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AAC (Advanced Audio Coding)
Advanced Audio Coding (AAC) ist ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren/-format für Audioinhalte, entwickelt von der MPEG (Moving Picture Experts Group (Dolby, Frauenhofer-Institut, AT & T, Nokia, Sony)). Bei der Entwicklung des AAC Codecs wurden die Schwächen gegenüber dem des MP3 -Verfahrens verringert. Das Kodierungsverfahren wurde verbessert und mit neuen Verfahren (Tools) erweitert. Im Eingangssignal werden tonale und geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert, laute plötzliche Geräusche, bei denen klirrend-metallische Artefakte im MP3 hörbar wurden, entschärft.


Accessibility
Mit Accessibility wird der barrierefreie Zugriff auf  Webseiten bezeichnet. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Web-Designern einerseits auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden, andererseits auf unterschiedliche Browser -Versionen oder Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen werden. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat mit den Web Content Accessibility Guidelines einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern soll.
Weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Online-Dienst oder Mailbox-Konto bei einem Internet- Anbieter (Provider). Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort, mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails erhält.

ACL (Agent Communication Language)
ACL wurde als gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen Agenten entwickelt. Die meisten ACL basieren auf der Sprechakttheorie. Mögliche Sprechakte eines Agenten sind request, refuse und agress. Meistens kann ein Agent mehrere Ontologien entschlüsseln.

ActionScript
ActionScript ist eine von der Firma Macromedia entwickelte Skriptsprache, die Bestandteil der Entwicklungsumgebung Macromedia Flash ist. ActionScript ähnelt in Syntax und Verwendung JavaScript bzw. Java und ermöglicht eine ereignisorientierte Manipulation einer Flash-Animation hinsichtlich Ablauf und Gestaltung.

ActiveX
ActiveX ist ein Softwarekomponenten-Modell von Microsoft. Seit der Einstellung des Internet Explorers für den Mac gibt es ActiveX nur noch für das Betriebsystem Windows, da ActiveX-Elemente nur durch den Internet Explorer unterstützt werden. Andere Browser unterstützen aus Sicherheitsgründen kein ActiveX. Ein Active-X-Programm wird über das Internet geladen und dann auf dem PC gestartet. Da ActiveX-Programme einen vollständigen Zugriff auf das System zulassen, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch fehlerhafte Komponenten.

Ad
„Ad“ steht als Abkürzung für Advertisment und bezeichnet in Kombination mit verschiedenen Begriffen Faktoren der Online-Werbung. Unter „Ad-Click“ wird z.B. die Klickrate verstanden, der Seitenaufruf wird „Ad-View“ genannt, die Seitenaufrufzeit „Ad-View-Time“, die Werbefläche „Ad-Space“, der Werbebrief „Ad-Mail“, das Werbebanner „Ad-Banner“.

Adaptivität
Unter Adaptivität wird die Anpassung eines Systems an die Präferenzen des jeweiligen Nutzers auf Grund von Interaktionsdaten verstanden. Dadurch soll die Benutzerfreundlichkeit (usability) und die Lernfreundlichkeit (learnability) auf einem möglichst hohem Niveau realisiert werden. Angepasst werden zum Beispiel Aufgaben-, Präsentations- und Antwortzeiten, der Schwierigkeitsgrad sowie Hilfen beim entdeckenden Lernen oder der Informationszugriff in Hypertext -Systemen.

Advance Organizer
Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial vorangestellt wird. Wichtige Textinhalte werden in abstrakter Form durch Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur (Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-) Wissen erleichtert.

AICC (Aviation Industry CBT Committee)
Das AICC wurde 1988 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde gegründet und ist ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern und Spezialisten für Computer Based Training -Systeme (CBT), die E-Learning-Standards entwickeln und definieren. Das AICC bietet eine Zertifizierung für Lernplattformen sowie Autorenwerkzeuge an. Es hat die CMI-Richtlinien (Computer Managed Instructions) aufgestellt. Produkte, die entweder vom AICC zertifiziert oder AICC-kompatibel sind, sind u.a. Hyperwave, ILIAS, LotusLearningSpace und Macromedia Authorware.
Mehr zu Macromedia Authorware im Steckbrief.
Mehr zu ILIAS im Steckbrief.
Direkt zu www.aicc.org.


AIFF (Audio Interchange File Format)
AIFF (Audio Interchange File Format) ist ein vor allem auf Mac-Rechnern verbreitetes Format zur verlustfreien, unkomprimierten Speicherung von Audiomaterial. Es ist vergleichbar mit dem auf Windows-Systemen gebräuchlichen WAVE -Format.

AIR (Adobe Integrated Runtime)
Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung für plattformübergreifende Rich Internet Applications (RIA). Mit AIR wird es möglich Web-Anwendungen auf den Desktop zu holen und diese ohne Browser auszuführen.


Ajax
Ajax (Apronym für "Asynchronous JavaScript and XML ") koppelt diverse Techniken wie JavaScript, XHTML HTML und XML. Dabei werden im Hintergrund JavaScript-Anweisungen vom Browser an die Ajax-Engine geschickt und von dort aus (per XMLHttpRequest) asynchron Daten zum und vom Webserver übertragen. Dadurch können sich Inhalte einer Webseite oder -anwendung auch ohne kompletten Neuladevorgang ändern.
Diese Form des Datenaustauschs zwischen Client-Browser, Ajax-Engine und Webserver ermöglicht die Erstellung eindrucksvoller, dynamischer Web-Anwendungen. Google liefert in mehreren Projekten (Gmail, Google Maps, Google Docs Spreadsheets usw.) Beispiele für den Einsatz von Ajax. Auch viele der hochgelobten Web2.0-Angebote wie die Fotoseite flickr setzen die Ajax-Technik für viele ihrer nützlichen Funktionen ein.
Weitere Informationen und Links finden Sie im Wikipedia-Artikel zu Ajax.


Alpha-Kanal
Über den Alpha-Kanal werden bei der Farbdarstellung auf Monitoren oder in Videos Informationen über die Transparenz von Bildpunkten (Pixel) transportiert. Neben den drei Kanälen Rot, Grün und Blau (RGB) für die Farbdarstellung auf dem Bildschirm oder der CMYK -Kodierung für die Druckfarben wird über den Alpha-Kanal zusätzlich ein Byte pro Pixel für die Information über die Durchsichtigkeit benötigt. Damit lassen sich 256 Graustufen darstellen, die die Sichtbarkeit, beziehungsweise Deckkraft des jeweiligen Pixels in einem Bild bestimmen. Ein weißer Pixel (255) im Alpha-Kanal erzeugt auf dem Monitor einen 100% sichtbaren Pixel im Gesamt-Bild. Ein schwarzer Pixel (0) im Alpha-Kanal lässt das Gesamt-Bild an dieser Stelle durchsichtig erscheinen.

Animated Gif
Animated GIF ist eine Funktion des GIF -Formats, die das Abspielen mehrerer Einzelbilder einer GIF-Datei in einer definierten Reihenfolge ermöglicht. Animierte GIF sind im Internet sehr verbreitet, da sie von fast allen Browsern unterstützt werden. GIF Animationen haben meistens eine etwas kleinere Datenmenge als andere Animations-Formate, wie etwa Java Applets.
Weitere  Informationen zum Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Animatic
Das Animatic (auch Story Reel) ist ein gefilmtes Storyboard. Es werden die Einzelbilder des Storyboards zu einem Film zusammengefügt und ggf. durch Soundtrack und Dialoge ergänzt. So können z. B. Kameraeinstellungen, Timing und Komposition des Films überprüft werden. Das Animatic ermöglicht die Präsentation einer Idee vor ihrer Umsetzung und ist häufig bei Trickfilmen, Animationen und Spezialeffekten im Film zu finden.

Animation
Animationen entstehen durch das Aneinanderreihen von Bildern mit unterschiedlichen Bildinhalten beziehungsweise Bildpositionen. In Bilder- oder Grafikanimationen werden mehrere Objekte übereinander gelegt. Die einzelnen Bilder aus dem Bilderstapel werden an einer definierten Position in einer bestimmten Reihenfolge eingeblendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es unter Medientechnik oder Didaktisches Design.


Anker
Als Anker (engl. anchor) wird eine Sprungmarke innerhalb eines HTML -Dokuments bezeichnet. Der Anker stellt einen Link dar, der die Navigation innerhalb von Webseiten ermöglicht. Das zugehörige Tag wird auf der HTML-Ebene mit<a>eingeleitet. Anker werden häufig in längeren Dokumenten (etwa vor Zwischenüberschriften) gesetzt, um die Auffindbarkeit von Textstellen zu verbessern.

Annotation
Eine Annotation ist eine Anmerkung oder Hervorhebung zu einem bereits vorhandenen Text beziehungsweise Dokument.

Ant
Ant (engl.: another neat tool) ist ein Werkzeug zur automatischen Kompilierung von Quellcode -Dateien der Programmiersprache Java. Es ist Open Source und Teil des Apache-Projekts. Zur Ausführung wird eine Java-Laufzeitumgebung benötigt. Die dabei verwendete Steuerdatei (engl.: build-file) enthält die Kompilieranweisungen in Form von Zielen (engl.: targets) und Aufgaben (engl.: tasks) im XML-Format. Ähnlich wie sein C++ -Äquivalent make erleichtert und beschleunigt Ant auf diese Weise die Kompilierung vor allem größerer Projekte.

API
API steht im Englischen für application programming interface und bezeichnet eine Programmierschnittstelle, die es dem Programmierer erlaubt, Anwendungen zu gestalten, welche über diese Schnittstelle an ein Softwaresystem gekoppelt werden können. Eine solche Anwendung kann nach festgelegten Regeln mit dem System kommunizieren und beispielsweise Datenbankzugriffe starten oder Inhalte abrufen. Ein Beispiel ist das Google Maps-API. Hier bietet Google die Möglichkeit per JavaScript Kartenmaterial auf eine Webseite zu integrieren. Ein Webdesigner kann seinen Besuchern auf diese Weise eine anschauliche Routensuche bieten und sie mit eigenen zusätzlichen Infos versorgen ohne dass sie seine Seite zu Google hin verlassen müssen.

Applet
Applet setzt sich aus den Wörtern Application (Anwendung) und Snippet (Schnipsel) zusammen. Applets sind kleine Java -Programme. Sie arbeiten im Webbrowser auf der Client -Seite und können direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne Daten mit dem Server austauschen zu müssen. Zur Ansicht muss der Browser Java unterstützen und die Applets mit Hilfe der Java Virtual Machine (JVM) ausführen.

Application
Anwendung, Programm, Software.

Application Service
Der Application Service wird durch einen Application Service Provider (ASP) ausgeführt. Dieser stellt dem Benutzer eine individuell ausgerichtete Softwareanwendung zur Verfügung. Der Benutzer erhält freies Nutzungsrecht. Eigentümer bleibt der ASP. Im Service enthalten sind meistens Beratung und Betreuung des Nutzers. Internetbasierte Application Services haben den Vorteil, dass der Benutzer über das Internet von überall auf sie zugreifen kann. Beispiele für Application Services im Bereich E-Learning sind Lernmanagementsysteme beziehungsweise individuell konfigurierte Lernumgebungen.
ASP darf hier nicht verwechselt werden mit der Abkürzung für Active Server Page !


Application Sharing
Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als Server für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten. 
Von Application Sharing wird auch gesprochen, wenn Firmen anderen Unternehmen oder Benutzern via Internet den Zugriff auf Anwendungen (Application) ermöglichen. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall für die Nutzung "angemietet".
Siehe dazu Application Service. Weitere Informationen zum Thema Application Sharing finden Sie im Bereich Medientechnik.


ARIADNE
Die ARIADNE Foundation for the European Knowledge Pool ist eine europäische Organisation mit internationalen Mitgliedern. Die Organisation arbeitet an der Standardisierung des Learning Object Metadata Standards (LOM) der IEEE mit. Das Ariadne-Metadatenschema ist eine Instanzierung des LOM -Standards. Es berücksichtigt insbesondere die Mehrsprachigkeit in Europa. Die Organisation stellt verschiedene Werkzeuge, wie das Knowledge Pool System (KPS), eine verteilte Datenbank, in welcher digitale Lernmodule und deren Metadaten gespeichert werden können, zur Verfügung. Auf den Servern der Interessengemeinschaft werden elektronische Lehr- und Lernmaterialien angeboten. 

Arpanet (Advanced Research Projects Agency Network)
Das Arpanet wurde in den 60er- und 70er-Jahren als Vorläufer des Internet entwickelt. Geschaffen wurde es von der dem US-Verteidigungsministerium nahe stehenden Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), ein 1958 gegründetes Forschungsinstitut des Pentagons.
Das damalige Ziel war, ein Computerkommunikationsnetzwerk zu entwickeln, über das Militärforscher ihre Daten austauschen konnten. Ursprünglich waren nur vier US-amerikanische Forschungseinrichtungen an das Netz angeschlossen.


ASCII (American Standard Code For Information Interchange)
ASCII (American Standard Code For Information Interchange) ist ein veralteter Standard zur Zeichenkodierung. Ein Zeichen wird dabei je mit 7 Bit kodiert (rechnerintern jedoch weder als 8-Bit-Folge, also als ein Byte verarbeitet). Auf diese Weise sind 128 (= 2 7) Zeichen kodierbar. Die kodierten Zeichen sind die zehn arabischen Ziffern, die Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets und diverse Satz- und Sonderzeichen. Heutzutage werden jedoch in den meisten Bereichen ASCII-kompatible Erweiterungen wie ISO 8859 oder neuere Standards wie Unicode (z. B. UTF-8) verwendet.

ASF
Das ASF (Advanced Systems Format) ist ein Streaming Format für digitale Audio- und Videodateien von Microsoft . Im Gegensatz zu anderen Formaten legt ASF nur die Struktur des Streams fest, so dass jeder beliebige Codec verwendet werden kann.

ASP (Active Server Page)
ASP ist eine Technologie von Microsoft, bei der durch ActiveX -Objekte oder Skripte wie VisualBasic das Aussehen der Webseiten gesteuert wird. Die Skripte werden dabei direkt vom Server ausgeführt und nicht durch einen Client auf Seiten des Benutzers. ASP Dateien haben die Endung *.asp.

Assessment
Prüfungen und Testverfahren zur Einschätzung bzw. Bewertung von Leistungsvermögen, Befähigung etc.

Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die asynchrone Kommunikation erlauben, sind E-Mail, Mailinglisten, Diskussionsforen und Newsgroups. Ein Beispiel für synchrone Kommunikation wäre dagegen die Videokonferenz.
Neben dem Kriterium Synchronität/ Asynchronität ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Multi-Media-Anwendungen die räumliche Verteilung (gleicher Ort/ verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Weitere Informationen zu technischen Aspekten  und didaktischen Aspekten asynchroner Kommunikation finden Sie im Portal.


Asynchrones Lernen
Bezeichnet Lernprozesse bei denen die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden zeitlich versetzt stattfindet. Der Benutzer lernt mit Hilfe (multimedialer) Lehrmaterialien, gegebenenfalls mit tutorieller Unterstützung (Teletutoring).
Siehe dazu Synchrones Lernen.


ATOM
ATOM ist ein XML -Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen. Dabei entspricht ATOM einem weiterentwickeltem RSS Format, das die Vorteile der verschiedenen RSS-Formate sowie zusätzliche Verbesserungen in einem neuen Standard vereint.

Attachment
Ein Attachment ist eine Datei, die als Anhang mit einer E-Mail verschickt wird. Jede Art von Datei lässt sich an eine E-Mail anhängen. Allerdings muss beachtet werden, dass je nach Größe und Datenmenge des Anhangs der Vorgang des Verschickens lange dauern kann. Jeder Anhang unbekannter Herkunft sollte vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden.

Audioaufzeichnung
Digitale Aufzeichnung und Speicherung von Tonmaterial mit Hilfe spezieller Soft - und Hardware (u.a. Mikrofon).
Mehr technische Informationen zum Thema Audioaufzeichnung finden Sie im Bereich Medientechnik.


Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das dargestellte Bild sich zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und Bildschirmen wird die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind 640x480, 800x600, 1024x768 oder 1280x1024. Das Seitenverhältnis horizontaler zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei der Bildschirm füllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation entstehen können. Die Auflösung bei Bild- und Bildschirmen wird als absolute Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, wenn sich die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z.B. dpi (dots per inch) wie bei Druckern und Scannern.
Weitere  Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Authentifizierung
(Engl.: authentification); Die Authentifizierung erlaubt die eindeutige Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und Passwort.

AoF (Authoring on the Fly)
AoF ist ein Software-Paket, das eine einfache Aufzeichnung und Übertragung einer Vorlesung in ein Multimedia-Dokument erlaubt. Es ist geeignet für das Teleteaching.
Mehr dazu unter http://ad.informatik.uni-freiburg.de/aof/index.html.de.


Autoplay
Autoplay bewirkt, dass beim Einlegen eines Speichermediums (z.B. CD-ROM, DVD, USB-Massenspeicher) in den Computer der automatische Ablauf von Multimedia-Dateien einsetzt. Voraussetzung ist, dass das Betriebssystem Windows installiert ist. Die Funktion läßt sich für die meisten Medien (außer Audio-CD´s) abschalten.

Autorenwerkzeug
(Auch: Autorensystem, Autorentool); Autorenwerkzeuge sind
Werkzeuge zur multimedialen Aufbereitung von Lerninhalten und Entwicklung von Lernsoftware (zum Beispiel Toolbook, Authorware, Flash). Auch ohne besondere Programmierkenntnisse lassen sich damit einfache Anwendungen erstellen.
Weitere   Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


A/V-on-demand
Unter Audio- bzw. Video-on-demand versteht man das Rezipieren oder das Herunterladen von Audio- respektive Videomaterial auf Benutzeranfrage, das heißt zu einem vom Benutzer spezifizierten Zeitpunkt. Das direkte Betrachten erfolgt zumeist in Form eines Audio- bzw. Videostreams. Heruntergeladene Inhalte lassen sich mit entsprechender Abspielsoftware öffnen.


Avatar
Als Avatar wird die Visualisierung und Charakterisierung von Personen in virtuellen Szenarien (MUDs, Diskussionsforen) bezeichnet, die sich Nutzer anlegen müssen, um dort interagieren zu können. Der virtuelle Stellvertreter kann individuell zusammengestellt werden. Dafür können beispielsweise Bilder ausgewählt sowie besondere Merkmale festgelegt werden.
Weitere   Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


AVI (Audio Video Interleaved)
AVI bedeutet soviel wie die Überlappung, beziehungsweise Verschachtelung von Audio und Video. Es ist ein Multimedia -Format und der Quasi-Standard von Systemen, die auf MS Windows basieren (das Format wurde auch von Microsoft eingeführt). Dateien diesen Formats besitzen die Dateierweiterung AVI. Da AVI eine Art Container (für Bild und Ton) ist, können die enthaltenen Daten sehr variieren beziehungsweise verschieden komprimiert sein. Das heißt,um eine AVI-Datei abspielen zu können, müssen die entsprechenden Codecs auf dem System installiert sein. Eine Alternative und ein zudem breit unterstützter Standard stellt MPEG dar.
Weitere   Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Bandbreite
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können theoretisch in einer Zeiteinheit übertragen werden. Die Bandbreite ist maßgeblich für die Dauer von Downloads, die Versendung von E-Mails und die Aufbaugeschwindigkeit von Webseiten.

Beamer
Ein Beamer ist ein Großbildprojektor, der an den Monitorausgang eines Computers angeschlossen wird. Er projiziert den Bildschirminhalt eines Präsentationscomputers auf eine (Lein-)Wand.

Betriebssystem
(Engl.: Operating System; Abkürzung: OS); Das Betriebssystem ist Teil der Systemsoftware eines PCs, der für die Ausführung von Anwendungssoftware auf der Hardware zuständig ist. Beim Start des Computers wird nur der Teil des Betriebssystems von der Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen, der für den Betrieb des Rechners unbedingt notwendig ist. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS und Windows von Microsoft, Mac OS von Apple sowie UNIX und Linux.

BibTeX
BibTeX ist ein separates Programm, mit dessen Hilfe sich unter LaTeX Literaturverzeichnisse sehr komfortabel organisieren lassen. Es ermöglicht außerdem, dass aus beliebig vielen Dokumenten auf die Angaben zugegriffen werden kann. Der im jeweiligen Dokument angegebene BibTeX-Style definiert, in welcher Formatierung die Literaturliste ausgegeben wird. Sie entsprechen den Standards der jeweiligen Wissenschaft.

Mehr Informationen zu LaTeX und BibTeX erhalten Sie in der Rubrik Medientechnik.


Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate (engl.: frame rate) gibt die Anzahl an Einzelbildern, die mit Hilfe eines Bildausgabegerätes (z. B. Monitor, Fernseher, Beamer) pro Sekunde angezeigt werden, an. Die Einheit ist frames per second (fps) oder Hertz (Hz). Ab einer bestimmten Mindestbildwiederholfrequenz (ca. 15 fps) werden Einzelbilder vom Menschen als kontinuierlich, das heißt als Video wahrgenommen. Liegt die Rate unter dieser Mindestfrequenz, so kann ein störendes Flackern und Ruckeln erkannt werden.

BIOS
Das BIOS (Basic Input Output System) ist ein Programm, das sich in einem nichtflüchtigen Speicher auf dem Mainboard eines Rechners befindet. Es wird direkt nach dem Einschalten des Rechners ausgeführt und kümmert sich hauptsächlich um die Initialisierung der im Rechner befindlichen Hardware und um den Start des Betriebssystems, indem es den dafür vorgesehenen Bootloader der entsprechenden Festplatte (oder eines anderen Mediums wie z. B. einer Boot-CD oder Boot-Diskette), auf der das Betriebssystem installiert ist, aufruft.


Bit/ Byte
Ein Bit (=“binary digit“ dt. „Binärziffer“) ist die kleinste Informationseinheit eines Rechners und entspricht den Zuständen „Strom an“ (1) und „Strom aus“ (0). In der Regel werden acht Bits zu einem Byte zusammengefasst. Ein Byte kann damit 2 hoch 8 = 256 Zustände wiedergeben. Bei der Ausgabe auf dem Bildschirm oder Drucker werden die Bitmuster (Bytes) in für Menschen lesbare Zeichen umgesetzt. Hierzu werden per Codierung die Bytes den Zeichen eines Zeichensatzes zugeordnet. Die Datentransferrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Ein Bitfehler tritt auf, wenn bei einer Datenübertragung nicht alle Bits übertragen werden. Das Byte wird als Maß für die Größe eines Speichers benutzt. Ein Kilobyte entspricht 1.024 Bytes.

Blended Learning
(Auch: Hybrides Lernen); Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.

Weitere Informationen im Portal e-teaching.org:
Der Artikel Blended Concepts von Katja Bett und Ulrike Rinn beschreibt die gegenseitige Anreicherung, Ergänzung und Erweiterung von Präsenz- und Onlineangeboten im Rahmen von qualifizierenden Supportmaßnahmen für Hochschulangehörige.

BMP (Bitmap)
BMP steht für Bitmap und ist ein unkomprimiertes und damit speicherintensives Bildformat. Es ist das Standardformat unter dem Betriebssystem Windows. Pixelgrafiken werden vor allem für Bilder und Fotos verwendet. Sie lassen sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken nicht ohne Qualitätsverluste vergrößern. Bitmap-Dateien besitzen die Endung *.bmp.

