsletter der Hochschule werden hiermit gepflegt.

Letzte Änderung: 08.04.2015

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