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AAC (Advanced Audio Coding)
Advanced Audio Coding (AAC) ist ein verlustbehaftetes
Komprimierungsverfahren/-format für Audioinhalte, entwickelt von der MPEG
(Moving Picture Experts Group (Dolby, Frauenhofer-Institut, AT & T, Nokia,
Sony)). Bei der Entwicklung des AAC Codecs wurden die Schwächen gegenüber
dem des
MP3
-Verfahrens verringert. Das Kodierungsverfahren wurde verbessert und
mit neuen Verfahren (Tools) erweitert. Im Eingangssignal werden tonale und
geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert, laute plötzliche
Geräusche, bei denen klirrend-metallische Artefakte im MP3 hörbar wurden,
entschärft.
Accessibility
Mit Accessibility wird der barrierefreie Zugriff auf
Webseiten
bezeichnet. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer
erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Web-Designern einerseits
auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden,
andererseits auf unterschiedliche
Browser
-Versionen oder
Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung
trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information
eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern
keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine
Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen
werden. Das
World Wide Web Consortium
(W3C) hat mit den
Web Content Accessibility Guidelines
einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern
soll.
Weitere
Informationen
sowie einen
Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem
Portal.
Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Online-Dienst oder
Mailbox-Konto bei einem Internet- Anbieter (Provider).
Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort,
mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers
identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff
auf seine
E-Mails
erhält.
ACL (Agent Communication Language)
ACL wurde als gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den
Informationsaustausch zwischen
Agenten
entwickelt. Die meisten ACL basieren auf der Sprechakttheorie. Mögliche
Sprechakte eines Agenten sind request, refuse und agress. Meistens kann ein
Agent mehrere
Ontologien
entschlüsseln.
ActionScript
ActionScript ist eine von der Firma Macromedia entwickelte Skriptsprache,
die Bestandteil der Entwicklungsumgebung Macromedia Flash ist. ActionScript
ähnelt in Syntax und Verwendung
JavaScript
bzw. Java und ermöglicht eine ereignisorientierte
Manipulation einer Flash-Animation hinsichtlich Ablauf und Gestaltung.
ActiveX
ActiveX ist ein Softwarekomponenten-Modell von Microsoft. Seit der
Einstellung des Internet Explorers für den Mac gibt es ActiveX nur noch für
das Betriebsystem Windows, da ActiveX-Elemente nur durch den Internet
Explorer unterstützt werden. Andere
Browser
unterstützen
aus Sicherheitsgründen kein ActiveX. Ein Active-X-Programm wird über das
Internet
geladen und
dann auf dem PC gestartet. Da ActiveX-Programme einen vollständigen
Zugriff auf das System zulassen, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko
durch fehlerhafte Komponenten.
Ad
„Ad“ steht als Abkürzung für Advertisment und bezeichnet in Kombination mit
verschiedenen Begriffen Faktoren der Online-Werbung. Unter „Ad-Click“ wird
z.B. die Klickrate verstanden, der Seitenaufruf wird „Ad-View“ genannt, die
Seitenaufrufzeit „Ad-View-Time“, die Werbefläche „Ad-Space“, der Werbebrief
„Ad-Mail“, das Werbebanner „Ad-Banner“.
Adaptivität
Unter Adaptivität wird die Anpassung eines Systems an die Präferenzen des
jeweiligen Nutzers auf Grund von Interaktionsdaten verstanden. Dadurch soll
die Benutzerfreundlichkeit (usability) und die Lernfreundlichkeit
(learnability) auf einem möglichst hohem Niveau realisiert werden.
Angepasst werden zum Beispiel Aufgaben-, Präsentations- und
Antwortzeiten, der Schwierigkeitsgrad sowie Hilfen beim entdeckenden Lernen
oder der Informationszugriff in
Hypertext
-Systemen.
Advance Organizer
Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende
Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial
vorangestellt wird. Wichtige Textinhalte werden in abstrakter Form durch
Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung
der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur
(Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen
Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-) Wissen erleichtert.
AICC (Aviation Industry CBT Committee)
Das AICC wurde 1988 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde gegründet und
ist ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern und Spezialisten für
Computer Based Training
-Systeme (CBT), die E-Learning-Standards
entwickeln und definieren. Das AICC bietet eine Zertifizierung für
Lernplattformen
sowie
Autorenwerkzeuge
an. Es hat die CMI-Richtlinien (Computer Managed
Instructions) aufgestellt. Produkte, die entweder vom AICC zertifiziert oder
AICC-kompatibel sind, sind u.a. Hyperwave, ILIAS, LotusLearningSpace und
Macromedia Authorware.
Mehr zu Macromedia Authorware im
Steckbrief.
Mehr zu ILIAS im
Steckbrief.
Direkt zu
www.aicc.org.
AIFF (Audio Interchange File Format)
AIFF (Audio Interchange File Format) ist ein vor allem auf Mac-Rechnern verbreitetes Format zur verlustfreien, unkomprimierten Speicherung von Audiomaterial. Es ist vergleichbar mit dem auf Windows-Systemen gebräuchlichen WAVE -Format.
AIR (Adobe Integrated Runtime)
Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung
für plattformübergreifende
Rich Internet Applications
(RIA). Mit AIR wird es möglich Web-Anwendungen auf den
Desktop
zu holen und diese ohne
Browser
auszuführen.
Ajax
Ajax (Apronym für "Asynchronous
JavaScript
and
XML
") koppelt diverse Techniken wie JavaScript,
XHTML
HTML
und XML. Dabei werden im Hintergrund JavaScript-Anweisungen vom
Browser
an die Ajax-Engine geschickt und von dort aus (per
XMLHttpRequest) asynchron Daten zum und vom
Webserver
übertragen. Dadurch können sich Inhalte einer
Webseite
oder -anwendung auch ohne kompletten Neuladevorgang
ändern.
Diese Form des Datenaustauschs zwischen Client-Browser, Ajax-Engine und
Webserver ermöglicht die Erstellung eindrucksvoller, dynamischer
Web-Anwendungen. Google liefert in mehreren
Projekten
(Gmail, Google Maps, Google Docs Spreadsheets
usw.) Beispiele für den Einsatz von Ajax. Auch viele der hochgelobten
Web2.0-Angebote wie die Fotoseite
flickr
setzen die Ajax-Technik für
viele ihrer nützlichen Funktionen ein.
Weitere Informationen und Links finden Sie im
Wikipedia-Artikel zu Ajax.
Alpha-Kanal
Über den Alpha-Kanal werden bei der Farbdarstellung auf Monitoren oder in
Videos Informationen über die Transparenz von Bildpunkten (Pixel)
transportiert. Neben den drei Kanälen Rot, Grün und Blau (RGB) für die
Farbdarstellung auf dem Bildschirm oder der
CMYK
-Kodierung für die
Druckfarben wird über den Alpha-Kanal zusätzlich ein
Byte
pro Pixel für die
Information über die Durchsichtigkeit benötigt. Damit lassen sich 256
Graustufen darstellen, die die Sichtbarkeit, beziehungsweise Deckkraft
des jeweiligen
Pixels
in einem Bild
bestimmen. Ein weißer Pixel (255) im Alpha-Kanal erzeugt auf dem Monitor
einen 100% sichtbaren Pixel im Gesamt-Bild. Ein schwarzer Pixel (0) im
Alpha-Kanal lässt das Gesamt-Bild an dieser Stelle durchsichtig erscheinen.
Animated Gif
Animated GIF ist eine Funktion des
GIF
-Formats, die das
Abspielen mehrerer Einzelbilder einer GIF-Datei in einer definierten
Reihenfolge ermöglicht. Animierte GIF sind im
Internet
sehr
verbreitet, da sie von fast allen
Browsern
unterstützt
werden. GIF Animationen haben meistens eine etwas kleinere Datenmenge als
andere Animations-Formate, wie etwa
Java
Applets.
Weitere
Informationen
zum Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Animatic
Das Animatic (auch Story Reel) ist ein gefilmtes
Storyboard. Es
werden die Einzelbilder des Storyboards zu einem Film zusammengefügt und
ggf. durch Soundtrack und Dialoge ergänzt. So können z. B.
Kameraeinstellungen, Timing und Komposition des Films überprüft werden. Das
Animatic ermöglicht die Präsentation einer Idee vor ihrer Umsetzung und ist
häufig bei Trickfilmen, Animationen und Spezialeffekten im Film zu finden.
Animation
Animationen entstehen durch das Aneinanderreihen von Bildern mit
unterschiedlichen Bildinhalten beziehungsweise Bildpositionen. In Bilder-
oder Grafikanimationen werden mehrere Objekte übereinander gelegt. Die
einzelnen Bilder aus dem Bilderstapel werden an einer definierten Position
in einer bestimmten Reihenfolge eingeblendet.
Weitere
Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es unter
Medientechnik
oder
Didaktisches Design.
Anker
Als Anker (engl. anchor) wird eine Sprungmarke innerhalb eines
HTML
-Dokuments
bezeichnet. Der Anker stellt einen
Link
dar, der die
Navigation innerhalb von
Webseiten
ermöglicht.
Das zugehörige
Tag
wird auf der
HTML-Ebene mit<a>eingeleitet. Anker werden häufig in längeren
Dokumenten (etwa vor Zwischenüberschriften) gesetzt, um die Auffindbarkeit
von Textstellen zu verbessern.
Annotation
Eine Annotation ist eine Anmerkung oder Hervorhebung zu einem bereits
vorhandenen Text beziehungsweise Dokument.
Ant
Ant (engl.: another neat tool) ist ein Werkzeug zur automatischen Kompilierung von Quellcode -Dateien der Programmiersprache Java. Es ist Open Source und Teil des Apache-Projekts. Zur Ausführung wird eine Java-Laufzeitumgebung benötigt. Die dabei verwendete Steuerdatei (engl.: build-file) enthält die Kompilieranweisungen in Form von Zielen (engl.: targets) und Aufgaben (engl.: tasks) im XML-Format. Ähnlich wie sein C++ -Äquivalent make erleichtert und beschleunigt Ant auf diese Weise die Kompilierung vor allem größerer Projekte.
API
API steht im Englischen für application programming interface und bezeichnet eine Programmierschnittstelle, die es dem Programmierer erlaubt, Anwendungen zu gestalten, welche über diese Schnittstelle an ein Softwaresystem gekoppelt werden können. Eine solche Anwendung kann nach festgelegten Regeln mit dem System kommunizieren und beispielsweise Datenbankzugriffe starten oder Inhalte abrufen. Ein Beispiel ist das Google Maps-API. Hier bietet Google die Möglichkeit per JavaScript Kartenmaterial auf eine Webseite zu integrieren. Ein Webdesigner kann seinen Besuchern auf diese Weise eine anschauliche Routensuche bieten und sie mit eigenen zusätzlichen Infos versorgen ohne dass sie seine Seite zu Google hin verlassen müssen.
Applet
Applet setzt sich aus den Wörtern
Application
(Anwendung) und Snippet (Schnipsel) zusammen. Applets sind kleine
Java
-Programme. Sie
arbeiten im
Webbrowser
auf der
Client
-Seite und
können direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne Daten mit dem
Server
austauschen zu
müssen. Zur Ansicht muss der Browser Java unterstützen und die Applets mit
Hilfe der
Java Virtual Machine (JVM)
ausführen.
Application
Anwendung, Programm,
Software.
Application Service
Der Application Service wird durch einen Application Service Provider (ASP)
ausgeführt. Dieser stellt dem Benutzer eine individuell ausgerichtete
Softwareanwendung
zur
Verfügung. Der Benutzer erhält freies Nutzungsrecht. Eigentümer bleibt der
ASP. Im Service enthalten sind meistens Beratung und Betreuung des Nutzers.
Internetbasierte Application Services haben den Vorteil, dass der Benutzer
über das
Internet
von überall
auf sie zugreifen kann. Beispiele für Application Services im Bereich
E-Learning
sind
Lernmanagementsysteme
beziehungsweise individuell konfigurierte Lernumgebungen.
ASP darf hier nicht verwechselt werden mit der Abkürzung für
Active Server Page
!
Application Sharing
Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die
nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen
Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige
Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem
Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als
Server
für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht
damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können
mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten.
Von Application Sharing wird auch gesprochen, wenn Firmen anderen
Unternehmen oder Benutzern via
Internet
den Zugriff auf Anwendungen (Application) ermöglichen. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft,
sondern im Bedarfsfall für die Nutzung "angemietet".
Siehe dazu
Application Service. Weitere
Informationen
zum Thema Application Sharing finden
Sie im Bereich Medientechnik.
ARIADNE
Die ARIADNE Foundation for the European Knowledge Pool ist eine europäische
Organisation mit internationalen Mitgliedern. Die Organisation arbeitet an
der Standardisierung des
Learning Object Metadata
Standards
(LOM) der
IEEE
mit. Das
Ariadne-Metadatenschema ist eine Instanzierung des
LOM
-Standards. Es
berücksichtigt insbesondere die Mehrsprachigkeit in Europa. Die
Organisation stellt verschiedene Werkzeuge, wie das Knowledge Pool System
(KPS), eine verteilte Datenbank, in welcher digitale Lernmodule und
deren
Metadaten
gespeichert werden können, zur Verfügung. Auf den
Servern
der
Interessengemeinschaft werden elektronische Lehr- und Lernmaterialien
angeboten.
Arpanet (Advanced Research Projects Agency Network)
Das Arpanet wurde in den 60er- und 70er-Jahren als Vorläufer des
Internet
entwickelt.
Geschaffen wurde es von der dem US-Verteidigungsministerium nahe stehenden
Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), ein 1958 gegründetes
Forschungsinstitut des Pentagons.
Das damalige Ziel war, ein Computerkommunikationsnetzwerk zu entwickeln,
über das Militärforscher ihre Daten austauschen konnten. Ursprünglich waren
nur vier US-amerikanische Forschungseinrichtungen an das Netz
angeschlossen.
ASCII (American Standard Code For Information Interchange)
ASCII (American Standard Code For Information Interchange) ist ein veralteter Standard zur Zeichenkodierung. Ein Zeichen wird dabei je mit 7 Bit kodiert (rechnerintern jedoch weder als 8-Bit-Folge, also als ein Byte verarbeitet). Auf diese Weise sind 128 (= 2 7) Zeichen kodierbar. Die kodierten Zeichen sind die zehn arabischen Ziffern, die Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets und diverse Satz- und Sonderzeichen. Heutzutage werden jedoch in den meisten Bereichen ASCII-kompatible Erweiterungen wie ISO 8859 oder neuere Standards wie Unicode (z. B. UTF-8) verwendet.
ASF
Das ASF (Advanced Systems Format) ist ein
Streaming
Format für
digitale Audio- und Videodateien von Microsoft . Im Gegensatz zu anderen
Formaten legt ASF nur die Struktur des Streams fest, so dass jeder beliebige
Codec
verwendet werden
kann.
ASP (Active Server Page)
ASP ist eine Technologie von Microsoft, bei der durch
ActiveX
-Objekte oder
Skripte
wie VisualBasic
das Aussehen der
Webseiten
gesteuert
wird. Die Skripte werden dabei direkt vom
Server
ausgeführt und
nicht durch einen
Client
auf Seiten des
Benutzers. ASP Dateien haben die Endung *.asp.
Assessment
Prüfungen und Testverfahren zur Einschätzung bzw. Bewertung von
Leistungsvermögen, Befähigung etc.
Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt
stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die asynchrone Kommunikation
erlauben, sind
E-Mail,
Mailinglisten,
Diskussionsforen
und
Newsgroups. Ein
Beispiel für
synchrone
Kommunikation
wäre dagegen die Videokonferenz.
Neben dem Kriterium Synchronität/ Asynchronität ist ein weiteres
Unterscheidungsmerkmal für Multi-Media-Anwendungen die räumliche
Verteilung (gleicher Ort/ verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix
mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Weitere Informationen zu
technischen
Aspekten
und
didaktischen Aspekten
asynchroner Kommunikation finden Sie im
Portal.
Asynchrones Lernen
Bezeichnet Lernprozesse bei denen die Kommunikation und Interaktion zwischen
Lehrenden und Lernenden zeitlich versetzt stattfindet. Der Benutzer lernt
mit Hilfe (multimedialer) Lehrmaterialien, gegebenenfalls mit tutorieller
Unterstützung (Teletutoring).
Siehe dazu
Synchrones
Lernen.
ATOM
ATOM ist ein
XML
-Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen.
Dabei entspricht ATOM einem weiterentwickeltem
RSS
Format, das die Vorteile der verschiedenen RSS-Formate sowie
zusätzliche Verbesserungen in einem neuen Standard vereint.
Attachment
Ein Attachment ist eine Datei, die als Anhang mit einer
E-Mail
verschickt wird.
Jede Art von Datei lässt sich an eine E-Mail anhängen. Allerdings muss
beachtet werden, dass je nach Größe und Datenmenge des Anhangs der Vorgang
des Verschickens lange dauern kann. Jeder Anhang unbekannter Herkunft sollte
vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden.
Audioaufzeichnung
Digitale Aufzeichnung und Speicherung von Tonmaterial mit Hilfe spezieller
Soft
- und
Hardware
(u.a.
Mikrofon).
Mehr technische Informationen zum Thema Audioaufzeichnung finden Sie im
Bereich
Medientechnik.
Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung
bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der
Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch
die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das
dargestellte Bild sich zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze
Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die
Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander
angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum
Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je
feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und
Bildschirmen wird die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und
Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind
640x480, 800x600, 1024x768 oder 1280x1024. Das Seitenverhältnis horizontaler
zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind
aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei der
Bildschirm füllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation
entstehen können. Die Auflösung bei Bild- und Bildschirmen wird als absolute
Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, wenn sich
die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z.B. dpi (dots per inch) wie
bei Druckern und Scannern.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Authentifizierung
(Engl.: authentification); Die Authentifizierung erlaubt die eindeutige
Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und Passwort.
AoF (Authoring on the Fly)
AoF ist ein Software-Paket, das eine einfache Aufzeichnung und Übertragung
einer Vorlesung in ein Multimedia-Dokument erlaubt. Es ist geeignet für das
Teleteaching.
Mehr dazu unter
http://ad.informatik.uni-freiburg.de/aof/index.html.de.
Autoplay
Autoplay bewirkt, dass beim Einlegen eines Speichermediums (z.B. CD-ROM,
DVD, USB-Massenspeicher) in den Computer der automatische Ablauf von
Multimedia-Dateien einsetzt. Voraussetzung ist, dass das Betriebssystem
Windows installiert ist. Die Funktion läßt sich für die meisten Medien
(außer Audio-CD´s) abschalten.
Autorenwerkzeug
(Auch: Autorensystem, Autorentool); Autorenwerkzeuge sind
Werkzeuge zur multimedialen Aufbereitung von Lerninhalten und Entwicklung
von Lernsoftware (zum Beispiel Toolbook,
Authorware,
Flash).
Auch ohne besondere Programmierkenntnisse lassen sich damit einfache
Anwendungen erstellen.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
A/V-on-demand
Unter Audio- bzw. Video-on-demand versteht man das Rezipieren oder das
Herunterladen von Audio- respektive Videomaterial auf Benutzeranfrage, das
heißt zu einem vom Benutzer spezifizierten Zeitpunkt. Das direkte Betrachten
erfolgt zumeist in Form eines
Audio- bzw.
Videostreams. Heruntergeladene Inhalte lassen sich mit entsprechender
Abspielsoftware öffnen.
Avatar
Als Avatar wird die Visualisierung und Charakterisierung von Personen in
virtuellen Szenarien (MUDs,
Diskussionsforen)
bezeichnet, die sich Nutzer anlegen müssen, um dort interagieren zu können.
Der virtuelle Stellvertreter kann individuell zusammengestellt werden. Dafür
können beispielsweise Bilder ausgewählt sowie besondere Merkmale festgelegt
werden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
AVI (Audio Video Interleaved)
AVI bedeutet soviel wie die Überlappung, beziehungsweise Verschachtelung von
Audio und Video. Es ist ein
Multimedia
-Format
und der Quasi-Standard von Systemen, die auf MS Windows basieren (das Format
wurde auch von Microsoft eingeführt). Dateien diesen Formats besitzen die
Dateierweiterung AVI. Da AVI eine Art Container (für Bild und Ton) ist,
können die enthaltenen Daten sehr variieren beziehungsweise verschieden
komprimiert sein. Das heißt,um eine AVI-Datei abspielen zu können, müssen
die entsprechenden
Codecs
auf dem System
installiert sein. Eine Alternative und ein zudem breit unterstützter
Standard stellt
MPEG
dar.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem
Portal.
Bandbreite
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale
übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können
theoretisch in einer Zeiteinheit übertragen werden. Die Bandbreite ist
maßgeblich für die Dauer von
Downloads, die Versendung von
E-Mails
und die Aufbaugeschwindigkeit von
Webseiten.
Beamer
Ein Beamer ist ein Großbildprojektor, der an den Monitorausgang eines
Computers angeschlossen wird. Er projiziert den Bildschirminhalt eines
Präsentationscomputers auf eine (Lein-)Wand.
Betriebssystem
(Engl.: Operating System; Abkürzung: OS); Das Betriebssystem ist Teil der
Systemsoftware eines PCs, der für die Ausführung von
Anwendungssoftware
auf der
Hardware
zuständig
ist. Beim Start des Computers wird nur der Teil des Betriebssystems von der
Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen, der für den Betrieb des Rechners
unbedingt notwendig ist. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS und
Windows von Microsoft, Mac OS von Apple sowie UNIX und Linux.
BibTeX
BibTeX ist ein separates Programm, mit dessen Hilfe sich unter LaTeX Literaturverzeichnisse sehr komfortabel organisieren lassen. Es ermöglicht außerdem, dass aus beliebig vielen Dokumenten auf die Angaben zugegriffen werden kann. Der im jeweiligen Dokument angegebene BibTeX-Style definiert, in welcher Formatierung die Literaturliste ausgegeben wird. Sie entsprechen den Standards der jeweiligen Wissenschaft.
Mehr Informationen zu LaTeX und BibTeX erhalten Sie in der Rubrik Medientechnik.
Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate (engl.: frame rate) gibt die Anzahl an Einzelbildern, die mit Hilfe eines Bildausgabegerätes (z. B. Monitor, Fernseher, Beamer) pro Sekunde angezeigt werden, an. Die Einheit ist frames per second (fps) oder Hertz (Hz). Ab einer bestimmten Mindestbildwiederholfrequenz (ca. 15 fps) werden Einzelbilder vom Menschen als kontinuierlich, das heißt als Video wahrgenommen. Liegt die Rate unter dieser Mindestfrequenz, so kann ein störendes Flackern und Ruckeln erkannt werden.