Bookmark
(Dt.: Lesezeichen); Das Setzen von Bookmarks ist eine Funktion des Browsers, durch die Vermerke auf bestimmte Seiten im  Internet gesetzt werden können. Diese Seiten können dann schnell wieder gefunden werden, indem sie aus einer Liste ausgewählt werden, ohne dass die URL neu eingegeben werden muss. Die Bookmark- Listen lassen sich auch in ein HTML -Dokument exportieren, so dass man austauschbare Link -Listen erhält. Einige Online- Plattformen ermöglichen es, serverseitige Lesezeichen anzulegen, damit der Benutzer von überall auf seine Vermerke zugreifen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Boolsche Operatoren
Die Boolschen Operatoren wurden von George Boole (1815 - 1864) erfunden und dienen zur logischen Verknüpfung von Begriffen. Sie werden zur detaillierten Suche im Internet und in Datenbanken eingesetzt. Die bekanntesten Operatoren (als Wort ausgeschrieben oder als Zeichen) sind AND, NOT, OR. Suchmaschinen und Datenbanken verwenden eine bestimmte Syntax zur Abbildung von Boolschen Operatoren. Beispielsweise würde die Suche nach „Lernen im Netz“ so eingegeben werden: „Lernen AND Netz“ oder „Lernen + Netz“. Das Ergebnis enthält dann nur Dokumente, die beide Ausdrücke enthalten, wobei es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge die Suchbegriffe stehen. Die Verknüpfung "or" würde in diesem Beispiel zu Dokumenten führen, die einen der gesuchten Begriffe oder Beide enthalten.
Durch Boolsche Operatoren kann der Benutzer aktiv Einfluss auf sein Suchergebnis nehmen.


Browser
Ein Browser ist eine Software, die über die Interpretation von HTML den Zugang zu und das Betrachten von Internet-Seiten ermöglicht, nicht aber deren Bearbeitung. Heute gehört die Interpretation von Skriptsprachen und die Wiedergabe von Multimedia  zu den Standardfunktionen der meisten Browser. Für bestimmte Formate wird jedoch ein Plug-In  benötigt. Verbreitete Browser sind der Netscape-Navigator der Netscape Communications Corporation oder der Internet-Explorer von Microsoft.

BSCW (Basic Support for Cooperative Work)
BSCW ist die Bezeichnung für Software, die die Zusammenarbeit von Gruppen über das Intra - oder Internet unterstützt. In gemeinsamen Arbeitsbereichen (Shared Workspace) können die Benutzer Dokumente ablegen, verwalten, gemeinsam bearbeiten und austauschen. Außerdem stellt BSCW Werkzeuge für die synchrone Kommunikation zur Verfügung. Mehr Informationen über BSCW gibt es im Steckbrief in der Medientechnik-Abteilung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Buddy-Liste
Der Begriff Buddy stammt aus dem Englischen und steht für „Kumpel“. Buddies bezeichnet die Mitglieder virtueller Gemeinschaften (Diskussionsforen, Newsgroups). Zwischen den TeilnehmerInnen können Kontakte geknüpft werden, die in einer Kontaktliste (Buddy-Liste) verwaltet werden können. Das erleichtert z.B. die erneute Kontaktaufnahme.

Bumpmapping
Bumpmapping ist ein Begriff aus der Computergrafik. Mit Hilfe des Bumpmapping können Unebenheiten auf texturierten Oberflächen modellierter Objekte simuliert werden, die diese realistischer erscheinen lassen.

C-Programmiersprache
Einfache und relativ portable Programmiersprache, die nur 32 Schlüsselwörter umfasst und für das Betriebssytem Unix entworfen wurde. C eignet sich besonders zur Systemprogrammierung. Die grundlegenden Programme aller Unix-Systeme und die Kerne vieler Betriebssysteme sind in C programmiert. C++ ist aus C hervorgegangen und bietet die Möglichkeit der objektorientierten generischen Programmierung. Eine genormte Sammlung von C-Funktionen bietet die Standard C Library. C-Programme werden durch den sogenannten Linker, der verschiedene Programmmodule verbindet, aus dem Objektcode erzeugt. Objektcodedateien werden durch den C- Compiler aus Textdateien erzeugt.

Cache
Der Cache ist ein temporärer Zwischenspeicher für Daten und Befehle, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde. Dieser Puffer soll Zugriffszeiten reduzieren und Kosten sparen, da bei einem Zugriff Informationen nicht erneut aus dem Netz geladen werden müssen, sondern noch auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Ein Cache wird beispielsweise von Browsern und Proxy-Servern benutzt. Die Zeitspanne, die ein gecachter Eintrag gültig ist, wird durch dessen TTL-Wert (TTL = Time To Live) bestimmt. Festgelegt wird der TTL-Wert durch die entsprechende Konfiguration in Browser und Server.

CAD (Computer-Aided Design)
Mit Hilfe spezieller Programme lassen sich z. B. technische Zeichnungen oder sowohl 2D- als auch 3D-Modelle leichter und komfortabler anfertigen, als mit konventionellen Methoden (z. B. Zeichenbrettern). Dieses Vorgehen wird als Computer Aided Design bezeichnet - rechnerunterstützte Konstruktion. Komplexere Programme liefern zudem Funktionen zur farblichen Visualisierung von Objekten und zur Animation bestimmter Vorgänge mit. Auf Basis der CAD-Modelle können verschiedene Tests und Simulationen zur Produktevaluierung und -optimierung stattfinden.

CBT (Computer Based Training)
CBT bezeichnet eine Art des computerunterstützten Lernens. Die Lernenden durchschreiten Programme und damit verschiedene Lernschritte auf dem Computer (meistens über den Einsatz von CD-Rom). Bisher wird CBT vorwiegend zum Erlernen von Computer-Anwendungen, Sprachen, in Kinderlernprogrammen oder der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt.
Siehe auch Web Based Training (WBT). Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


CGI (Common Gateway Interface)
CGI ist im Bereich der Webserver die Abkürzung für "Common Gateway Interface". Damit wird ein Standard für den Datenaustausch zwischen Webservern und Browsern bezeichnet. Über die CGI können Programme oder Skripte im Web bereitgestellt werden, die von HTML -Dateien aus aufgerufen werden und die selbst HTML-Code erzeugen und an einen Web-Browser senden können. So können dynamische Seiten erzeugt werden, also Seiten, die erst durch die Interaktion mit dem Nutzer entstehen. Die CGI ermöglicht auch die Übermittlung von Daten (Einträge in Formulare). CGI Skripte oder Programme werden nicht nach dem Übertragen einer Webseite im Browser des Anwenders (wie bei JavaScript), sondern serverseitig ausgeführt.

Chat (-programm)
Der Chat (Verb: chatten) ist eine textbasierte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern in Echtzeit. Viele Internetdienstleister und Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Chat. Chat kann durch eine synchrone Audio- oder Videoübertragung ergänzt werden.
Anwendungsprogramme für die Durchführung von Chats über das Internet sind zum Beispiel ICQ, MIRC und MSN Messenger. Zu unterscheiden sind Internet Relay Programme (IRC), die über einen Server zur Verfügung stehen, und Instant Messenger Systeme, die bei den Chatteilnehmern clientseitig (>Client) installiert werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Didaktisches Design oder Medientechnik.


Chatiquette
Die Chatiquette ist eine Art Knigge für Chat -Teilnehmer und somit ein Teilaspekt der Netiquette - also der Regeln für das Verhalten im Internet allgemein. Sie beinhaltet Hinweise, wie sich Nutzer im Chat verhalten oder nicht verhalten sollen und was von anderen Chatteilnehmern erwartet werden kann, damit die virtuelle Kommunikation reibungslos und ohne Missverständnisse abläuft.

Client
Clients sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen, zum Beispiel Netzwerkdrucker.

Client-Server
Das Client-Server Prinzip baut auf der Vernetzung von Computern und einer Arbeits- und Rollenverteilung auf. Der Server stellt anderen Computern - den Clients - die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können zum Beispiel in der Bereitstellung von Datenbanken oder der Vermittlung von E-Mails bestehen. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware (Leitungen, Router) ein gemeinsames Protokoll.

Clipart
Cliparts sind im Internet zum Download zur Verfügung stehende Bilder und Grafiken, die in die eigenen Seiten integriert werden können. In der Regel sind sie ohne Berücksichtigung von Urheberrechten verwendbar. Cliparts gibt es im Vektorformat (als EPS-, WMF - und PICT -Dateien) oder im Bitmapformat (als TIFF -, JPEG - und GIF -Dateien).

CMS (Content Management System)
CMS ist die Bezeichnung für Online-Redaktionssysteme auf der Basis von Datenbanken. Sie dienen zur Dokumentenverwaltung von Anwendungen, zum Beispiel von  Webseiten.
Charakteristisch ist die Trennung von Inhalt und Struktur. CMS stehen oft als Open Source -Programme zur Verfügung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


CMYK
Die Abkürzung CMYK steht für die englische Bezeichnung der vier Druckfarben Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz).
Drucker und Bildschirme unterscheiden sich grundsätzlich in der Art ihrer Farbdarstellung. Auf Bildschirmen wird von einem schwarzen Schirm ausgegangen, auf dem durch Aktivieren der Elektronenstrahlen rote, blaue und grüne Punkte zum Leuchten gebracht werden. Die Farbdarstellung des Druckers ist dagegen auf weißes Papier ausgerichtet und legt die Farben durch Kombination von Punktrastern in unterschiedlicher Dichte übereinander und stellt damit eine breite Farbpalette dar. Jede Farbe beeinflusst dabei eine Komponente des RGB -(Red Green Blue)-Farbmodells. Rot aktiviert zum Beispiel den roten Elektronenstrahl auf dem Bildschirm und deaktiviert Zyan im Drucker. Bei der Druckvorbereitung muss also ein Farbbild vom computerinternen RGB -Farbsystem in das CMYK-Farbsystem umgerechnet werden. Wie qualitativ gut die Druckerumrechnung umgesetzt wird, ist von Drucker und Papier abhängig. Hochwertige Bildbearbeitungsprogramme erlauben es, Zeichnungen sofort im CMYK-Format anzulegen, so dass der Benutzer die Grafik so sieht, wie sie später auch gedruckt werden kann. Die Grafiken können dann direkt als TIFF - oder JPEG -Datei im CMYK-Farbformat gespeichert werden.


Codec
Codec ist eine Abkürzung der englischen Begriffe für Kompression/Decodierung. Damit wird ein Verfahren bezeichnet, das eine Audio-, Video- oder Bilddatei nach einem bestimmten Algorithmus komprimiert und decodiert. Um eine komprimierte Datei zu öffnen, muss zur Decodierung der gleiche Codec wie zur Kompression verwendet werden. Beispiel für einen Kompressionsstandard ist MPEG.

Community
(Auch: Online Community, Virtual Community); Gemeinschaft, die - in der in der Hauptsache oder ausschließlich - online interagiert. Die Gruppenbildung erfolgt über ein gemeinsames Arbeits- oder Forschungsziel oder ein anderes gemeinsames Interesse, etwa der Pflege und Weiterentwicklung von Freeware.
Auch das Portal e-teaching.org besitzt einen Community-Bereich.


Compiler
Ein Compiler ist eine Software zur Übersetzung des Quellcodes einer Programmiersprache in einen für den Computer und dessen Betriebssystem ausführbaren Maschinencode. Im Falle der Programmiersprache Java wird der Quellcode in einen Byte- Code übersetzt, der dann von einem Java Interpreter ausgeführt wird. Interpreter sind mit Compilern verwandt. So genannte Transcompiler können Codes in anderen Programmiersprachen als der Ausgangssprache erzeugen. Kompilierte Programme durchlaufen verschiedene Optimierungsphasen, durch die die Geschwindigkeit und Dateigröße verbessert werden. Ein Linker führt nach der Kompilierung die einzelnen Dateien zu einem Programm zusammen. Die Übersetzung durch einen Compiler findet vor Ablauf des Programms statt. Just-In-Time-Compiler stellen eine Sonderform dar, bei denen das Programm erst zur Laufzeit übersetzt wird. Der übersetzte Code wird zwischengespeichert, so dass im Gegensatz zu Interpretern Programmteile nur einmal übersetzt werden müssen.

Concept Maps
Concept Maps (deutsch etwa: Wissens-Landkarten) sind grafische Darstellungen, die, die Relationen und Hierarchien zwischen Elementen (Personen, Objekte, Geschehenskerne) wiedergeben können. In Concept Maps kann mit mehreren Schlüsselbegriffen gearbeitet werden, die in Beziehung zueinander stehen. Concept Maps können im Bereich elektronischer Medien auch als ImageMaps umgesetzt werden und so die Navigation innerhalb einer Webseite unterstützen. ImageMaps sind Concept Maps, bei denen einzelne Elemente mit Links hinterlegt sind.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Content
Unter Content (dt. Inhalt) wird alles vom ausschließlichen Schreiben fachlicher Texte, die die Grundlage eines Lernmoduls darstellen können, bis hin zum fertigen Kurs bzw. Studiengang verstanden.

Cookie
Cookies sind in der HTML-Information enthalten, die zwischen dem Arbeitsplatz und dem Server ausgetauscht wird. Die kleinen Informationseinheiten werden von einem Webserver generiert und auf dem Computer des Benutzers, genauer im Speicher des Browsers – vom Nutzer meistens unbemerkt- abgelegt und stehen für einen weiteren – auch unbemerkten - Aufruf zur Verfügung. Cookies wurden mit dem Ziel entwickelt, die Webinformationen an die Benutzer anzupassen. Über Cookies lassen sich Seiten (etwa  Suchmaschinen) personalisieren oder persönlichen Informationen der Benutzer, die sie in eine Seite eingegeben haben, speichern, um beispielsweise schnellere Logins zu ermöglichen. Die meisten Browser speichern nur eine begrenzte Zahl von Cookies im Order „Temporary Internet Files“. Viele Internetbrowser erlauben die Kontrolle oder das Sperren von Cookies.

CSCL (Computer Supported Cooperative Learning)
CSCL ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb von und in Gruppen fokussiert. Ein verwandter Begriff ist Collaborative Learning.
Mehr: PDF-Dokument  zur Einordnung der Begriffe.


CSCW (Computer Supported Cooperative Work)
CSCW ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Gruppenarbeit beschäftigt. Der Begriff Groupware bezeichnet die beforschte Technologie (Hard- und Software) selbst.

CSS (Cascading Style Sheets)
CSS ist eine Stylesheet-Sprache, mit der Formatvorlagen für strukturierte Dokumente erstellt werden können. Stylesheet-Sprachen arbeiten nach dem Prinzip der Trennung von Inhalten und Layout. Das Erscheinungsbild (etwa Farbe, Größe, Schrift) einzelner Elemente einer Webseite  kann dadurch an das verwendete Ausgabemedium (etwa auch Mobiltelefon, Drucker) angepasst werden. CSS-Formatvorlagen können verschiedenen Webseiten oder HTML -Tags zugeordnet und immer wieder verwendet werden. Das Layout ist dadurch flexibel und kann geändert werden. CSS ist ein Standard, der vom W3C entwickelt wurde und inzwischen von den meisten Browsern unterstützt wird.

CVS (Concurrent Versions System)
Das CVS (Concurrent Versions System) ist ein Programm zur Versionsverwaltung von Dateien. Es wird zumeist für Quelltext verwendet, zum Beispiel um bei größeren Software-Projekten die Arbeit verschiedener Entwickler zu koordinieren. Ein CVS speichert alle Dateien eines Software-Produktes an einer zentralen Stelle, dem Repository. Einzelne Dateien können jederzeit verändert werden, es bleiben aber auch alle früheren Versionen erhalten, einsehbar und wiederherstellbar.

Datenbank
Eine Datenbank ist ein Archiv in dem Informationen (Daten) anhand von Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet, kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält und einer entsprechenden Datenbank- Software.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DCS (Dublin Core Standard)
DCS ist ein vom W3C unterstützter Metadaten -Standard für Webseiten. In Dublin Core Metatags steht ein DC vor den einzelnen Elementen z.B.<meta name="DC.Title" content="Meta Tags nach Dublin Core">. Der Dublin Core Kernsatz umfasst 15 Elemente, zum Beispiel: Datum, Dokumententyp (u.a. Index, Service, Image, Sound, Text), Quellenangabe, Sprache, Hinweis auf ein Dokument mit verwandtem Thema, Format und Copyright. Beim Formattyp wird als Content der passende Mime-Typ angegeben. Fast alle großen Suchmaschinen unterstützten den DCS und auch e-teaching.org verwendet diesen Standard.
Mehr Informationen zu diesem Begriff bei e-teaching.org finden Sie hier.


Deep Linking
Ein Deep Link führt nicht auf die Startseite (Homepage) einer Webseite, sondern unmittelbar zu einer Seite, die tiefer in der Navigation versteckt liegt. Die Verortung der Seite wird über die URL ersichtlich. Probleme bei der Lokalisation der Adresse (URL) von Unterseiten verursacht die Frametechnik.

Default Value
(Dt.: vorgegebener Wert); In der Informatik bezeichnet Default eine voreingestellte Eingabevariable, die gewählt wird, falls der Benutzer oder der Programmierer keinen eigenen Wert eingibt oder eine eigene Einstellung vornimmt. Dadurch wird immer ein definierter Zustand oder eine Variable mit einem gültigen Wert sichergestellt. In manchen Anwendungen besteht die Funktion durch einen Befehl die Voreinstellungen wieder herzustellen.

Delphi-Befragung
Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interviewverfahren um Trends und Entwicklungen besser einschätzen zu können. In der ersten Stufe beantwortet eine Gruppe von Experten einen Fragenkatalog, der statistisch ausgewertet wird. In der zweiten Stufe wird das Ergebnis den Experten präsentiert und erneut diskutiert und verfeinert. Ziel ist es, zu einer Gruppenmeinung zu gelangen, die die Bandbreite der Expertenmeinungen erfasst und somit am besten den Zukunftstrend repräsentiert.

Desktop
(Deutsch: Schreibtisch); Der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen am Rechner die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die Symbole (Icons) der Programme, Systembestandteile, Dateien und Speichermedien, wie Disketten, Festplatten und CD-ROMs können diese einfach aufgerufen werden.

Dewey-Dezimalklassifikation
Die DDC (Dewey Decimal Classification) ist eine ursprünglich vor allem im amerikanischen Raum, mittlerweile dank vieler existierender Übersetzungen u. a. auch im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Strategie zur Klassifizierung eines Bibliothekbestands. Dabei wird der Bestand systematisch in jeweils zehn Oberkategorien, von denen jede zehn Unterkategorien besitzt, eingeordnet. Die Schachtelungstiefe ist je nach Bedarf wählbar und nicht begrenzt.

DHTML (Dynamic Hypertext Markup Language)
DHTML ist eine Kombination verschiedener Elemente aus HTML und JavaScript sowie CSS zur Entwicklung selbst ablaufender und interaktiver Anwendungen auf Webseiten. Der Benutzer kann dadurch, ohne dass erneut auf den Server zugegriffen werden muss, die Webseiten dynamisch verändern, zum Beispiel durch die Berührung mit der Maus eine Grafik in Bewegung versetzen. DHTML ist kein fester Standard und alte Browser sind teilweise nicht DHTML-fähig.

Didaktische Reduktion
Bei der Didaktischen Reduktion handelt es sich um eine qualitative und quantitative Beschränkung des Lernstoffes auf die wesentlichen Elemente. Ziel der Reduktion ist es, Sachverhalte überschaubar und begreifbar darzustellen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DirectX
DirectX ist eine Schnittstellen-Sammlung für Multimedia-Programme unter Windows. Es wird zur Darstellung komplexer 2D-und 3D Grafiken verwendet und unterstützt diverse Audio- und Eingabegeräte (z.B. Joysticks).

(Diskussions-) forum
Ein Diskussionsforum (oder Forum) ist ein virtueller Nachrichten- beziehungsweise Diskussionsbereich zur asynchronen Kommunikation, in dem zwei oder mehrere Nutzer in Diskussion treten können. Man unterscheidet Foren, die allen Nutzern offen stehen, von geschlossenen Diskussionsforen, zu denen nur ein bestimmter Nutzerkreis Zugang hat. Über den Thread bekommt der Teilnehmende einen Überblick über den aktuellen Diskussionsverlauf. Über Postings kann der Benutzer selbst Beiträge in Foren einbringen.
Ein Unterschied zwischen Foren und Chat ist die synchrone Kommunikationsform des Chats.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DNS (Domain Name System)
Das DNS ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe und Verwaltung von Domain -Namen im Internet. Die Namen werden nach host.subdomain.domain.toplevel_domain aufgegliedert und sind damit wesentlich benutzerfreundlicher als eine IP -Adresse, die aus abstrakten Zahlenreihen besteht. Die DNS-Adressen werden von Name- Servern automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete erforderlich ist.
Gelegentlich wird die Abkürzung DNS auch als "Domain Name Service" oder "-Server" ausgeschrieben, je nachdem, welche Ebene gemeint ist. In den RFC-Kommentaren, die sich zum Standard für das Arpanet entwickelt haben, stand das "S" jedoch ursprünglich für "System".


Doccast
Der Doccast stellt eine spezielle Form des Podcasts dar. Der Inhalt eines Doccasts besteht statt aus einem Audiokommentar aus einem Dokument, häufig im Portable Document Format (PDF). Genutzt wird der Document Podcast jedoch noch eher selten - meistens in Form eines RSS-Newsletters.


Docuversum
Der Begriff Docuversum geht auf den amerikanischen Hypertextpionier Ted Nelson zurück. Die Verschmelzung der Begriffe Dokument und Universum steht als Metapher für einen weltumspannenden Hypertext, in dem letztendlich alles miteinander vernetzt ist und der idealisierten Vorstellung einer universellen (virtuellen) Bibliothek. Vertiefende Information zur Textsorte Hypertext erhalten Sie in der Rubrik Didaktisches Design.

Domain-Adresse
Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen Kürzeln wie etwa „com“, „edu“, „mil“, „org“. Daran schließen sich verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die IP -Adresse des Rechners benötigt. Ein DNS (Domain-Name-Service; oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie „www.e-teaching.org“ in die zugehörige IP-Adresse (z.B. 217.111.12.225) um.

Dropdown-Menü
Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.

Download
(Deutsch: Herunterladen); Mit Download wird das Empfangen von Daten bezeichnet. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder aus dem Internet  "geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
Weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Drag & Drop
Drag and Drop ist eine Arbeitstechnik in grafischen Benutzeroberflächen, bei der Objekte direkt mit dem Mauszeiger angefasst, verschoben ("drag") und in einem Zielbereich losgelassen ("drop") werden können. Ein typisches Beispiel ist das Verschieben beziehungsweise Kopieren einzelner Teile aus Dokumenten (etwa Textpassagen) oder ganzer Dokumente in andere Anwendungen. Dies geschieht durch Markieren der zu kopierenden Objekte und Herüberziehen bei gedrückter Maustaste in das Fenster der anderen Anwendung.

Drahtgittermodell
Drahtgittermodell ist ein Begriff aus der Computergrafik und bezeichnet eine Form der vereinfachenden, (pseudo-)dreidimensionalen Repräsentation eines Objektes. Das Objekt wird dabei zumeist durch mit Kanten verbundene Knotenpunkte dargestellt. Drahtgittermodelle dienen zumeist als Platzhalter bei der Modellierung, da sie schneller berechenbar sind als ihre gerenderten, komplexeren Versionen.

Drehbuch
Das Drehbuch ist ein Hilfsmittel zur Konzeption von multimedialen Inhalten. Es führt alle Inhaltselemente einer multimedialen Anwendung detailliert auf und stellt deren Abläufe und Zusammenspiel dar. Inhaltselemente sind z. B. die Anzahl der geplanten Einzelseiten, Texte, Geräusche, visuelle Interaktionsmöglichkeiten, eine kurze Inhaltsangabe, Videosequenzen, Fotos und Grafiken. Das Drehbuch beinhaltet alle maßgeblichen Informationen und ist somit der Wegweiser für die weitere Produktion.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Drill & Practice-Programm
Als Drill & Practice-Programm wird Lern- Software bezeichnet, mit der durch wiederholte Übungen bestimmte Fertigkeiten trainiert werden können (etwa elementare Rechenfertigkeiten).

DRM-Systeme (Digital Rights Management Systeme)
Digital Rights Management Systeme regeln den Zugriff, die Verwendung und den Handel mit elektronischen Inhalten, etwa Programmen, Filmen oder Musik. Sie sollen eine unberechtigte Nutzung digitaler Werke verhindern, indem die Zugriffsberechtigungen in die Dokumente integriert werden. Der Ersteller eines Dokumentes kann festlegen, wer wie oft und wie lange auf die Inhalte zugreifen darf und zum Beispiel E-Mail-Forwarding, Kopieren, Drucken und so weiter einschränken. Des weiteren können Informationen über den Rechteinhaber eingebettet werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DSL (Digital Subscriber Line)
Die Abkürzung DSL steht für eine digitale Breitband -Verbindung über das Telefonnetz, die eine hohe Datenübertragungsrate erlaubt. DSL wird inzwischen als Sammelbegriff für Breitbandübertragungen verwendet. Es können folgende Verfahren unterschieden werden: die symmetrische (SDSL), asymmetrische Datenübertragung (ADSL), sowie die besonders schnelle asymmetrische Datenübertragung (HDSL und VDSL).

DTD (Document Type Definition)
DTD steht für Document Type Definition und ist die älteste XML- Schemasprache. Mit Hilfe einer Document Type Definition (deutsch etwa: Dokumenttypdefinition) können aus XML sowie aus der allgemeinen Standard-Seitenbeschreibungssprache (SGML) Auszeichnungsprachen wie  HTML abgeleitet werden. DTD definiert dabei den Dokumententyp von SGML- und XML -Dokumenten und legt fest, was in welcher Struktur (bei HTML etwa Head, Body oder Table) dort auftauchen kann.

Desktop Publishing (DTP)
Heute ist es im Prinzip für jeden Computerbesitzer möglich, von seinem Schreibtisch aus reprofähige Druckvorlagen anzufertigen. Dieser Prozess wird als Desktop Publishing – kurz DTP – bezeichnet. Im professionellen Bereich führte DTP zu einer erheblichen Kostenreduzierung, da alle notwendigen Schritte von einer Person an einem Arbeitsplatz durchgeführt werden. Andererseits übt diese nun früher spezialisierte, voneinander getrennte Berufe in Personalunion aus. Dabei gingen viele Fertigkeiten verloren.

Mit dem Begriff "Desktop Publishing" wird also die rechnergestützte Erstellung von Druckvorlagen mit Hilfe spezieller Design- und Layout-Software wie z. B. Adobe InDesign bezeichnet.


Dublin Descriptors
Dublin Descriptors sind eine fächerübergreifende Beschreibung des
Bachelor- und Masterniveaus, die das Leistungsprofil von Studierenden mit einem Bachelor- oder einen Masterabschluss festlegen. Diese
Festlegung wurde auf europäischer Ebene von der Arbeitsgruppe Joint
Quality Initiative (http://www.jointquality.org) entwickelt.


DVD (Digital Versatile/ Video Disc)
Die DVD ist ein Optisches Speichermedium. DVD´s beruhen auf dem MPEG 2 Standard für Datenkompression. Die Speicherkapazität einer DVD ist weit höher als die einer CD-ROM. Während die maximale Kapazität einer CD-ROM bei 682 Megabyte (>Byte) liegt, können auf einer einseitig beschichteten DVD 2.6 Gigabyte gespeichert werden. Die verschiedenen Formate der DVD´s für den PC sind DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM. Das Besondere an DVD-RAM ist, dass die Daten nicht nur wie bei einer DVD-ROM gelesen, sondern auch überschrieben werden können. Außerdem muss bei den Rohlingen zwischen DVD+ und DVD- unterschieden werden, da sie auf Grund der Formatunterschiede nur von bestimmten Brennern beschrieben werden können.

DVI (Device Independent)
DVI steht für Device Independent und stellt das Standardformat für auf LaTeX basierende Dokumente dar. Ein DVI Dokument besteht, anders als z.B. ein Worddokument, lediglich aus Referenzen auf Inhaltsobjekte. Somit besteht eine Trennung von Inhalt und der Inhaltsdarstellung, ähnlich einem HTML Dokument.

E-Commerce (Electronic Commerce)
(Deutsch: Elektronischer Handel); Unter dem Begriff E-Commerce wird die kommerzielle Nutzung des Internets  zusammengefasst. Darunter fallen Transaktionen im Internet wie das Bestellen und Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen und das Online-Banking sowie Marketing per E-Mail.

E-Learning (Electronic-Learning)
E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden.

E-Mail (Electronic-Mail)
(Deutsch: Elektronische Post); E-Mail ist ein Dienst, mit dem Nachrichten per Computer über das Internet verschickt werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller Art in Form von Anhängen (Attachments) verschickt werden.
Weitere Informationen  zu diesem Glossarbegriff sowie einen Langtext zu den E-Mail-Programmen Outlook und Outlook Express gibt es in unserem Portal.


E-Mail-Adresse
Eine E-Mail-Adresse könnte etwa lauten: eva@urz.uni-tuebingen.de. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln. Vor allem in den Vereinigten Staaten werden auch andere Kürzel verwendet, etwa com, edu, mil oder org. An zweiter Stelle kommt die Secondlevel-Domain, die in der Regel eine Organisation oder eine Region, hier die Universität Tübingen bezeichnet. An dritter Stelle kann eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es "urz" für Universitäres Rechenzentrum. Es folgt das „@“-Zeichen, das für "at" im Sinn von "bei", „an“, „in“ verwendet wird. eva@urz.uni-tuebingen.de steht demnach für „Eva am Rechenzentrum der Universität Tübingen“ und steht für die Erreichbarkeit der Adressatin über einen Provider- Server.

E-Moderation
Die E-Moderation begleitet Gruppenarbeit oder  E-Learning -Maßnahmen in virtuellen Umgebungen. Ziel ist die Unterstützung der Kommunikations- und Handlungsoptionen der Benutzer in der virtuellen Lernumgebung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


E-Teaching
Wie E-Learning. Während E-Learning das Lernen mit digitalen Medien betont, hebt der Begriff E-Teaching auf die Lehre und die Perspektive der Lehrenden ab.

ECTS (European Credit Transfer System)
Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen, das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Projektmanagement und Didaktisches Design.


ECTS-Label
Das ECTS-Label wurde bislang drei Hochschulen verliehen. Um das ECTS-Label zu erhalten, müssen die Hochschulen die folgenden Anforderungen erfüllen:
• ECTS Punkte müssen in allen Studienabschlüssen angeboten werden;
• Die Hochschule muss auf ihrer Webseite einen ECTS Kurskatalog in der 
   Unterrichtssprache und in Englisch zur Verfügung stellen.
• Alle obligatorischen ECTS-Instrumente für den Erasmus Austausch müssen 
   zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal. Ausserdem erfahren Sie hier  mehr zum ECTS-Label.


Editor
Ein Editor ist ein Hilfsprogramm zum Lesen oder zur Erstellung und Bearbeitung von Daten. Der Editor öffnet die Datei und zeigt den Inhalt auf dem Bildschirm an. In Text-Editoren kann etwa der  Quellcode von HTML -basierten  Webseiten bearbeitet werden. Einfacher geht es mit WYSIWYG -Editoren, bei denen der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit direkt sehen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Einloggen
Siehe Login.

EML (Educational Modelling Language)
Die EML ist eine Sprache zur standardisierten Beschreibung von Wissenseinheiten. Ein aus der Wissensbasis erzeugtes Dokument wird als Unit of Study, die Wissenseinheiten in der Wissensbasis als Learning Object (LO) bezeichnet. Grundlage des EML-Standards ist das so genannte "learning objects model" (LOM) ein Objektmodell für Lernmaterialien. Lernmaterialien sind Dokumente, die aus den Wissenseinheiten in einer Wissensbasis generiert werden. In einem XML -Schema können sowohl die Wissenseinheiten selbst als auch die Metadaten dazu abgebildet werden. Die Beschreibung enthält eine Definition, Anforderungen und Ziele bei der Verwendung der Lernmaterialien sowie ein pädagogisches Metamodell.

Emoticon
Emoticon ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen „emotion“ (= Gefühl) und „icon“ (= Symbol). Die Emoticons bestehen aus verschiedenen (Satz-)Zeichen und bilden kleine Symbole etwa :-) für „Lächeln“, mit denen in E-Mails oder beim Chat Gefühlsregungen dargestellt werden können. Sie sollen dort dort die nonverbale Kommunikation ersetzen.

Enhanced Podcast
Unter einem Enhanced Podcast versteht man einen konventionellen Podcast oder einen Video-Podcast, der um zusätzliche Steuerfunktionen wie z. B. Kapitelsprungmarken und/oder Informationselemente wie z. B. kontextabhängige Text- oder Bildbereiche erweitert wurde.

Eine Anleitung mit dem Titel "HOW TO make Enhanced Podcasts (images, links and more with audio)" ist unter http://blog.makezine.com/ zu finden. Eine knappe Beschreibung zur Erstellung eines Enhanced Podcasts mit dem Programm GarageBand (Steckbrief folgt) ist unter http://wiki.podcast.de/ nachzulesen.


E-Portfolio
E-Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die verschiedene digitale Medien und Services integrieren. Studierende kreieren und pflegen ein E-Portfolio als digitalen Speicher der Artefakte, die sie im Verlauf einer Veranstaltung oder auch während des gesamten Studiums erstellen. Das elektronische Portfolio können Studierende benutzen, um Kompetenz auszuweisen und ihren Lernprozess zu reflektieren.

Weitere Informationen im Portal.


EPS (Encapsulated Postscript)
Das Encapsulated Postscript-Dateiformat (EPS) ist ein Grafikformat in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Ein EPS beinhaltet Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Schriften können dabei auch eingebettet werden. Eine EPS-Grafik kann ohne Verluste beliebig vergrößert werden.

Evaluation
Die Evaluation ist eine systematische Untersuchung des Nutzens oder Wertes einer (E-Teaching-) Maßnahme. Die erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden aus empirisch gewonnenen qualitativen und/oder quantitativen Daten hergeleitet. Im Bildungsbereich wird zwischen der Evaluation während des Bildungsprozesses (auch formative, begleitende oder Prozess-Evaluation genannt) und der Evaluation am Ende der Bildungsmaßnahme (auch summative, Produkt- oder Ergebnis-Evaluation genannt) unterschieden. Mehr über Qualitätssicherung unter Didaktisches Design>Qualität. Ausserdem gibt es weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff in unserem Portal.

EXE
Das Kürzel EXE steht für execute (ausführen) und ist eine Dateierweiterung, das heißt die Dateiendung einer ausführbaren Programmdatei in Windows. Das Anklicken einer Datei mit der Endung EXE hat das Ausführen des Programms zur Folge.

exploratives / entdeckendes Lernen
Lehrverfahren, bei dem nur wenig vorstrukturiert ist. Die Lernenden müssen weitgehend selbständig Problem-, Lösungs- und Wissensstrukturen erarbeiten. Dabei können sie ihren Lernweg in einem zur Verfügung gestellten Wissensraum weitgehend selbständig bestimmen.

Extrahypertextueller Link
Extrahypertextuelle Hyperlinks verbinden die eigene Webpräsenz mit anderen Webseiten im WWW. Das eigene Angebot wird dabei verlassen.

Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele unterschiedliche Farbstufen für jeden einzelnen Bildpunkt einer Grafik zur Verfügung stehen. Da die „Feinheit“ der Abstufungen davon abhängt, wie viel Speicherplatz pro Bildpunkt verwendet wird, gibt man die Farbtiefe in Bits an. Mit 8 Bit lassen sich z.B. 256 Farbnuancen für einen Farbkanal unterscheiden. Eine Farbe entsteht dabei durch Mischung mehrere Farbkanäle eines Farbraumes. Bei Computergrafiken wird dabei üblicherweise der RGB -Farbraum verwendet, in dem sich Farben durch additive Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Auch die meisten gängigen Computermonitore können nur 8 Bit pro Kanal unterscheiden. Für medizinische Darstellungen werden dagegen z.T. 16 Bit pro Kanal notwendig, um eine feinere Abstufung zu erzielen.

Favoriten
Favoriten, in vielen Anwendungen auch Bookmarks oder Lesezeichen genannt, sind im weitesten Sinne Verweise auf häufig verwendete Funktionen, die einen schnelleren Zugriff auf diese ermöglichen. Beispiele hierfür sind Verweise auf Websites, die im Browser in extra dafür vorgesehenen Favoritenlisten abgelegt werden können oder Inhalte innerhalb einer Website oder eines Webdienstes, die in einer internen Favoritenliste der Website oder des Webdienstes abgelegt werden können und nach jedem Login wieder zur Verfügung stehen (z. B. Youtube-Videos, Flickr-Bilder usw.).


Fehler 404 not found
Gibt das Fehlerprotokoll den Fehler 404 not found aus, bedeutet das, dass die gewünschte Webseite auf dem betreffenden Server nicht gefunden werden kann. Das World Wide Web wird durch das Hypertext Transfer Protocol (http) organisiert. Der Grund kann eine falsch eingegebene URL sein, oder dass die betreffende Datei gelöscht, verschoben oder umbenannt wurde.

File Sharing
Mit dem Begriff File Sharing wird im Allgemeinen die Verteilung (d. h. das Kopieren) von Dateien zwischen Benutzern über Datennetze wie dem Internet bezeichnet. Praktisch findet das File Sharing zumeist in so genannten Peer-to-Peer-Netzen statt. Für die Teilnahme an einem solchen Netz gleichberechtigter Dateitauscher wird meistens eine spezielle Software benötigt, mit deren Hilfe Dateien gefunden, bezogen oder ins Netz eingespeist werden können. Die Dateiübertragung erfolgt, wie der Name schon andeutet, von Teilnehmer zu Teilnehmer, so dass keine zentrale Verwaltungsinstanz in Form eines Servers benötigt wird.

Oftmals wird der Begriff File Sharing fälschlicherweise synonym mit dem verbotenen Verteilen urheberrechtlich geschützter Werke (Filme, Musik, digitalisierte Bücher usw.) verwendet.

Weitere Informationen zum Thema Peer-to-Peer finden Sie in unserem Portal im Bereich Medientechnik.


Firewall
Eine Firewall besteht für gewöhnlich aus mehreren Hardware - und Software -Komponenten und schützt das lokale Rechnernetz vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet. Die Firewall stellt den einzigen Zugang zum externen Netz dar und beschränkt damit das Sicherheitsrisiko auf ein einziges System. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr von außen nach innen und umgekehrt.

FireWire
Eine von Apple entwickelte standardisierte bidirektionale Schnittstellen -Spezifikation (Interface) mit der bis zu 63 Peripheriegeräte mit dem Computer zu verbunden werden können. Die FireWire-Schnittstelle ermöglicht die serielle Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Megabit pro Sekunde. Neben der FireWire Kabelverbindung gibt es auch Wireless FireWire. Anders als bei USB -Schnittstellen erlaubt FireWire die direkte Kommunikation aller Geräte untereinander (Peer to Peer) ohne einen Host. Eingesetzt wird Firewire vor allem zur Übertragung von digitalen Videodaten, beispielsweise zwischen DV-Camcorder und PC, aber auch zum Anschluss externer Massenspeicher wie DVD -Brenner oder Festplatten.

Flash
Flash von Macromedia ist ein Autorenwerkzeug, mit dem multimediale Animationssequenzen aus Grafik und Sound produziert werden können. Flash Movies bestehen aus einer animierten Vektorgrafik und sind daher sehr kompakt und für die Wiedergabe über das Internet geeignet. Über zusätzliche Funktionen (sog. Actions) lassen sich interaktive Elemente erstellen, die besonders bei der Webseiten-Navigation, Spielen, Trickfilmen, animierten Logos oder Präsentationen zum Einsatz kommen. Um Flash-Animationen abspielen zu können, muss die entsprechende Version des Flash-Players installiert sein. Die Dateierweiterung von Flash-Dateien ist .swf. Nähere Informationen finden Sie im Produktsteckbrief.

Flatrate
Als Flatrate wird ein monatlicher Pauschalpreis für die Internet-Nutzung bezeichnet. Die Flatrate beinhaltet in der Regel die Telefonkosten für die Einwahl und die Verbindung, unabhängig von der zeitlichen Dauer und den verursachten Datenmengen.

FLV (Flash Video)
FLV ist ein von der Firma Adobe entwickeltes Videoformat, das im weit verbreiteten Flash-Player (meistens in Form eines Plug-Ins für den Browser) abgespielt werden kann und somit eine unproblematische Integration von Videos in Webseiten ermöglicht. Das Originalvideo wird bei der Differentialkodierung ins FLV-Format sehr stark komprimiert, was bei schlechtem Ausgangsmaterial zu mangelhaften Ergebnissen führen kann.

Folksonomy
Der Begriff Folksonomy ist ein Kofferwort, bestehend aus den englischen Wörtern „Folks“ und „Taxonomy“. Unter Folksonomy wird eine Taxonomie, also Systematik, verstanden, die von den Computer-Nutzern festgelegt und aufrechterhalten wird. Die Systematik wird dabei nicht a priori festgelegt, sondern ergibt sich organisch. Folksonomien entstehen im Web mit Hilfe von Social Software Anwendungen. Prominente Beispiele für Anwendungen, bei denen die Kategorisierung von den Nutzern selbst vorgenommen wird sind Delicious oder die Bilderdatenbank Flickr.

Force Feedback
Force Feedback bezeichnet die vor allem in Computerspielen eingesetzte Rückmeldung von Kraft, die durch bestimmte Ereignisse ausgelöst wird. Diese Rückmeldung besteht zumeist aus Vibrationen unterschiedlicher Frequenz.

Frame
(Dt.: Rahmen); Frames sind ein Gestaltungselement für Webseiten. Meistens werden die Kopfzeile, das Menü und der mittlere Raum als einzelne Elemente programmiert. Unvorteilhaft an Frames ist, dass der wechselnde Inhalt in denselben Rahmen geladen wird und somit für die Suchmaschinen nicht zu unterscheiden ist, da er sich hinter derselben Internet -Adresse versteckt. Allerdings gibt es auch Suchmaschinen mit Frameunterstützung, die framebasierten Hyperlinks folgen können.

Freeware
Als Freeware wird Software bezeichnet, die zum kostenfreien Download oder als kostenfreie CD-Rom zur Verfügung steht. Die Nutzung unterliegt den Beschränkungen des Autors, der keine Funktionsgarantie oder Haftung übernimmt. Mitunter bilden sich um Freeware-Produkte communities, die diese pflegen und weiter entwickeln. So unterliegt auch Freeware häufig einer effizienten Qualitätskontrolle.

File Transfer Protocol (FTP)
Das FTP ist ein Netzwerkprotokoll und wird benutzt, um Dateien zwischen Servern und Clients (oder zwischen zwei Servern) über das Internet zu übertragen. FTP benutzt TCP/IP um den Datentransfer zu ermöglichen. Am häufigsten wird FTP für den Upload oder Download einer Datei auf oder von einem Server eingesetzt (etwa bei der Aktualisierung von Webseiten). Im Gegensatz zu HTTP wird beim FTP neben der eigentlichen Dateiübertragung eine weitere Verbindung zur Befehlsübertragung und Authentifizierung aufgebaut.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Geotagging
Unter dem Begriff Geotagging, das auf deutsch etwa "Geografische Referenzierung" bedeutet, versteht man die Anreicherung eines Datums wie z. B. einem Bild, Video oder eines Weblogs mit Informationen (konkret: Koordinaten) zum geografischen Standort. Dadurch lassen sich die Daten auf einer Karte lokalisieren. Ein Beispiel hierfür ist die Foto-Community locr, die Bilder mit Hilfe von Google Maps ihrem Entstehungsort zuweist. Auch die Landkarte des Portals e-teaching.org, die u. a. Standortinformationen zu Partnerhochschulen, Mitgliedern, Projekten usw. anzeigt, verwendet dafür Geotagging und Google Maps.


Ghostscript
Ghostscript ist ein für den privaten Gebrauch kostenlos erhältlicher PostScript Interpreter, der es erlaubt, PostScript-Dateien darzustellen und auszudrucken. Er wird zur Ausgabe von PostScript-Dateien auf nicht PostScript fähigen Druckern benutzt und er unterstützt die Wandlung von und in das PDF -Format.

GIF (Graphics Interchange Format)
GIF ist ein geläufiges Grafikformat, welches Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Speicher verlustfrei komprimiert. Wenn mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert werden, lassen sich mit diesem Format animierte Grafiken erstellen.

GNU GPL
Die aus dem GNU-Projekt hervorgegangene GNU GPL (General Public Licence) ist eine Softwarelizenz, die u. a. die freie Zugänglichkeit des vollständigen Quellcodes des Lizenzträger-Programms beinhaltet. Dies gilt auch, wenn eine Kopie des Quellcodes nachträglich von einem Dritten ergänzt oder geändert wurde: Die Kopie muss die GPL als Lizenz verwenden. Sie ist die weit verbreitetste Open-Source -Lizenz und findet z. B. im Betriebssystem Linux Verwendung. Für Softwarebibliotheken wurde eine eigene Form, die LGPL (Lesser GPL) eingeführt.

Grid Computing
Unter Grid Computing versteht man die mit Hilfe offener Standards und Protokolle koordinierte Nutzung dezentraler (Rechner-)Ressourcen und Dienste, die von teilnehmenden Systemen und Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Es ermöglicht eine Virtualisierung netzbezogener Dienste zur kontrollierten Ressourcenteilung und zur kooperativen Lösung von Problemen.


Groupware
Als Groupware wird die  Soft- und Hardware zur Unterstützung der Gruppenarbeit am Computer (CSCW) bezeichnet. Die Software enthält meist ein Zeitmanagement-Programm, ein E-Mail -Programm, eine Dokumentenverwaltung und ein Videokonferenz -System. Verbreitete Groupware Produkte auf dem Softwaremarkt sind: Lotus NotesTM, CoordinatorTM, GroupSystemsTM.

GUI (Graphical User Interface)
GUI ist eine grafische Benutzeroberfläche, auf der Programme, Dateien und Optionen durch Symbole, Menüs und Dialogfelder dargestellt werden. Der Benutzer kann die Elemente mit der Maus oder über Tastaturbefehle markieren und aktivieren. Der bekannteste Typ einer GUI wird WIMP- Interface  genannt (Windows, Icons, Mouse and Pointer).

GZIP (GNU ZIP)
GZIP ist ein Kompressionsprogramm für nahezu alle Betriebssysteme. Es ist im Sinne der GNU-Philosophie als freie Software lizenziert, das heißt, dass der Quellcode öffentlich ist. GNU ist ein freies Betriebssystem, das sich an Unix anlehnt. GZIP ist nicht zu verwechseln mit dem ZIP-Format unter Windows.

Hacker/Cracker
Bei Hackern handelt es sich um Personen, die die Potenziale digitaler Technologien unabhängig von ihrem ursprünglichen Anwendungszweck austesten. Dabei werden teilweise auch juristische Schranken missachtet, z.B. indem sie Hacker illegalen Zutritt zu Computernetzwerken verschaffen.
Der Begriff wird in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendet. Zum Teil sind negative, zum Teil auch positive Konnotationen mit dem Ausdruck verbunden, teilweise werden die Begriffe aber auch synonym verwendet.
Die Mitglieder des Chaos Computer Clubs bezeichnen sich selbst als Hacker. Mit der Bezeichnung verbinden sie gemeinsame Werte und eine ehrenwerte Philosophie. In Abgrenzung dazu werden Crackern destruktive Motive und unverantwortliche Handlungsweisen unterstellt.


Hardware
Unter dem Begriff Hardware werden alle materiellen Komponenten eines Datenverarbeitungssystems, also Computer, Drucker, Bildschirm sowie alle einzelnen darin enthaltenen Bauteile wie Festplatte und Prozessoren zusammengefasst. Die Programme hingegen, die auf dem Computer (Hardware) laufen, werden dagegen Software genannt.

Hashwert
Hashwert ist ein Begriff aus der Computertechnik und bezeichnet einen alphanumerischen Wert, der durch eine so genannte Hashfunktion erzeugt wird. Diese mathematische Funktion wird auf ein Datum angewendet und liefert bei gleichem Datum stets den gleichen Hashwert. Andererseits kann ausgehend von dem Hashwert das Datum nicht mehr ermittelt werden. Diese Eigenschaften machen Hashwerte für diverse Anwendungen attraktiv, z. B. für folgende:
  • Suchhilfe : Hashwerte können in der Computertechnik z. B. als Hilfsmittel zur Beschleunigung von Suchvorgängen in umfangreichen Datensätzen eingesetzt werden. Jedem Datum wird ein Hashwert zugewiesen, der die Position innerhalb einer Tabelle repräsentiert, in welcher die Informationen über die Daten abgelegt werden (Hashtabelle). Bei einer Suchanfrage wird nun ebenfalls der Hashwert des Suchbegriffs ermittelt und das Datum, das durch den Hashwert innerhalb der Hashtabelle referenziert wird, geliefert. In Peer-to-Peer-Netzen findet häufig die so genannte verteilte Hashtabelle (engl.: distributed hash table ; DHT) Anwendung. Hierbei werden die Daten nicht in einer zentralen Tabelle abgelegt, sondern gleichmäßig auf die teilnehmenden Endsysteme verteilt.
  • Datenintegrität : Da Hashfunktionen angewendet auf gleiche Daten stets gleiche Werte liefern, kann auf diese Weise überprüft werden, ob ein Datum z. B. bei der Übertragung über ein unsicheres Netz verfälscht wurde.