BIOS
Das BIOS (Basic Input Output System) ist ein Programm, das sich in einem
nichtflüchtigen Speicher auf dem Mainboard eines Rechners befindet. Es wird
direkt nach dem Einschalten des Rechners ausgeführt und kümmert sich
hauptsächlich um die Initialisierung der im Rechner befindlichen
Hardware
und um den
Start des
Betriebssystems,
indem es den dafür vorgesehenen Bootloader der entsprechenden Festplatte
(oder eines anderen Mediums wie z. B. einer Boot-CD oder Boot-Diskette), auf
der das Betriebssystem installiert ist, aufruft.
Bit/ Byte
Ein Bit (=“binary digit“ dt. „Binärziffer“) ist die kleinste Informationseinheit eines Rechners und entspricht den Zuständen „Strom an“ (1) und „Strom aus“ (0). In der Regel werden acht Bits zu einem Byte zusammengefasst. Ein Byte kann damit 2 hoch 8 = 256 Zustände wiedergeben. Bei der Ausgabe auf dem Bildschirm oder Drucker werden die Bitmuster (Bytes) in für Menschen lesbare Zeichen umgesetzt. Hierzu werden per Codierung die Bytes den Zeichen eines Zeichensatzes zugeordnet. Die Datentransferrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Ein Bitfehler tritt auf, wenn bei einer Datenübertragung nicht alle Bits übertragen werden. Das Byte wird als Maß für die Größe eines Speichers benutzt. Ein Kilobyte entspricht 1.024 Bytes.
Blended Learning
(Auch: Hybrides Lernen); Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.
Weitere Informationen im Portal e-teaching.org: Der Artikel Blended Concepts von Katja Bett und Ulrike Rinn beschreibt die gegenseitige Anreicherung, Ergänzung und Erweiterung von Präsenz- und Onlineangeboten im Rahmen von qualifizierenden Supportmaßnahmen für Hochschulangehörige.
BMP (Bitmap)
BMP steht für Bitmap und ist ein unkomprimiertes und damit
speicherintensives Bildformat. Es ist das Standardformat unter dem
Betriebssystem Windows. Pixelgrafiken werden vor allem für Bilder und Fotos
verwendet. Sie lassen sich im Gegensatz zu
Vektorgrafiken
nicht ohne Qualitätsverluste vergrößern. Bitmap-Dateien besitzen die Endung
*.bmp.
Bookmark
(Dt.: Lesezeichen); Das Setzen von Bookmarks ist eine Funktion des
Browsers, durch
die Vermerke auf bestimmte Seiten im
Internet
gesetzt
werden können. Diese Seiten können dann schnell wieder gefunden werden,
indem sie aus einer Liste ausgewählt werden, ohne dass die
URL
neu eingegeben werden
muss. Die Bookmark- Listen lassen sich auch in ein
HTML
-Dokument
exportieren, so dass man austauschbare
Link
-Listen erhält.
Einige Online-
Plattformen
ermöglichen es, serverseitige Lesezeichen anzulegen, damit der Benutzer von
überall auf seine Vermerke zugreifen kann.
Weitere
Informationen
zu diesem
Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Boolsche Operatoren
Die Boolschen Operatoren wurden von George Boole (1815 - 1864) erfunden und
dienen zur logischen Verknüpfung von Begriffen. Sie werden zur detaillierten
Suche im
Internet
und in
Datenbanken eingesetzt. Die bekanntesten Operatoren (als Wort ausgeschrieben
oder als Zeichen) sind AND, NOT, OR.
Suchmaschinen
und Datenbanken verwenden eine bestimmte Syntax zur Abbildung von Boolschen
Operatoren. Beispielsweise würde die Suche nach „Lernen im Netz“ so
eingegeben werden: „Lernen AND Netz“ oder „Lernen + Netz“. Das Ergebnis
enthält dann nur Dokumente, die beide Ausdrücke enthalten, wobei es keine
Rolle spielt, in welcher Reihenfolge die Suchbegriffe stehen. Die
Verknüpfung "or" würde in diesem Beispiel zu Dokumenten führen, die einen
der gesuchten Begriffe oder Beide enthalten.
Durch Boolsche Operatoren kann der Benutzer aktiv Einfluss auf sein
Suchergebnis nehmen.
Browser
Ein Browser ist eine Software, die über die Interpretation von
HTML
den Zugang zu und
das Betrachten von Internet-Seiten ermöglicht, nicht aber deren Bearbeitung.
Heute gehört die Interpretation von Skriptsprachen und die Wiedergabe
von
Multimedia
zu
den Standardfunktionen der meisten Browser. Für bestimmte Formate wird
jedoch ein
Plug-In
benötigt.
Verbreitete Browser sind der Netscape-Navigator der Netscape Communications
Corporation oder der Internet-Explorer von Microsoft.
BSCW (Basic Support for Cooperative Work)
BSCW ist die Bezeichnung für Software, die die Zusammenarbeit von
Gruppen über das
Intra
- oder
Internet
unterstützt.
In gemeinsamen Arbeitsbereichen (Shared
Workspace) können die Benutzer Dokumente ablegen, verwalten, gemeinsam
bearbeiten und austauschen. Außerdem stellt BSCW Werkzeuge für die
synchrone
Kommunikation
zur Verfügung. Mehr Informationen über BSCW gibt es
im
Steckbrief
in der Medientechnik-Abteilung.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Buddy-Liste
Der Begriff Buddy stammt aus dem Englischen und steht für „Kumpel“. Buddies
bezeichnet die Mitglieder virtueller Gemeinschaften (Diskussionsforen,
Newsgroups).
Zwischen den TeilnehmerInnen können Kontakte geknüpft werden, die in einer
Kontaktliste (Buddy-Liste) verwaltet werden können. Das erleichtert z.B. die
erneute Kontaktaufnahme.
Bumpmapping
Bumpmapping ist ein Begriff aus der Computergrafik. Mit Hilfe des Bumpmapping können Unebenheiten auf texturierten Oberflächen modellierter Objekte simuliert werden, die diese realistischer erscheinen lassen.
C-Programmiersprache
Einfache und relativ portable Programmiersprache, die nur 32 Schlüsselwörter
umfasst und für das
Betriebssytem
Unix entworfen wurde. C eignet sich besonders zur Systemprogrammierung. Die
grundlegenden Programme aller Unix-Systeme und die Kerne vieler
Betriebssysteme sind in C programmiert. C++ ist aus C hervorgegangen und
bietet die Möglichkeit der objektorientierten generischen Programmierung.
Eine genormte Sammlung von C-Funktionen bietet die Standard C Library.
C-Programme werden durch den sogenannten Linker, der verschiedene
Programmmodule verbindet, aus dem Objektcode erzeugt. Objektcodedateien
werden durch den C-
Compiler
aus
Textdateien erzeugt.
Cache
Der Cache ist ein temporärer Zwischenspeicher für Daten und Befehle, auf die
erst kürzlich zugegriffen wurde. Dieser Puffer soll Zugriffszeiten
reduzieren und Kosten sparen, da bei einem Zugriff Informationen nicht
erneut aus dem Netz geladen werden müssen, sondern noch auf dem Rechner zur
Verfügung stehen. Ein Cache wird beispielsweise von
Browsern
und
Proxy-Servern benutzt. Die Zeitspanne, die ein gecachter Eintrag gültig ist,
wird durch dessen TTL-Wert (TTL = Time To Live) bestimmt. Festgelegt wird
der TTL-Wert durch die entsprechende Konfiguration in Browser und Server.
CAD (Computer-Aided Design)
Mit Hilfe spezieller Programme lassen sich z. B. technische Zeichnungen oder sowohl 2D- als auch 3D-Modelle leichter und komfortabler anfertigen, als mit konventionellen Methoden (z. B. Zeichenbrettern). Dieses Vorgehen wird als Computer Aided Design bezeichnet - rechnerunterstützte Konstruktion. Komplexere Programme liefern zudem Funktionen zur farblichen Visualisierung von Objekten und zur Animation bestimmter Vorgänge mit. Auf Basis der CAD-Modelle können verschiedene Tests und Simulationen zur Produktevaluierung und -optimierung stattfinden.
CBT (Computer Based Training)
CBT bezeichnet eine Art des computerunterstützten Lernens. Die Lernenden
durchschreiten Programme und damit verschiedene Lernschritte auf dem
Computer (meistens über den Einsatz von CD-Rom). Bisher wird CBT vorwiegend
zum Erlernen von Computer-Anwendungen, Sprachen, in
Kinderlernprogrammen oder der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt.
Siehe auch
Web Based Training
(WBT).
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
CGI (Common Gateway Interface)
CGI ist im Bereich der Webserver die Abkürzung für "Common Gateway
Interface". Damit wird ein Standard für den
Datenaustausch zwischen Webservern und Browsern bezeichnet. Über die
CGI können Programme oder Skripte im Web bereitgestellt werden, die von
HTML
-Dateien aus
aufgerufen werden und die selbst HTML-Code erzeugen und an einen
Web-Browser
senden
können. So können dynamische Seiten erzeugt werden, also Seiten, die
erst durch die Interaktion mit dem Nutzer entstehen. Die CGI ermöglicht
auch die Übermittlung von Daten (Einträge in Formulare). CGI Skripte
oder Programme werden nicht nach dem Übertragen einer
Webseite
im Browser
des Anwenders (wie bei
JavaScript),
sondern serverseitig ausgeführt.
Chat (-programm)
Der Chat (Verb: chatten) ist eine textbasierte Kommunikation zwischen
zwei oder mehreren Nutzern in Echtzeit. Viele Internetdienstleister und
Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Chat. Chat kann durch eine synchrone
Audio- oder Videoübertragung ergänzt werden.
Anwendungsprogramme für die Durchführung von Chats über das
Internet
sind zum Beispiel
ICQ, MIRC und
MSN Messenger. Zu unterscheiden sind
Internet Relay Programme (IRC), die über einen
Server
zur Verfügung stehen, und
Instant Messenger Systeme, die bei den Chatteilnehmern clientseitig (>Client) installiert werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal
unter
Didaktisches Design
oder
Medientechnik.
Chatiquette
Die Chatiquette ist eine Art Knigge für
Chat
-Teilnehmer und
somit ein Teilaspekt der
Netiquette
- also
der Regeln für das Verhalten im Internet allgemein. Sie beinhaltet
Hinweise, wie sich Nutzer im Chat
verhalten oder nicht verhalten sollen und was von anderen Chatteilnehmern
erwartet werden kann, damit die virtuelle Kommunikation reibungslos und ohne
Missverständnisse abläuft.
Client
Clients sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von
Servern
in Anspruch
nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste
mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen, zum Beispiel Netzwerkdrucker.
Client-Server
Das Client-Server Prinzip baut auf der Vernetzung von Computern und einer
Arbeits- und Rollenverteilung auf. Der
Server
stellt anderen
Computern - den
Clients
- die mit ihm
durch ein
Netzwerk
oder eine
Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste
können zum Beispiel in der Bereitstellung von Datenbanken oder der
Vermittlung von
E-Mails
bestehen.
Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das
Internet. Technisches
Bindeglied ist neben der
Hardware
(Leitungen,
Router) ein gemeinsames
Protokoll.
Clipart
Cliparts sind im Internet zum
Download
zur Verfügung stehende Bilder und Grafiken, die in die eigenen
Seiten integriert werden können. In der Regel sind sie ohne
Berücksichtigung von Urheberrechten verwendbar. Cliparts gibt es im
Vektorformat
(als EPS-,
WMF
- und
PICT
-Dateien) oder im
Bitmapformat
(als
TIFF
-,
JPEG
- und
GIF
-Dateien).
CMS (Content Management System)
CMS ist die Bezeichnung für Online-Redaktionssysteme auf der Basis von
Datenbanken. Sie dienen zur Dokumentenverwaltung von Anwendungen,
zum Beispiel von
Webseiten.
Charakteristisch ist die Trennung von Inhalt und Struktur. CMS stehen oft
als
Open Source
-Programme zur Verfügung.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
CMYK
Die Abkürzung CMYK steht für die englische Bezeichnung der vier
Druckfarben Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb)
und Key (Schwarz).
Drucker und Bildschirme unterscheiden sich grundsätzlich in der Art ihrer
Farbdarstellung. Auf Bildschirmen wird von einem schwarzen Schirm
ausgegangen, auf dem durch Aktivieren der Elektronenstrahlen rote, blaue und
grüne Punkte zum Leuchten gebracht werden. Die Farbdarstellung des Druckers
ist dagegen auf weißes Papier ausgerichtet und legt die Farben durch
Kombination von Punktrastern in unterschiedlicher Dichte übereinander und
stellt damit eine breite Farbpalette dar. Jede Farbe beeinflusst dabei eine
Komponente des
RGB
-(Red Green
Blue)-Farbmodells. Rot aktiviert zum Beispiel den roten
Elektronenstrahl auf dem Bildschirm und deaktiviert Zyan im Drucker. Bei der
Druckvorbereitung muss also ein Farbbild vom computerinternen
RGB
-Farbsystem in das
CMYK-Farbsystem umgerechnet werden. Wie qualitativ gut die Druckerumrechnung
umgesetzt wird, ist von Drucker und Papier abhängig. Hochwertige
Bildbearbeitungsprogramme erlauben es, Zeichnungen sofort im CMYK-Format
anzulegen, so dass der Benutzer die Grafik so sieht, wie sie später auch
gedruckt werden kann. Die Grafiken können dann direkt als
TIFF
- oder
JPEG
-Datei im
CMYK-Farbformat gespeichert werden.
Codec
Codec ist eine Abkürzung der englischen Begriffe für
Kompression/Decodierung. Damit wird ein Verfahren bezeichnet, das eine
Audio-, Video- oder Bilddatei nach einem bestimmten Algorithmus
komprimiert und decodiert. Um eine komprimierte Datei zu öffnen, muss zur
Decodierung der gleiche Codec wie zur Kompression verwendet werden. Beispiel
für einen Kompressionsstandard ist
MPEG.
Community
(Auch: Online Community, Virtual Community); Gemeinschaft, die - in der in
der Hauptsache oder ausschließlich - online interagiert. Die Gruppenbildung
erfolgt über ein gemeinsames Arbeits- oder Forschungsziel oder ein anderes
gemeinsames Interesse, etwa der Pflege und Weiterentwicklung von
Freeware.
Auch das Portal e-teaching.org besitzt einen
Community-Bereich.
Compiler
Ein Compiler ist eine
Software
zur
Übersetzung des
Quellcodes
einer
Programmiersprache in einen für den Computer und dessen
Betriebssystem
ausführbaren Maschinencode. Im Falle der Programmiersprache
Java
wird der Quellcode
in einen
Byte-
Code übersetzt, der
dann von einem Java
Interpreter
ausgeführt wird. Interpreter sind mit Compilern verwandt. So genannte
Transcompiler können Codes in anderen Programmiersprachen als der
Ausgangssprache erzeugen. Kompilierte Programme durchlaufen
verschiedene Optimierungsphasen, durch die die Geschwindigkeit und
Dateigröße verbessert werden. Ein Linker führt nach der Kompilierung die
einzelnen Dateien zu einem Programm zusammen. Die Übersetzung durch einen
Compiler findet vor Ablauf des Programms statt. Just-In-Time-Compiler
stellen eine Sonderform dar, bei denen das Programm erst zur Laufzeit
übersetzt wird. Der übersetzte Code wird zwischengespeichert, so dass im
Gegensatz zu Interpretern Programmteile nur einmal übersetzt werden müssen.
Concept Maps
Concept Maps (deutsch etwa: Wissens-Landkarten) sind grafische
Darstellungen, die, die Relationen und Hierarchien zwischen Elementen
(Personen, Objekte, Geschehenskerne) wiedergeben können. In Concept Maps
kann mit mehreren Schlüsselbegriffen gearbeitet werden, die in Beziehung
zueinander stehen. Concept Maps können im Bereich elektronischer Medien auch
als
ImageMaps
umgesetzt
werden und so die Navigation innerhalb einer
Webseite
unterstützen. ImageMaps sind Concept Maps, bei denen einzelne Elemente
mit Links hinterlegt sind.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Content
Unter Content (dt. Inhalt) wird alles vom ausschließlichen Schreiben
fachlicher Texte, die die Grundlage eines Lernmoduls darstellen können, bis
hin zum fertigen Kurs bzw. Studiengang verstanden.
Cookie
Cookies sind in der HTML-Information enthalten, die zwischen dem
Arbeitsplatz und dem
Server
ausgetauscht
wird. Die kleinen Informationseinheiten werden von einem
Webserver
generiert und
auf dem Computer des Benutzers, genauer im Speicher des
Browsers
– vom Nutzer
meistens unbemerkt- abgelegt und stehen für einen weiteren – auch
unbemerkten - Aufruf zur Verfügung. Cookies wurden mit dem Ziel entwickelt,
die Webinformationen an die Benutzer anzupassen. Über Cookies lassen sich
Seiten (etwa
Suchmaschinen)
personalisieren oder persönlichen Informationen der Benutzer, die sie in
eine Seite eingegeben haben, speichern, um beispielsweise schnellere
Logins
zu ermöglichen.
Die meisten Browser speichern nur eine begrenzte Zahl von Cookies im Order
„Temporary Internet Files“. Viele Internetbrowser erlauben die Kontrolle
oder das Sperren von Cookies.
CSCL (Computer Supported Cooperative Learning)
CSCL ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes
kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb
von und in Gruppen fokussiert. Ein verwandter Begriff ist Collaborative
Learning.
Mehr:
PDF-Dokument
zur Einordnung der Begriffe.
CSCW (Computer Supported Cooperative Work)
CSCW ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Rolle von Informations- und
Kommunikationstechnologien bei der Gruppenarbeit beschäftigt. Der Begriff
Groupware
bezeichnet
die beforschte Technologie (Hard- und Software) selbst.
CSS (Cascading Style Sheets)
CSS ist eine Stylesheet-Sprache, mit der Formatvorlagen für
strukturierte Dokumente erstellt werden können. Stylesheet-Sprachen
arbeiten nach dem Prinzip der Trennung von Inhalten und Layout. Das
Erscheinungsbild (etwa Farbe, Größe, Schrift) einzelner Elemente einer
Webseite
kann
dadurch an das verwendete Ausgabemedium (etwa auch Mobiltelefon,
Drucker) angepasst werden. CSS-Formatvorlagen können verschiedenen
Webseiten oder
HTML
-Tags zugeordnet und
immer wieder verwendet werden. Das Layout ist dadurch flexibel und kann
geändert werden. CSS ist ein Standard, der vom
W3C
entwickelt wurde und
inzwischen von den meisten
Browsern
unterstützt
wird.
CVS (Concurrent Versions System)
Das CVS (Concurrent Versions System) ist ein Programm zur Versionsverwaltung
von Dateien. Es wird zumeist für Quelltext verwendet, zum Beispiel um bei
größeren Software-Projekten die Arbeit verschiedener Entwickler zu
koordinieren. Ein CVS speichert alle Dateien eines Software-Produktes an
einer zentralen Stelle, dem Repository. Einzelne Dateien können jederzeit
verändert werden, es bleiben aber auch alle früheren Versionen erhalten,
einsehbar und wiederherstellbar.
Datenbank
Eine Datenbank ist ein Archiv in dem Informationen (Daten) anhand von
Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet,
kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht
aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die
Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält und
einer entsprechenden Datenbank-
Software.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in
unserem Portal.
DCS (Dublin Core Standard)
DCS ist ein vom
W3C
unterstützter
Metadaten
-Standard für
Webseiten. In Dublin Core Metatags steht ein DC vor den einzelnen
Elementen z.B.<meta name="DC.Title" content="Meta Tags nach Dublin
Core">. Der Dublin Core Kernsatz umfasst 15 Elemente, zum
Beispiel: Datum, Dokumententyp (u.a. Index, Service, Image, Sound,
Text), Quellenangabe, Sprache, Hinweis auf ein Dokument mit verwandtem
Thema, Format und Copyright. Beim Formattyp wird als Content der passende
Mime-Typ
angegeben. Fast
alle großen
Suchmaschinen
unterstützten den DCS und auch e-teaching.org verwendet
diesen Standard.
Mehr Informationen zu diesem Begriff bei e-teaching.org finden Sie
hier.
Deep Linking
Ein Deep Link führt nicht auf die
Startseite
(Homepage) einer
Webseite, sondern unmittelbar zu einer Seite, die tiefer in der
Navigation versteckt liegt. Die Verortung der Seite wird über die
URL
ersichtlich. Probleme bei der Lokalisation der Adresse (URL) von Unterseiten verursacht die
Frametechnik.
Default Value
(Dt.: vorgegebener Wert); In der Informatik bezeichnet Default eine
voreingestellte Eingabevariable, die gewählt wird, falls der Benutzer oder
der Programmierer keinen eigenen Wert eingibt oder eine eigene Einstellung
vornimmt. Dadurch wird immer ein definierter Zustand oder eine Variable mit
einem gültigen Wert sichergestellt. In manchen Anwendungen besteht die
Funktion durch einen Befehl die Voreinstellungen wieder herzustellen.
Delphi-Befragung
Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interviewverfahren um Trends und
Entwicklungen besser einschätzen zu können. In der ersten Stufe beantwortet
eine Gruppe von Experten einen Fragenkatalog, der statistisch ausgewertet
wird. In der zweiten Stufe wird das Ergebnis den Experten präsentiert und
erneut diskutiert und verfeinert. Ziel ist es, zu einer Gruppenmeinung zu
gelangen, die die Bandbreite der Expertenmeinungen erfasst und somit am
besten den Zukunftstrend repräsentiert.
Desktop
(Deutsch: Schreibtisch); Der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen
am Rechner die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente
sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die
Symbole (Icons) der Programme,
Systembestandteile, Dateien und Speichermedien, wie Disketten, Festplatten
und CD-ROMs können diese einfach aufgerufen werden.
Dewey-Dezimalklassifikation
Die DDC (Dewey Decimal Classification) ist eine ursprünglich vor allem im
amerikanischen Raum, mittlerweile dank vieler existierender Übersetzungen u.
a. auch im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Strategie zur
Klassifizierung eines Bibliothekbestands. Dabei wird der Bestand
systematisch in jeweils zehn Oberkategorien, von denen jede zehn
Unterkategorien besitzt, eingeordnet. Die Schachtelungstiefe ist je nach
Bedarf wählbar und nicht begrenzt.