Headset
Als Headset bezeichnet man eine Kombination aus einem Kopfhörer und einem Mikrofon. Ein Headset kann entweder am Computer angeschlossen werden, um z.B. über das Internet telefonieren zu können oder Sprachprogramme zu nutzen, es kommt aber auch häufig beim Telefonieren mit dem Handy zum Einsatz. Spezielle batteriebetriebene Bluetooth-Headsets ermöglichen die drahtlose Kommunikation.

Hexadezimalzahl
Farbwerte in HTML-Dokumenten werden in der Regel im hexadezimalen Format - zum Beispiel #FF 00 00 - beschrieben. Die Farbcodes setzen sich aus Hexadezimalzahlen zusammen und bestehen aus sechs Stellen, von denen je zwei paarweise für den Wert eines RGB - Bytes stehen. FF steht für die höchste Rot-Intensität, 00 00 bedeutet, dass kein Anteil Grün und kein Anteil Blau in der Farbe vorhanden ist. Hexadezimal-Zahlen basieren auf 16 Ziffern. Da für die Dezimalwerte 10-15 keine geeigneten Ziffern vorhanden sind, werden die Buchstaben A-F an deren Stelle gesetzt.

Homepage
Eine Homepage ist eine unter Eingabe des URL aufrufbare Start- oder Ausgangsseite (Index-Page) eines Auftritts im Internet (Website). Von ihr aus gelangt der Benutzer über Hyperlinks zu allen weiteren Bereichen der Website.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Host
Ein Host ist ein Computer, auf dem Server (-Programme) laufen. Denkbar sind unterschiedliche Architekturen:
1. Ein Host kann ein zentraler Computer in einem Netzwerk  sein, von dem die angeschlossenen Computer ihre Daten erhalten.
2. Ein Host kann ein Computer sein, der mit einem TCP/IP Netzwerk und dem Internet verbunden ist. Jeder Host besitzt eine eigene IP -Adresse.


Hostnummer
Die Hostnummer ist der Host-Anteil einer IP-Adresse. Die Bereitstellung von Hostnamen, Adressen und Host-Nummern wird gewöhnlich von einem NIC (Network Information Center), der Körperschaft, welche den Nutzern eines Netzwerkes mit Informationen, Hilfestellung und Service zur Seite steht, vergeben. Die NICs des Internet kontrollieren die weltweite Vergabe von IP-Adressen und Domainnamen. Oberste Instanz ist das von der Firma Network Solutions betriebene InterNIC. Dieses delegiert die Vergabe für jede Top-Level-Domain (.mil, .com, .de) an Unterorganisationen. Für Deutschland ist das DE-NIC zuständig.

Hotspot/Hotword
Die Begriffe Hotspot und Hotword bezeichnen Sprungmarken innerhalb eines HTML –Dokuments. Als Hotword wird ein Hyperlink auf Textbasis, als Hotspot ein verlinktes grafisches Element bezeichnet. Hotwords heben sich zumeist optisch vom Text ab und erleichtern die Navigation durch längere HTML-Dokumente.

HTML (Hypertext Markup Language)
HTML ist das wichtigste Dateiformat für die Veröffentlichung von Texten im Internet. HTML ist eine Auszeichnungs- (Markup -) Sprache, die Texte strukturiert, indem sie die logischen Elemente eines Textdokuments (Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Formulare usw.) definiert. Über Referenzen können Grafiken und Medienformate eingebunden werden. Außerdem lassen sich in HTML Verweise (Hyperlinks) zu bestimmten Stellen innerhalb des Dokuments oder zu jeder beliebigen Webseite legen. HTML-Dokumente werden mit sogenannten (Web-)browsern (z.B. Internet Explorer, Netscape) angezeigt.
Mehr dazu unter Medientechnik.


HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
HTTP ist ein Protokoll, das für die Kommunikation zwischen Client und Server und die Übertragung von Webseiten zuständig ist. Es überträgt nicht nur Text sondern auch Grafik und andere binäre Formate. Das "http://", das einer Webadresse (Domain) vorangestellt wird, signalisiert dem Webbrowser, dass für die Übertragung das HTTP-Protokoll verwendet wird.

Hybrides Lernen
Siehe Blended Learning.

Hyperfiction
(Auch: Fiktionale Hypertext-Literatur); Hyperfiction ist eine neue Literaturgattung, bei der sich die tradierten Strukturen von Erzählungen in offene, für den Leser unerwartete Strukturen auflösen. Vielfältige Rezeptionswege werden durch die Möglichkeit, im Text zu springen, möglich. Der Leser wird dabei durch seine Auswahlentscheidungen zum Mitproduzenten des Textes.

Hyperlink
Hyperlinks erlauben Verweise auf andere Stellen in Hypertexten. Durch Anklicken von Hyperlinks gelangt der Benutzer auf andere Seiten oder Dokumente. Im WWW  spielen Links eine große Rolle, da sie die für das Internet charakteristische nicht-lineare Rezeption - das sogenannte Surfen -ermöglichen. Hyperlinks heben sich gewöhnlich durch Farbe und Unterstrich vom allgemeinen Text ab. Auch Grafiken und Bilder können Links darstellen.

Hypermedia
Hypermedia sind elektronische Dokumente in Form von Hypertext, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen Medien wie Grafik, Sound oder Video enthalten. Sie ermöglichen multimediale Informationspräsentationen und –zugriffe mittels Verknüpfungen.

Hypertext
Hypertexte bilden die Grundlage des Internet. Ein Hypertext erlaubt Sprünge (Verweise, Hyperlinks) zu vertiefenden Themen oder zur Übersicht und muss nicht sequentiell gelesen werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.

IDE (Integrierte Entwicklungsumgebung)
Eine integrierte Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment, kurz IDE) ist ein Softwarepaket, das auf die komfortable Entwicklung von Anwendungen spezialisiert ist. Darin enthalten sind vor allem ein (Quell-)Texteditor, der mit diversen Syntaxbausteinen und -hervorhebungen angereichert ist sowie übliche für die Programmiersprache benötigte Kompilierungswerkzeuge (Compiler, Interpreter usw.), die ihre Funktion per Mausklick ausführen. Die IDEs variieren in Funktionsumfang und Programmiersprachenunterstützung sehr. Beispiele bekannter IDEs sind Eclipse, KDevelop oder das Visual Studio von Microsoft.

IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (I triple E) ist ein Fachverband im Bereich der Elektrotechnologie. Der Verband veranstaltet Fachtagungen und unterhält diverse Normierungsgremien, unter anderem im Computerbereich. Verschiedene Arbeitsgruppen entwickeln Standards für Hardware und Software, zum Berispiel den Standard IEEE 802.11 für WLAN.

iFrame (Inline Frame)
Bei einem iFrame (engl.: inline frame) handelt es sich um einen eingebetteten Bereich innerhalb einer HTML -Seite. In diesem Bereich kann abermals ein HTML-Dokument oder beliebiger anderer Inhalt dargestellt werden. Es folgt ein Beispiel für ein iFrame:



Image Map
Image Maps sind eine besondere Form sensitiver Bilder oder Grafiken. Im Bild werden verschiedene Bereiche (areas) definiert, die bei einem Mausklick verschiedene Aktionen (Hyperlinks) auslösen. Meistens werden Image Maps zur Navigation eingesetzt.

IMAP (Internet Message Access Protocol)
IMAP ist ein Protokoll für den E-Mail -Verkehr. Es stellt eine Alternative zu POP3 dar, mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht herunter geladen werden müssen, sondern auf dem Server bleiben und von dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen wird das IMAP z.B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist im Gegensatz zu POP3 in der Regel kostenpflichtig. Siehe auch: POP3, SMTP.

IMS QTI (IMS Question & Test Interoperability)
IMS QTI steht für IMS Question & Test Interoperability und ist ein spezifiziertes Datenformat, welches Test- und Quizinhalte wie Fragen, Antworten oder deren Ergebnisse einheitlich beschreibt und somit zwischen verschiedenen Anwendungen austauschbar macht.

Mehr Informationen darüber können unter http://www.imsproject.org/question/ nachgeschlagen werden. Zudem erhalten Sie in der Rubrik Projektmanagement hier im Portal einen Überblick über Metadaten und Standards im Bereich E-Learning/-Teaching.


Informelle Kommunikation
Unter informeller Kommunikation wird der spontane und ungeplante Austausch bezeichnet. Zufällige Begegnungen wie zum Beispiel am Kopiergerät schaffen Situationen, die informelle Kommunikation fördern. Informelle Kommunikation ist durch den Gebrauch von Umgangssprache und fehlende Dokumentation charakterisiert.

Infrarot
Infrarot ist eine kabellose Übertragungstechnik. Über Lichtimpulse, die außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen, werden Daten vom Sender zum Empfänger übertragen.
Der Sender gibt die Daten mit einer bestimmten Frequenz ab. Der Empfänger, eine so genannte Photodiode, erhält diese Lichtimpulse und leitet sie weiter. Vor allem bei Fernbedienungen, Mobiltelefonen und Notebooks wird Infrarot zur Datenübertragung eingesetzt, da diese Art der Datenübertragung sehr energiesparend ist.


Inline Rendering
Mit Inline Rendering wird das Ausführen externer Webanwendungen innerhalb einer Webseite bezeichnet. Beispiele dafür sind das Einbinden von Google-Maps oder das weit verbreitete Einbetten und Verlinken von YouTube-Videos.

Instant Messaging
Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z.B. ICQ, presence awareness, IMPS).

Instruktionsdesign
Instruktionsdesign ist das systematische Vorgehen bei der Entwicklung, dem Einsatz und der Evaluation von (computerunterstützten) Lernangeboten, das sich auf Erkenntnisse aus der Didaktik und Lern-/ sowie Kognitionspsychologie stützt.

Interaktivität
Interaktivität in Bezug auf Computersysteme beschreibt die Eigenschaften von Software, dem Benutzer verschiedene Eingriffs- und Steuermöglichkeiten zu eröffnen. Mit der Idee der Interaktivität ist im Zusammenhang mit digitalen Medien außerdem die wechselseitige Kommunikation von Sender und Empfänger gemeint: ein "Empfänger" kann zum "Sender" werden und umgekehrt.
Weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Interhypertextueller Link
Ein interhypertextueller Link ist eine Verknüpfung von zwei Webseiten innerhalb einer Webpräsenz. Verknüpfen lassen sich einzelne Webseiten, aber auch einzelne Abschnitte (Vgl. Intrahypertextueller Link).

Internet
Das Internet ist ein globales Computernetzwerk, in dem Rechner über das Internet-Protokoll (IP) miteinander kommunizieren. Es ist durch seine dezentrale Struktur sehr ausfallsicher. Die Entstehung des Internet geht auf das amerikanische ARPA-Net zurück. Im Internet stehen dem Benutzer unter anderem folgende Dienste zur Verfügung: E-Mail, FTP (File Transfer Protocol), Chat, Newsgroups und das World Wide Web.

Internet-Anbieter
Siehe Internet-Service-Provider.

IP (Internet-Protokoll)
(Engl.: Internet Protocol); Das Internet-Protokoll ist ein Netzwerkprotokoll. Es verpackt die zu vermittelnden Informationen in IP-Datenpakete und regelt die Vermittlung der Datenpakete an das jeweilige Ziel. In einem globalen Netzwerk wie dem Internet besitzt jeder Computer eine eindeutige numerische IP-Adresse (Internet Protokoll Adresse). Die IP-Adresse definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP -Netzwerken, so dass diese zwischen Netzwerken weitergeleitet werden können.
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Interpreter
Ein Interpreter ist ein Programm, das nicht in Maschinensprache codierte Programme einliest, analysiert und interpretiert, so dass sie auf allen Rechnerarchitekturen lauffähig sind. Interpreter übersetzen einzelne Befehle des Quellcodes und führen sie umgehend aus. Allerdings erzeugt der Interpreter keinen abspeicherbaren Maschinencode. Zum Teil müssen einzelne Programmteile immer wieder neu übersetzt werden, wodurch sich die Ausführungsgeschwindigkeit verlangsamt. Ein Interpreter wird zum Beispiel für viele einfache Makrosprachen eingesetzt. Der Übergang zwischen reinen Interpretern und reinen Compilern ist fließend.

Intervallskalen
Die Intervallskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Weitere Skalenniveaus sind etwa die Nominalskala (Tageszeiten sind z. B. nominalskaliert: Morgen, Mittag, Abend) oder die Ordinalskala (z. B. Schulnoten: 1 - 6). Intervallskalen haben ein noch höheres Messniveau als Ordinalskalen, indem sie gleiche Abstände der Intervallmesspunkte voraussetzen. Allerdings haben Intervallskalen keinen Nullpunkt. Ein Beispiel für ein intervallskaliertes Merkmal sind Jahreszahlen. Die Gleichabständigkeit der Messpunkte bei Schätzskalen (Ratingskalen) und die darauf gründende Auswertung sowie die Interpretation der Daten sind vieldiskutierte Probleme in den Sozialwissenschaften.

Intrahypertextueller Link
Ein intrahypertextueller Link ist ein Anker, der zwei Punkte innerhalb einer Webseite miteinander verknüpft.

Intranet
Das Intranet ist ein auf TCP /IP basierendes geschlossenes (internes) Netzwerk, das nur Mitgliedern offen steht und in dem Informationen verwaltet werden. Es kann jedoch räumlich verteilt sein. Meistens schützt eine Firewall das Netz vor externen Zugriffen von anderen Netzwerken (Internet).

iPod
Ein iPod ist ein MP3-Player der Firma Apple, der mehrere Audioformate, zum Beispiel MP3, AAC, WAV, AIFF und Apple Lossless unterstützt. Inzwischen besitzt der iPod eine Speicherkapazität von bis zu 60 GB und kann auch Videos abspielen.

IRC (Internet Relay Chat)
IRC ist ein Chatsystem, das es Benutzern erlaubt, weltweit in Echtzeit per Chat  an Diskussionen im Internet  teilzunehmen. Es gibt thematisch getrennte Chaträume, die entweder öffentlich oder auch abgeschlossen sein können. IRC-Programme erlauben es, den Chat direkt auf der Internetadresse des Anbieters zu nutzen oder ihn in die  Webseite des Nutzers einzubinden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


ISDN (Integrated Services Digital Network)
ISDN ist ein Standard für ein digitales Telekommunikationsnetzwerk, das eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit besitzt. Ein ISDN-Anschluss hat zwei Datenkanäle (B-Kanäle), über die zwei Dienste (etwa Telefon und Internet) gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem gibt es einen Kanal für Steuerinformationen (D-Kanal). Die Übertragungsrate der B-Kanäle beträgt jeweils 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s), der Steuerkanal hat 16 kbit/s. Für einen Anschluß sind bis zu zehn Rufnummern verfügbar. Mittlerweile steht für die Datenübertragung mit DSL (Digital Subscriber Line) ein Standard zur Verfügung, der deutlich schneller ist als ISDN.

ISP (Internet-Service-Provider)
ISP ist die Bezeichnung für eine Firma oder Institution, die meistens gegen Gebühr über eigene Teilnetze Zugang zum Internet anbietet. ISP´s bieten in der Regel Einwahlmöglichkeiten über Telefonleitungen an und verlangen dafür entweder einen monatlichen Pauschalbetrag (flat rate) oder zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren (Internet by call, volume rate).

iTunes
iTunes ist ein kostenloses Musik-Programm der Firma Apple (das auch unter Windows XP benutzt werden kann), mit dem Audiodateien abgespielt, geordnet, gespeichert, gebrannt und gestreamt werden können. iTunes bietet außerdem eine umfangreiche Datenbank für Audio- und Video- Podcasts. Das Programm unterstützt das Apple-Dateiformat AIFF und komprimierte Dateiformate wie MP3 und AAC.

Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems entwickelt wurde. Java lehnt sich syntaktisch stark an C++ an. Java-Programme laufen unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem. Voraussetzung dafür ist eine Java Virtual Machine (JVM)

Java-Applet
Java-Applet ist eine Bezeichnung für ein Programm, das in Java programmiert ist. In eine Webseite können Java-Applets und damit interaktive handlungsorientierte Elemente eingebaut werden. Diese Applets werden dann vom Server geladen und auf dem Rechner des Client ausgeführt. Damit Java-Applets abgespielt werden können, wird ein Browser benötigt, der die Ausführung von Java erlaubt.

Java Server Page
Java Server Page ist eine Technologie, über die Java-Servlets in Webseiten eingebunden werden können und die eine serverseitige Kontrolle von Webseiten ermöglicht. Servlets können Datenbankabfragen einleiten und dadurch zum Beispiel festlegen, welcher Text in einem Textfeld erscheint.

JavaScript
Von Netscape entwickelte objektorientierte Skriptsprache, die HTML um dynamische Elemente erweitert. Sie eignet sich besonders zur Entwicklung von interaktiven Programmen (mit Grafiken, Animationen etc.) für Webseiten. Zur Ausführung von JavaScript Elementen muss der Browser diese erlauben.

JPEG (Joint Photographic Experts Group)
JPEG ist ein Bildformat, das aufgrund seiner hohen Kompressionsrate und guten Bildqualität sehr häufig im Internet  verwendet wird. JPEG-Bilddateien haben die Endung *.jpeg oder *.jpg.

JPEG2000
JPEG2000 ist die Weiterentwicklung des gängigen JPEG -Formats und hat eine möglichst verlustfreie Kompression von Bilddateien zum Ziel. Im Unterschied zu JPEG arbeitet JPEG2000 mittels Wavelet-Komprimierung. Durch eine arithmetische Kodierung wird zusätzlich eine geringere Dateigröße erreicht. JPEG2000 Dateien sind robuster gegenüber Übertragungsfehlern.

Java Server Page
Java Server Page ist eine Technologie, mit der der Inhalt und das Erscheinungsbild von Webseiten über Servlets zu kontrolliert werden kann, bevor sie vom Server an den Client weitergegeben werden. JSP ist vergleichbar mit der Active Server Page (ASP) Technologie von Microsoft. Während JSP ein Java -Programm aufruft, das durch den Webserver ausgeführt wird, enthält ASP ein Skript, das durch einen Skript- Interpreter (wie VBScript or JScript) interpretiert wird, bevor die Seite zum Nutzer weitergegeben wird. Eine HTML -Seite, die einen Link zu einer Seite mit einem Java-Servlet enthält, besitzt die Dateiendung *.jsp.

JVM (Java Virtual Machine)
JVM ist eine virtuelle Maschine, die plattformunabhängige Anwendungen ermöglicht. Nach der Installation der JVM lassen sich systemweit Java -Programme ausführen. Die Plattformunabhängigkeit wird in Java durch das Zusammenspiel zweier Programme gelöst: den Compiler, der den Quelltext (die .java-Dateien) in einen so genannten Bytecode (die .class-Dateien), übersetzt, und einen Interpreter (die Virtual Machine). Die Virtual Machine ist ein Programm, das auf der Zielplattform installiert ist und den Java-Byte-Code ausführt. Die virtuelle Maschine ist somit das einzige Element von Java, das von der Rechnerplattform abhängig ist. Die Plattformunabhängigkeit resultiert daraus, dass es für möglichst alle Plattformen "Interpreter" gibt.

K-12
K-12 ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „from kindergarden to 12th grade“. Die Abkürzung wird u.a. als Zielgruppendefinition für Lernprogramme verwendet.

Kalibrierung
Messtechnisches Verfahren, bei dem ein Gerät mit Hilfe von Standardgrößen geeicht wird. Ziel der Kalibrierung ist es den Zusammenhang zwischen Messgröße und Messergebnis zu erhalten, das bedeutet für die meisten Hardwareprodukte, dass die Eingaben mit der Darstellung übereinstimmen sollen. In Bezug auf Hardware ist eine Kalibrierung bei der Nutzung von Whiteboards, Scannern, Druckern und Bildschirmen notwendig. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Nachstellung von Farbwerten, die über die Farbtemperatur, Kontrast und Helligkeit geregelt werden.

Kognitive Lehransätze
Der Wechsel von behavioristischen Lernansätzen zu kognitiven Lernansätzen bezeichnet die kognitive Wende. Innerpsychische Vorgänge, wie Erkennen, Denken, Wahrnehmen, Erinnern etc., die in behavioristischen Ansätzen als „black box“ ausgeklammert wurden, stehen im Vordergrund der kognitiven Lernansätze.
Unter Kognitive Werkzeugen werden nach Jonassen digitale Medien verstanden, die Wissen nicht repräsentieren, sondern Lernende bei der aktiven Konstruktion von Wissen unterstützen (von einfachen Textverarbeitungsprogrammen bis hin zu komplexen Simulationsprogrammen).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Kognitive Werkzeuge
Kognitive Werkzeuge sind digitale Medien, die Wissen nicht repräsentieren, sondern Lernende bei der aktiven Konstruktion von Wissen unterstützen (von einfachen Textverarbeitungsprogrammen bis hin zu komplexen Simulations -Programmen).

Konditionieren
Erlernen einer bestimmten Reiz-Reaktions-Verbindung: Auf einen bestimmten Reiz (Stimulus) erfolgt eine entsprechende Reaktion (Response). Man unterscheidet zwischen klassischem Konditionieren und operantem Konditionieren. Unter klassischem Konditionieren wird ein elementares Lernprinzip nach Pawlow verstanden, bei dem ein ehemals neutraler Reiz (z.B. ein Ton) durch die gleichzeitige Paarung mit einem Reiz (z. B. Futter), der eine Reflexreaktion (z. B. Speichelabsonderung) auslöst, selber zum auslösenden Reiz werden kann. Unter operantem Konditionieren wird ein von Skinner entwickeltes Modell der Verhaltensänderung verstanden, wonach ein auf die Umwelt einwirkendes Verhalten je nach Reaktion der Umwelt verstärkt (s. Verstärkung) oder abgeschwächt wird. Beim operanten Konditionieren muss das Versuchsobjekt immer aktiv auf die Umwelt einwirken.

Kontextmenü
Das Kontextmenü ist die Bezeichnung für die meist durch einen Klick auf die rechte Maustaste aufklappende, kontextsensitive Interaktionsfläche. Je nach Lokation des Mauszeigers enthält es unterschiedliche Funktionen und zeigt auch nur die sinnvollen an. Befindet sich der Mauszeiger beispielsweise über einer Datei, so werden Aktionen wie "Umbenennen", "Löschen" oder "Kopieren" angeboten.

Kooperationsskript
Kooperationsskripts geben eine Handlungsabfolge und spezifische Rollen mit bestimmten Aufgaben vor. Im Unterrichtskontext strukturieren und unterstützen Kooperationsskripts die Interaktionen in der Lerngruppe und damit den Lernprozess.
Weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


LAN (Local Area Network)
Ein LAN ist ein Computernetzwerk, das auf einen begrenzten örtlichen Bereich beschränkt ist und keine öffentlichen Leitungen wie etwa Telefonleitungen benutzt. Die Ausdehnung kann sich auf ein Betriebsgelände, eine Schule oder einen Raum begrenzen. Dennoch kann ein LAN mit andern LAN´s über eine beliebige Distanz über Datenleitungen und Funk verbunden werden. Ein auf diese Weise vernetztes LAN-Systen wird WAN (Wide-Area-Network) bezeichnet.

Laptop
(Auch: Notebook); Ein Laptop ist ein tragbarer PC. Im Gegensatz zu Desktop-Pc's lässt er sich über Akkus betreiben und über ein WAN -Kabel in jedes Netzwerk integrieren.
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LaTex
LaTex (sprich: Latech) ist eine Software, die die Erstellung vor allem naturwissenschaftlicher oder mathematischer Dokumente mittels des Textsatzprogramms TeX vereinfacht. LaTex stellt dem Benutzer ein bestimmte Anzahl vordefinierter Kommandos (Makros) zur Verfügung, die nach dem Schema /kommando{parameter} aufgebaut sind und die Formatierung von Dokumenten, wie Bücher, Briefe, Folien sowie die Nummerierung von Abschnitten und die Erstellung mathematischer Gleichungen unterstützen. Die momentan aktuellste Version ist LaTeX2e. LaTex ist ein Freeware Produkt.

LCD (Liquid Crystal Display)
LCDs (Liquid Crystal Displays) sind Flüssigkristallanzeigen, wie sie häufig in Digitalkameras oder Mobiltelefonen vorzufinden sind. Diese funktionieren mit Hilfe von vor einer Lichtquelle platzierten Flüssigkristallen, deren Orientierung durch ein elektrisches Feld beeinflusst werden kann. Auf diese Weise und dank deren Eigenschaft, die Lichtpolarisierung beeinflussen zu können, kann die Farbeigenschaft eines Pixels gesteuert werden.

LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) ist ein Protokoll zur Abfrage und Manipulation von Daten eines Verzeichnisdienstes. Dabei beziehen sogenannte LDAP-Clients Informationen von einem zentralen LDAP-Server, der das Verzeichnis (Adressliste o. ä.) in einer Baumstruktur verwaltet. Die Kommunikation zwischen Client und Server wird im LDAP-Protokoll spezifiziert.

Lehrverfahren
Lehrverfahren sind Unterrichtsmethoden, die sich durch die unterschiedlichen Grade der Strukturierung und Aktivierung der Lernenden unterscheiden. Einsiedler (1981) unterscheidet in darbietende, erarbeitende und explorative Lehrverfahren. Mehr dazu unter Didaktisches Design>Konzeption> Methoden

Lernfortschrittskontrolle
Die Lernfortschrittskontrolle soll dem Lernenden Informationen über seinen Lernstand liefern. Sie spielt in elektronischen Lernumgebungen eine hervorgehobene Rolle, da die Möglichkeiten persönlichen Feedbacks eingeschränkt sind.

Lernpfad
Ein Lernpfad besteht aus vorgegebenen Lernschritten, die sicher zum Lernziel und –erfolg führen sollen. Der Begriff wird in erster Linie im Zusammenhang mit computergestützten Lernformen verwendet.

Lernplattform
Siehe Lernmanagementsystem (LMS).

Linklabel
Durch ein Label (Dt.: Etikett) erhält ein Hyperlink eine zusätzliche Informationsebene. Ein Label liefert Informationen darüber, in welcher Beziehung Ausgangs- und Zielpunkt eines Hyperlinks stehen, beispielsweise indem es Informationen über den Inhalt eines Zielknotens gibt. Außerdem unterstützt es die Orientierung im Hypertext und hilft beim Aufbau kognitiver Muster. Es gibt textuelle, optische und ikonografische Label. Mehr dazu erfahren Sie am Ende der Vertiefung Hyperlinks.

Listserver
Bezeichnet einen Server, der die Verwaltung von Mailinglisten wie z.B. Ein- und Austragen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie die Verteilung der E-Mails übernimmt.

Live-Cast
Mit Live-Casts werden im Allgemeinen Webcasts und im Speziellen Podcasts bezeichnet, deren Entstehung bereits öffentlich stattfindet. Im Gegensatz dazu werden die meisten im WWW erhältlichen Web- und Podcasts als Aufzeichnungen angeboten und nichtöffentlich produziert. Auch Live-Casts sind hinterher meistens als Aufzeichnungen weiterhin " on-demand " erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik.


LMS (Lernmanagement-System)
Ein Lernmanagementsystem (LMS), auch Learning Management System oder Lernplattform genannt, bildet in der Regel den technischen Kern einer komplexen webbasierten E-Learning Infrastruktur. Es handelt sich dabei um eine auf einem Webserver installierte Software, die das Bereitstellen und die Nutzung von Lerninhalten unterstützt und Instrumente für das kooperative Arbeiten und eine Nutzerverwaltung bereitstellt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


LO (Learning Object)
Ein Learning Object ist eine in sich geschlossene digitale oder nicht-digitale Lerneinheit, die je nach Bedarf mit anderen LO´s kombiniert und in verschiedenen Kontexten mehrfach verwendet werden kann. Lernobjekte umfassen primär Daten (Inhalte und zugehörige Metadaten) und nur in sehr eingeschränktem Umfang Methoden. Es sind kleine Informationseinheiten wie etwa HTML -Dokumente, Texte, Bilder, Präsentationen, Online- oder Präsenzkurse. Ziel einer modularen Aufbereitung von Inhalten durch Lernobjekte ist die Reduktion von Entwicklungskosten und -zeiten sowie die Personalisierung von Lernangeboten. 2002 wurde der IEEE -Standard für Learning Object Metadata (LOM) verabschiedet.

Local Newsgroup
Eine Local Newsgroup gehört einem Usenet an, das heißt einem eigenständigen Netzwerk innerhalb des Internet, das sich in tausende thematisch sortierte Unterbereiche, so genannte Newsgroups teilt. Die Local Newsgroup befindet sich nur auf dem eigenen Host. Viele Internet-Provider unterhalten lokale Newsgrous, die interne Informationen über sich und den Host-internen Support bieten.

Logfile
Ein Logfile ist eine Datei, in der sämtliche bei einer Online-Sitzung durchgeführten Aktivitäten festgehalten und gespeichert werden. Logfiles protokollieren die Anfragen, die an einen Webserver gestellt werden. Über Logfile-Analysen ist es prinzipiell möglich, Informationen darüber zu erhalten, woher die Besucher einer Seite kommen, wie oft sie wieder auf die Seite zugreifen und wie sie sich innerhalb der Webseite bewegen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Login
Mit Login wird der Eintritt in ein Netzwerk oder Online-System durch Anmeldung bei einem Server  bezeichnet. Erst mit dem Login beginnt die Datenübertragung. Meistens erfordert der Login die Identifizierung durch einen Benutzer-Namen und ein Passwort.

LOM (Learning Object Metadata)
LOM ist ein vom LTSC (Learning Technology Standards Commitee) entwickelter Standard, um die Beschreibung von Lernobjekten anhand von Metadaten zu vereinheitlichen. Für die Katalogisierung und Wiederverwendung werden dabei einzelne Merkmale der Lernobjekte wie Autor, Zielgruppe oder technische Details abgespeichert.

Mailingliste
Mailinglisten stellen eine Mischform zwischen E-Mail und Newsgroup dar und bestehen zu den verschiedensten Themen und Informationszwecken. Benutzer haben die Möglichkeit sich in Mailinglisten einzutragen (subscribe). Nachrichten an die Mailingliste werden automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) weiterversendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Makro
Ein Makro besteht aus einer Reihe von Befehlen und Anweisungen, die zu einem einzigen Befehl gruppiert werden, so dass eine Aufgabe durch Eingeben eines Tastaturkürzels oder Anklicken eines Icons automatisch ausgeführt wird. Man kann beispielsweise eine langwierige Login-Prozedur durch einen kurzen Makrobefehl ersetzen.

Manpage
Der Begriff Manpage steht für "Manual Page" und wird für Dokumentationsseiten bestimmter Software(-befehle) unter unixoiden Betriebssystemen wie Linux verwendet. Aufgerufen werden die Hilfeseiten mit Hilfe des "man"-Kommandos in Verbindung mit dem Befehl, für den Hilfe ersucht wird, z. B. "man cp". Mittlerweile gibt es viele der Manpages auch online, angeboten von Seiten wie http://man.he.net/ oder http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi.

Markup-Sprache
(Auch: Markup-Language oder Auszeichnungssprache); Beispiele für Markup-Sprachen sind SGML (Standard Generalized Markup Language), HTML (Hypertext Markup Language) und MathML. In Markup-Dokumenten wird der Inhalt durch Markup- Elemente strukturiert, die zum Beispiel den Textsatz bestimmen. Bsp.: [fett] fetter Text [Ende fett].
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Mashup
Mashup bedeutet aus dem Englischen übersetzt "Vermanschung" und bezeichnet das Vorgehen, bestehende Inhalte durch Ändern, Umordnen und Kopieren in eigener Variation neu zu erschaffen und anzubieten. Jegliche Daten in Form von Text, Bild, Ton oder Video gleicher oder unterschiedlicher Herkunft werden nach den Vorstellungen des Autors gemischt, ergänzt und so zu einem neuen Netzangebot geformt und kombiniert – ähnlich einer Collage. Die Einbindung von Inhalten geschieht hierbei wild und häufig ungefragt oder kontrolliert über eine dafür vorgesehene Schnittstelle (API). Mashup ist typisch für das Web 2.0, welches seinen kreativen Anhängern bereits einige webbassierte Werkzeuge für einen unkomplizierten Mashup bereitstellt. Einige Mashup-Beispiele sind unter http://www.web2null.de/category/mashup/ gelistet.

MathML (Mathematical Markup Language)
MathML ist ein Editor für mathematische Gleichungen aller Schwierigkeitsgrade. Er wurde Anfang 2001 von W3C eingeführt und legte die Grundlage für die Einbindung mathematischer Gleichungen in Webseiten. MathML Markup-Elemente können als JPEG -Datei oder als Bitmap -Datei (JPEG, GIF, BMP,...) in unterschiedlicher Auflösung (96dpi, 300dpi, 1200dpi,...) gespeichert werden. Da MathML in der Programmiersprache C++ erstellt wurde, kann der MathML Editor in Windows Anwendungen integriert werden. Die Schnittstelle API erlaubt dem Nutzer, die eigenen Bedienungswerkzeuge, Menüs und Tastatur-Shortcuts zu verwenden.

MBT (Mobile Based Training)
MBT ist zu unterscheiden von WBT (Web-Based Training) und CBT (Computer-Based Training). Mobile Based Training bezieht sich auf den Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartboards, PDA’s oder auch Mobiltelefonen in meist WLAN -basierten Lehrszenarien.

Medienkompetenz
Mit Medienkompetenz werden Fähigkeiten und Fertigkeiten beschrieben, die die Verwendung und Erstellung von Medien betreffen. Der Begriff wird analog zu Begriffen wie Fach- oder Sozialkompetenz verwendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Metadaten
Metadaten sind bestimmte Informationen zu Dokumenten wie Titel, Schlagworte, Erstellungsdatum oder Autor. Sie helfen, elektronische Daten zu beschreiben, um sie besser zu archivieren und auffindbar zu machen. Im E-Learning Bereich enthalten Metadaten Informationen zu Lernobjekten.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Microsoft Office
Microsoft Office ist ein verbreitetes Bürosoftwarepaket der Firma Microsoft zur Text- und Datenverarbeitung. Office beinhaltet standardmäßig die Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook.

Midi (Musical Instrument Digital Interface)
Das Midi-Protokoll stellt statt Klängen (in Form von Schalldruckwerten) Steuerinformationen ("digitale Notenblätter") für Instrumente mit einer digitalen Schnittstelle oder für die Soundkarte bereit. Mit Hilfe sogenannter Klangerzeuger (z. B. Synthesizern) werden die Befehle wieder in Klänge umgewandelt.

MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Standard, der die inhaltliche Struktur und den Aufbau von über das Internet austauschbaren Nachrichten wie E-Mails oder HTTP -Anfragen und -Antworten festlegt. Inhalte werden dabei nach bestimmten Typen wie z. B. "text" oder "image" klassifiziert. S/MIME ("S" steht für Secure) ist eine Erweiterung, die zudem die Verschlüsselung der Nachrichten ermöglicht und somit z. B. zur sicheren E-Mail-Kommunikation oder für digitale Signaturen verwendet werden kann. Eine Alternative hierzu ist (Open-) PGP.

Mindmap
Eine Mindmap ist - ähnlich wie eine Concept Map - eine grafische Darstellung, die Relationen zwischen Begriffen verdeutlichen soll. Allerdings ist es eine eingetragene Warenmarke. Von einem zentralen Begriff ausgehend wird bei Mindmaps ein Ästesystem zu weiteren Schlüsselbegriffen gebildet. So wird ein bestimmter Themenbereich in weitere Unterbereiche aufgespaltet. Assoziationsketten können dadurch strukturiert und visualisiert werden.

MMS (Multimedia Messaging Service)
MMS wird ein gebührenpflichtiger Dienst zum Versenden von Text-, Bild- und Tonnachrichten oder auch Videosequenzen bezeichnet. Mit MMS ist eine Übertragung von Handy zu Handy als auch von Handy zu Computer und umgekehrt möglich. Um MMS senden und empfangen zu können muss ein Handy WAP -fähig sein und über einen integrierten Speicher von mehreren Megabyte verfügen.

Modem
Ein Modem ist eine Hardware, die für die Übertragung von Daten zwischen Computern über das Telefonnetz benötigt wird. Modem ist die Abkürzung für Modulator und Demodulator. Das Modem moduliert die digitalen Signale des Computers in analoge Signale, die über das Telefonnetz übertragen werden. Am anderen Ende der Leitung müssen die Signale wieder demoduliert werden.

Monitoring
Monitoring heißt die Beobachtung und Überwachung von PC-Aktivitäten und anderen Internet -Aktivitäten durch eine Software. Dies kann durch die Aufzeichnung der besuchten Internetseiten, E-Mails, Chats und anderer Anwendungen oder die Überprüfung von Servern oder E-Commerce -Betrieben geschehen.

Mouseover
(Auch: Rollover); Mouseover ist ein Gestaltungselement auf Webseiten : Ein in den HTML Code integriertes JavaScript Element bewirkt, dass sich ein bestimmtes Element auf einer Webseite (meistens grafisch) verändert, wenn der Benutzer mit der Maus über das Objekt fährt. So kann etwa für Icons eine zusätzliche Texterläuterung angezeigt werden.

MOV
MOV ist ein von Apple-Computer entwickeltes Datei-Format zum Erstellen, Bearbeiten, Veröffentlichen und Anzeigen von Multimedia -Dateien. Das Format kann Video-, Animations -, Grafik-, 3D- und VR (Virtual Reality)-Inhalte enthalten. MOV-Dateien lassen sich im QuickTime Player abspielen. Im Windows-Media Player lassen sich nur QuickTime-Dateien der Version 2.0 oder früher abspielen.

MP3 (Moving Picture Experts Group Audio Layer 3)
(Auch: MPEG-1 Audio Layer 3); MP3 ist ein vom Frauenhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren/-format für Audio-Dateien, bei dem für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Audio-Informationen bestimmter Frequenzbereiche entfernt werden. Die komprimierten Dateien lassen sich bei einer Kompressionsrate von 1:10 bis 1:20 als kleine Datenpakete über das Internet austauschen oder herunterladen. Zum Abspielen stehen verschiedene Player zur Verfügung, etwa der Windows Media Player oder Apple iTunes.

MPEG (Motion Pictures Experts Group)
MPEG ist die Abkürzung für eine Expertengruppe aus Wirtschaft und Forschungseinrichtungen, die Komprimierungsverfahren hoher Qualität für Daten im Multimediabereich festlegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 , wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde. MPEG-2 kommt bei der Speicherung auf DVDs zum Einsatz. Bei der Komprimierung werden nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert. Mit dieser Methode lässt sich der Datenaufwand für einen Videofilm um etwa 99% verringern. Die mögliche Kompression geht bis 200:1.

MS-DOS (Microsoft Disk Operating System)
MS-DOS ist ein Betriebssystem für Personalcomputer von Microsoft. Es begründete durch seine Verbreitung die marktbeherrschende Stellung von Microcsoft. Windows 98 ist die letzte Windows Version mit MS-DOS Betriebssystem. Das MS-DOS Betriebssystem ist ein Programmpaket, das im einzelnen Systemdateien, Dateien zur Konfiguration des Computers, Hilfsprogramme zur Editierung von Textdateien, Treiberprogramme für die externe Peripherie (Drucker, Monitor, Tastatur, Maus usw.) und Programmdateien zur Ausführung externer DOS-Befehle beinhaltet.

MUD (Multi User Dungeon)
MUD ist eine serverbasierte multi-userfähige Umgebung, etwa für Rollenspiele im Internet. Für den Spieler bestehen verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation (Chats) und Interaktion mit anderen Spielern und Objekten in Echtzeit. Innerhalb einer Spielumgebung müssen die Benuzter verschiedene Aufgaben ("Quests") lösen. MUD´s sind entweder als rein textbasierte Umgebung realisiert, die meistens über Telnet -Verbindungen bedient werden, oder sie sind grafische 3D Umgebungen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Didaktisches Design und Medientechnik.


Multimedia
Multimedia ist der Oberbegriff für Dokumente, die durch den kombinierten Einsatz verschiedener digitaler Medien wie Ton, Text, Grafik und bewegter Bilder entstanden sind. Meistens ist mindestens ein zeitabhängiges Medium, zum Beispiel bewegtes Bild oder Ton, enthalten.

Multimediaplayer
Ein Multimediaplayer unterstützt das Abspielen von Audio- und Videoformaten, wie etwa .mp2; .mp3; .avi; .mpeg; .wmv; .wav; .wma; .mpe; .mpeg oder .asf. Je nach Funktionsumfang erlauben Multimediaplayer das Konvertieren einzelner Formate. Eine Vielzahl unterschiedlicher Multimediaplayer (etwa der Windows MediaPlayer) sind als Freeware im Internet erhältlich.

Multiple Choice
(Deutsch: Mehrfache Auswahl). Multiple Choice ist ein Verfahren, das häufig in Prüfungen zum Einsatz kommt. In Multiple Choice Tests sollen die Prüflinge eine richtige Antwort unter verschiedenen, auch falschen Antwortmöglichkeiten erkennen. Der wohl größte Vorteil von Multiple-Choice-Aufgaben ist die Möglichkeit einer automatisierten Auswertung mit Hilfe eines Tools (etwa Moodle; http://moodle.org). Nachteil ist, dass nach den Regeln der Wahrscheinlichkitsrechnung auch vollkommen unwissende Prüflinge einen gewissen Anteil richtiger Antworten liefern werden.

Multipointkonferenz
Eine Multipointkonferenz ist eine Videokonferenz Anwendung, bei der zwei oder mehrere audiovisuelle Terminals zusammengeschaltet werden. Bei einer Multipointkonferenz können mehrere Standorte miteinander kommunizieren, wobei jeder jeden sehen und hören kann.

Namensraum (Namespace)
Namensräume beschreiben in der Informatik den Kontext, in den ein Objekt (der "Name") eingebettet ist. Sie dienen der eindeutigen Zuordnung von Objekten. Innerhalb eines bestimmten Namenraumes können Programmierer dadurch Objekten Namen geben, ohne Rücksicht darauf, ob diese Namen außerhalb des Namenraumes bereits vergeben sind. Das W3C  verabschiedete im Januar 1999 eine Regelung, die festlegt wie Elemente in XML -Dokumenten zu bezeichnen sind, wenn sie aus unterschiedlichen Zusammenhängen (DTD s) stammen. Innerhalb des Dokuments, in dem diese Namen verwendet werden, muss eine Deklaration stattfinden, die klar macht, dass ein Präfix mit einem bestimmten Namensraum- URI assoziiert ist. Auch die meisten modernen Programmiersprachen verwenden Namensräume, um es Programmierern zu ermöglichen, komplexe Programme aus einzelnen Programmpaketen zu kombinieren.

Navigationshilfen
Navigationshilfen sind Hilfestellungen für den Benutzer auf seinem Weg durch das Internet. Sie helfen beim Zugriff auf gewünschte oder gesuchte Informationen, etwa durch Suchoptionen (Volltext, Stichwort, usw.), eine Sitemap oder eine FAQ-Liste (Frequently Asked Questions).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


.NET
.NET bezeichnet eine Produktfamilie von Microsoft, die als zentrales Element einen Satz von Softwaretechnologien enthält, mittels derer sich Informationen zu Benutzern, Systemen und Geräten verknüpfen lassen. Die Technologie basiert auf Webservices. Dabei handelt es sich um kleine Anwendungsmodule, die über das Internet sowohl miteinander als auch mit anderen, komplexeren Anwendungen kommunizieren können und den Zugriff auf Informationen verschiedener Art online oder offline ermöglichen. Plattformneutralität wird durch den XML -Standard erreicht.

Netcasting
Netcasting bezeichnet eine inzwischen veraltete Technologie, die Webinhalte, z.B. Nachrichten, als Server-Push versendet. Dabei übermittelt der Webserver gezielt Informationen an den Client, also den Web-Browser des Surfers, ohne dass dieser aktiv werden muss.

Netiquette
Netiquette ist eine Zusammenziehung von: Netz-Etiquette. Sie enthält allgemein akzeptierte Verhaltensregeln für das Web. Die Netiquette wurden 1995 von Arlene H. Rinaldi zusammengestellt mit dem Ziel allgemeine Umgangsformen für die Interaktion von Benutzern im Internet zu formulieren, die allen als Hilfestellungen dienen können.
Näheres unter http://www.fau.edu/irm/about/netiquette.php.


NetMeeting
NetMeeting ist ein Produkt von Microsoft, das multilaterale Datenkonferenzen, Audiokonferenzen und Internet-Telefonieren sowie Videokonferenzen über das Internet ermöglicht. NetMeeting bietet außerdem eine Chatplattform (Chat), die die Übertragung von Ton und Text erlaubt sowie eine Tafel, die von allen Benutzern für Skizzen benutzt und eingesehen werden kann. Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es im Produktsteckbrief.

Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Computern, die über ein Netzwerkkabel oder Funk miteinander kommunizieren und auch vorhandene Ressourcen (etwa Drucker) gemeinsam nutzen können. Das Internet kann als ein riesiges Rechnernetz betrachtet werden, in dem die einzelnen Computer über ihre IP-Adresse kontaktiert werden können.

Newsgroup
Eine Newsgroup ist ein asynchrones Kommunikationsmedium zum öffentlichen Nachrichtenaustausch über bestimmte Themen. Wie an einem Schwarzen Brett können von den Benutzern Nachrichten eingestellt sowie alle Beiträge eingesehen werden. Es gibt sowohl moderierte wie unmoderierte Newsgroups. In moderierten Groups kontrolliert der Moderator zuerst die Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Es gibt eine unendliche Anzahl virtueller Diskussionsgruppen zu jedem vorstellbaren Themenbereich.
Siehe auch Local Newsgroup, Asynchrone Kommunikation.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


NNTP (Network News Transfer Protocol)
NNTP ist ein Protokoll, welches für das Usenet und dessen Newsgroups entwickelt worden ist. Es ermöglicht die Kommunikation zwischen News-Client (Newsreader) und Server und regelt Empfang und Veröffentlichung von Newsartikeln/Beiträgen.
Siehe auch: Newsgroup.


Nominalskalen
Die Nominalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Nominalskalen weisen ein sehr niedriges Messniveau auf. Merkmalen gleicher Art wird dabei der gleiche, solchen verschiedener Art werden verschiedene Werte zugeordnet, etwa weiblich = 1, männlich = 2. Beipiele für nominalskalierte Merkmale können beispielsweise auch Farben (mit den Kategorien blau, rot, gelb...) sein. Weitere Skalenniveaus sind Ordinalskala oder Intervallskala.

Notebook
Siehe Laptop.

Open Educational Resources (OER)
Im Allgemeinen wird unter OERs digitalisiertes Lehr-/Lernmaterial verstanden, das im Internet zur freien Verfügung steht. Als OER können demnach ganz unterschiedliche Formen wie Kurse, Kursanwendungen, Kursmodule, aber auch (Hyper-) Textdateien, Bilder, Audio, Video, Simulationen usw. verstanden werden. Eingeschlossen sind auch Tools wie Lernmanagementsysteme oder Trainingsmaterialien zur Verwendung oder Qualitätssicherung von OERs. Insgesamt können OERs zum einen nach dem Materialientyp (Software, Publikationen, Kurse usw.) und zum anderen auf Grund ihrer Medienformate (Webseiten, CD-ROM usw.) unterschieden werden.