DHTML (Dynamic Hypertext Markup Language)
DHTML ist eine Kombination verschiedener Elemente aus
HTML
und
JavaScript
sowie
CSS
zur Entwicklung selbst
ablaufender und interaktiver Anwendungen auf
Webseiten.
Der
Benutzer kann dadurch, ohne dass erneut auf den
Server
zugegriffen
werden muss, die Webseiten dynamisch verändern, zum Beispiel durch die
Berührung mit der Maus eine Grafik in Bewegung versetzen. DHTML ist kein
fester Standard und alte
Browser
sind teilweise
nicht DHTML-fähig.
Didaktische Reduktion
Bei der Didaktischen Reduktion handelt es sich um eine qualitative und
quantitative Beschränkung des Lernstoffes auf die wesentlichen Elemente.
Ziel der Reduktion ist es, Sachverhalte überschaubar und begreifbar
darzustellen.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
DirectX
DirectX ist eine Schnittstellen-Sammlung für Multimedia-Programme unter
Windows. Es wird zur Darstellung komplexer 2D-und 3D Grafiken verwendet und
unterstützt diverse Audio- und Eingabegeräte (z.B. Joysticks).
(Diskussions-) forum
Ein Diskussionsforum (oder Forum) ist ein virtueller Nachrichten-
beziehungsweise Diskussionsbereich zur
asynchronen
Kommunikation, in dem zwei oder mehrere Nutzer in Diskussion treten
können. Man unterscheidet Foren, die allen Nutzern offen stehen, von
geschlossenen Diskussionsforen, zu denen nur ein bestimmter Nutzerkreis
Zugang hat. Über den
Thread
bekommt der
Teilnehmende einen Überblick über den aktuellen Diskussionsverlauf. Über
Postings
kann der
Benutzer selbst Beiträge in Foren einbringen.
Ein Unterschied zwischen Foren und Chat ist die synchrone
Kommunikationsform des Chats.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
DNS (Domain Name System)
Das DNS ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe und
Verwaltung von
Domain
-Namen
im
Internet. Die Namen
werden nach host.subdomain.domain.toplevel_domain aufgegliedert und sind
damit wesentlich benutzerfreundlicher als eine
IP
-Adresse, die aus abstrakten Zahlenreihen besteht. Die DNS-Adressen werden
von Name-
Servern
automatisch in
die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete
erforderlich ist.
Gelegentlich wird die Abkürzung DNS auch als "Domain Name Service" oder
"-Server" ausgeschrieben, je nachdem, welche Ebene gemeint ist. In den
RFC-Kommentaren, die sich zum Standard für das
Arpanet
entwickelt
haben, stand das "S" jedoch ursprünglich für "System".
Doccast
Der Doccast stellt eine spezielle Form des
Podcasts
dar.
Der Inhalt eines Doccasts besteht statt aus einem Audiokommentar aus einem
Dokument, häufig im Portable Document Format (PDF). Genutzt wird der
Document Podcast jedoch noch eher selten - meistens in Form eines
RSS-Newsletters.
Docuversum
Der Begriff Docuversum geht auf den amerikanischen Hypertextpionier Ted
Nelson zurück. Die Verschmelzung der Begriffe Dokument und Universum steht
als Metapher für einen weltumspannenden
Hypertext, in dem
letztendlich alles miteinander vernetzt ist und der idealisierten
Vorstellung einer universellen (virtuellen) Bibliothek. Vertiefende
Information zur Textsorte Hypertext erhalten Sie in der Rubrik
Didaktisches Design.
Domain-Adresse
Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von
rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain
mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen
Kürzeln wie etwa „com“, „edu“, „mil“, „org“. Daran schließen sich
verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die
IP
-Adresse
des Rechners benötigt. Ein
DNS
(Domain-Name-Service;
oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie „www.e-teaching.org“ in die
zugehörige IP-Adresse (z.B. 217.111.12.225) um.
Dropdown-Menü
Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick
auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger
erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick
auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.
Download
(Deutsch: Herunterladen); Mit Download wird das Empfangen von Daten
bezeichnet. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder
aus dem
Internet
"geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der
Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung
der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt
werden.
Weitere
Informationen
sowie einen
Langtext
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Drag & Drop
Drag and Drop ist eine Arbeitstechnik in grafischen Benutzeroberflächen, bei der Objekte direkt mit dem Mauszeiger angefasst, verschoben ("drag") und in einem Zielbereich losgelassen ("drop") werden können. Ein typisches Beispiel ist das Verschieben beziehungsweise Kopieren einzelner Teile aus Dokumenten (etwa Textpassagen) oder ganzer Dokumente in andere Anwendungen. Dies geschieht durch Markieren der zu kopierenden Objekte und Herüberziehen bei gedrückter Maustaste in das Fenster der anderen Anwendung.
Drahtgittermodell
Drahtgittermodell ist ein Begriff aus der Computergrafik und bezeichnet eine Form der vereinfachenden, (pseudo-)dreidimensionalen Repräsentation eines Objektes. Das Objekt wird dabei zumeist durch mit Kanten verbundene Knotenpunkte dargestellt. Drahtgittermodelle dienen zumeist als Platzhalter bei der Modellierung, da sie schneller berechenbar sind als ihre gerenderten, komplexeren Versionen.
Drehbuch
Das Drehbuch ist ein Hilfsmittel zur Konzeption von multimedialen Inhalten.
Es führt alle Inhaltselemente einer multimedialen Anwendung detailliert auf
und stellt deren Abläufe und Zusammenspiel dar. Inhaltselemente sind z. B.
die Anzahl der geplanten Einzelseiten, Texte, Geräusche, visuelle
Interaktionsmöglichkeiten, eine kurze Inhaltsangabe, Videosequenzen, Fotos
und Grafiken. Das Drehbuch beinhaltet alle maßgeblichen Informationen und
ist somit der Wegweiser für die weitere Produktion.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Drill & Practice-Programm
Als Drill & Practice-Programm wird Lern-
Software
bezeichnet,
mit der durch wiederholte Übungen bestimmte Fertigkeiten trainiert werden
können (etwa elementare Rechenfertigkeiten).
DRM-Systeme (Digital Rights Management Systeme)
Digital Rights Management Systeme regeln den Zugriff, die Verwendung und den
Handel mit elektronischen Inhalten, etwa Programmen, Filmen oder Musik.
Sie sollen eine unberechtigte Nutzung digitaler Werke verhindern, indem die
Zugriffsberechtigungen in die Dokumente integriert werden. Der Ersteller
eines Dokumentes kann festlegen, wer wie oft und wie lange auf die Inhalte
zugreifen darf und zum Beispiel E-Mail-Forwarding, Kopieren,
Drucken und so weiter einschränken. Des weiteren können
Informationen über den Rechteinhaber eingebettet werden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
DSL (Digital Subscriber Line)
Die Abkürzung DSL steht für eine digitale Breitband -Verbindung über das Telefonnetz, die eine hohe Datenübertragungsrate erlaubt. DSL wird inzwischen als Sammelbegriff für Breitbandübertragungen verwendet. Es können folgende Verfahren unterschieden werden: die symmetrische (SDSL), asymmetrische Datenübertragung (ADSL), sowie die besonders schnelle asymmetrische Datenübertragung (HDSL und VDSL).
DTD (Document Type Definition)
DTD steht für Document Type Definition und ist die älteste XML-
Schemasprache.
Mit Hilfe einer Document Type Definition (deutsch etwa:
Dokumenttypdefinition) können aus
XML
sowie aus der
allgemeinen Standard-Seitenbeschreibungssprache (SGML) Auszeichnungsprachen
wie
HTML
abgeleitet werden. DTD definiert dabei den Dokumententyp von SGML- und XML
-Dokumenten und legt fest, was in welcher Struktur (bei HTML etwa Head,
Body oder Table) dort auftauchen kann.
Desktop Publishing (DTP)
Heute ist es im Prinzip für jeden Computerbesitzer möglich, von seinem Schreibtisch aus reprofähige Druckvorlagen anzufertigen. Dieser Prozess wird als Desktop Publishing – kurz DTP – bezeichnet. Im professionellen Bereich führte DTP zu einer erheblichen Kostenreduzierung, da alle notwendigen Schritte von einer Person an einem Arbeitsplatz durchgeführt werden. Andererseits übt diese nun früher spezialisierte, voneinander getrennte Berufe in Personalunion aus. Dabei gingen viele Fertigkeiten verloren.
Mit dem Begriff "Desktop Publishing" wird also die rechnergestützte Erstellung von Druckvorlagen mit Hilfe spezieller Design- und Layout-Software wie z. B. Adobe InDesign bezeichnet.
Dublin Descriptors
Dublin Descriptors sind eine fächerübergreifende Beschreibung des
Bachelor- und Masterniveaus, die das Leistungsprofil von Studierenden mit
einem Bachelor- oder einen Masterabschluss festlegen. Diese
Festlegung wurde auf europäischer Ebene von der Arbeitsgruppe Joint
Quality Initiative (http://www.jointquality.org) entwickelt.
DVD (Digital Versatile/ Video Disc)
Die DVD ist ein Optisches Speichermedium. DVD´s beruhen auf dem
MPEG
2 Standard für
Datenkompression. Die Speicherkapazität einer
DVD
ist weit höher als die
einer CD-ROM. Während die maximale Kapazität einer CD-ROM bei 682 Megabyte
(>Byte) liegt,
können auf einer einseitig beschichteten DVD 2.6 Gigabyte gespeichert
werden. Die verschiedenen Formate der DVD´s für den PC sind DVD-Video,
DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM. Das Besondere an DVD-RAM ist, dass die
Daten nicht nur wie bei einer DVD-ROM gelesen, sondern auch überschrieben
werden können. Außerdem muss bei den Rohlingen zwischen DVD+ und DVD-
unterschieden werden, da sie auf Grund der Formatunterschiede nur von
bestimmten Brennern beschrieben werden können.
DVI (Device Independent)
DVI steht für Device Independent und stellt das Standardformat für auf
LaTeX
basierende Dokumente dar. Ein DVI Dokument besteht, anders als
z.B. ein Worddokument, lediglich aus Referenzen auf Inhaltsobjekte. Somit
besteht eine Trennung von Inhalt und der Inhaltsdarstellung, ähnlich einem
HTML
Dokument.
E-Commerce (Electronic Commerce)
(Deutsch: Elektronischer Handel); Unter dem Begriff E-Commerce wird die
kommerzielle Nutzung des
Internets
zusammengefasst. Darunter fallen Transaktionen im Internet
wie das Bestellen und Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen und das
Online-Banking sowie Marketing per
E-Mail.
E-Learning (Electronic-Learning)
E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist
eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet)
eingesetzt werden.
E-Mail (Electronic-Mail)
(Deutsch: Elektronische Post); E-Mail ist ein Dienst, mit dem Nachrichten
per Computer über das
Internet
verschickt
werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller
Art in Form von Anhängen
(Attachments)
verschickt werden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff sowie einen
Langtext
zu den E-Mail-Programmen Outlook und Outlook Express gibt es in unserem
Portal.
E-Mail-Adresse
Eine E-Mail-Adresse könnte etwa lauten:
eva@urz.uni-tuebingen.de. Von
rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain
mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln. Vor allem in den
Vereinigten Staaten werden auch andere Kürzel verwendet, etwa com, edu,
mil oder org. An zweiter Stelle kommt die Secondlevel-Domain, die in
der Regel eine Organisation oder eine Region, hier die Universität Tübingen
bezeichnet. An dritter Stelle kann eine weitere Unterteilung stehen, hier
ist es "urz" für Universitäres Rechenzentrum. Es folgt das „@“-Zeichen, das
für "at" im Sinn von "bei", „an“, „in“ verwendet wird.
eva@urz.uni-tuebingen.de
steht demnach für
„Eva am Rechenzentrum der Universität Tübingen“ und steht für die
Erreichbarkeit der Adressatin über einen Provider-
Server.
E-Moderation
Die E-Moderation begleitet Gruppenarbeit oder
E-Learning
-Maßnahmen in virtuellen Umgebungen. Ziel ist die Unterstützung der
Kommunikations- und Handlungsoptionen der Benutzer in der virtuellen
Lernumgebung.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
E-Teaching
Wie
E-Learning. Während
E-Learning das Lernen mit digitalen Medien betont, hebt der Begriff
E-Teaching auf die Lehre und die Perspektive der Lehrenden ab.
ECTS (European Credit Transfer System)
Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen,
das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility
of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS
soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen
Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede
Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen
erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die
individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal
unter
Projektmanagement
und
Didaktisches Design.
ECTS-Label
Das ECTS-Label wurde bislang drei Hochschulen verliehen. Um das ECTS-Label
zu erhalten, müssen die Hochschulen die folgenden Anforderungen
erfüllen:
• ECTS Punkte müssen in allen Studienabschlüssen angeboten
werden;
• Die Hochschule muss auf ihrer Webseite einen ECTS Kurskatalog in
der
Unterrichtssprache und in Englisch zur Verfügung
stellen.
• Alle obligatorischen ECTS-Instrumente für den Erasmus Austausch
müssen
zum Einsatz kommen.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Ausserdem erfahren Sie
hier
mehr zum ECTS-Label.
Editor
Ein Editor ist ein Hilfsprogramm zum Lesen oder zur Erstellung und
Bearbeitung von Daten. Der Editor öffnet die Datei und zeigt den Inhalt auf
dem Bildschirm an. In Text-Editoren kann etwa der
Quellcode
von
HTML
-basierten
Webseiten
bearbeitet
werden. Einfacher geht es mit
WYSIWYG
-Editoren, bei
denen der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit direkt sehen kann.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Einloggen
Siehe
Login.
EML (Educational Modelling Language)
Die EML ist eine Sprache zur standardisierten Beschreibung von
Wissenseinheiten. Ein aus der Wissensbasis erzeugtes Dokument wird als Unit
of Study, die Wissenseinheiten in der Wissensbasis als
Learning Object
(LO)
bezeichnet. Grundlage des EML-Standards ist das so genannte "learning
objects model" (LOM) ein Objektmodell für
Lernmaterialien. Lernmaterialien sind Dokumente, die aus den
Wissenseinheiten in einer Wissensbasis generiert werden. In einem
XML
-Schema können sowohl
die Wissenseinheiten selbst als auch die
Metadaten
dazu
abgebildet werden. Die Beschreibung enthält eine Definition, Anforderungen
und Ziele bei der Verwendung der Lernmaterialien sowie ein pädagogisches
Metamodell.
Emoticon
Emoticon ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen „emotion“ (= Gefühl)
und „icon“ (= Symbol). Die Emoticons bestehen aus verschiedenen
(Satz-)Zeichen und bilden kleine Symbole etwa :-) für „Lächeln“, mit
denen in
E-Mails
oder beim
Chat
Gefühlsregungen
dargestellt werden können. Sie sollen dort dort die nonverbale Kommunikation
ersetzen.
Enhanced Podcast
Unter einem Enhanced Podcast versteht man einen konventionellen
Podcast
oder einen
Video-Podcast, der um zusätzliche Steuerfunktionen wie z. B.
Kapitelsprungmarken und/oder Informationselemente wie z. B. kontextabhängige
Text- oder Bildbereiche erweitert wurde.
Eine Anleitung mit dem Titel "HOW TO make Enhanced Podcasts (images, links
and more with audio)" ist unter
http://blog.makezine.com/
zu finden. Eine knappe Beschreibung zur Erstellung eines Enhanced Podcasts
mit dem Programm GarageBand (Steckbrief folgt) ist unter
http://wiki.podcast.de/
nachzulesen.
E-Portfolio
E-Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die verschiedene digitale Medien und Services integrieren. Studierende kreieren und pflegen ein E-Portfolio als digitalen Speicher der Artefakte, die sie im Verlauf einer Veranstaltung oder auch während des gesamten Studiums erstellen. Das elektronische Portfolio können Studierende benutzen, um Kompetenz auszuweisen und ihren Lernprozess zu reflektieren.
Weitere Informationen im Portal.
EPS (Encapsulated Postscript)
Das Encapsulated Postscript-Dateiformat (EPS) ist ein Grafikformat in der
Seitenbeschreibungssprache
PostScript. Ein EPS
beinhaltet Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Schriften können
dabei auch eingebettet werden. Eine EPS-Grafik kann ohne Verluste beliebig
vergrößert werden.
Evaluation
Die Evaluation ist eine systematische Untersuchung des Nutzens oder Wertes
einer (E-Teaching-) Maßnahme. Die erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen
und Empfehlungen werden aus empirisch gewonnenen qualitativen und/oder
quantitativen Daten hergeleitet. Im Bildungsbereich wird zwischen der
Evaluation während des Bildungsprozesses (auch formative, begleitende oder
Prozess-Evaluation genannt) und der Evaluation am Ende der Bildungsmaßnahme
(auch summative, Produkt- oder Ergebnis-Evaluation genannt) unterschieden.
Mehr über Qualitätssicherung unter
Didaktisches
Design>Qualität. Ausserdem gibt es weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff in unserem Portal.
EXE
Das Kürzel EXE steht für execute (ausführen) und ist eine Dateierweiterung,
das heißt die Dateiendung einer ausführbaren Programmdatei in Windows.
Das Anklicken einer Datei mit der Endung EXE hat das Ausführen des Programms
zur Folge.
exploratives / entdeckendes Lernen
Lehrverfahren, bei dem nur wenig vorstrukturiert ist. Die Lernenden müssen
weitgehend selbständig Problem-, Lösungs- und Wissensstrukturen erarbeiten.
Dabei können sie ihren Lernweg in einem zur Verfügung gestellten Wissensraum
weitgehend selbständig bestimmen.
Extrahypertextueller Link
Extrahypertextuelle
Hyperlinks
verbinden die eigene Webpräsenz mit anderen
Webseiten
im
WWW. Das eigene Angebot wird dabei verlassen.
Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele unterschiedliche Farbstufen für jeden
einzelnen Bildpunkt einer Grafik zur Verfügung stehen. Da die „Feinheit“ der
Abstufungen davon abhängt, wie viel Speicherplatz pro Bildpunkt verwendet
wird, gibt man die Farbtiefe in
Bits
an. Mit 8 Bit lassen
sich z.B. 256 Farbnuancen für einen Farbkanal unterscheiden. Eine Farbe
entsteht dabei durch Mischung mehrere Farbkanäle eines Farbraumes. Bei
Computergrafiken wird dabei üblicherweise der
RGB
-Farbraum verwendet, in
dem sich Farben durch additive Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und
Blau zusammensetzen. Auch die meisten gängigen Computermonitore können nur 8
Bit pro Kanal unterscheiden. Für medizinische Darstellungen werden
dagegen z.T. 16 Bit pro Kanal notwendig, um eine feinere Abstufung zu
erzielen.
Favoriten
Favoriten, in vielen Anwendungen auch Bookmarks oder Lesezeichen genannt,
sind im weitesten Sinne Verweise auf häufig verwendete Funktionen, die einen
schnelleren Zugriff auf diese ermöglichen. Beispiele hierfür sind
Verweise auf Websites, die im
Browser
in extra dafür vorgesehenen Favoritenlisten abgelegt werden
können oder Inhalte innerhalb einer
Website
oder eines Webdienstes, die in einer internen Favoritenliste der
Website oder des Webdienstes abgelegt werden können und nach jedem Login
wieder zur Verfügung stehen (z. B. Youtube-Videos, Flickr-Bilder
usw.).
Fehler 404 not found
Gibt das Fehlerprotokoll den Fehler 404 not found aus, bedeutet das, dass
die gewünschte
Webseite
auf dem betreffenden
Server
nicht gefunden werden kann. Das
World Wide Web
wird durch das
Hypertext Transfer Protocol
(http) organisiert. Der Grund kann eine
falsch eingegebene
URL
sein, oder dass die betreffende Datei gelöscht, verschoben oder
umbenannt wurde.
File Sharing
Mit dem Begriff File Sharing wird im Allgemeinen die Verteilung (d. h. das Kopieren) von Dateien zwischen Benutzern über Datennetze wie dem Internet bezeichnet. Praktisch findet das File Sharing zumeist in so genannten Peer-to-Peer-Netzen statt. Für die Teilnahme an einem solchen Netz gleichberechtigter Dateitauscher wird meistens eine spezielle Software benötigt, mit deren Hilfe Dateien gefunden, bezogen oder ins Netz eingespeist werden können. Die Dateiübertragung erfolgt, wie der Name schon andeutet, von Teilnehmer zu Teilnehmer, so dass keine zentrale Verwaltungsinstanz in Form eines Servers benötigt wird.
Oftmals wird der Begriff File Sharing fälschlicherweise synonym mit dem verbotenen Verteilen urheberrechtlich geschützter Werke (Filme, Musik, digitalisierte Bücher usw.) verwendet.
Weitere Informationen zum Thema Peer-to-Peer finden Sie in unserem Portal im Bereich Medientechnik.
Firewall
Eine Firewall besteht für gewöhnlich aus mehreren
Hardware
- und
Software
-Komponenten und schützt das lokale Rechnernetz vor unberechtigten Zugriffen aus dem
Internet. Die Firewall stellt den einzigen Zugang zum externen Netz dar und beschränkt damit das Sicherheitsrisiko auf ein einziges System. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr von außen nach innen und umgekehrt.
FireWire
Eine von Apple entwickelte standardisierte bidirektionale
Schnittstellen
-Spezifikation (Interface) mit der bis zu 63 Peripheriegeräte mit dem
Computer zu verbunden werden können. Die FireWire-Schnittstelle ermöglicht
die
serielle
Datenübertragung
mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Megabit pro
Sekunde. Neben der FireWire Kabelverbindung gibt es auch Wireless
FireWire. Anders als bei
USB
-Schnittstellen
erlaubt FireWire die direkte Kommunikation aller Geräte untereinander (Peer to Peer)
ohne einen
Host. Eingesetzt wird
Firewire vor allem zur Übertragung von digitalen Videodaten, beispielsweise
zwischen DV-Camcorder und PC, aber auch zum Anschluss externer
Massenspeicher wie
DVD
-Brenner oder
Festplatten.
Flash
Flash von Macromedia ist ein
Autorenwerkzeug,
mit dem multimediale Animationssequenzen aus Grafik und Sound produziert
werden können. Flash Movies bestehen aus einer animierten
Vektorgrafik
und
sind daher sehr kompakt und für die Wiedergabe über das
Internet
geeignet.