OMDOC (Open Mathematical Document)
OMDOC (Open Mathematical Document) ist ein Auszeichnungs-Format (Markup-Language) für mathematische Formeln (vgl. MathML). Es beruht auf der Sprache XML. Bei OMDOC geht es nicht um die Präsentation von Gleichungen, sondern um das Vermitteln der Bedeutung und Theorie den mathematischen Formeln.

Ontologie
Die Ontologie ist in der Informatik eine konzeptuelle Formalisierung von Wissensbereichen und Begriffsystemen. Mit Hilfe einer standardisierten Terminologie sowie Beziehungen zwischen diesen Begriffen wird ein Wissensbereich beschrieben. Das Vokabular besteht aus Klassen, Relationen und Funktionen. Ontologien sind vor allem für das Wissensmanagement mittels Datenbanken und Informationssystemen von Nutzen. Suchmaschinen können beispielsweise nur miteinander kommunizieren, wenn sie die Interpretationsvorschriften für die Daten in Form einer gemeinsamen Ontologie mitliefern. Ontologien spielen auch im Zusammenhang mit Semantic-Web-Anwendungen eine Rolle: Hierbei wird das Ziel verfolgt, Web-Dokumente mit Metadaten zu versehen, die ihren Inhalt näher beschreiben, und diese durch Ableitungsregeln miteinander zu verknüpfen. Die Sprache OWL wurde durch das W3C als Datenformat für Austausch und Repräsentation von Ontologiedaten des Semantic Web definiert.
Mehr zum Thema Semantic Web finden Sie in folgendem Artikel.


Open Access/ Open Content
Die Open Access-Bewegung hat die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Informationen - in der Regel Publikationen – im Internet als Ziel.
Open Content sind Inhalte wie etwa Texte, Bilder, Musik oder Videos, die frei kopiert, genutzt und teilweise auch verändert werden dürfen. Die Nutzung wird gemeinhin mit Lizenzen geregelt, die auch festlegen, wie auf die ursprünglichen Autoren verwiesen werden muss. Diese Lizenzen leiten sich aus der Open Source -Bewegung ab. Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Open Source
Open Source ist ein Begriff für Software, deren Quellcode, d.h. die interne Funktionsbeschreibung, für jeden zum freien Herunterladen, Verändern und Weiterverteilen kostenlos zur Verfügung steht. Die Entwicklung und Verwaltung der Software wird in der Regel durch eine Gemeinschaft von Entwicklern und Anwendern vorangetrieben, die nicht in erster Linie kommerzielle Interessen verfolgt.Beispiele: Betriebssystem Linux, Office-Paket OpenOffice.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


OpenGL
OpenGL ist eine plattform- und programmiersprachenunabhängige Grafikbibliothek, deren API eine Vielzahl an Funktionen zur Generierung von sowohl 2D- als auch 3D-Computer-Grafiken aus einfacheren Grafikprimitiven wie Dreiecken bereitstellt. OpenGL findet vor allem in den Bereichen Spieleentwicklung, CAD und Visualisierung/Simulation Verwendung.

OpenOffice
Der Name OpenOffice steht für ein flexibles, XML -basiertes Open Source Programm-Paket, das ähnliche Funktionen wie das Office Paket von Microsoft aufweist. Es enthält Einzelprogramme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, zur Erstellung von Datenbanken, zum Verarbeiten von Formeln und zum Zeichnen. Es kann auf allen Betriebssystemen installiert werden und wurde von der "Organization for the Advancement of Structures Information Standards" (OASIS) entwickelt. Mit dem Programm können auch PDF-Dokumente erstellt und Windows-Formate (wie Word oder Powerpoint) erkannt und verwendet werden.

OCR (Optical Character Recognition)
OCR (Optical Character Recognition) bezeichnet den Vorgang der automatischen Texterkennung bei einer z. B. per Scanner erfassten gedruckten Vorlage. Die digitalisierte Vorlage, die meistens in Form einer Bilddatei vorliegt, wird dabei zunächst in wichtige, d. h. Textfragmente enthaltende, und unwichtige, z. B. Weißflächen, Grafiken usw. enthaltende Bereiche unterteilt. Anschließend findet auf den wichtigen Bereichen die eigentliche Zeichenerkennung mit eventueller Fehlerkorrektur (ICR; Intelligent Character Recognition) statt. Dieser Vorgang beruht im weitesten Sinne auf einem Mustervergleich bekannter, in einer Datenbank gesammelter Buchstaben mit den durch die Unterteilung erfassten Fragmenten.

OrbiTeam
Die OrbiTeam Software GmbH wurde im Juli 1998 als ein ausgelagerter Geschäftsbereich der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH für die Weiterentwicklung und den Vertrieb des >BSCW Shared Workspace Systems gegründet. Hauptziele von OrbiTeam sind die Pflege, Weiterentwicklung und der professionelle Support von BSCW-Systemen weltweit.

Ordinalskalen
Die Ordinalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Ordinalskalen stehen auf einer höheren Messniveaustufe als Nominalskalen. Ordinalskalierte Kategorien lassen sich in eine Reihenfolge ordnen, so etwa bei Fragen zur Schulbildung, bei denen die Antwortalternativen eine Rangfolge (z. B. Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Fachhochschule) bilden. Allerdings ist (auch in dem Beispiel) trotz der eindeutigen Ordnung der Abstand zwischen den Kategorien nicht messbar. Dies erlauben beispielsweise Intervallskalen.

OWL (Web Ontology Language)
OWL ist eine Web- Ontologie Sprache und eine Spezifikation des W3C. Sie ermöglicht die hierarchische Beschreibung von Klassen, Attributen und Assoziationen dieser Klassen und deren Beziehung untereinander. Attribute und Assoziationen werden zusammenfassend als Eigenschaften einer Klasse bezeichnet. Mit Hilfe der OWL sollen Konzepte einer Domäne und deren Beziehungen formal so beschrieben werden, dass sie durch Programme verarbeitet werden können. OWL ist eine semantische (Markup-) Auszeichungssprache zum Veröffentlichen und Austauschen von Ontologien im WWW. Die offizielle Austauschsyntax von OWL ist RDF / XML.

Präsentationsprogramm
Präsentationsprogramme dienen der Erstellung und Darstellung digitaler Folien zur Unterstützung von Vorträgen und Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich per Beamer direkt vom Computerbildschirm auf die Leinwand projizieren.
Beispiele für Präsentationsprogramme sind ActiveSlide, Keynote und PowerPoint. Einen Langtext zur Beamerpräsentation gibt es in unserem Portal.


Panel-Display
Ein Panel-Display ist ein Grafiktablett mit integriertem Display, das mit einem speziellen Eingabestift interaktiv bedient werden kann.

PCI (Peripheral Component Interconnect)
PCI ist ein von der Firma Intel entwickeltes Leitungssystem (lokaler Bus-Standard) in PC’s für die Datenübertragung zwischen Prozessor, Arbeitsspeicher und Erweiterungskarten. Fast alle modernen PC's verfügen über einen PCI-Bus. Der PCI-Bus wird normalerweise als 32-Bit-Bus System eingesetzt. Jeder PC ist mit zwei bis sieben Steckplätzen für PCI-Karten ausgerüstet. In die Steckplätze kann eine große Anzahl verfügbarer Karten (Netzwerkkarten, Modems, Soundkarten und Grafikkarten) eingesetzt werden.

PDA (Personal Digital Assistant)
PDA´s sind tragbare Rechner im Hosentaschenformat. Neben PDA's sind auch die Bezeichnungen Handheld, Palmtop oder Pocket PC gebräuchlich. PDA's werden über berührungssensible Oberflächen mit einem Spezialstift bedient und verfügen in der Regel über eine Handschrifterkennung. Heute ist die Rechnerleistung von PDA’s so fortgeschritten, dass viele Programme wie Textverarbeitung, PDF -Reader, E-Mail - Clients oder Musik- und Videoplayer auf ihnen ausgeführt werden können. Mittels Funktechnologien wie Bluetooth oder WLAN, wird auch die drahtlose Datenübertragung mit dem PDA möglich.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


PDF (Portable Document Format)
PDF ist ein Dateiformat, mit dem es möglich ist, elektronische Dokumente unabhängig von einer bestimmten Software (z.B. einem Textverarbeitungsprogramm) oder einem Betriebssystem originalgetreu darzustellen. Für die Anzeige der PDF Dokumente wird der Acrobat Reader benötigt.
Mehr dazu unter Medientechnik.


PEARL (Process and Experiment Automation Realtime Language)
PEARL ist eine prozeduale Programmiersprache zur einfachen, sicheren und weitgehend rechnerunabhängigen Programmierung von Multitasking (Steuerung paralleler Aktivitäten )- und Echtzeitaufgaben.

Peer–to-peer
In Peer-to-peer- Netzwerken agieren alle Rechner gleichberechtigt. Zwischen allen Teilnehmern besteht eine direkte Datenverbindung ohne die Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers. Jeder ans Netz angeschlossene Rechner kann sowohl die Funktion eines Servers als auch die eines Clients wahrnehmen.

Peer-Review
Peer-Review bezeichnet ein Verfahren, in dem Arbeitsergebnisse - in der Regel Artikel - durch einen oder mehrere Experten des entsprechenden Gebietes bewertet und mit einem Kommentar versehen werden. Zumeist sind Peer-Reviews ausschlaggebend für die Publikation von wissenschaftlichen Artikeln in Zeitschriften oder zu Tagung.

Perl
Die Skript-Sprache Perl (nicht zu verwechseln mit PEARL !) wurde von Larry Wall erfunden und 1993 zur freien Verfügung gestellt. Perl ist besonders auf die Verarbeitung von Texten und Textdateien sowie zur Ausgabe von Berichten ausgelegt. Perl wird häufig für so genannte Filterprogramme benutzt, wenn etwa große Textdatenmengen verarbeitet werden müssen. Die Programme, die in Perl geschrieben werden, werden als ASCII -Files gespeichert und erst unmittelbar vor der Ausführung kompiliert. Dies macht die Programme einerseits leicht editierbar und auch auf andere Rechnersysteme übertragbar, andererseits zeichnen sich Perl-Programme insbesondere bei Suchfunktionen durch eine hohe Geschwindigkeit aus. Perl ist die wichtigste Programmiersprache, wenn es darum geht, Programme für die CGI - Schnittstelle zu erstellen.

PGP (Pretty Good Privacy)
PGP (Pretty Good Privacy) ist ein Verfahren zur Verschlüsselung von Inhalten. Es wird häufig zur sicheren Übertragung von E-Mails verwendet. Dabei wird zunächst der eigentliche Inhalt per symmetrischer Verschlüsselung und anschließend das zur Entschlüsselung benötigte Geheimnis mit einem asymmetrischen Verfahren kodiert. Eine von Patentansprüchen (auf die verwendeten Verfahren) befreite Version ist OpenPGP, das zum Internet-Standard avancierte. Eine weitere, allerdings hierzu inkompatible Alternative ist S/MIME.

PHP (Hypertext Preprocessor)
PHP ist eine serverseitige Skript -Sprache zur Erstellung datenbankgestützter, dynamischer Webseiten. Dynamische Webseiten werden erst bei Aufruf generiert, so dass sich die Inhalte, etwa die Ergebnisse einer Kursabfrage, individuell auf die Kriterien des Besuchers zuschneiden lassen. PHP ist ein Open-Source -Produkt.

PICT
PICT ist das Standard-Grafikformat früherer Macintosh- Betriebssysteme. Es kann Vektor - und Pixelgrafiken sowie Textinhalte in einem Metaformat vereinen und zwischen Anwendungen austauschen. Mittlerweile, d. h. in den neueren Mac OS-Versionen wurde es vom Portable Document Format (PDF) abgelöst.


Pingback
Pingback ist eine Funktion in Weblog -Software. Sie ermöglicht es, dass Autoren von Weblogs eine Rückmeldung erhalten, wenn Andere einen Link auf ihr Dokument setzen. In der Rückmeldung ist eine Information darüber enthalten, wer einen Link gesetzt hat.
Siehe auch Trackback.


Pixel (pt)
(Auch: Picture Element, deutsch: Bildpunkt.); Ein Pixel ist die kleinste Einheit eines auf dem Bildschirm darstellbaren Bereichs beziehungsweise einer für den Bildschirm programmierbaren Farbe. In der Pixel-, Punkt- oder Rastergrafik wird jeder einzelne Bildpunkt abgespeichert. Bei der Wiedergabe zerlegt der Monitor die Bilder in viele tausend Pixel, die in Rastern angeordnet werden. Dabei stehen die einzelnen Pixel so nahe beieinander, dass sie für das bloße Auge nicht zu erkennen sind. Die Bildauflösung ist durch die festgelegte Anzahl der Pixel, und damit der Größe, starr, was dazu führt, dass eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Graphik einen Qualitätsverlust nach sich zieht. Die Zahl der Bits, die für die Wiedergabe jedes einzelnen Pixels gebraucht werden, bestimmt, wie viele Farben oder Grauabstufungen wiedergegeben werden können.

Plug-In
Ein Plug-In ist ein Zusatzprogramm eines Webbrowsers, das die Wiedergabe bestimmter Dateiformate (etwa Video, Audio) erlaubt.

PNG (Portable Network Graphics)
PNG ist die Dateierweiterung eines Bildformats zur komprimierten Speicherung von Rastergrafiken. PNG besitzt Vorteile gegenüber GIF - und TIFF -Dateien die Komprimierung und Darstellung betreffend, es ist jedoch für Animationen nicht geeignet.

Podcast
Unter Podcast wird im Allgemeinen eine Audiodatei verstanden, die mit Hilfe eines Computers oder mobilen Endgeräts erzeugt wurde und die sich im Internet ablegen oder auch herunterladen lässt. Der Name leitet sich neben broadcast von iPod ab, einem tragbaren MP3 -Player von Apple. Dieser lässt sich als externe Festplatte nutzen, auf der Multimediadateien gespeichert und abgespielt werden können.
Podcasts werden vorzugsweise im MP3 -Format in Weblogs oder in spezielle Audioblogs eingebunden und als RSS -Feeds zur Verfügung gestellt. Interessenten können diese Feeds mit einem entsprechenden Podcasting-Client (Podcatcher) abonnieren und die Dateien automatisch herunterladen und abspielen lassen. Podcasts können aber auch wie jede andere Audiodatei ohne Podcatcher heruntergeladen und mit einem Multimediaplayer abgespielt werden.

Es gibt viele weitere Formen von Podcasts, die meist nach Art ihres Inhalts benannt wurden: z. B. Screencasts, Video-Podcasts oder Doccasts. Immer weitere Verbreitung finden z. B. um zusätzliche Steuerfunktionalität erweiterte Podcasts - sogenannte Enhanced Podcasts.

E-teaching.org bietet ebenfalls einen Bereich mit Podcasts.

Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik.


Podcatcher
Das Programm, mit dessen Hilfe Podcasts abonniert, empfangen und verwaltet werden können - ein sogenannter Podcasting-Client - wird häufig auch als Podcatcher bezeichnet. Eine Liste von Podcatchern finden Sie u. a. auf http://wiki.podcast.de/Podcatcher oder http://www.podcast.de/software/podcatcher/. Einen Funktionsvergleich verschiedener Podcatcher finden Sie unter http://www.podcatchermatrix.org/.

Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik.


POP3 (Post Office Protocol Version 3)
POP3 ist ein Übertragungs- Protokoll, das für gewöhnlich für das Empfangen von E-Mails genutzt wird. Dabei holt sich ein Client die E-Mails per POP3 von einem Server ab. POP3 ist in allen gängigen E-Mail-Anwendungen integriert und ist vom Funktionsumfang (Aufbau, Sicherheit) recht simpel strukturiert. Siehe auch: IMAP, SMTP.

Popup
Im Englischen bedeutet „to pop up“ soviel wie „plötzliches Auftauchen“. Ein Popup ist ein JavaScript -basiertes Element in Form eines kleinen Fensters, das sich durch einen Mausklick, Mouseover, über einen Hyperlink oder auch zeitgesteuert direkt nach dem Laden einer Webseite öffnet. Dabei überdeckt das Popup beim Öffnen Teile der darunter liegenden Webseite. Auch das Glossar des Portals wird in Popup-Fenstern angezeigt. Die Fenster lassen sich mit einem Mausklick schließen, ohne dass die Webseite geschlossen wird. Popup-Fenster sind vor allem beliebt bei Werbeanzeigen. Immer mehr Browser enthalten Software, die es ermöglicht, das Öffnen der Popups durch einen Blocker zu unterdrücken.

Posting
Als Posting wird eine Mitteilung an eine Mailingliste oder in einer Newsgroup beziehungsweise das Einstellen von Einträgen in Internet -Foren oder Chat -Runden bezeichnet.

PostScript
PostScript ist eine Programmiersprache, die Operatoren und Prozeduren zur Verfügung stellt, um Text und Grafik an einen Drucker zu übermitteln. Die PostScript-Anweisungen werden von einem Interpreter im Drucker verarbeitet. PostScript Programme werden meistens nicht von Benutzern, sondern von Anwendungsprogrammen erzeugt. Eine freie Software -Implementierung eines solchen Interpreters bietet die Software Ghostscript. Auch das PDF baut auf PostScript auf.

PowerPoint
PowerPoint ist ein Anwendungsprogramm von Microsoft zur Erstellung digitaler Präsentationen in Form von Folien, in die neben Texten auch Grafiken, Diagramme, Audio- und Videodateien eingebunden werden können. PowerPoint ist in den Microsoft- Office -Paketen als Software enthalten. Die üblichen Dateiendungen von mit PowerPoint erstellten Präsentationen sind PPT(X) (bearbeitbar) und PPS (Veröffentlichungsformat).
Mehr dazu im Steckbrief.


Präsentationsprogramme
Präsentationsprogramme (z.B. PowerPoint, Impress, ActiveSlide, Keynote)dienen der Erstellung und Darstellung digitaler Folien zur Unterstützung von Vorträgen und Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich mit einem an den Laptop angeschlossenen Beamer auf eine Leinwand projizieren.
Mehr zu Impress, ActiveSlide, PowerPoint und Keynote in den Steckbriefen.


Programmierter Unterricht
Programmierter Unterricht ist eine Lehrmethode, bei der sich die Lernenden einen in einzelne Teile zerlegten Unterrichtsstoff weitgehend selbständig erarbeiten und ihren Lernfortschritt auch weitgehend selbst kontrollieren. Erst wenn ein Teilschritt erfolgreich absolviert ist, wird der nächste Schritt begonnen. Im Prgrammierten Unterricht wird die Rolle des Lehrers weitgehend von Lehrprogrammen (Karten mit Lehrtexten) übernommen.

Projektmanagement
Projektmanagement umfasst die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation und -techniken für die Abwicklung eines Projektes. Die DIN 69 901 definiert ein Projekt als ein Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Ein Projekt zeichnet sich aus durch eine neuartige oder einmalige Aufgabe, eine klare Zielsetzung, zeitliche, finanzielle, personelle Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben, fachübergreifende Abstimmung und Kooperation sowie projektspezifische Organisation.
Mehr dazu unter der Kategorie Projektmanagement im Portal.


Proprietär
Als proprietär wird Hardware oder Software bezeichnet, die urheberrechtlich (durch Lizenzpflicht) geschützt und nur auf einem System verwendbar ist. Häufig ist proprietäre Software nicht kompatibel mit Hard- oder Software anderer Hersteller.

Protokoll
Ein Protokoll ist ein technischer Standard zur Übertragung von Daten. Protokolle legen das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge von Informationen fest.
Beispiele für Netzwerkprotokolle im Internet sind TCP/IP.


Proxy-Server
(Deutsch: Stellvertretender Server); Ein Proxy-Server ist ein Programm, das zwischen Server und Client vermittelt. Dort werden zum Beispiel Dokumente zwischengelagert, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde (siehe Cache). Der Rechner des Benutzers greift statt direkt auf den ursprünglichen Server, auf den Speicher des Proxy-Server zu. Je nach Einstellung prüft der Server bei einer Anfrage das Dokument auf seine Aktualität und fordert Dokumente, die in der Zwischenzeit modifiziert worden sind, vom ursprünglichen Server neu an. Ein Vorteil ist, dass durch die Nutzung von Proxy-Servern der Netzwerkverkehr wesentlich reduziert und die Übertragungszeit verkürzt werden kann.

PSD (Photoshop Document)
PSD (Photoshop Document) ist das Standardformat des Bildbearbeitungsprogramms Adobe Photoshop. Es wird dazu verwendet, Bildprojekte mit sämtlichen Bearbeitungsinformationen wie Ebenen, Masken, Farbräumen, Kanälen, Protokoll usw. für eine spätere Weiterbearbeitung abzuspeichern. Eine PSD-Datei kann auch in andere Adobe-Anwendungen wie Illustrator, Encore DVD, Premiere oder ImageReady importiert werden.

Python
Python ist eine objektorientierte interaktive Skriptsprache, die oft mit Perl oder Java verglichen wird. Python besitzt eine sehr klare Syntax und stellt Module, Klassen, Ausnahmeanwendungen und eine sehr anspruchsvolle dynamische Datengenerierung zur Verfügung. In Python können Programme auch anderer Sprachen als Modul eingebettet werden und die Sprache kann duch C oder C++ erweitert werden. Python eignet sich zur Textverarbeitung, Systemadministration, Systemintegration, Internet-Programmierung (HTML, HTTP, FTP, SMTP, CGI etc.), GUI -Programmierung, Bildverarbeitung und ist Basis vieler Content Management Systeme. Python ist eine Open Source Software.

Quartz
Quartz ist die in Apples Betriebssystem Mac OS X integrierte Grafikschnittstelle, die für die Darstellung der Benutzeroberfläche zuständig ist. In den neuesten Versionen des Mac OS X ist die Weiterentwicklung Quartz Extreme implementiert. Zur Berechnung von 3D-Oberflächen wie dem Desktop wird dabei auf die Grafikkarte zurückgegriffen und dadurch eine schnellere Darstellung ermöglicht.

Quellcode
Der Quellcode oder auch Quelltext eines Programms ist der Text, den der Programmautor entsprechend den Regeln der jeweiligen Programmiersprache anfertigt. Auch die Auszeichnungsansicht einer HTML- Seite wird Quellcode genannt. In der Regel ist der Quellcode im ASCII (American Standard Code for Information Interchange) Format verfasst. Um aus dem Quellcode ein ausführbares Programm zu machen, muss er in vielen Fällen kompiliert werden, das heißt, dass die Programmsprache in den ausführbaren Maschinencode übersetzt werden muss. Interpretierte Programmiersprachen benötigen dagegen keine Kompilierung. Programme, bei denen der Quellcode eingesehen und bearbeitet werden kann, werden als  Open Source -Produkte bezeichnet.

Quick-Info
Eine Quick-Info ist eine kleine Textbox, die zumeist farblich hervorgehoben wird. Sie erscheint beispielsweise, wenn Sie eine Schaltfläche in der Symbol- bzw. Werkzeugleiste einer Textverarbeitung mit der Maus berühren und gibt Informationen über die Funktionalität der Schaltfläche. Quick-Infos können auch als Linklabel eingesetzt werden.

QuickTime
QuickTime ist ein Abspielprogramm (Freeware) für Multimedia-Formate (Video, Audio, Grafiken, Virtual Reality (VR), Filme). Die Bedienungsoberfläche von QuickTime ähnelt der geläufiger CD- oder DVD -Geräte. Die Erweiterung, mit der auch die Bearbeitung von Multimediadaten möglich ist, heißt QuickTime Pro.

Rapid-Prototyping
Rapid-Prototyping bezeichnet die schnelle, computergestützte Konstruktion eines Modells in der industriellen Entwicklung. Die Technik: Aus den Daten eines CAD-Modells wird das Produkt schichtweise aufgebaut.