Über zusätzliche Funktionen (sog. Actions) lassen sich interaktive Elemente
erstellen, die besonders bei der Webseiten-Navigation, Spielen, Trickfilmen,
animierten Logos oder Präsentationen zum Einsatz kommen. Um
Flash-Animationen abspielen zu können, muss die entsprechende Version des
Flash-Players installiert sein. Die Dateierweiterung von Flash-Dateien ist
.swf. Nähere Informationen finden Sie im
Produktsteckbrief.
Flatrate
Als Flatrate wird ein monatlicher Pauschalpreis für die Internet-Nutzung
bezeichnet. Die Flatrate beinhaltet in der Regel die Telefonkosten für die
Einwahl und die Verbindung, unabhängig von der zeitlichen Dauer und den
verursachten Datenmengen.
FLV (Flash Video)
FLV ist ein von der Firma Adobe entwickeltes Videoformat, das im weit verbreiteten Flash-Player (meistens in Form eines Plug-Ins für den Browser) abgespielt werden kann und somit eine unproblematische Integration von Videos in Webseiten ermöglicht. Das Originalvideo wird bei der Differentialkodierung ins FLV-Format sehr stark komprimiert, was bei schlechtem Ausgangsmaterial zu mangelhaften Ergebnissen führen kann.
Folksonomy
Der Begriff Folksonomy ist ein Kofferwort, bestehend aus den englischen
Wörtern „Folks“ und „Taxonomy“. Unter Folksonomy wird eine Taxonomie, also
Systematik, verstanden, die von den Computer-Nutzern festgelegt und
aufrechterhalten wird. Die Systematik wird dabei nicht a priori festgelegt,
sondern ergibt sich organisch. Folksonomien entstehen im Web mit Hilfe von
Social
Software
Anwendungen. Prominente Beispiele für Anwendungen, bei denen
die Kategorisierung von den Nutzern selbst vorgenommen wird
sind Delicious oder die Bilderdatenbank Flickr.
Force Feedback
Force Feedback bezeichnet die vor allem in Computerspielen eingesetzte Rückmeldung von Kraft, die durch bestimmte Ereignisse ausgelöst wird. Diese Rückmeldung besteht zumeist aus Vibrationen unterschiedlicher Frequenz.
Frame
(Dt.: Rahmen); Frames sind ein Gestaltungselement für
Webseiten. Meistens
werden die Kopfzeile, das Menü und der mittlere Raum als einzelne Elemente
programmiert. Unvorteilhaft an Frames ist, dass der wechselnde Inhalt in
denselben Rahmen geladen wird und somit für die
Suchmaschinen
nicht zu unterscheiden ist, da er sich hinter derselben
Internet
-Adresse
versteckt. Allerdings gibt es auch Suchmaschinen mit Frameunterstützung, die
framebasierten
Hyperlinks
folgen
können.
Freeware
Als Freeware wird Software bezeichnet, die zum kostenfreien
Download
oder als
kostenfreie CD-Rom zur Verfügung steht. Die Nutzung unterliegt den
Beschränkungen des Autors, der keine Funktionsgarantie oder Haftung
übernimmt. Mitunter bilden sich um Freeware-Produkte
communities, die
diese pflegen und weiter entwickeln. So unterliegt auch Freeware häufig
einer effizienten Qualitätskontrolle.
File Transfer Protocol (FTP)
Das FTP ist ein Netzwerkprotokoll und wird benutzt, um Dateien zwischen
Servern
und
Clients
(oder zwischen
zwei Servern) über das
Internet
zu
übertragen. FTP benutzt
TCP/IP
um den
Datentransfer zu ermöglichen. Am häufigsten wird FTP für den
Upload
oder
Download
einer Datei
auf oder von einem
Server
eingesetzt (etwa
bei der Aktualisierung von
Webseiten). Im
Gegensatz zu HTTP wird beim FTP neben der eigentlichen
Dateiübertragung eine weitere Verbindung zur Befehlsübertragung und
Authentifizierung
aufgebaut.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Geotagging
Unter dem Begriff Geotagging, das auf deutsch etwa "Geografische
Referenzierung" bedeutet, versteht man die Anreicherung eines Datums wie z.
B. einem Bild, Video oder eines Weblogs mit Informationen (konkret:
Koordinaten) zum geografischen Standort. Dadurch lassen sich die Daten auf
einer Karte lokalisieren. Ein Beispiel hierfür ist die Foto-Community
locr, die
Bilder mit Hilfe von Google Maps ihrem Entstehungsort zuweist. Auch die
Landkarte des Portals
e-teaching.org, die u. a. Standortinformationen zu Partnerhochschulen,
Mitgliedern, Projekten usw. anzeigt, verwendet dafür Geotagging und Google
Maps.
Ghostscript
Ghostscript ist ein für den privaten Gebrauch kostenlos erhältlicher
PostScript
Interpreter, der es erlaubt, PostScript-Dateien darzustellen und
auszudrucken. Er wird zur Ausgabe von PostScript-Dateien auf nicht
PostScript fähigen Druckern benutzt und er unterstützt die Wandlung von und
in das
PDF
-Format.
GIF (Graphics Interchange Format)
GIF ist ein geläufiges Grafikformat, welches Bilder mit bis zu 256 Farben
auf ein Minimum an Speicher verlustfrei komprimiert. Wenn mehrere
Einzelbilder in einer Datei gespeichert werden, lassen sich mit diesem
Format animierte Grafiken erstellen.
GNU GPL
Die aus dem GNU-Projekt hervorgegangene GNU GPL (General Public Licence) ist eine Softwarelizenz, die u. a. die freie Zugänglichkeit des vollständigen Quellcodes des Lizenzträger-Programms beinhaltet. Dies gilt auch, wenn eine Kopie des Quellcodes nachträglich von einem Dritten ergänzt oder geändert wurde: Die Kopie muss die GPL als Lizenz verwenden. Sie ist die weit verbreitetste Open-Source -Lizenz und findet z. B. im Betriebssystem Linux Verwendung. Für Softwarebibliotheken wurde eine eigene Form, die LGPL (Lesser GPL) eingeführt.
Grid Computing
Unter Grid Computing versteht man die mit Hilfe offener Standards und
Protokolle koordinierte Nutzung dezentraler (Rechner-)Ressourcen und
Dienste, die von teilnehmenden Systemen und Benutzern zur Verfügung gestellt
werden. Es ermöglicht eine Virtualisierung netzbezogener Dienste zur
kontrollierten Ressourcenteilung und zur kooperativen Lösung von
Problemen.
Groupware
Als Groupware wird die
Soft-
und
Hardware
zur Unterstützung der Gruppenarbeit am Computer (CSCW) bezeichnet. Die Software enthält meist ein
Zeitmanagement-Programm, ein
E-Mail
-Programm, eine Dokumentenverwaltung und ein
Videokonferenz
-System. Verbreitete Groupware Produkte auf dem
Softwaremarkt sind: Lotus NotesTM, CoordinatorTM, GroupSystemsTM.
GUI (Graphical User Interface)
GUI ist eine grafische Benutzeroberfläche, auf der Programme, Dateien und
Optionen durch Symbole, Menüs und Dialogfelder dargestellt werden. Der
Benutzer kann die Elemente mit der Maus oder über Tastaturbefehle markieren
und aktivieren. Der bekannteste Typ einer GUI wird WIMP-
Interface
genannt (Windows, Icons, Mouse and Pointer).
GZIP (GNU ZIP)
GZIP ist ein Kompressionsprogramm für nahezu alle Betriebssysteme. Es
ist im Sinne der GNU-Philosophie als freie Software lizenziert, das
heißt, dass der Quellcode öffentlich ist. GNU ist ein freies Betriebssystem,
das sich an Unix anlehnt. GZIP ist nicht zu verwechseln mit dem ZIP-Format
unter Windows.
Hacker/Cracker
Bei Hackern handelt es sich um Personen, die die Potenziale digitaler
Technologien unabhängig von ihrem ursprünglichen Anwendungszweck austesten.
Dabei werden teilweise auch juristische Schranken missachtet, z.B. indem sie
Hacker illegalen Zutritt zu Computernetzwerken verschaffen.
Der Begriff wird in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendet.
Zum Teil sind negative, zum Teil auch positive Konnotationen mit dem
Ausdruck verbunden, teilweise werden die Begriffe aber auch synonym
verwendet.
Die Mitglieder des
Chaos Computer Clubs
bezeichnen sich selbst als Hacker.
Mit der Bezeichnung verbinden sie gemeinsame Werte und eine ehrenwerte
Philosophie. In Abgrenzung dazu werden Crackern destruktive Motive und
unverantwortliche Handlungsweisen unterstellt.
Hardware
Unter dem Begriff Hardware werden alle materiellen Komponenten eines
Datenverarbeitungssystems, also Computer, Drucker, Bildschirm sowie alle
einzelnen darin enthaltenen Bauteile wie Festplatte und Prozessoren
zusammengefasst. Die Programme hingegen, die auf dem Computer (Hardware)
laufen, werden dagegen
Software
genannt.
Hashwert
Hashwert ist ein Begriff aus der Computertechnik und bezeichnet einen
alphanumerischen Wert, der durch eine so genannte Hashfunktion erzeugt wird.
Diese mathematische Funktion wird auf ein Datum angewendet und liefert bei
gleichem Datum stets den gleichen Hashwert. Andererseits kann ausgehend von
dem Hashwert das Datum nicht mehr ermittelt werden. Diese Eigenschaften
machen Hashwerte für diverse Anwendungen attraktiv, z. B. für folgende:
-
Suchhilfe
: Hashwerte können in der Computertechnik z. B. als
Hilfsmittel zur Beschleunigung von Suchvorgängen in umfangreichen
Datensätzen eingesetzt werden. Jedem Datum wird ein Hashwert zugewiesen,
der die Position innerhalb einer Tabelle repräsentiert, in welcher die
Informationen über die Daten abgelegt werden (Hashtabelle). Bei einer
Suchanfrage wird nun ebenfalls der Hashwert des Suchbegriffs ermittelt und
das Datum, das durch den Hashwert innerhalb der Hashtabelle referenziert
wird, geliefert. In
Peer-to-Peer-Netzen
findet häufig die so genannte verteilte Hashtabelle
(engl.:
distributed hash table
; DHT) Anwendung. Hierbei werden die
Daten nicht in einer zentralen Tabelle abgelegt, sondern gleichmäßig auf
die teilnehmenden Endsysteme verteilt.
-
Datenintegrität
: Da Hashfunktionen angewendet auf gleiche Daten
stets gleiche Werte liefern, kann auf diese Weise überprüft werden, ob ein
Datum z. B. bei der Übertragung über ein unsicheres Netz verfälscht
wurde.
Headset
Als Headset bezeichnet man eine Kombination aus einem Kopfhörer und einem Mikrofon. Ein Headset kann entweder am Computer angeschlossen werden, um z.B. über das Internet telefonieren zu können oder Sprachprogramme zu nutzen, es kommt aber auch häufig beim Telefonieren mit dem Handy zum Einsatz. Spezielle batteriebetriebene Bluetooth-Headsets ermöglichen die drahtlose Kommunikation.
Hexadezimalzahl
Farbwerte in HTML-Dokumenten werden in der Regel im hexadezimalen Format -
zum Beispiel #FF 00 00 - beschrieben. Die Farbcodes setzen sich aus
Hexadezimalzahlen zusammen und bestehen aus sechs Stellen, von denen je
zwei paarweise für den Wert eines
RGB
-
Bytes
stehen. FF steht für
die höchste Rot-Intensität, 00 00 bedeutet, dass kein Anteil Grün und kein
Anteil Blau in der Farbe vorhanden ist. Hexadezimal-Zahlen basieren auf 16
Ziffern. Da für die Dezimalwerte 10-15 keine geeigneten Ziffern vorhanden
sind, werden die Buchstaben A-F an deren Stelle gesetzt.
Homepage
Eine Homepage ist eine unter Eingabe des
URL
aufrufbare Start- oder Ausgangsseite (Index-Page) eines Auftritts im
Internet
(Website). Von ihr aus
gelangt der Benutzer über
Hyperlinks
zu allen weiteren Bereichen der Website.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in
unserem Portal.
Host
Ein Host ist ein Computer, auf dem
Server
(-Programme)
laufen. Denkbar sind unterschiedliche Architekturen:
1. Ein Host kann ein zentraler Computer in einem
Netzwerk
sein,
von dem die angeschlossenen Computer ihre Daten erhalten.
2. Ein Host kann ein Computer sein, der mit einem
TCP/IP
Netzwerk und dem
Internet
verbunden
ist. Jeder Host besitzt eine eigene
IP
-Adresse.
Hostnummer
Die Hostnummer ist der Host-Anteil einer
IP-Adresse.
Die Bereitstellung von Hostnamen, Adressen und Host-Nummern
wird gewöhnlich von einem NIC (Network Information Center),
der Körperschaft, welche den Nutzern eines Netzwerkes mit
Informationen, Hilfestellung und Service zur Seite steht,
vergeben. Die NICs des
Internet
kontrollieren die weltweite Vergabe von IP-Adressen und
Domainnamen. Oberste Instanz ist das von der Firma Network
Solutions betriebene InterNIC. Dieses delegiert die Vergabe
für jede Top-Level-Domain (.mil, .com, .de) an
Unterorganisationen. Für Deutschland ist das DE-NIC zuständig.
Hotspot/Hotword
Die Begriffe Hotspot und Hotword bezeichnen Sprungmarken innerhalb eines
HTML
–Dokuments. Als
Hotword wird ein
Hyperlink
auf
Textbasis, als Hotspot ein verlinktes grafisches Element bezeichnet.
Hotwords heben sich zumeist optisch vom Text ab und erleichtern die
Navigation durch längere HTML-Dokumente.
HTML (Hypertext Markup Language)
HTML ist das wichtigste Dateiformat für die Veröffentlichung von Texten im
Internet. HTML ist eine Auszeichnungs-
(Markup
-) Sprache, die
Texte strukturiert, indem sie die logischen Elemente eines Textdokuments
(Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Formulare usw.) definiert. Über
Referenzen können Grafiken und Medienformate eingebunden werden. Außerdem
lassen sich in HTML Verweise (Hyperlinks) zu
bestimmten Stellen innerhalb des Dokuments oder zu jeder beliebigen
Webseite
legen.
HTML-Dokumente werden mit sogenannten
(Web-)browsern
(z.B.
Internet Explorer, Netscape) angezeigt.
Mehr dazu unter
Medientechnik.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
HTTP ist ein
Protokoll, das für
die Kommunikation zwischen
Client
und
Server
und die
Übertragung von
Webseiten
zuständig
ist. Es überträgt nicht nur Text sondern auch Grafik und andere binäre
Formate. Das "http://", das einer Webadresse (Domain)
vorangestellt wird, signalisiert dem
Webbrowser, dass für
die Übertragung das HTTP-Protokoll verwendet wird.
Hybrides Lernen
Siehe
Blended Learning.
Hyperfiction
(Auch: Fiktionale Hypertext-Literatur); Hyperfiction ist eine neue
Literaturgattung, bei der sich die tradierten Strukturen von
Erzählungen in offene, für den Leser unerwartete Strukturen auflösen.
Vielfältige Rezeptionswege werden durch die Möglichkeit, im Text zu
springen, möglich. Der Leser wird dabei durch seine Auswahlentscheidungen
zum Mitproduzenten des Textes.
Hyperlink
Hyperlinks erlauben Verweise auf andere Stellen in
Hypertexten. Durch
Anklicken von Hyperlinks gelangt der Benutzer auf andere Seiten oder
Dokumente. Im
WWW
spielen Links
eine große Rolle, da sie die für das Internet
charakteristische nicht-lineare Rezeption - das sogenannte Surfen
-ermöglichen. Hyperlinks heben sich gewöhnlich durch Farbe und Unterstrich
vom allgemeinen Text ab. Auch Grafiken und Bilder können Links darstellen.
Hypermedia
Hypermedia sind elektronische Dokumente in Form von
Hypertext, die
Verbindungen (Hyperlinks) zu
anderen Medien wie Grafik, Sound oder Video enthalten.
Sie ermöglichen multimediale Informationspräsentationen und
–zugriffe mittels Verknüpfungen.
Hypertext
Hypertexte bilden die Grundlage des
Internet. Ein
Hypertext erlaubt Sprünge (Verweise,
Hyperlinks) zu
vertiefenden Themen oder zur Übersicht und muss nicht sequentiell gelesen
werden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für
einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons
können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.
IDE (Integrierte Entwicklungsumgebung)
Eine integrierte Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment,
kurz IDE) ist ein
Softwarepaket, das auf die komfortable Entwicklung von Anwendungen
spezialisiert ist. Darin enthalten sind vor allem ein (Quell-)Texteditor, der mit diversen Syntaxbausteinen und -hervorhebungen
angereichert ist sowie übliche für die Programmiersprache benötigte
Kompilierungswerkzeuge (Compiler,
Interpreter
usw.), die ihre Funktion per Mausklick ausführen. Die IDEs
variieren in Funktionsumfang und Programmiersprachenunterstützung sehr.
Beispiele bekannter IDEs sind Eclipse, KDevelop oder das Visual Studio von
Microsoft.
IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (I triple E) ist ein
Fachverband im Bereich der Elektrotechnologie. Der Verband veranstaltet
Fachtagungen und unterhält diverse Normierungsgremien,
unter anderem im Computerbereich. Verschiedene Arbeitsgruppen
entwickeln Standards für
Hardware
und
Software, zum
Berispiel den Standard IEEE 802.11 für
WLAN.
iFrame (Inline Frame)
Bei einem iFrame (engl.: inline frame) handelt es sich um einen
eingebetteten Bereich innerhalb einer
HTML
-Seite. In diesem Bereich kann abermals ein HTML-Dokument oder
beliebiger anderer Inhalt dargestellt werden. Es folgt ein Beispiel für ein
iFrame:
Image Map
Image Maps sind eine besondere Form sensitiver Bilder oder Grafiken. Im
Bild werden verschiedene Bereiche (areas) definiert, die bei einem Mausklick
verschiedene Aktionen (Hyperlinks) auslösen.
Meistens werden Image Maps zur Navigation eingesetzt.
IMAP (Internet Message Access Protocol)
IMAP ist ein
Protokoll
für den
E-Mail
-Verkehr. Es
stellt eine Alternative zu
POP3
dar, mit deutlich
erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht
herunter geladen werden müssen, sondern auf dem
Server
bleiben und von
dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen
wird das IMAP z.B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu
verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der
Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist
im Gegensatz zu
POP3
in
der Regel kostenpflichtig. Siehe auch:
POP3,
SMTP.
IMS QTI (IMS Question & Test Interoperability)
IMS QTI steht für IMS Question & Test Interoperability und ist ein spezifiziertes Datenformat, welches Test- und Quizinhalte wie Fragen, Antworten oder deren Ergebnisse einheitlich beschreibt und somit zwischen verschiedenen Anwendungen austauschbar macht.
Mehr Informationen darüber können unter http://www.imsproject.org/question/ nachgeschlagen werden. Zudem erhalten Sie in der Rubrik Projektmanagement hier im Portal einen Überblick über Metadaten und Standards im Bereich E-Learning/-Teaching.
Informelle Kommunikation
Unter informeller Kommunikation wird der spontane und ungeplante Austausch
bezeichnet. Zufällige Begegnungen wie zum Beispiel am Kopiergerät
schaffen Situationen, die informelle Kommunikation fördern. Informelle
Kommunikation ist durch den Gebrauch von Umgangssprache und fehlende
Dokumentation charakterisiert.
Infrarot
Infrarot ist eine kabellose Übertragungstechnik. Über Lichtimpulse, die
außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen, werden Daten vom Sender zum
Empfänger übertragen.
Der Sender gibt die Daten mit einer bestimmten Frequenz ab. Der Empfänger,
eine so genannte Photodiode, erhält diese Lichtimpulse und leitet sie
weiter. Vor allem bei Fernbedienungen, Mobiltelefonen und
Notebooks
wird Infrarot zur Datenübertragung eingesetzt, da diese
Art der Datenübertragung sehr energiesparend ist.
Inline Rendering
Mit Inline Rendering wird das Ausführen externer Webanwendungen innerhalb einer Webseite bezeichnet. Beispiele dafür sind das Einbinden von Google-Maps oder das weit verbreitete Einbetten und Verlinken von YouTube-Videos.
Instant Messaging
Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen
privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu
kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den
vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine
der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle
Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z.B.
ICQ,
presence awareness, IMPS).
Instruktionsdesign
Instruktionsdesign ist das systematische Vorgehen bei der Entwicklung, dem
Einsatz und der
Evaluation
von
(computerunterstützten) Lernangeboten, das sich auf Erkenntnisse aus der
Didaktik und Lern-/ sowie Kognitionspsychologie stützt.
Interaktivität
Interaktivität in Bezug auf Computersysteme beschreibt die Eigenschaften von
Software, dem
Benutzer verschiedene Eingriffs- und Steuermöglichkeiten zu eröffnen. Mit
der Idee der Interaktivität ist im Zusammenhang mit digitalen Medien
außerdem die wechselseitige Kommunikation von Sender und Empfänger
gemeint: ein "Empfänger" kann zum "Sender" werden und umgekehrt.
Weitere
Informationen
sowie einen
Langtext
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Interhypertextueller Link
Ein interhypertextueller Link ist eine Verknüpfung von zwei
Webseiten
innerhalb
einer Webpräsenz. Verknüpfen lassen sich einzelne Webseiten, aber auch
einzelne Abschnitte (Vgl.
Intrahypertextueller
Link).
Internet
Das Internet ist ein globales Computernetzwerk, in dem Rechner über das
Internet-Protokoll
(IP) miteinander kommunizieren. Es ist durch seine dezentrale Struktur sehr
ausfallsicher. Die Entstehung des Internet geht auf das amerikanische
ARPA-Net
zurück. Im
Internet stehen dem Benutzer unter anderem folgende Dienste zur Verfügung:
E-Mail,
FTP
(File Transfer
Protocol),
Chat,
Newsgroups
und das
World Wide Web.
Internet-Anbieter
Siehe
Internet-Service-Provider.
IP (Internet-Protokoll)
(Engl.: Internet Protocol); Das Internet-Protokoll ist ein
Netzwerkprotokoll. Es verpackt die zu vermittelnden Informationen in
IP-Datenpakete und regelt die Vermittlung der Datenpakete an das jeweilige
Ziel. In einem globalen Netzwerk wie dem
Internet
besitzt
jeder Computer eine eindeutige numerische IP-Adresse (Internet Protokoll
Adresse). Die IP-Adresse definiert den Aufbau und die Adressierung von
Datenpaketen in
TCP/IP
-Netzwerken, so
dass diese zwischen Netzwerken weitergeleitet werden können.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Interpreter
Ein Interpreter ist ein Programm, das nicht in Maschinensprache codierte
Programme einliest, analysiert und interpretiert, so dass sie auf allen
Rechnerarchitekturen lauffähig sind. Interpreter übersetzen einzelne Befehle
des
Quellcodes
und
führen sie umgehend aus. Allerdings erzeugt der Interpreter keinen
abspeicherbaren Maschinencode. Zum Teil müssen einzelne Programmteile immer
wieder neu übersetzt werden, wodurch sich die Ausführungsgeschwindigkeit
verlangsamt. Ein Interpreter wird zum Beispiel für viele einfache
Makrosprachen
eingesetzt. Der Übergang zwischen reinen Interpretern und reinen
Compilern
ist
fließend.
Intervallskalen
Die Intervallskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Weitere
Skalenniveaus sind etwa die Nominalskala (Tageszeiten sind z. B.
nominalskaliert: Morgen, Mittag, Abend) oder die
Ordinalskala
(z.
B. Schulnoten: 1 - 6). Intervallskalen haben ein noch höheres Messniveau als
Ordinalskalen, indem sie gleiche Abstände der Intervallmesspunkte
voraussetzen. Allerdings haben Intervallskalen keinen Nullpunkt. Ein
Beispiel für ein intervallskaliertes Merkmal sind Jahreszahlen. Die
Gleichabständigkeit der Messpunkte bei Schätzskalen (Ratingskalen) und die
darauf gründende Auswertung sowie die Interpretation der Daten sind
vieldiskutierte Probleme in den Sozialwissenschaften.
Intrahypertextueller Link
Ein intrahypertextueller Link ist ein Anker, der zwei Punkte innerhalb einer
Webseite
miteinander
verknüpft.
Intranet
Das Intranet ist ein auf
TCP /IP
basierendes
geschlossenes (internes) Netzwerk, das nur Mitgliedern offen steht und in
dem Informationen verwaltet werden. Es kann jedoch räumlich verteilt sein.
Meistens schützt eine
Firewall
das Netz vor
externen Zugriffen von anderen Netzwerken (Internet).
iPod
Ein iPod ist ein
MP3-Player
der Firma Apple, der mehrere Audioformate, zum Beispiel MP3,
AAC,
WAV,
AIFF
und Apple Lossless unterstützt. Inzwischen besitzt der iPod eine
Speicherkapazität von bis zu 60 GB und kann auch Videos abspielen.
IRC (Internet Relay Chat)
IRC ist ein Chatsystem, das es Benutzern erlaubt, weltweit in Echtzeit per
Chat
an
Diskussionen im
Internet
teilzunehmen. Es gibt thematisch getrennte Chaträume, die entweder
öffentlich oder auch abgeschlossen sein können. IRC-Programme erlauben es,
den Chat direkt auf der Internetadresse des Anbieters zu nutzen oder ihn
in die
Webseite
des
Nutzers einzubinden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
ISDN ist ein Standard für ein digitales Telekommunikationsnetzwerk, das eine
hohe Übertragungsgeschwindigkeit besitzt. Ein ISDN-Anschluss hat zwei
Datenkanäle (B-Kanäle), über die zwei Dienste (etwa Telefon und Internet)
gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem gibt es einen Kanal für
Steuerinformationen (D-Kanal). Die Übertragungsrate der B-Kanäle
beträgt jeweils 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s), der Steuerkanal hat 16
kbit/s. Für einen Anschluß sind bis zu zehn Rufnummern verfügbar.
Mittlerweile steht für die Datenübertragung mit
DSL
(Digital Subscriber
Line) ein Standard zur Verfügung, der deutlich schneller ist als ISDN.
ISP (Internet-Service-Provider)
ISP ist die Bezeichnung für eine Firma oder Institution, die meistens gegen
Gebühr über eigene Teilnetze Zugang zum
Internet
anbietet.
ISP´s bieten in der Regel Einwahlmöglichkeiten über Telefonleitungen an und
verlangen dafür entweder einen monatlichen Pauschalbetrag (flat rate) oder
zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren (Internet by call, volume
rate).
iTunes
iTunes ist ein kostenloses Musik-Programm der Firma Apple (das auch unter Windows XP benutzt werden kann), mit dem Audiodateien abgespielt, geordnet, gespeichert, gebrannt und gestreamt werden können. iTunes bietet außerdem eine umfangreiche Datenbank für Audio- und Video- Podcasts. Das Programm unterstützt das Apple-Dateiformat AIFF und komprimierte Dateiformate wie MP3 und AAC.
Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von der Firma Sun
Microsystems entwickelt wurde. Java lehnt sich syntaktisch stark an C++ an.
Java-Programme laufen unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem.
Voraussetzung dafür ist eine
Java Virtual Machine
(JVM)
Java-Applet
Java-Applet ist eine Bezeichnung für ein Programm, das in
Java
programmiert ist. In
eine
Webseite
können
Java-Applets und damit interaktive handlungsorientierte Elemente eingebaut
werden. Diese Applets werden dann vom
Server
geladen und auf
dem Rechner des
Client
ausgeführt.
Damit Java-Applets abgespielt werden können, wird ein
Browser
benötigt, der
die Ausführung von Java erlaubt.
Java Server Page
Java Server Page ist eine Technologie, über die Java-Servlets in
Webseiten
eingebunden
werden können und die eine serverseitige Kontrolle von Webseiten ermöglicht.
Servlets können Datenbankabfragen einleiten und dadurch zum
Beispiel festlegen, welcher Text in einem Textfeld erscheint.
JavaScript
Von Netscape entwickelte objektorientierte Skriptsprache, die
HTML
um dynamische Elemente erweitert. Sie eignet sich besonders zur
Entwicklung von interaktiven Programmen (mit Grafiken, Animationen etc.) für
Webseiten. Zur Ausführung von JavaScript Elementen muss der
Browser
diese erlauben.
JPEG (Joint Photographic Experts Group)
JPEG ist ein Bildformat, das aufgrund seiner hohen Kompressionsrate und
guten Bildqualität sehr häufig im
Internet
verwendet wird. JPEG-Bilddateien haben die Endung *.jpeg oder *.jpg.
JPEG2000
JPEG2000 ist die Weiterentwicklung des gängigen
JPEG
-Formats und hat
eine möglichst verlustfreie Kompression von Bilddateien zum Ziel. Im
Unterschied zu JPEG arbeitet JPEG2000 mittels
Wavelet-Komprimierung. Durch eine arithmetische Kodierung wird
zusätzlich eine geringere Dateigröße erreicht. JPEG2000 Dateien sind
robuster gegenüber Übertragungsfehlern.
Java Server Page
Java Server Page ist eine Technologie, mit der der Inhalt und das
Erscheinungsbild von
Webseiten
über
Servlets
zu
kontrolliert werden kann, bevor sie vom
Server
an den
Client
weitergegeben
werden. JSP ist vergleichbar mit der
Active Server Page
(ASP)
Technologie von Microsoft. Während JSP ein
Java
-Programm aufruft,
das durch den Webserver ausgeführt wird, enthält ASP ein
Skript, das durch einen
Skript-
Interpreter
(wie
VBScript or JScript) interpretiert wird, bevor die Seite zum Nutzer
weitergegeben wird. Eine
HTML
-Seite, die einen
Link zu einer Seite mit einem Java-Servlet enthält, besitzt die Dateiendung
*.jsp.
JVM (Java Virtual Machine)
JVM ist eine virtuelle Maschine, die plattformunabhängige Anwendungen
ermöglicht. Nach der Installation der JVM lassen sich systemweit
Java
-Programme
ausführen. Die Plattformunabhängigkeit wird in Java durch das Zusammenspiel
zweier Programme gelöst: den
Compiler, der den
Quelltext (die .java-Dateien) in einen so genannten Bytecode (die
.class-Dateien), übersetzt, und einen
Interpreter
(die
Virtual Machine). Die Virtual Machine ist ein Programm, das auf der
Zielplattform installiert ist und den Java-Byte-Code ausführt. Die virtuelle
Maschine ist somit das einzige Element von Java, das von der
Rechnerplattform abhängig ist. Die Plattformunabhängigkeit resultiert
daraus, dass es für möglichst alle Plattformen "Interpreter" gibt.
K-12
K-12 ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „from kindergarden to
12th grade“. Die Abkürzung wird u.a. als Zielgruppendefinition für
Lernprogramme verwendet.
Kalibrierung
Messtechnisches Verfahren, bei dem ein Gerät mit Hilfe von Standardgrößen
geeicht wird. Ziel der Kalibrierung ist es den Zusammenhang zwischen
Messgröße und Messergebnis zu erhalten, das bedeutet für die meisten
Hardwareprodukte, dass die Eingaben mit der Darstellung übereinstimmen
sollen. In Bezug auf Hardware ist eine Kalibrierung bei der Nutzung von
Whiteboards, Scannern, Druckern und Bildschirmen notwendig. Dabei handelt es
sich hauptsächlich um die Nachstellung von Farbwerten, die über die
Farbtemperatur, Kontrast und Helligkeit geregelt werden.
Kognitive Lehransätze
Der Wechsel von behavioristischen Lernansätzen zu kognitiven
Lernansätzen bezeichnet die kognitive Wende. Innerpsychische Vorgänge, wie
Erkennen, Denken, Wahrnehmen, Erinnern etc., die in behavioristischen
Ansätzen als „black box“ ausgeklammert wurden, stehen im Vordergrund der
kognitiven Lernansätze.
Unter Kognitive Werkzeugen werden nach Jonassen digitale Medien
verstanden, die Wissen nicht repräsentieren, sondern Lernende bei der
aktiven Konstruktion von Wissen unterstützen (von einfachen
Textverarbeitungsprogrammen bis hin zu komplexen
Simulationsprogrammen).
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Kognitive Werkzeuge
Kognitive Werkzeuge sind digitale Medien, die Wissen nicht repräsentieren,
sondern Lernende bei der aktiven Konstruktion von Wissen unterstützen (von
einfachen Textverarbeitungsprogrammen bis hin zu komplexen
Simulations
-Programmen).
Konditionieren
Erlernen einer bestimmten Reiz-Reaktions-Verbindung: Auf einen bestimmten
Reiz (Stimulus) erfolgt eine entsprechende Reaktion (Response). Man
unterscheidet zwischen klassischem Konditionieren und operantem
Konditionieren. Unter klassischem Konditionieren wird ein elementares
Lernprinzip nach Pawlow verstanden, bei dem ein ehemals neutraler Reiz (z.B.
ein Ton) durch die gleichzeitige Paarung mit einem Reiz (z. B. Futter), der
eine Reflexreaktion (z. B. Speichelabsonderung) auslöst, selber zum
auslösenden Reiz werden kann. Unter operantem Konditionieren wird ein von
Skinner entwickeltes Modell der Verhaltensänderung verstanden, wonach ein
auf die Umwelt einwirkendes Verhalten je nach Reaktion der Umwelt verstärkt
(s. Verstärkung) oder abgeschwächt wird. Beim operanten Konditionieren muss
das Versuchsobjekt immer aktiv auf die Umwelt einwirken.
Kontextmenü
Das Kontextmenü ist die Bezeichnung für die meist durch einen Klick auf die rechte Maustaste aufklappende, kontextsensitive Interaktionsfläche. Je nach Lokation des Mauszeigers enthält es unterschiedliche Funktionen und zeigt auch nur die sinnvollen an. Befindet sich der Mauszeiger beispielsweise über einer Datei, so werden Aktionen wie "Umbenennen", "Löschen" oder "Kopieren" angeboten.
Kooperationsskript
Kooperationsskripts geben eine Handlungsabfolge und spezifische Rollen mit
bestimmten Aufgaben vor. Im Unterrichtskontext strukturieren und
unterstützen Kooperationsskripts die Interaktionen in der Lerngruppe und
damit den Lernprozess.
Weitere
Informationen
sowie einen
Langtext
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
LAN (Local Area Network)
Ein LAN ist ein Computernetzwerk, das auf einen begrenzten örtlichen Bereich
beschränkt ist und keine öffentlichen Leitungen wie etwa
Telefonleitungen benutzt. Die Ausdehnung kann sich auf ein Betriebsgelände,
eine Schule oder einen Raum begrenzen. Dennoch kann ein LAN mit andern
LAN´s über eine beliebige Distanz über Datenleitungen und Funk verbunden
werden. Ein auf diese Weise vernetztes LAN-Systen wird
WAN (Wide-Area-Network)
bezeichnet.
Laptop
(Auch: Notebook); Ein Laptop ist ein tragbarer PC. Im Gegensatz zu
Desktop-Pc's lässt er sich über Akkus betreiben und über ein
WAN
-Kabel in jedes
Netzwerk
integrieren.
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Informationen
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LaTex
LaTex (sprich: Latech) ist eine Software, die die Erstellung vor
allem naturwissenschaftlicher oder mathematischer Dokumente mittels des
Textsatzprogramms TeX vereinfacht. LaTex stellt dem Benutzer ein bestimmte
Anzahl vordefinierter Kommandos (Makros) zur Verfügung,
die nach dem Schema /kommando{parameter} aufgebaut sind und die Formatierung
von Dokumenten, wie Bücher, Briefe, Folien sowie die Nummerierung von
Abschnitten und die Erstellung mathematischer Gleichungen unterstützen. Die
momentan aktuellste Version ist LaTeX2e. LaTex ist ein
Freeware
Produkt.
LCD (Liquid Crystal Display)
LCDs (Liquid Crystal Displays) sind Flüssigkristallanzeigen, wie sie häufig in Digitalkameras oder Mobiltelefonen vorzufinden sind. Diese funktionieren mit Hilfe von vor einer Lichtquelle platzierten Flüssigkristallen, deren Orientierung durch ein elektrisches Feld beeinflusst werden kann. Auf diese Weise und dank deren Eigenschaft, die Lichtpolarisierung beeinflussen zu können, kann die Farbeigenschaft eines Pixels gesteuert werden.
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) ist ein Protokoll zur Abfrage und Manipulation von Daten eines Verzeichnisdienstes. Dabei beziehen sogenannte LDAP-Clients Informationen von einem zentralen LDAP-Server, der das Verzeichnis (Adressliste o. ä.) in einer Baumstruktur verwaltet. Die Kommunikation zwischen Client und Server wird im LDAP-Protokoll spezifiziert.
Lehrverfahren
Lehrverfahren sind Unterrichtsmethoden, die sich durch die unterschiedlichen
Grade der Strukturierung und Aktivierung der Lernenden unterscheiden.
Einsiedler (1981) unterscheidet in darbietende, erarbeitende und explorative
Lehrverfahren. Mehr dazu unter Didaktisches Design>Konzeption>
Methoden.
Lernfortschrittskontrolle
Die Lernfortschrittskontrolle soll dem Lernenden Informationen über seinen
Lernstand liefern. Sie spielt in elektronischen Lernumgebungen eine
hervorgehobene Rolle, da die Möglichkeiten persönlichen Feedbacks
eingeschränkt sind.
Lernpfad
Ein Lernpfad besteht aus vorgegebenen Lernschritten, die sicher
zum Lernziel und –erfolg führen sollen. Der Begriff wird in erster Linie im
Zusammenhang mit computergestützten Lernformen verwendet.
Lernplattform
Siehe
Lernmanagementsystem
(LMS).
Linklabel
Durch ein Label (Dt.: Etikett) erhält ein
Hyperlink
eine
zusätzliche Informationsebene. Ein Label liefert Informationen darüber, in
welcher Beziehung Ausgangs- und Zielpunkt eines Hyperlinks stehen,
beispielsweise indem es Informationen über den Inhalt eines Zielknotens
gibt. Außerdem unterstützt es die Orientierung im
Hypertext
und hilft
beim Aufbau kognitiver Muster. Es gibt textuelle, optische und
ikonografische Label. Mehr dazu erfahren Sie am Ende der Vertiefung
Hyperlinks.
Listserver
Bezeichnet einen
Server, der die Verwaltung von
Mailinglisten
wie z.B. Ein- und Austragen von Teilnehmerinnen und
Teilnehmern sowie die Verteilung der
E-Mails
übernimmt.
Live-Cast
Mit Live-Casts werden im Allgemeinen
Webcasts
und im Speziellen
Podcasts
bezeichnet, deren Entstehung bereits öffentlich stattfindet. Im
Gegensatz dazu werden die meisten im
WWW
erhältlichen Web- und Podcasts als Aufzeichnungen angeboten und
nichtöffentlich produziert. Auch Live-Casts sind hinterher meistens als
Aufzeichnungen weiterhin "
on-demand
" erhältlich.
Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den
Bereichen
Didaktisches Design
und
Medientechnik.
LMS (Lernmanagement-System)
Ein Lernmanagementsystem (LMS), auch Learning Management System oder
Lernplattform genannt, bildet in der Regel den technischen Kern einer
komplexen webbasierten
E-Learning
Infrastruktur. Es handelt sich dabei um eine auf einem
Webserver
installierte
Software, die das Bereitstellen und die Nutzung von Lerninhalten
unterstützt und Instrumente für das kooperative Arbeiten und eine
Nutzerverwaltung bereitstellt.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in
unserem Portal.
LO (Learning Object)
Ein Learning Object ist eine in sich geschlossene digitale oder
nicht-digitale Lerneinheit, die je nach Bedarf mit anderen LO´s kombiniert
und in verschiedenen Kontexten mehrfach verwendet werden kann. Lernobjekte
umfassen primär Daten (Inhalte und zugehörige
Metadaten) und nur
in sehr eingeschränktem Umfang Methoden. Es sind kleine
Informationseinheiten wie etwa
HTML
-Dokumente, Texte,
Bilder, Präsentationen, Online- oder Präsenzkurse. Ziel einer modularen
Aufbereitung von Inhalten durch Lernobjekte ist die Reduktion von
Entwicklungskosten und -zeiten sowie die Personalisierung von Lernangeboten.
2002 wurde der
IEEE
-Standard für
Learning Object Metadata
(LOM) verabschiedet.
Local Newsgroup
Eine Local Newsgroup gehört einem
Usenet
an, das
heißt einem eigenständigen Netzwerk innerhalb des Internet, das sich in
tausende thematisch sortierte Unterbereiche, so genannte
Newsgroups
teilt.
Die Local Newsgroup befindet sich nur auf dem eigenen
Host. Viele
Internet-Provider
unterhalten lokale Newsgrous, die interne Informationen über sich und den
Host-internen Support bieten.
Logfile
Ein Logfile ist eine Datei, in der sämtliche bei einer Online-Sitzung
durchgeführten Aktivitäten festgehalten und gespeichert werden. Logfiles
protokollieren die Anfragen, die an einen
Webserver
gestellt
werden. Über Logfile-Analysen ist es prinzipiell möglich, Informationen
darüber zu erhalten, woher die Besucher einer Seite kommen, wie oft sie
wieder auf die Seite zugreifen und wie sie sich innerhalb der
Webseite
bewegen.
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Informationen
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Login
Mit Login wird der Eintritt in ein
Netzwerk
oder
Online-System durch Anmeldung bei einem
Server
bezeichnet.
Erst mit dem Login beginnt die Datenübertragung. Meistens erfordert der
Login die Identifizierung durch einen Benutzer-Namen und ein Passwort.
LOM (Learning Object Metadata)
LOM ist ein vom LTSC (Learning Technology Standards Commitee) entwickelter
Standard, um die Beschreibung von
Lernobjekten
anhand von
Metadaten
zu
vereinheitlichen. Für die Katalogisierung und Wiederverwendung werden dabei
einzelne Merkmale der Lernobjekte wie Autor, Zielgruppe oder technische
Details abgespeichert.
Mailingliste
Mailinglisten stellen eine Mischform zwischen
E-Mail
und
Newsgroup
dar und
bestehen zu den verschiedensten Themen und Informationszwecken. Benutzer
haben die Möglichkeit sich in Mailinglisten einzutragen (subscribe).
Nachrichten an die Mailingliste werden automatisch an alle Abonnenten
(Subscriber) weiterversendet.
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Makro
Ein Makro besteht aus einer Reihe von Befehlen und Anweisungen, die zu einem
einzigen Befehl gruppiert werden, so dass eine Aufgabe durch Eingeben eines
Tastaturkürzels oder Anklicken eines
Icons
automatisch
ausgeführt wird. Man kann beispielsweise eine langwierige
Login-Prozedur durch einen kurzen Makrobefehl ersetzen.
Manpage
Der Begriff Manpage steht für "Manual Page" und wird für Dokumentationsseiten bestimmter Software(-befehle) unter unixoiden Betriebssystemen wie Linux verwendet. Aufgerufen werden die Hilfeseiten mit Hilfe des "man"-Kommandos in Verbindung mit dem Befehl, für den Hilfe ersucht wird, z. B. "man cp". Mittlerweile gibt es viele der Manpages auch online, angeboten von Seiten wie http://man.he.net/ oder http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi.
Markup-Sprache
(Auch: Markup-Language oder Auszeichnungssprache); Beispiele für
Markup-Sprachen sind SGML (Standard Generalized Markup Language),
HTML
(Hypertext Markup
Language) und
MathML. In
Markup-Dokumenten wird der Inhalt durch Markup- Elemente strukturiert, die
zum Beispiel den Textsatz bestimmen. Bsp.: [fett]
fetter Text
[Ende
fett].
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Mashup
Mashup bedeutet aus dem Englischen übersetzt "Vermanschung" und bezeichnet
das Vorgehen, bestehende Inhalte durch Ändern, Umordnen und Kopieren in
eigener Variation neu zu erschaffen und anzubieten. Jegliche Daten in Form
von Text, Bild, Ton oder Video gleicher oder unterschiedlicher Herkunft
werden nach den Vorstellungen des Autors gemischt, ergänzt und so zu einem
neuen Netzangebot geformt und kombiniert – ähnlich einer Collage. Die
Einbindung von Inhalten geschieht hierbei wild und häufig ungefragt oder
kontrolliert über eine dafür vorgesehene Schnittstelle (API). Mashup ist typisch für das
Web 2.0, welches seinen
kreativen Anhängern bereits einige webbassierte Werkzeuge für einen
unkomplizierten Mashup bereitstellt. Einige Mashup-Beispiele sind unter
http://www.web2null.de/category/mashup/
gelistet.