RAW
Das RAW-Format enthält die vom Sensor einer Digitalkamera oder eines Scanners erfassten und digitalisierten reinen Bilddaten. Es ist kein Format im eigentlichen Sinne, da die Daten von Hersteller zu Hersteller und von Produkt zu Produkt unterschiedlich abgelegt werden. Gemeinsam ist den verschiedenen RAW-Konventionen lediglich, dass die Daten vor der Speicherung nicht bearbeitet werden. Der Vorteil der Digitalisierung im RAW-Format ist, dass Einstellungen wie Weißabgleich oder Farbsättigung nachträglich angewendet werden können. Dafür sind RAW-Dateien wesentlich größer als z. B. JPEG -Dateien, was auch eine längere Rechenzeit für die Speicherung in Anspruch nimmt. Adobe führte mit dem DNG-Format (Digital Negative) ein standardisiertes, interoperables Rohdatenformat ein, das mehr und mehr Verbreitung findet und die proprietären RAW-Formate überflüssig macht.

RDF (Ressource Description Framework)
RDF steht für Resource Description Framework und ist eine Auszeichnungssprache zur Modellierung von Metadaten für Ressourcen im WWW. RDF legt eine Syntax für den gemeinsamen Datenaustausch fest, so dass Informationen zwischen den Anwendungen ohne Bedeutungsverlust ausgetauscht werden können. Über RDF können Informationen mit Hilfe von URI im Web identifiziert, sowie Metadaten über Webressourcen (wie Titel, Autor, Datum der letzten Änderung oder Copyright) dargestellt werden. Auch RSS - Feeds stehen im RDF Format zur Verfügung. RDF ist fundamentaler Bestandteil der Vision des W3C vom Semantic Web. RDF wird ergänzt durch RDFS und OWL.

RDFS
RDFS steht für RDF -Schema und ist eine Auszeichnungssprache die es erlaubt, eine Grammatik sowie Interpretationsregeln (Ontologien) für RDF-Aussagen festzulegen und RDF um zusätzliche, komplexe Metadaten anzureichern. 

RealMedia
RealMedia ist die Sammelbezeichnung für die Dateiformate und die damit verbundenen Client - und Server -Produkte des Software-Herstellers RealNetworks, u.a. des Audioformats RealAudio und des Videoformats RealVideo. Das RealMedia-Format erlaubt das Streaming von Video- und Audio-Dateien über das Internet. Abgespielt wird über den RealPlayer. RealMedia-Dateien haben die Dateiendungen .ra für Audio, .rv, .rm und .rmvb für Video und .ram und .rpm für Meta-Dateiformate, d.h. Dateien, die auf die eigentliche Multimedia-Datei verweisen. Mit Hilfe eines RealEncoders können Dateien eines anderen Formats in die RealMedia-Formate umgewandelt werden.
Ein Vorteil der RealMedia-Formate ist die automatische Anpassung der übertragenen Datenmengen (und damit der Wiedergabequalität) in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Bandbreite.
Alternativen zu RealMedia sind zum Beispiel QuickTime von Apple und Windows Media von Microsoft.


Redirect
(Dt.: nachsenden, umleiten). Unter Redirect wird eine Funktion verstanden, die wie ein Nachsendeauftrag Hyperlinks an eine neue Adresse weiterleitet, falls sich diese ändert. Ein Redirect verhindert auf diese Weise, dass, wenn sich die URL einer Seite ändert, alle Hyperlinks, die auf diese Seite verlinken, ins Leere führen. Ein Rederict kann entweder darüber organisiert werden, dass eine HTML -Seite dazwischen geschaltet wird, die den Nutzer über den Umzug informiert oder durch eine serverseitige Lösung, die eine automatische Umleitung veranlasst.

RelaxNG
RelaxNG ist eine Schemasprache, die nicht vom W3C entwickelt wurde. Ihre Syntax ist deutlich einfacher als XML-Schema, dabei aber dennoch sehr ausdrucksmächtig.

Remote Login (Access)
Als Remote Login (Access) wird der Fernzugriff eines Computers auf ein mehr oder weniger weit entfernt befindliches Netzwerk  bezeichnet. Für den Zugriff wird eine Internetverbindung und eine entsprechende Software benötigt.

Remote-Desktop
Mit Remote- Desktop wird zumeist die netzbasierte Möglichkeit zur Fernsteuerung eines sich in Ferne befindenden Rechners bezeichnet. Üblicherweise wird die Freigabe dabei vom Benutzer des fernen Systems erteilt. Die grafische Benutzeroberfläche des fernen Systems wird auf dem lokalen Rechner angezeigt und kann wie gewohnt bedient werden. Mit Hilfe der Remote-Desktop-Freigabe kann daher auch Application Sharing verwirklicht werden.

Mehr Informationen zu den Themen Fernsteuerungsrechte und Application Sharing finden Sie in der Rubrik Medientechnik.


Repository
Ein Repository ist eine zentrale Ablage, in der Software-Produkte (z.B. Lernsoftware-Objekte) sowie deren Konzeption und Entwicklung verwaltet werden. Sie erlaubt mehreren Autoren und Nutzern, ihre Inhalte bereitzustellen und wechselseitig zu nutzen. Repositories werden unter anderem zum Versionsmanagement, z.B. beim CVS verwendet. Die Auszeichnung der Inhalte erfolgt mit Hilfe von Metadaten.

RGB (Rot, Grün, Blau)
Das Kürzel RGB steht für den aus den drei Grundfarben Rot, Grün, Blau (RGB) bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung, mit der beispielsweise Computermonitore arbeiten. Zu jedem binären Muster, das einem Pixel zugeordnet wird, gibt es in einer Tabelle drei Bytes, die für diese drei Grundfarben stehen. Der Inhalt dieser Bytes kann Werte zwischen 0 und 255 annehmen, die dem Grad der Farbintensität entsprechen (je höher, desto heller). Da jedes dieser RGB-Bytes 256 mögliche Werte haben kann, ergeben sich daraus 256x256x256 verschiedene Farbton-Möglichkeiten, also 16.777.216 Farben. Das entspricht einer 24Bit-Farbtiefe, die auch als "TrueColor" oder "Echtfarbe" bezeichnet wird. Einige Anwendungen, etwa  HTML, verlangen eine Farb-Angabe in Hexadezimalzahlen.

Rhizom
Das Rhizom ist ein aus der Botanik entlehnter Begriff. Dort bezeichnet es ein meist unter-irdisch oder dicht über dem Boden wachsendes wurzelähnliches Sprossensystem. In der Hypertext -Theorie wird das Rhizom als Metapher für Hypertextgewebe verwendet, die sich in jede beliebige Richtung mit sich beliebig variierenden Strukturen ausdehnen. Gleichzeitig steht es für das World Wide Web – die Summe aller Hypertexte im Internet – , das keinen Anfang und kein Ende hat, alles miteinander vernetzt und in alle Richtungen wuchert. Das Rhizom gilt als Sinnbild nomadischen Denkens und korrespondiert mit den Wissensstrukturen im menschlichen Langzeitgedächtnis.

RIA (Rich Internet Applications)
Bei einer Rich Internet Application (RIA) handelt es sich um Webanwendungen mit reichhaltigeren Möglichkeiten wie z.B. Drag & Drop oder die Steuerung über Tastaturkürzel. Meist bietet diese eine intuitive Benutzeroberfläche und ist leistungsfähiger, da ohne Anfrage an einen Server Berechnungen auf dem Client ausgeführt werden.

Rosenthal-Effekt
Mit dem Rosenthal-Effekt wird die Einflussnahme auf den Ausgang eines Experiments durch den Experimentierenden beschrieben. Maßgeblich dafür sind Erwartungen, Überzeugungen oder Vorurteile des Versuchsleiters. Es handelt sich dabei um eine Form der selbsterfüllenden Prophezeiung. Der amerikanische Psychologe Robert Rosenthal hat diesen Effekt folgendermaßen untersucht: Studierende sollten ein Experiment durchführen, bei dem Ratten in einem Labyrinth den Weg zur Futterstelle finden mussten. Rosenthal. Die eine Hälfte der Studierenden ließ Rosenthal im Glauben, ihre Ratten aufgrund von Züchtung besonders lernfähige Tiere, die andere Hälfte hielt ihre Ratten für besonders dumm. Die Auswertungen zeigten, dass sich diese vermeintliche Wissen in den Ergebnissen des Experimentes niederschlug.

RSS (Rich Site Summary/Really Simple Syndication)
RSS bezeichnet eine Familie von Dateiformaten, die über die Auszeichnungssprache XML definiert wird. Es sind zwei Langfassungen des Kürzels RSS verbreitet (Rich Site Summary, Really Simple Syndication). Alle RSS Dateien müssen konform zum XML Standard sein, wie er in der Spezifikation des W3C festgelegt wurde. Einige Webseiten bieten den Nutzern an, aktuelle Informationen über RSS-Feeds zu abonnieren. Der Nutzer erkennt das Angebot an einem kleinen XML- oder RSS-Zeichen auf der Webseite. Die RSS-News kann direkt in einen auf dem Arbeitsplatz installierten RSS-Reader geladen werden. Ein RSS enthält gewöhnlich folgende Elemente: Titel, Link, Beschreibung, Sprache, Bild (optional).
Mehr zu RSS finden Sie unter Didaktik>Recherche>Quellen


RTF (Rich Text Format)
RTF ist ein Datenformat zum Austausch elektronischer Dokumente, das häufig zum Versand elektronischer Nachrichten (E-Mail) verwendet wird. Rich Text Dateien besitzen die Endung .rtf.

Ruby on Rails
Ruby on Rails ist ein Web-Framework und gibt die Anwendungsarchitektur vor, unter der entsprechende Webanwendungen entwickelt werden können. Das kurz "Rails" genannte Framework wurde in der Programmiersprache Ruby geschrieben und ist entgegen vieler seiner Verwandten wie zum Beispiel ASP.NET quelloffen. Rails wurde erstmals im Juli 2004 vorgestellt und folgt dem Grundsatz Konvention statt Konfiguration. Es nimmt besondere Rücksicht auf Programmierkonventionen um die notwendige Konfiguration minimal zu halten und eine rasche Softwareentwicklung zu ermöglichen. Die Konzeption von Rails ist bestrebt, redundanten Code zu vermeiden und jedem seiner Teile einmalig einen Platz zuzuweisen.
Beispiele für Web-Applikationen unter Rails finden sich in allen Bereichen. Die Website der Rail-Entwickler rubyonrails.com verweist auf Beispiele in Sachen Kollaboration, Community, Content Management oder elektronischen Handels.


Scaffolding
Der Begriff Scaffolding bezeichnet Anreize oder Hilfen, die Studierenden bei der Erfüllung einer Aufgabe gegeben werden und an das jeweilige Niveau der Lernenden angepasst sind.

Schemasprache
Eine Schemasprache erlaubt es, eine Grammatik (ein Schema) für XML -Dokumente zu beschreiben. Entspricht ein XML-Dokument dem festgelegten Schema, ist es valide. Verbreitete Schemasprachen sind DTD, XML-Schema, RelaxNG und Schematron.

Schematron
Schematron ist ein Schemasprache die einen deutlich anderen Weg verfolgt als DTD, XSD und RelaxNG. Während diese Sprachen ein Regelwerk definieren, das präzise alle validen Dokumente beschreibt, geht Schematron zunächst davon aus, dass alle wohlgeformten XMLDokumente auch valide sind. Durch die Regeln, die in Schematron definiert werden, wird die Menge der validen Dokumente dann schrittweise eingegrenzt.

Schnittstelle
(Engl.: Interface); Eine Schnittstelle ist eine Übertragungs- und Verbindungsstelle zwischen zwei Systemen. Unterschieden wird zwischen Mensch-Maschine- und Maschine-Maschine-Schnittstellen. Mensch-Maschine-Schnittstellen für die Eingabe sind Eingabegeräte wie Tastatur, Maus oder Joystick sowie Ausgabegeräte wie Bildschirm, Plotter, Drucker oder Lautsprecher. Über die Maschine-Maschine-Schnittstelle erfolgt der Austausch von Daten und Steuerungsinformationen der Hard- und Softwarekomponenten untereinander sowie mit Peripheriegeräten (wie Drucker, Maus oder Modem). Als (Benutzer-)Schnittstelle wird etwa ein Web-Formular oder eine Eingabemaske bezeichnet, über die Daten in eine Datenbank eingegeben werden können. Unter API (Application Programming Interface) versteht man eine Anwendungs-Programmier-Schnittstelle, die ein Betriebssystem, eine Benutzeroberfläche oder eine komplexe Anwendung in einer einheitlichen Softwareumgebung zur Verfügung stellt.

SCORM (Shareable Content Object Reference Model)
SCORM ist ein Standard von ADL (Advanced Distributed Learning), einer Initiative des amerikanischen Verteidigungsministeriums und des Ministeriums für Forschung und Technologie. Ziel des Standards ist es, elektronische Lerninhalte wieder verwendbar, kompatibel mit verschiedenen Lernumgebungen, dauerhaft (und unabhängig von Betriebssystemen) nutzbar und jederzeit zugänglich zu machen.

Screen-Capturing
Screen-Capturing bezeichnet die Kopie beziehungsweise das Abspeichern von Bildschirminhalten. Kopiert, gespeichert, weiterverarbeitet und weiterverbreitet werden können verschiedene Daten, die der Bildschirm anzeigen kann. Die Aufnahmen können in einer Datei abgespeichert oder auf einem Drucker oder einer Webseite ausgegeben werden. Der Nutzer bestimmt dabei den Ausschnitt, der kopiert werden soll.

Screencast
Ein Screencast ist eine digitale Präsentation, die meistens dem Zweck dient, Bedienungs-, Installations- oder sonstige Arbeitsschritte einer Software web-, video- und häufig auch audiobasiert zu demonstrieren. Wie auch generell bei einem Webcast, besteht normalerweise die Möglichkeit, die Aufzeichnung des Screencasts nachträglich jederzeit erneut betrachten zu können.

Die auf e-teaching.org regelmäßig durchgeführten Online-Schulungen sind Beispiele für Screencasts, deren Aufzeichnung Sie jederzeit (noch einmal) betrachten können.


Screenshot
Ein Screenshot ist eine Momentaufnahme des aktuellen Bildschirminhalts oder aktiven Fensters. Ein Screenshot kann in die Zwischenablage kopiert und in eine Datei gespeichert oder ausgedruckt werden. Dies geschieht durch die Tastenkombinationen "Alt" (oder "AltGr") und "Druck" (oder "Print"). Die Ansicht befindet sich dann im Zwischenspeicher und kann in einem geeigneten Programm (etwa Word oder ein Bildbearbeitungsprogramm) beispielsweise durch die Tastenkombination "Strg" und "v" eingefügt werden.

Scribble
(Dt.: Schnell hingekritzelte Information); auch als zeichnerischer Rohentwurf bezeichnet. Mit einem Scribble wird erstmals eine Idee visuell in Skizzenform dargestellt. Ein Scibble kann auch als Ideenskizze oder beispielhafte Zeichnung benannt werden und dient als Grundlage für die Umsetzung einer Gestaltung.

SDK (Software Development Kit)
Ein SDK (Software Development Kit) ist eine Sammlung von Programmfragmenten, Dokumentationen und Fehlersuchroutinen, auf deren Basis weitere Programme entwickelt werden können. Beispiele für derartige Werkzeugsätze sind das Java Development Kit der Firma Sun Microsystems oder Adobes Flex.


Secure Shell (SSH)
Secure Shell ist ein Programm, das es Nutzern erlaubt, sich über ein Netzwerk in einen anderen Computer einzuloggen. Es können dabei Befehle in dem entfernten Computer ausgeführt und Dateien von einem auf den anderen Computer übertragen werden. Durch eine genaue Authentifizierung schützt SSH den Computer vor unautorisierten Zugriffen und garantiert damit eine abgesicherte Kommunikation über unsichere Netzwerke.

Semantic Web
Das Semantic Web ist die Vision des W3C für die Zukunft des Internet. Das bestehende Internet soll durch unterschiedliche technische und kulturelle Praktiken bereichert und damit seiner Aufgabe als zentrales Wissens- und Kommunikationsmedium besser gerecht werden. Verbessert werden soll v.a. die maschinelle Verarbeitung von Dokumenten und Daten im Internet, was das präzise und einfache Auffinden von Informationen erleichtert. Dafür ist es in erster Linie notwendig, die Bedeutung einzelner Dokumente besser als bisher in maschinenlesbarer Form anzubieten. Dies soll u. a. durch die Bereitstellung eines Systems zur Auszeichnung von Ressourcen und Ontologien erreicht werden. RDF, RDFSchema und OWL sind die Standards die das W3C in zu diesem Zweck entwickelt hat. Ob sowohl die technischen als auch die inhaltlichen Aspekte des Semantic Web zu dem gewünschten Ergebnis führen, ist derzeit noch kaum abzuschätzen.
Einen Langtext zum Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Serielle Datenübertragung
Bei der seriellen Datenübertragung werden Informationen Bit -weise hintereinander übermittelt. Dies geschieht über verschiedene Standards, die die dafür notwendige Hardware (Kabel) beschreiben. RS 232 bezeichnet die standardisierte serielle Schnittstelle. Über serielle Schnittstellen können Peripheriegeräte (etwa Drucker, Scanner) angeschlossen werden. Die seriellen Schnittstellen befinden sich auf der Geräterückseite. Die Stecker, sogenannte COM-Ports, sind genormt. Normstecker für die serielle Schnittstelle am PC ist der 9- oder 25-polige SUB-D-Stecker. Im Gegensatz zur seriellen Datenübertragung erfolgt die parallele Datenübertragung gleichzeitig über verschiedene Leitungen. Der USB soll die herkömmlichen seriellen und parallelen Schnittstellen ablösen.

Serife
Als Serife wird ein Abschlussstrich, Bogen oder eine Verdickung bei einem Druckzeichen (etwa Buchstaben) bezeichnet. Es gibt serifenlose Schriftarten (etwa Arial), die auf Bildschirmen gut gelesen werden können, und serifenbetonte Schriftarten (etwa Times), die beispielsweise von den meisten Tageszeitungen verwendet werden.

Server
Ein Server ist ein Programm, das anderen Computern (Clients) Dienste über Netzwerke zur Verfügung stellt. Häufig wird jedoch auch der Computer, auf dem der Server installiert ist (Host), selbst als Server bezeichnet. Die Dienste können etwa in der Bereitstellung von Datenbanken bestehen oder der Vermittlung von E-Mails. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Ein Webserver ist eine spezielle Software, die Dienste für Webseiten innerhalb des Internet oder Intranet zur Verfügung stellt.

Servlet
Ein Servlet ist ein Programm auf der Server -Seite, vergleichbar mit Applets (Java -Programm auf der Client -Seite im Browser). Webseiten sind oft abhängig von Benutzereingaben, durch die sich die Daten auf den Seiten ändern können. Um die Informationen aktuell zu halten, die vom Server an den Client weitergegeben werden, wurden Schnittstellen definiert. Die bekannteste ist das Common Gateway Interface (CGI). Alternativ können Servlets verwendet werden. Der Webserver deligiert Anfragen der Clients an ein Servlet, das die Antwort an den Client erzeugt. Typische Aufgaben für Servlets sind die Kontrolle von Uploads und Downloads, die Sicherheitsüberprüfung und Protokollierung. Der Vorteil ist, dass Anfragen erst im Moment der Anfrage (dynamisch) generiert werden und nicht statisch bereits verfügbar sind, wie etwa bei HTML -Seiten. Java Servlets können daher auf einem Server mit viel Datenverkehr schneller ausgeführt werden als CGI-Anwendungen.

Session
(Auch: Visit, Besuch oder Sitzung); Session wird ein zusammenhängender Besuch einer Webseite  genannt. Die Anzahl der Sessions gibt Auskunft über die Anzahl der Besucher eines Internetangebotes. Per Konvention gilt eine Session als beendet, wenn 30 Minuten lang keine Aktion erfolgt.

Shared Workspace
Als Shared-Workspace wird ein gemeinsamer Arbeitsbereich im Intranet oder Internet  bezeichnet, wie er für das E-Learning oder die verteilte Gruppenarbeit typisch ist. Er wird über eine Software (Groupware) bereitgestellt. Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Lehrszenarien und Medientechnik.

Shareware
Shareware ist eine Software, die dem Benutzer kostenlos als Testversion für eine beschränkte Zeit zur Verfügung gestellt wird. Oft handelt es sich dabei nicht um die Vollversion. Nach Ablauf der Testphase wird der Benutzer aufgefordert, sich gegen Gebühr registrieren zu lassen. In vielen Fällen lässt sich Shareware nach Ablauf der Frist nicht mehr starten.

Shockwave
Shockwave ist ein Programm zur Erstellung komplexer 3D-Multimedia-Anwendungen wie interaktiver Animationen. Die Erstellung von Shockwave-Filmen funktioniert auf der Basis von so genannten Schlüsselbild-Sequenzen. Jedem Schlüsselbild kann dabei ein Inhalt zugeordnet werden. Über das sogenannte Tweening werden Eigenschaften eines Objektes (Größe, Position, Transparenz oder die Farbfüllung) über mehrere Schlüsselbilder hinweg verändert. Ebenso sind Ein- und Ausblendeffekte möglich. Um Shockwave-Anwendungen zu erstellen, wird der man Macromedia Director benötigt; um Shockwave-Dateien anzuzeigen muss ein Plug-In installiert sein. Ein Nachteil von Shockwave Movies ist die große Dateigröße. Eine Alternative zur Erstellung von Multimedia-Anwendungen für das Internet ist Flash.

Shortcut
(Engl.: Abkürzung); Shortcuts sind Tastenkombinationen. Durch das gleichzeitige oder aufeinander folgende Drücken von Tasten können Steuerbefehle gegeben werden. Der Shortcut „Strg+C“ löst innerhalb eines Textdokuments zum Beispiel die Aktion „kopieren“ aus. In der Regel stehen die wichtigsten Operationen, wie z. B. das Öffnen oder Speichern einer Datei, als Shortcut zur Verfügung. Außerdem bieten die meisten Programme die Möglichkeit individuelle Shortcuts anzulegen. Ein Vorteil von Shortcuts besteht darin, dass beim Arbeiten nicht zwischen Tastatur und Maus gewechselt werden muss.

Signatur
Eine Signatur stellt einen kurzen Textabschnitt (ca. vier Zeilen) dar, der am Ende einer E-Mail oder eines Beitrags (in Newsgroups, Foren usw.) automatisch angehängt werden kann und gewöhnlich Auskunft über die Persönlichen Daten (Adresse, Telefonnummer) des Absenders gibt. Einmal erstellt können Signaturen immer automatisch an den Schluss der Nachricht angehängt werden. Signaturen werden oft durch Minuszeichen (“-- “) von der eigentlichen Nachricht abgesetzt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Simulation
Eine Simulation ist eine mediale Nachstellung realer Zusammenhänge. Siehe dazu Virtuelle Realität.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Didaktisches Design und Lehrszenarien.


Single Sign-On
Ziel von Single Sign-On-Bestrebungen ist die Standardisierung von verschiedenen netzbasierten Dienstleistungen. Studierenden und Hochschulmitarbeiter/Innen soll mit einmaliger Registrierung (Engl.: Single Sign-On) im Universitätsnetzwerk der Zugriff auf möglichst viele Dienstleistungen ermöglicht werden. Dienstleistungen, die sich unter einem Login vereinen können, sind die Nutzung des Mailaccounts, die Anmeldung zu Veranstaltungen, die Verwaltung der Kuse, das Abrufen von Datenbanken (z. B. des Prüfungsamts), die Reservierung von Räumen, die Nutzung der Bibliotheksdienste sowie der Zugang zu Foren.

Sitemap
Als Sitemap wird eine meist grafische Übersicht der Struktur einer Webseite  bezeichnet. Sie kann zur Planung des Internet -Auftritts und als Navigationshilfe eingesetzt werden. Eine Webseite bezeichnet dabei die Gesamtheit zusammengehöriger Internetseiten.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Situiertes Lernen
Das Konzept des „situierten Lernens" ist eine Forderung an die Gestaltung von Lernvorgängen. Danach soll Lernen in möglichst authentisch gestaltete Lernsituationen (situative Kontexte) eingebettet sein. Ausgangsfragestellung ist hierbei i.d.R. ein praxisorientiertes Anwendungsproblem.

Skin
(Dt.: Haut); Computerprogramme erlauben es, das Aussehen (und evt. auch das Verhalten) ihrer grafischen Benutzeroberfläche zu konfigurieren. Skin bezeichnet die vordefinierten Einstellungen (z.B. Farben, Icons, Anordnung der Schaltflächen) einer Software.