MathML (Mathematical Markup Language)
MathML ist ein Editor für mathematische Gleichungen aller
Schwierigkeitsgrade. Er wurde Anfang 2001 von
W3C
eingeführt und legte
die Grundlage für die Einbindung mathematischer Gleichungen in
Webseiten. MathML
Markup-Elemente können als
JPEG
-Datei oder als
Bitmap
-Datei (JPEG,
GIF, BMP,...) in
unterschiedlicher Auflösung (96dpi, 300dpi, 1200dpi,...) gespeichert
werden. Da MathML in der Programmiersprache C++ erstellt wurde, kann
der MathML
Editor
in Windows
Anwendungen integriert werden. Die
Schnittstelle
API erlaubt dem Nutzer, die eigenen Bedienungswerkzeuge, Menüs und
Tastatur-Shortcuts zu verwenden.
MBT (Mobile Based Training)
MBT ist zu unterscheiden von
WBT
(Web-Based Training)
und
CBT
(Computer-Based
Training). Mobile Based Training bezieht sich auf den Einsatz von mobilen
Endgeräten wie Smartboards,
PDA’s
oder
auch Mobiltelefonen in meist
WLAN
-basierten
Lehrszenarien.
Medienkompetenz
Mit Medienkompetenz werden Fähigkeiten und Fertigkeiten beschrieben, die die
Verwendung und Erstellung von Medien betreffen. Der Begriff wird analog zu
Begriffen wie Fach- oder Sozialkompetenz verwendet.
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Metadaten
Metadaten sind bestimmte Informationen zu Dokumenten wie Titel, Schlagworte,
Erstellungsdatum oder Autor. Sie helfen, elektronische Daten zu beschreiben,
um sie besser zu archivieren und auffindbar zu machen. Im E-Learning Bereich
enthalten Metadaten Informationen zu Lernobjekten.
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Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Microsoft Office
Microsoft Office ist ein verbreitetes Bürosoftwarepaket der Firma Microsoft
zur Text- und Datenverarbeitung. Office beinhaltet standardmäßig die
Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook.
Midi (Musical Instrument Digital Interface)
Das Midi-Protokoll stellt statt Klängen (in Form von Schalldruckwerten) Steuerinformationen ("digitale Notenblätter") für Instrumente mit einer digitalen Schnittstelle oder für die Soundkarte bereit. Mit Hilfe sogenannter Klangerzeuger (z. B. Synthesizern) werden die Befehle wieder in Klänge umgewandelt.
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Standard, der die inhaltliche Struktur und den Aufbau von über das Internet austauschbaren Nachrichten wie E-Mails oder HTTP -Anfragen und -Antworten festlegt. Inhalte werden dabei nach bestimmten Typen wie z. B. "text" oder "image" klassifiziert. S/MIME ("S" steht für Secure) ist eine Erweiterung, die zudem die Verschlüsselung der Nachrichten ermöglicht und somit z. B. zur sicheren E-Mail-Kommunikation oder für digitale Signaturen verwendet werden kann. Eine Alternative hierzu ist (Open-) PGP.
Mindmap
Eine Mindmap ist - ähnlich wie eine Concept Map - eine grafische Darstellung, die Relationen zwischen Begriffen verdeutlichen soll. Allerdings ist es eine eingetragene Warenmarke. Von einem zentralen Begriff ausgehend wird bei Mindmaps ein Ästesystem zu weiteren Schlüsselbegriffen gebildet. So wird ein bestimmter Themenbereich in weitere Unterbereiche aufgespaltet. Assoziationsketten können dadurch strukturiert und visualisiert werden.
MMS (Multimedia Messaging Service)
MMS wird ein gebührenpflichtiger Dienst zum Versenden von Text-, Bild- und
Tonnachrichten oder auch Videosequenzen bezeichnet. Mit MMS ist eine
Übertragung von Handy zu Handy als auch von Handy zu Computer und umgekehrt
möglich. Um MMS senden und empfangen zu können muss ein Handy
WAP
-fähig sein und über einen integrierten Speicher von mehreren
Megabyte verfügen.
Modem
Ein Modem ist eine
Hardware, die für die
Übertragung von Daten zwischen Computern über das Telefonnetz benötigt wird.
Modem ist die Abkürzung für Modulator und Demodulator. Das Modem moduliert
die digitalen Signale des Computers in analoge Signale, die über das
Telefonnetz übertragen werden. Am anderen Ende der Leitung müssen die
Signale wieder demoduliert werden.
Monitoring
Monitoring heißt die Beobachtung und Überwachung von PC-Aktivitäten und
anderen
Internet
-Aktivitäten
durch eine
Software. Dies
kann durch die Aufzeichnung der besuchten Internetseiten,
E-Mails,
Chats
und anderer
Anwendungen oder die Überprüfung von
Servern
oder
E-Commerce
-Betrieben
geschehen.
Mouseover
(Auch: Rollover); Mouseover ist ein Gestaltungselement auf
Webseiten
: Ein in den
HTML
Code integriertes
JavaScript
Element
bewirkt, dass sich ein bestimmtes Element auf einer
Webseite
(meistens
grafisch) verändert, wenn der Benutzer mit der Maus über das Objekt fährt.
So kann etwa für
Icons
eine zusätzliche
Texterläuterung angezeigt werden.
MOV
MOV ist ein von Apple-Computer entwickeltes Datei-Format zum Erstellen,
Bearbeiten, Veröffentlichen und Anzeigen von
Multimedia
-Dateien. Das Format kann Video-,
Animations
-,
Grafik-, 3D- und VR (Virtual
Reality)-Inhalte enthalten. MOV-Dateien lassen sich im
QuickTime
Player
abspielen. Im
Windows-Media Player
lassen sich nur QuickTime-Dateien der Version 2.0 oder früher abspielen.
MP3 (Moving Picture Experts Group Audio Layer 3)
(Auch: MPEG-1 Audio Layer 3); MP3 ist ein vom Frauenhofer Institut
entwickeltes Komprimierungsverfahren/-format für Audio-Dateien, bei dem für
das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Audio-Informationen bestimmter
Frequenzbereiche entfernt werden. Die komprimierten Dateien lassen sich bei
einer Kompressionsrate von 1:10 bis 1:20 als kleine Datenpakete über das
Internet austauschen oder herunterladen. Zum Abspielen stehen
verschiedene Player zur Verfügung, etwa der Windows Media Player oder
Apple
iTunes.
MPEG (Motion Pictures Experts Group)
MPEG ist die Abkürzung für eine Expertengruppe aus Wirtschaft und
Forschungseinrichtungen, die Komprimierungsverfahren hoher Qualität für
Daten im Multimediabereich festlegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich
inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 , wobei der MPEG-3-Standard
mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde. MPEG-2 kommt bei der Speicherung
auf
DVDs
zum Einsatz. Bei der
Komprimierung werden nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert.
Mit dieser Methode lässt sich der Datenaufwand für einen Videofilm um etwa
99% verringern. Die mögliche Kompression geht bis 200:1.
MS-DOS (Microsoft Disk Operating System)
MS-DOS ist ein
Betriebssystem
für Personalcomputer von Microsoft. Es begründete durch seine Verbreitung
die marktbeherrschende Stellung von Microcsoft. Windows 98 ist die letzte
Windows Version mit MS-DOS Betriebssystem. Das MS-DOS Betriebssystem ist ein
Programmpaket, das im einzelnen Systemdateien, Dateien zur Konfiguration des
Computers, Hilfsprogramme zur Editierung von Textdateien, Treiberprogramme
für die externe Peripherie (Drucker, Monitor, Tastatur, Maus usw.) und
Programmdateien zur Ausführung externer DOS-Befehle beinhaltet.
MUD (Multi User Dungeon)
MUD ist eine serverbasierte multi-userfähige Umgebung, etwa für Rollenspiele
im
Internet. Für den Spieler bestehen verschiedene Möglichkeiten der
Kommunikation (Chats) und Interaktion mit anderen Spielern und Objekten in Echtzeit.
Innerhalb einer Spielumgebung müssen die Benuzter verschiedene Aufgaben
("Quests") lösen. MUD´s sind entweder als rein textbasierte Umgebung
realisiert, die meistens über
Telnet
-Verbindungen bedient werden, oder sie sind grafische 3D
Umgebungen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal
unter
Didaktisches Design
und
Medientechnik.
Multimedia
Multimedia ist der Oberbegriff für Dokumente, die durch den kombinierten
Einsatz verschiedener digitaler Medien wie Ton, Text, Grafik und bewegter
Bilder entstanden sind. Meistens ist mindestens ein zeitabhängiges Medium,
zum Beispiel bewegtes Bild oder Ton, enthalten.
Multimediaplayer
Ein Multimediaplayer unterstützt das Abspielen von Audio- und Videoformaten,
wie etwa .mp2; .mp3; .avi; .mpeg; .wmv; .wav; .wma; .mpe; .mpeg
oder .asf. Je nach Funktionsumfang erlauben Multimediaplayer das
Konvertieren einzelner Formate. Eine Vielzahl unterschiedlicher
Multimediaplayer (etwa der
Windows
MediaPlayer) sind als
Freeware
im
Internet
erhältlich.
Multiple Choice
(Deutsch: Mehrfache Auswahl). Multiple Choice ist ein Verfahren, das häufig
in Prüfungen zum Einsatz kommt. In Multiple Choice Tests sollen die
Prüflinge eine richtige Antwort unter verschiedenen, auch falschen
Antwortmöglichkeiten erkennen. Der wohl größte Vorteil von
Multiple-Choice-Aufgaben ist die Möglichkeit einer automatisierten
Auswertung mit Hilfe eines Tools (etwa Moodle;
http://moodle.org). Nachteil
ist, dass nach den Regeln der Wahrscheinlichkitsrechnung auch vollkommen
unwissende Prüflinge einen gewissen Anteil richtiger Antworten liefern
werden.
Multipointkonferenz
Eine Multipointkonferenz ist eine Videokonferenz Anwendung, bei der zwei
oder mehrere audiovisuelle Terminals zusammengeschaltet werden. Bei einer
Multipointkonferenz können mehrere Standorte miteinander kommunizieren,
wobei jeder jeden sehen und hören kann.
Namensraum (Namespace)
Namensräume beschreiben in der Informatik den Kontext, in den ein Objekt
(der "Name") eingebettet ist. Sie dienen der eindeutigen Zuordnung von
Objekten. Innerhalb eines bestimmten Namenraumes können Programmierer
dadurch Objekten Namen geben, ohne Rücksicht darauf, ob diese Namen
außerhalb des Namenraumes bereits vergeben sind. Das
W3C
verabschiedete im
Januar 1999 eine Regelung, die festlegt wie Elemente in
XML
-Dokumenten zu
bezeichnen sind, wenn sie aus unterschiedlichen Zusammenhängen (DTD
s) stammen. Innerhalb
des Dokuments, in dem diese Namen verwendet werden, muss eine Deklaration
stattfinden, die klar macht, dass ein Präfix mit einem bestimmten
Namensraum-
URI
assoziiert ist. Auch
die meisten modernen Programmiersprachen verwenden Namensräume, um es
Programmierern zu ermöglichen, komplexe Programme aus einzelnen
Programmpaketen zu kombinieren.
Navigationshilfen
Navigationshilfen sind Hilfestellungen für den Benutzer auf seinem Weg durch
das
Internet. Sie helfen
beim Zugriff auf gewünschte oder gesuchte Informationen, etwa durch
Suchoptionen (Volltext, Stichwort, usw.), eine
Sitemap
oder eine
FAQ-Liste (Frequently Asked Questions).
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
.NET
.NET bezeichnet eine Produktfamilie von Microsoft, die als zentrales Element
einen Satz von Softwaretechnologien enthält, mittels derer sich
Informationen zu Benutzern, Systemen und Geräten verknüpfen lassen. Die
Technologie basiert auf Webservices. Dabei handelt es sich um kleine
Anwendungsmodule, die über das
Internet
sowohl
miteinander als auch mit anderen, komplexeren Anwendungen kommunizieren
können und den Zugriff auf Informationen verschiedener Art online oder
offline ermöglichen. Plattformneutralität wird durch den
XML
-Standard erreicht.
Netcasting
Netcasting bezeichnet eine inzwischen veraltete Technologie, die Webinhalte,
z.B. Nachrichten, als Server-Push versendet. Dabei übermittelt der
Webserver
gezielt
Informationen an den
Client, also den
Web-Browser
des
Surfers, ohne dass dieser aktiv werden muss.
Netiquette
Netiquette ist eine Zusammenziehung von: Netz-Etiquette. Sie enthält
allgemein akzeptierte Verhaltensregeln für das Web. Die Netiquette wurden
1995 von Arlene H. Rinaldi zusammengestellt mit dem Ziel allgemeine
Umgangsformen für die Interaktion von Benutzern im
Internet
zu formulieren, die allen als Hilfestellungen dienen
können.
Näheres unter
http://www.fau.edu/irm/about/netiquette.php.
NetMeeting
NetMeeting ist ein Produkt von Microsoft, das multilaterale
Datenkonferenzen, Audiokonferenzen und Internet-Telefonieren sowie
Videokonferenzen
über das
Internet
ermöglicht.
NetMeeting bietet außerdem eine Chatplattform (Chat), die die
Übertragung von Ton und Text erlaubt sowie eine Tafel, die von allen
Benutzern für Skizzen benutzt und eingesehen werden kann. Weitere
Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es im
Produktsteckbrief.
Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Computern, die über ein
Netzwerkkabel oder Funk miteinander kommunizieren und auch vorhandene
Ressourcen (etwa Drucker) gemeinsam nutzen können. Das
Internet
kann als ein
riesiges Rechnernetz betrachtet werden, in dem die einzelnen Computer über
ihre
IP-Adresse
kontaktiert werden können.
Newsgroup
Eine Newsgroup ist ein asynchrones Kommunikationsmedium zum öffentlichen
Nachrichtenaustausch über bestimmte Themen. Wie an einem Schwarzen
Brett können von den Benutzern Nachrichten eingestellt sowie alle Beiträge
eingesehen werden. Es gibt sowohl moderierte wie unmoderierte Newsgroups. In
moderierten Groups kontrolliert der Moderator zuerst die Beiträge, bevor sie
veröffentlicht werden. Es gibt eine unendliche Anzahl virtueller
Diskussionsgruppen zu jedem vorstellbaren Themenbereich.
Siehe auch
Local
Newsgroup,
Asynchrone
Kommunikation.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
NNTP (Network News Transfer Protocol)
NNTP ist ein
Protokoll, welches
für das Usenet und dessen Newsgroups entwickelt worden ist. Es ermöglicht
die Kommunikation zwischen News-Client (Newsreader) und
Server
und regelt
Empfang und Veröffentlichung von Newsartikeln/Beiträgen.
Siehe auch:
Newsgroup.
Nominalskalen
Die Nominalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Nominalskalen weisen
ein sehr niedriges Messniveau auf. Merkmalen gleicher Art wird dabei der
gleiche, solchen verschiedener Art werden verschiedene Werte
zugeordnet, etwa weiblich = 1, männlich = 2. Beipiele für
nominalskalierte Merkmale können beispielsweise auch Farben (mit den
Kategorien blau, rot, gelb...) sein. Weitere Skalenniveaus sind
Ordinalskala
oder
Intervallskala.
Notebook
Siehe
Laptop.
Open Educational Resources (OER)
Im Allgemeinen wird unter OERs digitalisiertes Lehr-/Lernmaterial
verstanden, das im
Internet
zur freien
Verfügung steht. Als OER können demnach ganz unterschiedliche Formen wie
Kurse, Kursanwendungen, Kursmodule, aber auch (Hyper-) Textdateien, Bilder,
Audio, Video, Simulationen usw. verstanden werden. Eingeschlossen sind auch
Tools wie
Lernmanagementsysteme
oder
Trainingsmaterialien zur Verwendung oder Qualitätssicherung von OERs.
Insgesamt können OERs zum einen nach dem Materialientyp (Software,
Publikationen, Kurse usw.) und zum anderen auf Grund ihrer Medienformate (Webseiten, CD-ROM
usw.) unterschieden werden.
OMDOC (Open Mathematical Document)
OMDOC (Open Mathematical Document) ist ein Auszeichnungs-Format
(Markup-Language) für mathematische Formeln (vgl. MathML). Es beruht auf der
Sprache XML. Bei OMDOC geht es nicht um die Präsentation von Gleichungen,
sondern um das Vermitteln der Bedeutung und Theorie den mathematischen
Formeln.
Ontologie
Die Ontologie ist in der Informatik eine konzeptuelle Formalisierung
von Wissensbereichen und Begriffsystemen. Mit Hilfe einer standardisierten
Terminologie sowie Beziehungen zwischen diesen Begriffen wird ein
Wissensbereich beschrieben. Das Vokabular besteht aus Klassen, Relationen
und Funktionen. Ontologien sind vor allem für das Wissensmanagement mittels
Datenbanken und Informationssystemen von Nutzen.
Suchmaschinen
können beispielsweise nur miteinander kommunizieren, wenn sie die
Interpretationsvorschriften für die Daten in Form einer gemeinsamen
Ontologie mitliefern. Ontologien spielen auch im Zusammenhang mit
Semantic-Web-Anwendungen eine Rolle: Hierbei wird das Ziel verfolgt,
Web-Dokumente mit
Metadaten
zu
versehen, die ihren Inhalt näher beschreiben, und diese durch
Ableitungsregeln miteinander zu verknüpfen. Die Sprache OWL wurde durch das
W3C
als Datenformat für
Austausch und Repräsentation von Ontologiedaten des Semantic Web
definiert.
Mehr zum Thema Semantic Web finden Sie in folgendem
Artikel.
Open Access/ Open Content
Die Open Access-Bewegung hat die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher
Informationen - in der Regel Publikationen – im Internet als Ziel.
Open Content sind Inhalte wie etwa Texte, Bilder, Musik oder Videos,
die frei kopiert, genutzt und teilweise auch verändert werden dürfen. Die
Nutzung wird gemeinhin mit Lizenzen geregelt, die auch festlegen, wie auf
die ursprünglichen Autoren verwiesen werden muss. Diese Lizenzen leiten sich
aus der
Open Source
-Bewegung ab. Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in
unserem Portal.
Open Source
Open Source ist ein Begriff für
Software, deren Quellcode, d.h. die interne Funktionsbeschreibung, für
jeden zum freien Herunterladen, Verändern und Weiterverteilen kostenlos zur
Verfügung steht. Die Entwicklung und Verwaltung der Software wird in der
Regel durch eine Gemeinschaft von Entwicklern und Anwendern vorangetrieben,
die nicht in erster Linie kommerzielle Interessen verfolgt.Beispiele:
Betriebssystem Linux, Office-Paket
OpenOffice.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in
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OpenGL
OpenGL ist eine plattform- und programmiersprachenunabhängige
Grafikbibliothek, deren
API
eine Vielzahl an Funktionen zur Generierung von sowohl 2D- als auch
3D-Computer-Grafiken aus einfacheren Grafikprimitiven wie Dreiecken
bereitstellt. OpenGL findet vor allem in den Bereichen Spieleentwicklung,
CAD
und
Visualisierung/Simulation Verwendung.
OpenOffice
Der Name OpenOffice steht für ein flexibles,
XML
-basiertes
Open Source
Programm-Paket, das ähnliche Funktionen wie das Office Paket
von Microsoft aufweist. Es enthält Einzelprogramme zur Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Präsentation, zur Erstellung von Datenbanken, zum
Verarbeiten von Formeln und zum Zeichnen. Es kann auf allen Betriebssystemen
installiert werden und wurde von der "Organization for the Advancement of
Structures Information Standards" (OASIS) entwickelt. Mit dem Programm können auch
PDF-Dokumente erstellt und Windows-Formate (wie Word oder Powerpoint)
erkannt und verwendet werden.
OCR (Optical Character Recognition)
OCR (Optical Character Recognition) bezeichnet den Vorgang der automatischen
Texterkennung bei einer z. B. per Scanner erfassten gedruckten Vorlage. Die
digitalisierte Vorlage, die meistens in Form einer Bilddatei vorliegt, wird
dabei zunächst in wichtige, d. h. Textfragmente enthaltende, und unwichtige,
z. B. Weißflächen, Grafiken usw. enthaltende Bereiche unterteilt.
Anschließend findet auf den wichtigen Bereichen die eigentliche
Zeichenerkennung mit eventueller Fehlerkorrektur (ICR; Intelligent Character
Recognition) statt. Dieser Vorgang beruht im weitesten Sinne auf einem
Mustervergleich bekannter, in einer Datenbank gesammelter Buchstaben mit den
durch die Unterteilung erfassten Fragmenten.
OrbiTeam
Die OrbiTeam Software GmbH wurde im Juli 1998 als ein
ausgelagerter Geschäftsbereich der GMD - Forschungszentrum
Informationstechnik GmbH für die Weiterentwicklung und den
Vertrieb des
>BSCW
Shared Workspace Systems gegründet. Hauptziele von OrbiTeam
sind die Pflege, Weiterentwicklung und der professionelle
Support von BSCW-Systemen weltweit.
Ordinalskalen
Die Ordinalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Ordinalskalen stehen
auf einer höheren Messniveaustufe als
Nominalskalen. Ordinalskalierte
Kategorien lassen sich in eine Reihenfolge ordnen, so etwa bei Fragen
zur Schulbildung, bei denen die Antwortalternativen eine Rangfolge (z. B.
Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Fachhochschule) bilden. Allerdings ist
(auch in dem Beispiel) trotz der eindeutigen Ordnung der Abstand zwischen
den Kategorien nicht messbar. Dies erlauben beispielsweise
Intervallskalen.
OWL (Web Ontology Language)
OWL ist eine Web-
Ontologie
Sprache
und eine Spezifikation des
W3C. Sie ermöglicht die
hierarchische Beschreibung von Klassen, Attributen und Assoziationen dieser
Klassen und deren Beziehung untereinander. Attribute und Assoziationen
werden zusammenfassend als Eigenschaften einer Klasse bezeichnet. Mit Hilfe
der OWL sollen Konzepte einer Domäne und deren Beziehungen formal so
beschrieben werden, dass sie durch Programme verarbeitet werden können.
OWL ist eine semantische (Markup-)
Auszeichungssprache
zum
Veröffentlichen und Austauschen von Ontologien im
WWW. Die offizielle
Austauschsyntax von OWL ist
RDF
/
XML.
Präsentationsprogramm
Präsentationsprogramme dienen der Erstellung und Darstellung
digitaler Folien zur Unterstützung von Vorträgen und Präsentationen. Die
Präsentationen lassen sich per
Beamer
direkt vom
Computerbildschirm auf die Leinwand projizieren.
Beispiele für Präsentationsprogramme sind
ActiveSlide,
Keynote
und
PowerPoint.
Einen Langtext zur
Beamerpräsentation
gibt es in unserem Portal.
Panel-Display
Ein Panel-Display ist ein Grafiktablett mit integriertem Display, das mit
einem speziellen Eingabestift interaktiv bedient werden kann.
PCI (Peripheral Component Interconnect)
PCI ist ein von der Firma Intel entwickeltes Leitungssystem (lokaler
Bus-Standard) in PC’s für die Datenübertragung zwischen Prozessor,
Arbeitsspeicher und Erweiterungskarten. Fast alle modernen PC's verfügen
über einen PCI-Bus. Der PCI-Bus wird normalerweise als 32-Bit-Bus System
eingesetzt. Jeder PC ist mit zwei bis sieben Steckplätzen für PCI-Karten
ausgerüstet. In die Steckplätze kann eine große Anzahl verfügbarer Karten
(Netzwerkkarten,
Modems, Soundkarten und Grafikkarten) eingesetzt werden.
PDA (Personal Digital Assistant)
PDA´s sind tragbare Rechner im Hosentaschenformat. Neben PDA's sind auch die
Bezeichnungen Handheld, Palmtop oder Pocket PC gebräuchlich. PDA's werden
über berührungssensible Oberflächen mit einem Spezialstift bedient und
verfügen in der Regel über eine Handschrifterkennung. Heute ist die
Rechnerleistung von PDA’s so fortgeschritten, dass viele Programme wie
Textverarbeitung,
PDF
-Reader,
E-Mail
-
Clients
oder Musik- und
Videoplayer auf ihnen ausgeführt werden können. Mittels Funktechnologien wie
Bluetooth oder
WLAN, wird auch die
drahtlose Datenübertragung mit dem PDA möglich.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
PDF (Portable Document Format)
PDF ist ein Dateiformat, mit dem es möglich ist, elektronische Dokumente unabhängig von einer bestimmten
Software
(z.B. einem Textverarbeitungsprogramm) oder einem
Betriebssystem
originalgetreu darzustellen. Für die Anzeige der PDF Dokumente wird der Acrobat Reader benötigt.
Mehr dazu unter
Medientechnik.
PEARL (Process and Experiment Automation Realtime Language)
PEARL ist eine prozeduale Programmiersprache zur einfachen, sicheren und
weitgehend rechnerunabhängigen Programmierung von Multitasking (Steuerung
paralleler Aktivitäten )- und Echtzeitaufgaben.
Peer–to-peer
In Peer-to-peer-
Netzwerken
agieren
alle Rechner gleichberechtigt. Zwischen allen Teilnehmern besteht eine
direkte Datenverbindung ohne die Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers.
Jeder ans Netz angeschlossene Rechner kann sowohl die Funktion eines
Servers
als auch die
eines
Clients
wahrnehmen.
Peer-Review
Peer-Review bezeichnet ein Verfahren, in dem Arbeitsergebnisse - in der
Regel Artikel - durch einen oder mehrere Experten des entsprechenden
Gebietes bewertet und mit einem Kommentar versehen werden. Zumeist sind
Peer-Reviews ausschlaggebend für die Publikation von wissenschaftlichen
Artikeln in Zeitschriften oder zu Tagung.
Perl
Die Skript-Sprache Perl (nicht zu verwechseln mit
PEARL
!) wurde von Larry Wall erfunden und 1993 zur freien Verfügung
gestellt. Perl ist besonders auf die Verarbeitung von Texten und Textdateien
sowie zur Ausgabe von Berichten ausgelegt. Perl wird häufig für so genannte
Filterprogramme benutzt, wenn etwa große Textdatenmengen verarbeitet
werden müssen. Die Programme, die in Perl geschrieben werden, werden als
ASCII
-Files gespeichert
und erst unmittelbar vor der Ausführung kompiliert. Dies macht die Programme
einerseits leicht editierbar und auch auf andere Rechnersysteme übertragbar,
andererseits zeichnen sich Perl-Programme insbesondere bei Suchfunktionen
durch eine hohe Geschwindigkeit aus. Perl ist die wichtigste
Programmiersprache, wenn es darum geht, Programme für die
CGI
-
Schnittstelle
zu erstellen.
PGP (Pretty Good Privacy)
PGP (Pretty Good Privacy) ist ein Verfahren zur Verschlüsselung von Inhalten. Es wird häufig zur sicheren Übertragung von E-Mails verwendet. Dabei wird zunächst der eigentliche Inhalt per symmetrischer Verschlüsselung und anschließend das zur Entschlüsselung benötigte Geheimnis mit einem asymmetrischen Verfahren kodiert. Eine von Patentansprüchen (auf die verwendeten Verfahren) befreite Version ist OpenPGP, das zum Internet-Standard avancierte. Eine weitere, allerdings hierzu inkompatible Alternative ist S/MIME.
PHP (Hypertext Preprocessor)
PHP ist eine serverseitige
Skript
-Sprache zur
Erstellung datenbankgestützter, dynamischer
Webseiten. Dynamische
Webseiten werden erst bei Aufruf generiert, so dass sich die
Inhalte, etwa die Ergebnisse einer Kursabfrage, individuell auf die
Kriterien des Besuchers zuschneiden lassen. PHP ist ein
Open-Source
-Produkt.
PICT
PICT ist das Standard-Grafikformat früherer Macintosh-
Betriebssysteme.
Es kann
Vektor
-
und Pixelgrafiken sowie Textinhalte in einem Metaformat vereinen und
zwischen Anwendungen austauschen. Mittlerweile, d. h. in den neueren Mac
OS-Versionen wurde es vom Portable Document Format (PDF) abgelöst.
Pingback
Pingback ist eine Funktion in
Weblog
-Software. Sie
ermöglicht es, dass Autoren von Weblogs eine Rückmeldung erhalten,
wenn Andere einen
Link
auf ihr Dokument
setzen. In der Rückmeldung ist eine Information darüber enthalten, wer einen
Link gesetzt hat.
Siehe auch Trackback.
Pixel (pt)
(Auch: Picture Element, deutsch: Bildpunkt.); Ein Pixel ist die kleinste
Einheit eines auf dem Bildschirm darstellbaren Bereichs beziehungsweise
einer für den Bildschirm programmierbaren Farbe. In der Pixel-, Punkt- oder
Rastergrafik wird jeder einzelne Bildpunkt abgespeichert. Bei der Wiedergabe
zerlegt der Monitor die Bilder in viele tausend Pixel, die in Rastern
angeordnet werden. Dabei stehen die einzelnen Pixel so nahe beieinander,
dass sie für das bloße Auge nicht zu erkennen sind. Die Bildauflösung ist
durch die festgelegte Anzahl der Pixel, und damit der Größe, starr, was dazu
führt, dass eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Graphik einen
Qualitätsverlust nach sich zieht. Die Zahl der
Bits, die für die
Wiedergabe jedes einzelnen Pixels gebraucht werden, bestimmt, wie viele
Farben oder Grauabstufungen wiedergegeben werden können.
Plug-In
Ein Plug-In ist ein Zusatzprogramm eines
Webbrowsers, das die
Wiedergabe bestimmter Dateiformate (etwa Video, Audio) erlaubt.
PNG (Portable Network Graphics)
PNG ist die Dateierweiterung eines Bildformats zur komprimierten Speicherung
von Rastergrafiken. PNG besitzt Vorteile gegenüber
GIF
- und
TIFF
-Dateien die
Komprimierung und Darstellung betreffend, es ist jedoch für
Animationen
nicht
geeignet.
Podcast
Unter Podcast wird im Allgemeinen eine Audiodatei verstanden, die mit Hilfe
eines Computers oder mobilen Endgeräts erzeugt wurde und die sich im
Internet ablegen oder auch herunterladen lässt. Der Name leitet sich neben
broadcast von
iPod
ab, einem tragbaren
MP3
-Player von Apple. Dieser lässt sich als externe Festplatte nutzen,
auf der
Multimediadateien
gespeichert und abgespielt werden können.
Podcasts werden vorzugsweise im
MP3
-Format in
Weblogs
oder in spezielle Audioblogs eingebunden und als
RSS
-Feeds zur Verfügung gestellt. Interessenten können diese Feeds mit
einem entsprechenden Podcasting-Client (Podcatcher) abonnieren und die Dateien automatisch herunterladen und
abspielen lassen. Podcasts können aber auch wie jede andere Audiodatei ohne
Podcatcher heruntergeladen und mit einem
Multimediaplayer
abgespielt werden.
Es gibt viele weitere Formen von Podcasts, die meist nach Art ihres Inhalts
benannt wurden: z. B.
Screencasts,
Video-Podcasts
oder
Doccasts.
Immer weitere Verbreitung finden z. B. um zusätzliche Steuerfunktionalität
erweiterte Podcasts - sogenannte
Enhanced
Podcasts.
E-teaching.org bietet ebenfalls einen Bereich mit
Podcasts.
Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den
Bereichen
Didaktisches Design
und
Medientechnik.
Podcatcher
Das Programm, mit dessen Hilfe
Podcasts
abonniert, empfangen und verwaltet werden können - ein
sogenannter Podcasting-Client - wird häufig auch als Podcatcher bezeichnet.
Eine Liste von Podcatchern finden Sie u. a. auf
http://wiki.podcast.de/Podcatcher
oder
http://www.podcast.de/software/podcatcher/. Einen
Funktionsvergleich verschiedener Podcatcher finden Sie unter
http://www.podcatchermatrix.org/.
Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den
Bereichen
Didaktisches Design
und
Medientechnik.
POP3 (Post Office Protocol Version 3)
POP3 ist ein Übertragungs-
Protokoll, das für gewöhnlich für das Empfangen von
E-Mails
genutzt wird. Dabei holt sich ein
Client
die E-Mails per POP3 von einem
Server
ab. POP3 ist in allen gängigen E-Mail-Anwendungen integriert und
ist vom Funktionsumfang (Aufbau, Sicherheit) recht simpel strukturiert.
Siehe auch:
IMAP,
SMTP.
Popup
Im Englischen bedeutet „to pop up“ soviel wie „plötzliches Auftauchen“. Ein
Popup ist ein
JavaScript
-basiertes Element in Form eines kleinen Fensters, das sich durch einen
Mausklick,
Mouseover, über
einen
Hyperlink
oder auch
zeitgesteuert direkt nach dem Laden einer
Webseite
öffnet.
Dabei überdeckt das Popup beim Öffnen Teile der darunter liegenden Webseite.
Auch das Glossar des Portals wird in Popup-Fenstern angezeigt. Die Fenster
lassen sich mit einem Mausklick schließen, ohne dass die Webseite
geschlossen wird. Popup-Fenster sind vor allem beliebt bei
Werbeanzeigen. Immer mehr
Browser
enthalten
Software, die es
ermöglicht, das Öffnen der Popups durch einen Blocker zu unterdrücken.
Posting
Als Posting wird eine Mitteilung an eine
Mailingliste
oder
in einer
Newsgroup
beziehungsweise das Einstellen von Einträgen in
Internet
-Foren oder
Chat
-Runden bezeichnet.
PostScript
PostScript ist eine Programmiersprache, die Operatoren und Prozeduren zur
Verfügung stellt, um Text und Grafik an einen Drucker zu übermitteln. Die
PostScript-Anweisungen werden von einem Interpreter im Drucker verarbeitet.
PostScript Programme werden meistens nicht von Benutzern, sondern von
Anwendungsprogrammen erzeugt. Eine freie
Software
-Implementierung eines solchen Interpreters bietet die Software
Ghostscript. Auch das
PDF
baut auf PostScript auf.
PowerPoint
PowerPoint ist ein Anwendungsprogramm von Microsoft zur Erstellung digitaler
Präsentationen in Form von Folien, in die neben Texten auch Grafiken,
Diagramme, Audio- und Videodateien eingebunden werden können. PowerPoint ist
in den Microsoft-
Office
-Paketen als
Software
enthalten. Die üblichen Dateiendungen von mit PowerPoint
erstellten Präsentationen sind PPT(X) (bearbeitbar) und PPS
(Veröffentlichungsformat).
Mehr dazu im
Steckbrief.
Präsentationsprogramme
Präsentationsprogramme (z.B. PowerPoint, Impress,
ActiveSlide, Keynote)dienen der Erstellung und Darstellung digitaler
Folien zur Unterstützung von Vorträgen und Präsentationen. Die
Präsentationen lassen sich mit einem an den Laptop angeschlossenen
Beamer
auf eine
Leinwand projizieren.
Mehr zu
Impress,
ActiveSlide,
PowerPoint
und
Keynote
in den Steckbriefen.
Programmierter Unterricht
Programmierter Unterricht ist eine Lehrmethode, bei der sich die Lernenden
einen in einzelne Teile zerlegten Unterrichtsstoff weitgehend selbständig
erarbeiten und ihren Lernfortschritt auch weitgehend selbst kontrollieren.
Erst wenn ein Teilschritt erfolgreich absolviert ist, wird der nächste
Schritt begonnen. Im Prgrammierten Unterricht wird die Rolle des Lehrers
weitgehend von Lehrprogrammen (Karten mit Lehrtexten) übernommen.
Projektmanagement
Projektmanagement umfasst die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation und -techniken für die Abwicklung eines Projektes. Die DIN 69 901 definiert ein Projekt als ein Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Ein Projekt zeichnet sich aus durch eine neuartige oder einmalige Aufgabe, eine klare Zielsetzung, zeitliche, finanzielle, personelle Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben, fachübergreifende Abstimmung und Kooperation sowie projektspezifische Organisation.
Mehr dazu unter der Kategorie
Projektmanagement
im Portal.
Proprietär
Als proprietär wird
Hardware
oder
Software
bezeichnet,
die urheberrechtlich (durch Lizenzpflicht) geschützt und nur auf einem
System verwendbar ist. Häufig ist proprietäre Software nicht kompatibel mit
Hard- oder Software anderer Hersteller.
Protokoll
Ein Protokoll ist ein technischer Standard zur Übertragung von Daten.
Protokolle legen das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge
von Informationen fest.
Beispiele für Netzwerkprotokolle im Internet sind
TCP/IP.
Proxy-Server
(Deutsch: Stellvertretender
Server); Ein
Proxy-Server ist ein Programm, das zwischen Server und Client vermittelt.
Dort werden zum Beispiel Dokumente zwischengelagert, auf die erst
kürzlich zugegriffen wurde (siehe
Cache). Der Rechner des
Benutzers greift statt direkt auf den ursprünglichen Server, auf
den Speicher des Proxy-Server zu. Je nach Einstellung prüft der Server
bei einer Anfrage das Dokument auf seine Aktualität und fordert Dokumente,
die in der Zwischenzeit modifiziert worden sind, vom ursprünglichen Server
neu an. Ein Vorteil ist, dass durch die Nutzung von Proxy-Servern der
Netzwerkverkehr wesentlich reduziert und die Übertragungszeit verkürzt
werden kann.
PSD (Photoshop Document)
PSD (Photoshop Document) ist das Standardformat des
Bildbearbeitungsprogramms
Adobe
Photoshop. Es wird dazu verwendet, Bildprojekte mit sämtlichen
Bearbeitungsinformationen wie Ebenen, Masken, Farbräumen, Kanälen, Protokoll
usw. für eine spätere Weiterbearbeitung abzuspeichern. Eine PSD-Datei kann
auch in andere Adobe-Anwendungen wie
Illustrator,
Encore DVD,
Premiere
oder ImageReady importiert werden.
Python
Python ist eine objektorientierte interaktive Skriptsprache, die oft mit
Perl
oder
Java
verglichen wird.
Python besitzt eine sehr klare Syntax und stellt Module, Klassen,
Ausnahmeanwendungen und eine sehr anspruchsvolle dynamische Datengenerierung
zur Verfügung. In Python können Programme auch anderer Sprachen als Modul
eingebettet werden und die Sprache kann duch C oder C++ erweitert werden.
Python eignet sich zur Textverarbeitung, Systemadministration,
Systemintegration, Internet-Programmierung (HTML,
HTTP,
FTP, SMTP,
CGI
etc.),
GUI
-Programmierung, Bildverarbeitung und ist Basis vieler
Content Management
Systeme. Python ist eine
Open Source
Software.
Quartz
Quartz ist die in Apples Betriebssystem Mac OS X integrierte Grafikschnittstelle, die für die Darstellung der Benutzeroberfläche zuständig ist. In den neuesten Versionen des Mac OS X ist die Weiterentwicklung Quartz Extreme implementiert. Zur Berechnung von 3D-Oberflächen wie dem Desktop wird dabei auf die Grafikkarte zurückgegriffen und dadurch eine schnellere Darstellung ermöglicht.
Quellcode
Der Quellcode oder auch Quelltext eines Programms ist der Text, den der
Programmautor entsprechend den Regeln der jeweiligen Programmiersprache
anfertigt. Auch die Auszeichnungsansicht einer
HTML-
Seite wird Quellcode genannt. In der Regel ist der Quellcode im
ASCII
(American Standard
Code for Information Interchange) Format verfasst. Um aus dem Quellcode ein
ausführbares Programm zu machen, muss er in vielen Fällen
kompiliert
werden, das heißt, dass die Programmsprache in den
ausführbaren Maschinencode übersetzt werden muss. Interpretierte
Programmiersprachen benötigen dagegen keine Kompilierung. Programme, bei
denen der Quellcode eingesehen und bearbeitet werden kann, werden als
Open Source
-Produkte bezeichnet.
Quick-Info
Eine Quick-Info ist eine kleine Textbox, die zumeist farblich hervorgehoben
wird. Sie erscheint beispielsweise, wenn Sie eine Schaltfläche in der
Symbol- bzw. Werkzeugleiste einer Textverarbeitung mit der Maus berühren und
gibt Informationen über die Funktionalität der Schaltfläche. Quick-Infos
können auch als
Linklabel
eingesetzt
werden.
QuickTime
QuickTime ist ein Abspielprogramm (Freeware) für
Multimedia-Formate (Video, Audio, Grafiken,
Virtual
Reality
(VR), Filme). Die Bedienungsoberfläche von QuickTime ähnelt
der geläufiger CD- oder
DVD
-Geräte. Die
Erweiterung, mit der auch die Bearbeitung von Multimediadaten möglich ist,
heißt QuickTime Pro.
Rapid-Prototyping
Rapid-Prototyping bezeichnet die schnelle, computergestützte Konstruktion
eines Modells in der industriellen Entwicklung. Die Technik: Aus den Daten
eines CAD-Modells wird das Produkt schichtweise aufgebaut.
RAW
Das RAW-Format enthält die vom Sensor einer Digitalkamera oder eines Scanners erfassten und digitalisierten reinen Bilddaten. Es ist kein Format im eigentlichen Sinne, da die Daten von Hersteller zu Hersteller und von Produkt zu Produkt unterschiedlich abgelegt werden. Gemeinsam ist den verschiedenen RAW-Konventionen lediglich, dass die Daten vor der Speicherung nicht bearbeitet werden. Der Vorteil der Digitalisierung im RAW-Format ist, dass Einstellungen wie Weißabgleich oder Farbsättigung nachträglich angewendet werden können. Dafür sind RAW-Dateien wesentlich größer als z. B. JPEG -Dateien, was auch eine längere Rechenzeit für die Speicherung in Anspruch nimmt. Adobe führte mit dem DNG-Format (Digital Negative) ein standardisiertes, interoperables Rohdatenformat ein, das mehr und mehr Verbreitung findet und die proprietären RAW-Formate überflüssig macht.
RDF (Ressource Description Framework)
RDF steht für Resource Description Framework und ist eine
Auszeichnungssprache zur Modellierung von Metadaten für Ressourcen im
WWW. RDF legt eine Syntax
für den gemeinsamen Datenaustausch fest, so dass Informationen zwischen den
Anwendungen ohne Bedeutungsverlust ausgetauscht werden können. Über RDF
können Informationen mit Hilfe von
URI
im Web identifiziert,
sowie Metadaten über Webressourcen (wie Titel, Autor, Datum der letzten
Änderung oder Copyright) dargestellt werden. Auch
RSS - Feeds
stehen im RDF
Format zur Verfügung. RDF ist fundamentaler Bestandteil der Vision des
W3C
vom
Semantic Web. RDF
wird ergänzt durch
RDFS
und
OWL.
RDFS
RDFS steht für
RDF
-Schema und ist eine
Auszeichnungssprache die es erlaubt, eine Grammatik sowie
Interpretationsregeln (Ontologien) für
RDF-Aussagen festzulegen und RDF um zusätzliche, komplexe Metadaten
anzureichern.
RealMedia
RealMedia ist die Sammelbezeichnung für die Dateiformate und die damit
verbundenen
Client
- und
Server
-Produkte des
Software-Herstellers RealNetworks, u.a. des Audioformats RealAudio und des
Videoformats RealVideo. Das RealMedia-Format erlaubt das
Streaming
von Video-
und Audio-Dateien über das
Internet. Abgespielt
wird über den RealPlayer. RealMedia-Dateien haben die Dateiendungen .ra für
Audio, .rv, .rm und .rmvb für Video und .ram und .rpm für Meta-Dateiformate,
d.h. Dateien, die auf die eigentliche Multimedia-Datei verweisen. Mit Hilfe
eines RealEncoders können Dateien eines anderen Formats in die
RealMedia-Formate umgewandelt werden.
Ein Vorteil der RealMedia-Formate ist die automatische Anpassung der
übertragenen Datenmengen (und damit der Wiedergabequalität) in Abhängigkeit
der zur Verfügung stehenden
Bandbreite.
Alternativen zu RealMedia sind zum Beispiel
QuickTime
von Apple
und Windows Media von Microsoft.
Redirect
(Dt.: nachsenden, umleiten). Unter Redirect wird eine Funktion verstanden,
die wie ein Nachsendeauftrag
Hyperlinks
an eine
neue Adresse weiterleitet, falls sich diese ändert. Ein Redirect verhindert
auf diese Weise, dass, wenn sich die
URL
einer Seite ändert,
alle Hyperlinks, die auf diese Seite verlinken, ins Leere führen. Ein
Rederict kann entweder darüber organisiert werden, dass eine
HTML
-Seite dazwischen
geschaltet wird, die den Nutzer über den Umzug informiert oder durch eine
serverseitige
Lösung,
die eine automatische Umleitung veranlasst.
RelaxNG
RelaxNG ist eine Schemasprache, die nicht vom
W3C
entwickelt wurde. Ihre
Syntax ist deutlich einfacher als
XML-Schema, dabei
aber dennoch sehr ausdrucksmächtig.