Skript
Als Skript werden Programme oder Teile davon bezeichnet, die im Gegensatz zu kompilierten (übersetzten) Programmen nicht direkt vom Prozessor ausgeführt werden können, sondern zunächst von einem anderen Programm, etwa einem Browser. Möglich ist auch, dass sie auf einem Webserver interpretativ abgearbeitet und Schritt für Schritt in Maschinencodes umgewandelt werden. Daher sind Skripte in der Regel langsamer als kompilierte Programme. Beispiele für Skriptsprachen sind JavaScript und PERL.

Smartphone
Ein Smartphone ist die Sonderform eines Mobiltelefones, das viele Funktionen von PDA’s beinhaltet wie die Verwaltung von Terminen, Versendung von E-Mails und Aufnahme von Digitalfotos. Wie der PDA besitzen sie ein größeres Display, eine Tastatur oder einen Touch-Screen zur Eingabe von Daten.

SMIL
SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language) ist eine auf  XML basierende Markup-Sprache, mit der der zeitliche und räumliche Ablauf in Multimedia -Präsentationen festgelegt werden kann. Sie ist für die Integration von Text- und Grafikelementen sowie Streaming Audio und Video geeignet. SMIL erfüllt damit dieselben Funktionen wie sie mit Flash generiert werden können. Eine SMIL-Datei hat die Dateiendung .smil oder .smi. SMIL ist offizieller Standard des W3C.

SMS (Short Message Service)
SMS ist ein Kurzmitteilungsdienst und bezeichnet ein Protokoll, mit dem Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen über Mobiltelefone versendet bzw. empfangen werden können.
Die empfangenen und geschriebenen SMS können dabei auf dem Handy gespeichert und verwaltet werden. Nach dem Versenden gelangt die SMS zum Mobiltelefonanbieter und wird von dort an die Zielperson weiterversendet. Neben SMS unterstützen heute viele Mobiltelefone auch den MMS (Multimedia Messaging Standard), der das Verschicken von Multimedia -Dateien, wie Bilden, Audio oder Video erlaubt.


SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
SMTP ist ein einfaches Übertragungs- Protokoll und ermöglicht es, E-Mails zu versenden. Per SMTP werden die E-Mails über einen Client an einen Server gesendet. Dieser leitet sie weiter an den Empfänger. SMTP ist ein Standard- Protokoll, im Gegensatz zu POP3 gibt es keine Alternativen. Siehe auch: POP3, IMAP.

Social Software
(Dt.: Soziale Software)
Unter Social Software werden einfache und flexible Anwendungen verstanden, die das kooperative Zusammentragen und Bearbeiten von Inhalten unterstützen. Dazu gehören unter anderem Tools wie Instant Messaging, Musik- und Bildbörsen, Mailinglisten, Foren und Netzwerkplattformen. Gemeinsam ist diesen Werkzeugen, dass sie von der Beteiligung der NutzerInnen leben. Durch das Erleichtern der Publikation und Distribution von Daten, kommt es zu einer Beschleunigung des Webgeschehens. Prominenteste Beispiele aus dem Bereich Social Software sind Blogs und Wikis. Erfolgreiche Anwendungsbeispiele sind Del.icio.us, ein Werkzeug zur Online-Verwaltung von Lesezeichen sowie die Bilddatenbank Flickr.


Software
Als Sofware werden Informationen und Programme bezeichnet, die von der Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können, wie das Betriebssystem, Programmiersprachen, Anwendungsprogramme und Hilfsprogramme. Hauptsächlich wird zwischen Systemsoftware, die notwendig ist um alle Funktionen des Computers auszuführen, und Anwendungsprogrammen, die für den Benutzer arbeiten, unterschieden.

Software Agent
Ein Agent ist ein weitgehend autonom arbeitendes Computerprogramm, das für Vermittlungsdienste zuständig ist. Es löst Aktionen aus, reagiert auf Änderungen der Umgebung und kann mit anderen Agenten kommunizieren. Mobile Agenten können den Ausführungsort (Plattform/ Server) wechseln und am neuen Ort die gleiche Aufgabe weiter bearbeiten. Agenten werden zur Informationsrecherche, Simulation, Erledigung von Routineaufgaben und in autonomen Systemen eingesetzt. Es gibt zahlreiche Agentenplattformen im wissenschaftlichen Umfeld. Diese haben meist einen speziellen Fokus, etwa intelligentes Verhalten, Sicherheit oder effiziente Migration. Wichtige Plattformen sind:
D'Agents (http://agent.cs.dartmouth.edu/)
JADE (http://sharon.cselt.it/projects/jade)
SeMoA - Secure Mobile Agents (http://www.semoa.org/)
Tracy (http://tracy.informatik.uni-jena.de/)


Soziale Präsenz
Unter sozialer Präsenz wird das Ausmaß verstanden, in dem ein Gesprächspartner bei der Kommunikation über elektronische Medien als natürliche Person wahrgenommen wird. Nonverbale und paraverbale Anteile wie Gestik, Mimik und Betonung, aber auch die Kleidung und das Auftreten von Personen spielen für die soziale Präsenz im allgemeinen eine große Rolle.

Spam
Der Begriff Spam bezeichnet E-Mails, die sich durch eine massive Verbreitung an eine große Anzahl von Empfängern auszeichnen. Oft werden Spam-Mails automatisch generiert und der Empfänger kann über die (Fantasie-) E-Mail-Adresse keine Rückschlüsse auf den Sender ziehen. Spam-Mails werden oft in den Zusammenhang mit Viren gebracht, die sich in Anhängen (Attachements) mit einem großen Datenvolumen verstecken können. Zum Virenschutz ist es daher empfehlenswert einen Spam-Filter zu installieren, der automatisch generierte Mails ausfiltert.
Mehr zu Spam und Viren erfahren Sie im Artikel zu E-Mails im Bereich Medientechnik.


Spin-Off
Als Spin-off (engl. für Ableger) wird im wissenschaftlichen Bereich die Ausgründung eines Unternehmens aus einer Institution heraus bezeichnet.



SPSS
SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) ist eine Software zur statistischen Datenanalyse, die modular aufgebaut ist. Mit dem Basismodul kann das Datenmanagement und die -analyse mit gängigen statistischen Verfahren durchgeführt werden, für speziellere Anwendungsbereiche (z.B. professionelle Formatierung von Tabellen) und Verfahren (z.B. Zeitreihenanalysen) stehen Zusatzmodule zur Verfügung. Zugleich steht der Name SPSS für die Firma, die das gleichnamige Softwarepaket entwickelte.

SQL (Structured Query Language)
SQL ist eine standardisierte Sprache zur selektiven Abfrage von Informationen aus einer Datenbank. SQL unterstützt dezentrale Datenbanksysteme, das heißt sie ermöglicht mehreren Benutzern eines lokalen Netzwerkes, gleichzeitig auf dieselbe Datenbank zuzugreifen. Sie wird als Schnittstelle zu relationalen Datenbanken benutzt. SQL entspricht dem ANSI Standard und ist damit auf viele Datenbanken anwendbar, etwa auf Oracle, Sybase, Microsoft SQL Server, Access oder Ingres. SQL Anweisungen werden sowohl zur Daten-Anfrage als auch zur Daten-Definition verwendet.

SSL (Secure Sockets Layer)
SSL steht für Secure Sockets Layer (dt. "sichere Sockelschicht") und wurde von den Firmen Netscape und RSA Data Security entwickelt. Das SSL- Protokoll gewährleistet, dass Daten während der Übertragung nicht von Dritten gelesen oder manipuliert werden können und stellt die Identität einer Internetseite sicher. Neben dem Netscape Navigator unterstützten aber auch der Internet Explorer von Microsoft und alle gängigen Browser SSL.

Stimulus-Response
Die Stimulus-Response-Theorie (auch Reiz-Reaktions-Theorie genannt) erklärt Verhalten ausschließlich als Reaktion (Response auf einen dargebotenen Reiz (Stimulus). Sie bildet das Kernelement behavioristischer Lernansätze, die Lernen als eine beobachtbare Verhaltensänderung und als Ergebnis von Konditionierungsprozessen auffassen.

Storyboard
(Dt.: Ablaufplan); das Storyboard bildet die Inhalte und Handlungsverläufe aus einem Drehbuch erstmals visuell ab und dient so als Vorlage für die multimediale Erstellung von Bildinhalten. Es ist außerdem eine Denk- und Planungshilfe und kann die Kommunikation innerhalb eines Teams erleichtern. Das Storyboard wird oftmals bei Filmen, Animationen, Werbespots und Produktpräsentationen eingesetzt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Storyspace
Storyspace ist ein Autorenprogramm, dessen Entwicklung auf den Hypertextpionier und Hyperfictionautor Michael Joyce zurück geht. Im Gegensatz zum World Wide Web bildet es die Mehrdimensionalität von Hypertexten ab. Die Knoten werden räumlich als kleine Boxen (Writing Spaces) angezeigt. Die Writing Spaces können per Drag & Drop mit der Maus neu arrangiert werden. Hyperlinks werden durch Pfeile visualisiert, die zusätzlich beschriftet werden können. Hierarchien und Relationen zwischen den Knoten werden grafisch als Mindmap veranschaulicht. Storyspace-Hypertexte können mit speziellen Readern betrachtet und in das World Wide Web exportiert werden. Storyspace findet insbesondere für literarische Hypertexte Verwendung.

Streaming
Als Streaming wird die Übertragung von Video- oder Audiodaten bezeichnet, wobei die Daten schon während des Download durch den Browser oder ein Plug-In abgespielt werden können. Standardprogramm für das Streaming von Audiodateien ist zum Beispiel RealAudio, für Videodateien QuickTime oder der Windows Media Player.

Suchmaschinen
Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe bestimmte Inhalte auf Computern, in Netzwerken oder im Internet gefunden werden können. Sie erfassen Datenbestände zu bestimmten Suchbegriffen. Eine Katalog-Suchmaschine (auch Suchverzeichnis) ordnet das Informationsangebot hierarchisch in thematische Kategorien (etwa Yahoo). Bei Volltext-Suchmaschinen findet die Suche über Schlagworte statt. Die Methoden der Relevanzbewertung der aufgelisteten Dokumente unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Vor allem spielt die Häufigkeit des Zugriffs auf einzelne Seiten und die Häufigkeit der Verlinkung auf das Dokument eine Rolle. Meta-Suchmaschinen ermöglichen die gleichzeitige Suche in mehreren Suchmaschinen. Je nach Ausstattung werden aus den Ergebnissen doppelte Links herausgefiltert und die gefundenen sortiert.
Beispiele für Suchmaschinen sind: Alltheweb, AltaVista, Fireball, Google, Lycos, Web.de, Yahoo.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Surfer
Ein Surfer ist im Computerbereich eine Person, die sich im Internet bewegt, auf der Suche nach interessanten Webseiten. Leichter gemacht wird das effektive Surfen durch Suchmaschinen.

SVG (Scalable Vector Graphics)
SVG ist eine auf XML basierende Auszeichnungssprache, mit der allein mit Hilfe eines Texteditors zweidimensionale, skalierbare Vektorgrafiken und Vektoranimationen für das Internet erzeugt werden können. SVG-Dateien sind textbasiert und zeichnen sich durch eine geringe Dateigröße im Vergleich zu Rastergrafiken (GIF, JPEG) aus.

SWF (ShockWave Flash)
SWF ist ein auf Vektorgrafiken basierendes Format für Grafik- und Animationsdateien, die mit Hilfe von  Flash erstellt wurden.

Synchrone Kommunikation
Synchrone Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in Echtzeit zwischen zwei oder mehreren Benutzern, wie etwa im Chat, stattfindet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Benutzer am gleichen Ort aufhalten oder räumlich verteilt sind. Gegenstück zur synchronen Kommunikation ist die asynchrone Kommunikation.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Synchrone Kommunikationsmedien
Synchrone Kommunikationsmedien erlauben Kommunikation in Echtzeit unter Einbeziehung multimedialer Technologien, meistens über Chat oder Audiokonferenz. Eine andere Möglichkeit bietet die Videokonferenz.
Siehe auch Asynchrone Kommunikation.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Synchrones Lernen
Synchrones Lernen ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Lernende und Lehrende zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten befinden und die Kommunikation (nahezu) ohne Zeitverzögerung abläuft. Das ermöglicht Fragen oder auch Diskussionsbeiträge der Lernenden.
Siehe Asynchrones Lernen.


Tag
Als Tag (engl.; sprich "Täg") wird eine Markierung in einer Auszeichnungssprache bezeichnet, zum Beispiel ein Formatierungskommando in der Mark-up Sprache HTML. In HTML werden Tags von einer spitzen Klammer umschlossen. Zwischen den Klammern stehen die Befehle an den Browser, etwa<p>, um eine Absatzmarke,<br>um einen Zeilenumbruch und<hr>um eine horizontale Linie zu bewirken. Für den Betrachter einer Webseite sind die Tags normalerweise unsichtbar, außer er lässt sich den Quellcode  der Webseite anzeigen. Meta-Tags in HTML (zum Beispiel<title>oder<content>) enthalten Metadaten über den Inhalt eines Web-Dokuments. Solche Meta-Informationen sind bei einigen Suchmaschinen für das Ranking von Webseiten mitentscheidend.

Tag Cloud
Tag Cloud (dt.: Schlagwortwolke) bezeichnet eine Methode zur Informationsvisualisierung. Dazu wird eine Wortliste zweidimensional, alphabetisch sortiert und in Form einer Wortwolke angezeigt. Die Stichwörter unter denen am meisten Links abgelegt wurden, stechen visuell - auf Grund der Größe, Farbe, Schriftdicke - aus der Wortwolke hervor. Tag Clouds werden z.B. zum gemeinschaftlichen Indexieren in Datenbanken wie flickr.com oder Social Bookmarking Systemen wie del.icio.us eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsfeld sind Weblogs.

Taskleiste
Als Taskleiste bezeichnet man eine Symbolleiste der grafischen Benutzeroberfläche, die vom Benutzer konfiguriert werden kann. Sie befindet sich standardmäßig am unteren Bildschirmrand und zeigt die Symbole aller gestarteten oder verfügbaren Anwendungen des Systems, die aktuelle Uhrzeit und das Datum oder auch kleine Applets (zum Beispiel die Anzeige der Prozessorleistung bei Linux). Unter Windows ermöglicht die Taskleiste einen schnellen Zugriff auf ausgewählte Programme, unter Linux können Taskleisten kleine Miniprogramme wie einen Newsticker enthalten

TCP/IP (Transmission Control Protocol/ Internet Protocol)
TCP/IP sind Netzwerkprotokolle, die für die Datenübermittlung im Internet verwendet werden. IP enthält eine Vereinbarung darüber, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Teamlernmethode
Bei der Teamlernmethode erfolgt im Gegensatz zu den meisten anderen kooperativen Lernmethoden die Leistungbewertung auf Gruppenbasis. Die Ergebnisse des abschließenden Tests schlagen sich in einer gemeinsamen Gruppennote für die Mitglieder der Lerngruppe nieder.

Teleteaching
Teleteaching ist die Live-Übertragung von Lehrveranstaltungen insbesondere von Vorlesungen über Videokonferenz -Systeme. Eine Erweiterung des Teleteachings kann über die Aufzeichnung der Live-Übertragungen und eine webbasierte Distribution über Streaming Video oder über Datenträger wie DVD und CD-ROM geschehen. Zudem können die Aufzeichnungen bearbeitet werden. Dabei werden Vorlesungsmitschnitte gemeinsam mit den Foliensätzen einschließlich sämtlicher Annotationen für die zeitversetzte Nutzung aufbereitet.
Siehe dazu Synchrones Lernen, Authoring on the fly.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Teletutoring
Teletutoring ist eine Form der Betreuung beim E-Learning. Die Aufgabe des Teletutors umfasst die organisatorische, technische und inhaltliche Betreuung der Lernenden über das Internet.
Mehr dazu unter  Lehrszenarien.


Telnet
Telnet ist der Name eines Client - Server - Protokolls, das TCP verwendet und Clients über einen Port mit bestimmten Zielrechnern (Servern) verbindet. Das Telnet-Programm läuft auf dem eigenen Arbeitsplatzrechner und ist in geläufigen Windows- und Mac- Betriebsystemen bereits enthalten. Der Zugang zu einem entfernten Gastrechner wird auch als „Remote-Login“ bezeichnet. Für ein Login ist eine Identifizierung notwendig. Sobald sich der Nutzer auf dem Server eingeloggt hat, benutzt er das UNIX Betriebssystem. Auf dem Arbeitsplatzrechner ähnelt die Bedienung der Benutzung eines DOS Fensters. Netzwerkadministratoren können zum Beispiel über Telnet feststellen, ob eine TCP/IP Verbindung über einen bestimmten Port zustande kommt oder von einer Firewall geblockt ist. Ein ähnliches Protokoll stellt SSH dar, wobei SSH unter anderem mehr Verschlüsselungen benutzt.

Template Engine
Bei einer Template Engine handelt es sich um eine Technik, die ein Template nach bestimmten Anweisungen durchsucht und auswertet. Das Template ist eine Art Vorlage für das Layout eines Dokuments (z. B. in der Webprogrammierung für HTML -Seiten). Diese Vorlage kann für mehrere Dokumente verwendet und durch eine Template Engine jeweils dynamisch mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt werden. So lassen sich Layout-Änderungen zentral an einer Datei vornehmen und der restliche Quelltext kann in extra Dateien ausgelagert werden.

Test
Innerhalb der Sozialwissenschaft ist der Test definiert als ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung einzelner empirisch abgrenzbarer Verhaltens- oder Leistungsmerkmale. Wird die bei einer Person gemessene Merkmalsausprägung (etwa im Bereich der Intelligenz) zu einer sozialen Bezugsnorm (etwa im Vergleich mit der Altersgruppe) in Beziehung gesetzt, so spricht man auch von einem normorientierten Test (im Beispiel: Intelligenztest). Wird eine individuelle Leistung hingegen an einem aufgabenbezogenen Kriterium (etwa: acht von zehn möglichen Antworten richtig geben) gemessen, so wird von einem „kriterienbezogenen Test“ gesprochen.

TeX
TeX (sprich Tech) ist ein System zum Setzen von Text in bester Buchdruckqualität. Es eignet sich besonders für Publikationen, die mathematische oder technische Formeln enthalten. TeX ist sehr flexibel, rechner- sowie betriebssystemunabhängig und daher im akademischen Bereich sehr verbreitet. Entwickelt wurde das System von Donald E. Knuth, der es ursprünglich für seine Buchserie „The Art of Computer Programming“ schrieb. Da sich die Handhabung von TeX sehr komplex gestaltet, entwickelte Leslie Lamport das Makropaket LaTeX.

Textur
In der Computergrafik wird mit dem Begriff Textur eine Art Tapete für modellierte Objekte bezeichnet. Das zum Beispiel in Form eines Drahtgittermodells vorliegende Objekt wird mit zumeist aus Pixelgrafiken bestehenden Texturen überzogen, um in Kombination mit Schattierungs- und Beleuchtungseffekten ein realistischeres Aussehen zu erlangen.

TGA
TGA (Targa Image File) ist ein ursprünglich von der Firma Truevision entwickeltes pixelbasiertes Bildformat. Es unterstützt zwei verlustfreie Kodierungsmodimodi, einen unkompromierten und einen lauflängenkodierten. Es bietet zudem Alphakanäle (für Transparenzeffekte), Thumbnail -Unterstützung und bis zu 32 Bit Farbtiefe. Anwendung findet es in der populären Bildbearbeitung jedoch kaum - zu stark die Konkurrenz bestehend aus JPEG, PNG, TIFF usw.

Thesaurus
Mit Thesaurus wird eine Sammlung von Begriffen bezeichnet, die durch eine Themenverwandtschaft miteinander in Beziehung stehen. Er kommt häufig bei der Suche nach Synonymen sowie Ober- oder Unterbegriffen bestimmter Wörter zum Einsatz.

Thread
(Deutsch etwa: Gesprächs- oder Diskussionsfaden); Ein Thread ist eine zusammenhängende Folge von Beiträgen zu einem bestimmten Thema in einer Newsgroup oder einem Diskussionsforum eines Online-Systems. Der Thread besteht aus einer Anfangsmitteilung und den zu demselben Thema abgesendeten Kommentaren und Antworten.

Thumbnail
(Dt.: Daumennagel); Unter Thumbnail versteht man Miniaturbilder. In der Regel handelt es sich um verkleinerte Vorschaubilder eines größeren Bildes, die einen schnelleren Bildaufbau ermöglichen. Oft wird hinter die Thumbnails ein Hyperlink auf das Bild in Originalgröße gelegt.

TIFF (Tag(ged) Image File Format)
TIFF ist ein Dateiformat für hoch aufgelöste Bitmap -Grafiken, das vor allem beim Scannen, Speichern und Austauschen von Graustufenbildern zum Einsatz kommt. Die Dateierweiterung beziehungsweise Endung solcher Dateien ist .tif oder .tiff.

Tools
Tool ist die englische Bezeichnung für Werkzeuge oder Hilfsmittel. Häufig werden im Computerbereich Dienstprogramme allgemein als Tools bezeichnet.
Eine im E-Learning-Bereich verbreitete Sorte von Tools sind Autorenwerkzeuge.


Tooltips
Tooltips sind kurzzeitig eingeblendete Hinweistexte, die in der Regel unter Werkzeugsymbolen er­scheinen, um dem Anwender zu verdeutlichen, welche Programmfunktion sich hinter dem Symbol verbirgt.

Trackback
Trackback ist eine Funktion, die in Weblog -Software verwendet wird. Die Betreiber von Weblogs bekommen über die Trackback-Funktion eine Rückmeldung, wenn in anderen Weblogs Bezug auf ihre Einträge genommen wird. Diese Kommentare ("Trackbacks") werden im Weblog dem ursprünglichen Eintrag angefügt und sind auch für die Nutzer sichtbar. Sie können somit einen Hinweis auf die Relevanz von Weblog-Einträgen geben.

Träges Wissen
Träges Wissen ist die Bezeichnung für Wissen, das durch Unterricht erworben wurde und in Unterrichtssituationen auch reproduziert werden kann, in der Anwendungssituation den Lernenden aber nicht zur Verfügung steht (etwa Vokabeln in einer alltagssprachlichen Kommunikationssituation).

Tutorielle Programme
Tutorielle Programme sind Computerprogramme zu Lernzwecken, die neben Übungsaufgaben auch eine eigene Komponente der Wissensvermittlung aufweisen, das heißt im Gegensatz zu Drill Practice Programmen auch in neue Lerninhalte einführen. In sogenannten intelligenten tutoriellen Programmen wird durch eine interne Modellierung des Lernerverhaltens eine optimale („intelligente“) Anpassung an die Lernvoraussetzungen und die absolvierten Lernschritte der Lernenden angestrebt. Die Leistungsfähigkeit dieser Programme ist allerdings in der Vergangenheit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

TWAIN (Technology/Toolkit without an interesting name)
TWAIN- Software bildet die Schnittstelle zwischen einem Scanner und Anwendungsprogrammen wie Text- oder Bildbearbeitung. Mittels dieser Software können verschiedene Einstellmöglichkeiten beim Scannen wie Farbtiefe, Auflösung und so weiter vorgenommen werden.

Unicode
Der Unicode ist ein vom Unicode Consortium eingeführter Industriestandard für die Zeichenkodierung. Da bisher das Problem herrschte, für verschiedene Schriftkulturen unterschiedliche, zueinander inkompatible Zeichensätze verwenden zu müssen, wurde im Unicode eine Kodierung sämtlicher Zeichen der verschiedenen Schriftkulturen vorgesehen. Je nach Anwendung wird eine unterschiedliche Unicode-Kodierung, ein sogenanntes Unicode Transformation Format (UTF) verwendet. So ist im Internet z. B. UTF-8 gebräuchlich, bei dem ein einzelnes Zeichen mit 8 Bit kodiert werden kann (wie bei ASCII), jedoch je nach Bedarf auch mit mehr.

Upload
(Deutsch etwa: Aufspielen, Hochladen); Upload ist die Bezeichnung für das Aufspielen von Daten, das heißt das Schicken von