Remote Login (Access)
Als Remote Login (Access) wird der Fernzugriff eines Computers auf ein mehr
oder weniger weit entfernt befindliches
Netzwerk
bezeichnet.
Für den Zugriff wird eine Internetverbindung und eine entsprechende
Software
benötigt.
Remote-Desktop
Mit Remote- Desktop wird zumeist die netzbasierte Möglichkeit zur Fernsteuerung eines sich in Ferne befindenden Rechners bezeichnet. Üblicherweise wird die Freigabe dabei vom Benutzer des fernen Systems erteilt. Die grafische Benutzeroberfläche des fernen Systems wird auf dem lokalen Rechner angezeigt und kann wie gewohnt bedient werden. Mit Hilfe der Remote-Desktop-Freigabe kann daher auch Application Sharing verwirklicht werden.
Mehr Informationen zu den Themen Fernsteuerungsrechte und Application Sharing finden Sie in der Rubrik Medientechnik.
Repository
Ein Repository ist eine zentrale Ablage, in der Software-Produkte (z.B.
Lernsoftware-Objekte) sowie deren Konzeption und Entwicklung verwaltet
werden. Sie erlaubt mehreren Autoren und Nutzern, ihre Inhalte
bereitzustellen und wechselseitig zu nutzen. Repositories werden unter
anderem zum Versionsmanagement, z.B. beim
CVS
verwendet. Die Auszeichnung der Inhalte erfolgt mit Hilfe von
Metadaten.
RGB (Rot, Grün, Blau)
Das Kürzel RGB steht für den aus den drei Grundfarben Rot, Grün,
Blau (RGB) bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung, mit der
beispielsweise Computermonitore arbeiten. Zu jedem binären Muster, das einem
Pixel
zugeordnet wird,
gibt es in einer Tabelle drei
Bytes, die für diese drei
Grundfarben stehen. Der Inhalt dieser
Bytes
kann Werte zwischen
0 und 255 annehmen, die dem Grad der Farbintensität entsprechen (je höher,
desto heller). Da jedes dieser RGB-Bytes 256 mögliche Werte haben kann,
ergeben sich daraus 256x256x256 verschiedene Farbton-Möglichkeiten, also
16.777.216 Farben. Das entspricht einer 24Bit-Farbtiefe, die auch als
"TrueColor" oder "Echtfarbe" bezeichnet wird. Einige Anwendungen,
etwa
HTML, verlangen eine
Farb-Angabe in
Hexadezimalzahlen.
Rhizom
Das Rhizom ist ein aus der Botanik entlehnter Begriff. Dort bezeichnet es
ein meist unter-irdisch oder dicht über dem Boden wachsendes wurzelähnliches
Sprossensystem. In der
Hypertext
-Theorie wird das Rhizom als Metapher für Hypertextgewebe
verwendet, die sich in jede beliebige Richtung mit sich beliebig
variierenden Strukturen ausdehnen. Gleichzeitig steht es für das
World Wide Web
– die Summe aller
Hypertexte
im
Internet
– , das keinen Anfang und kein Ende hat, alles miteinander
vernetzt und in alle Richtungen wuchert. Das Rhizom gilt als Sinnbild
nomadischen Denkens und korrespondiert mit den Wissensstrukturen im
menschlichen Langzeitgedächtnis.
RIA (Rich Internet Applications)
Bei einer Rich Internet Application (RIA) handelt es sich um Webanwendungen
mit reichhaltigeren Möglichkeiten wie z.B.
Drag & Drop
oder
die Steuerung über Tastaturkürzel. Meist bietet diese eine intuitive
Benutzeroberfläche
und ist
leistungsfähiger, da ohne Anfrage an einen
Server
Berechnungen auf
dem
Client
ausgeführt
werden.
Rosenthal-Effekt
Mit dem Rosenthal-Effekt wird die Einflussnahme auf den Ausgang eines
Experiments durch den Experimentierenden beschrieben. Maßgeblich dafür sind
Erwartungen, Überzeugungen oder Vorurteile des Versuchsleiters. Es handelt
sich dabei um eine Form der selbsterfüllenden Prophezeiung. Der
amerikanische Psychologe Robert Rosenthal hat diesen Effekt folgendermaßen
untersucht: Studierende sollten ein Experiment durchführen, bei dem Ratten
in einem Labyrinth den Weg zur Futterstelle finden mussten. Rosenthal. Die
eine Hälfte der Studierenden ließ Rosenthal im Glauben, ihre Ratten aufgrund
von Züchtung besonders lernfähige Tiere, die andere Hälfte hielt ihre Ratten
für besonders dumm. Die Auswertungen zeigten, dass sich diese vermeintliche
Wissen in den Ergebnissen des Experimentes niederschlug.
RSS (Rich Site Summary/Really Simple Syndication)
RSS bezeichnet eine Familie von Dateiformaten, die über die
Auszeichnungssprache
XML
definiert wird. Es
sind zwei Langfassungen des Kürzels RSS verbreitet (Rich Site Summary,
Really Simple Syndication). Alle RSS Dateien müssen konform zum XML Standard
sein, wie er in der Spezifikation des
W3C
festgelegt wurde.
Einige
Webseiten
bieten den
Nutzern an, aktuelle Informationen über RSS-Feeds zu abonnieren. Der Nutzer
erkennt das Angebot an einem kleinen XML- oder RSS-Zeichen auf der Webseite.
Die RSS-News kann direkt in einen auf dem Arbeitsplatz installierten
RSS-Reader geladen werden. Ein RSS enthält gewöhnlich folgende Elemente:
Titel, Link, Beschreibung, Sprache, Bild (optional).
Mehr zu RSS finden Sie unter
Didaktik>Recherche>Quellen
RTF (Rich Text Format)
RTF ist ein Datenformat zum Austausch elektronischer Dokumente, das häufig
zum Versand elektronischer Nachrichten (E-Mail) verwendet wird.
Rich Text Dateien besitzen die Endung .rtf.
Ruby on Rails
Ruby on Rails ist ein Web-Framework und gibt die Anwendungsarchitektur vor,
unter der entsprechende Webanwendungen entwickelt werden können. Das kurz
"Rails" genannte Framework wurde in der Programmiersprache Ruby geschrieben
und ist entgegen vieler seiner Verwandten wie zum Beispiel ASP.NET
quelloffen. Rails wurde erstmals im Juli 2004 vorgestellt und folgt dem
Grundsatz Konvention statt Konfiguration. Es nimmt besondere Rücksicht auf
Programmierkonventionen um die notwendige Konfiguration minimal zu halten
und eine rasche Softwareentwicklung zu ermöglichen. Die Konzeption von Rails
ist bestrebt, redundanten Code zu vermeiden und jedem seiner Teile einmalig
einen Platz zuzuweisen.
Beispiele für Web-Applikationen unter Rails finden sich in allen Bereichen.
Die
Website
der Rail-Entwickler
rubyonrails.com
verweist auf Beispiele
in Sachen Kollaboration,
Community,
Content Management
oder elektronischen Handels.
Scaffolding
Der Begriff Scaffolding bezeichnet Anreize oder Hilfen, die Studierenden bei
der Erfüllung einer Aufgabe gegeben werden und an das jeweilige Niveau der
Lernenden angepasst sind.
Schemasprache
Eine Schemasprache erlaubt es, eine Grammatik (ein Schema) für
XML
-Dokumente zu
beschreiben. Entspricht ein XML-Dokument dem festgelegten Schema, ist es
valide. Verbreitete Schemasprachen sind
DTD,
XML-Schema,
RelaxNG
und
Schematron.
Schematron
Schematron ist ein Schemasprache die einen deutlich anderen Weg verfolgt als
DTD, XSD und
RelaxNG. Während diese
Sprachen ein Regelwerk definieren, das präzise alle validen Dokumente
beschreibt, geht Schematron zunächst davon aus, dass alle wohlgeformten
XMLDokumente auch valide sind. Durch die Regeln, die in Schematron definiert
werden, wird die Menge der validen Dokumente dann schrittweise eingegrenzt.
Schnittstelle
(Engl.: Interface); Eine Schnittstelle ist eine Übertragungs- und
Verbindungsstelle zwischen zwei Systemen. Unterschieden wird zwischen
Mensch-Maschine- und Maschine-Maschine-Schnittstellen.
Mensch-Maschine-Schnittstellen für die Eingabe sind Eingabegeräte wie
Tastatur, Maus oder Joystick sowie Ausgabegeräte wie Bildschirm, Plotter,
Drucker oder Lautsprecher. Über die Maschine-Maschine-Schnittstelle erfolgt
der Austausch von Daten und Steuerungsinformationen der Hard- und
Softwarekomponenten untereinander sowie mit Peripheriegeräten (wie Drucker,
Maus oder Modem). Als (Benutzer-)Schnittstelle wird etwa ein
Web-Formular oder eine Eingabemaske bezeichnet, über die Daten in eine
Datenbank eingegeben werden können. Unter
API
(Application
Programming Interface) versteht man eine
Anwendungs-Programmier-Schnittstelle, die ein
Betriebssystem, eine Benutzeroberfläche oder eine komplexe Anwendung in
einer einheitlichen Softwareumgebung zur Verfügung stellt.
SCORM (Shareable Content Object Reference Model)
SCORM ist ein Standard von ADL (Advanced Distributed Learning), einer
Initiative des amerikanischen Verteidigungsministeriums und des Ministeriums
für Forschung und Technologie. Ziel des Standards ist es, elektronische
Lerninhalte wieder verwendbar, kompatibel mit verschiedenen Lernumgebungen,
dauerhaft (und unabhängig von
Betriebssystemen)
nutzbar und jederzeit zugänglich zu machen.
Screen-Capturing
Screen-Capturing bezeichnet die Kopie beziehungsweise das Abspeichern von
Bildschirminhalten. Kopiert, gespeichert, weiterverarbeitet und
weiterverbreitet werden können verschiedene Daten, die der Bildschirm
anzeigen kann. Die Aufnahmen können in einer Datei abgespeichert oder auf
einem Drucker oder einer
Webseite
ausgegeben
werden. Der Nutzer bestimmt dabei den Ausschnitt, der kopiert werden soll.
Screencast
Ein Screencast ist eine digitale Präsentation, die meistens dem Zweck dient,
Bedienungs-, Installations- oder sonstige Arbeitsschritte einer
Software
web-, video-
und häufig auch audiobasiert zu demonstrieren. Wie auch generell bei einem
Webcast, besteht
normalerweise die Möglichkeit, die Aufzeichnung des Screencasts nachträglich
jederzeit erneut betrachten zu können.
Die auf e-teaching.org regelmäßig durchgeführten
Online-Schulungen
sind Beispiele für Screencasts, deren Aufzeichnung Sie
jederzeit (noch einmal) betrachten können.
Screenshot
Ein Screenshot ist eine Momentaufnahme des aktuellen Bildschirminhalts oder
aktiven Fensters. Ein Screenshot kann in die
Zwischenablage
kopiert und in eine Datei gespeichert oder ausgedruckt werden. Dies
geschieht durch die Tastenkombinationen "Alt" (oder "AltGr") und
"Druck" (oder "Print"). Die Ansicht befindet sich dann im Zwischenspeicher
und kann in einem geeigneten Programm (etwa Word oder ein
Bildbearbeitungsprogramm) beispielsweise durch die Tastenkombination "Strg"
und "v" eingefügt werden.
Scribble
(Dt.: Schnell hingekritzelte Information); auch als zeichnerischer
Rohentwurf bezeichnet. Mit einem Scribble wird erstmals eine Idee visuell in
Skizzenform dargestellt. Ein Scibble kann auch als Ideenskizze oder
beispielhafte Zeichnung benannt werden und dient als Grundlage für die
Umsetzung einer Gestaltung.
SDK (Software Development Kit)
Ein SDK (Software Development Kit) ist eine Sammlung von Programmfragmenten,
Dokumentationen und Fehlersuchroutinen, auf deren Basis weitere Programme
entwickelt werden können. Beispiele für derartige Werkzeugsätze sind das
Java Development Kit der Firma Sun Microsystems oder Adobes Flex.
Secure Shell (SSH)
Secure Shell ist ein Programm, das es Nutzern erlaubt, sich über ein
Netzwerk
in einen
anderen Computer
einzuloggen. Es können
dabei Befehle in dem entfernten Computer ausgeführt und Dateien von einem
auf den anderen Computer übertragen werden. Durch eine genaue
Authentifizierung
schützt SSH den Computer vor unautorisierten Zugriffen und garantiert damit
eine abgesicherte Kommunikation über unsichere Netzwerke.
Semantic Web
Das Semantic Web ist die Vision des
W3C
für die Zukunft des
Internet. Das
bestehende Internet soll durch unterschiedliche technische und kulturelle
Praktiken bereichert und damit seiner Aufgabe als zentrales Wissens- und
Kommunikationsmedium besser gerecht werden. Verbessert werden soll v.a. die
maschinelle Verarbeitung von Dokumenten und Daten im Internet, was das
präzise und einfache Auffinden von Informationen erleichtert. Dafür ist es
in erster Linie notwendig, die Bedeutung einzelner Dokumente besser als
bisher in maschinenlesbarer Form anzubieten. Dies soll u. a. durch die
Bereitstellung eines Systems zur Auszeichnung von Ressourcen und
Ontologien
erreicht
werden.
RDF, RDFSchema und
OWL
sind die Standards die
das W3C in zu diesem Zweck entwickelt hat. Ob sowohl die technischen als
auch die inhaltlichen Aspekte des Semantic Web zu dem gewünschten Ergebnis
führen, ist derzeit noch kaum abzuschätzen.
Einen
Langtext
zum Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Serielle Datenübertragung
Bei der seriellen Datenübertragung werden Informationen
Bit
-weise hintereinander
übermittelt. Dies geschieht über verschiedene Standards, die die dafür
notwendige
Hardware
(Kabel)
beschreiben. RS 232 bezeichnet die standardisierte serielle
Schnittstelle.
Über serielle Schnittstellen können Peripheriegeräte (etwa Drucker, Scanner)
angeschlossen werden. Die seriellen Schnittstellen befinden sich auf der
Geräterückseite. Die Stecker, sogenannte COM-Ports, sind genormt.
Normstecker für die serielle Schnittstelle am PC ist der 9- oder 25-polige
SUB-D-Stecker. Im Gegensatz zur seriellen Datenübertragung erfolgt die
parallele Datenübertragung gleichzeitig über verschiedene Leitungen. Der
USB
soll die herkömmlichen
seriellen und parallelen Schnittstellen ablösen.
Serife
Als Serife wird ein Abschlussstrich, Bogen oder eine Verdickung bei einem
Druckzeichen (etwa Buchstaben) bezeichnet. Es gibt serifenlose
Schriftarten (etwa Arial), die auf Bildschirmen gut gelesen werden
können, und serifenbetonte Schriftarten (etwa Times), die
beispielsweise von den meisten Tageszeitungen verwendet werden.
Server
Ein Server ist ein Programm, das anderen Computern (Clients)
Dienste über
Netzwerke
zur
Verfügung stellt. Häufig wird jedoch auch der Computer, auf dem der Server
installiert ist (Host),
selbst als Server bezeichnet. Die Dienste können etwa in der
Bereitstellung von Datenbanken bestehen oder der Vermittlung von
E-Mails. Typische
Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das
Internet. Ein
Webserver
ist eine
spezielle Software, die Dienste für Webseiten innerhalb des Internet
oder Intranet zur Verfügung stellt.
Servlet
Ein Servlet ist ein Programm auf der
Server
-Seite,
vergleichbar mit
Applets
(Java
-Programm auf der
Client
-Seite im
Browser). Webseiten
sind oft abhängig von Benutzereingaben, durch die sich die Daten auf den
Seiten ändern können. Um die Informationen aktuell zu halten, die vom Server
an den Client weitergegeben werden, wurden
Schnittstellen
definiert. Die bekannteste ist das
Common Gateway Interface
(CGI). Alternativ können Servlets verwendet werden. Der Webserver deligiert
Anfragen der Clients an ein Servlet, das die Antwort an den Client erzeugt.
Typische Aufgaben für Servlets sind die Kontrolle von
Uploads
und
Downloads, die
Sicherheitsüberprüfung und Protokollierung. Der Vorteil ist, dass Anfragen
erst im Moment der Anfrage (dynamisch) generiert werden und nicht
statisch bereits verfügbar sind, wie etwa bei
HTML
-Seiten. Java
Servlets können daher auf einem Server mit viel Datenverkehr schneller
ausgeführt werden als CGI-Anwendungen.
Session
(Auch: Visit, Besuch oder Sitzung); Session wird ein zusammenhängender
Besuch einer
Webseite
genannt.
Die Anzahl der Sessions gibt Auskunft über die Anzahl der Besucher
eines Internetangebotes. Per Konvention gilt eine Session als beendet, wenn
30 Minuten lang keine Aktion erfolgt.
Shared Workspace
Als Shared-Workspace wird ein gemeinsamer Arbeitsbereich im
Intranet
oder
Internet
bezeichnet, wie er für das
E-Learning
oder die verteilte Gruppenarbeit typisch ist. Er wird über
eine
Software
(Groupware) bereitgestellt. Weitere Informationen zu diesem
Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter
Lehrszenarien
und
Medientechnik.
Shareware
Shareware ist eine
Software, die dem
Benutzer kostenlos als Testversion für eine beschränkte Zeit zur Verfügung
gestellt wird. Oft handelt es sich dabei nicht um die Vollversion. Nach
Ablauf der Testphase wird der Benutzer aufgefordert, sich gegen Gebühr
registrieren zu lassen. In vielen Fällen lässt sich Shareware nach Ablauf
der Frist nicht mehr starten.
Shockwave
Shockwave ist ein Programm zur Erstellung komplexer
3D-Multimedia-Anwendungen wie interaktiver
Animationen. Die
Erstellung von Shockwave-Filmen funktioniert auf der Basis von so genannten
Schlüsselbild-Sequenzen. Jedem Schlüsselbild kann dabei ein Inhalt
zugeordnet werden. Über das sogenannte Tweening werden Eigenschaften eines
Objektes (Größe, Position, Transparenz oder die Farbfüllung) über mehrere
Schlüsselbilder hinweg verändert. Ebenso sind Ein- und Ausblendeffekte
möglich. Um Shockwave-Anwendungen zu erstellen, wird der man
Macromedia
Director
benötigt; um Shockwave-Dateien anzuzeigen muss ein
Plug-In
installiert
sein. Ein Nachteil von Shockwave Movies ist die große
Dateigröße. Eine Alternative zur Erstellung von Multimedia-Anwendungen
für das Internet ist
Flash.
Shortcut
(Engl.: Abkürzung); Shortcuts sind Tastenkombinationen. Durch das
gleichzeitige oder aufeinander folgende Drücken von Tasten können
Steuerbefehle gegeben werden. Der Shortcut „Strg+C“ löst innerhalb
eines Textdokuments zum Beispiel die Aktion „kopieren“ aus. In der Regel
stehen die wichtigsten Operationen, wie z. B. das Öffnen oder Speichern
einer Datei, als Shortcut zur Verfügung. Außerdem bieten die meisten
Programme die Möglichkeit individuelle Shortcuts anzulegen. Ein Vorteil von
Shortcuts besteht darin, dass beim Arbeiten nicht zwischen Tastatur und Maus
gewechselt werden muss.
Signatur
Eine Signatur stellt einen kurzen Textabschnitt (ca. vier Zeilen) dar, der
am Ende einer
E-Mail
oder eines
Beitrags (in
Newsgroups,
Foren
usw.)
automatisch angehängt werden kann und gewöhnlich Auskunft über die
Persönlichen Daten (Adresse, Telefonnummer) des Absenders gibt. Einmal
erstellt können Signaturen immer automatisch an den Schluss der Nachricht
angehängt werden. Signaturen werden oft durch Minuszeichen (“-- “) von der
eigentlichen Nachricht abgesetzt.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Simulation
Eine Simulation ist eine mediale Nachstellung realer Zusammenhänge. Siehe
dazu
Virtuelle Realität.
Weitere Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem
Portal unter
Didaktisches Design
und
Lehrszenarien.
Single Sign-On
Ziel von Single Sign-On-Bestrebungen ist die Standardisierung von
verschiedenen netzbasierten Dienstleistungen. Studierenden und
Hochschulmitarbeiter/Innen soll mit einmaliger Registrierung (Engl.: Single
Sign-On) im Universitätsnetzwerk der Zugriff auf möglichst viele
Dienstleistungen ermöglicht werden. Dienstleistungen, die sich unter einem
Login vereinen können, sind die Nutzung des Mailaccounts, die Anmeldung zu
Veranstaltungen, die Verwaltung der Kuse, das Abrufen von Datenbanken (z. B.
des Prüfungsamts), die Reservierung von Räumen, die Nutzung der
Bibliotheksdienste sowie der Zugang zu Foren.
Sitemap
Als Sitemap wird eine meist grafische Übersicht der Struktur einer
Webseite
bezeichnet. Sie kann zur Planung des
Internet
-Auftritts
und als
Navigationshilfe
eingesetzt werden. Eine Webseite bezeichnet dabei die Gesamtheit
zusammengehöriger Internetseiten.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Situiertes Lernen
Das Konzept des „situierten Lernens" ist eine Forderung an die Gestaltung
von Lernvorgängen. Danach soll Lernen in möglichst authentisch gestaltete
Lernsituationen (situative Kontexte) eingebettet sein. Ausgangsfragestellung
ist hierbei i.d.R. ein praxisorientiertes Anwendungsproblem.
Skin
(Dt.: Haut); Computerprogramme erlauben es, das Aussehen (und evt. auch das
Verhalten) ihrer grafischen Benutzeroberfläche zu konfigurieren. Skin
bezeichnet die vordefinierten Einstellungen (z.B. Farben,
Icons, Anordnung der
Schaltflächen) einer
Software.
Skript
Als Skript werden Programme oder Teile davon bezeichnet, die im Gegensatz zu
kompilierten (übersetzten) Programmen nicht direkt vom Prozessor ausgeführt
werden können, sondern zunächst von einem anderen Programm, etwa einem
Browser. Möglich ist
auch, dass sie auf einem
Webserver
interpretativ
abgearbeitet und Schritt für Schritt in Maschinencodes umgewandelt werden.
Daher sind Skripte in der Regel langsamer als kompilierte Programme.
Beispiele für Skriptsprachen sind
JavaScript
und
PERL.
Smartphone
Ein Smartphone ist die Sonderform eines Mobiltelefones, das viele Funktionen
von
PDA’s
beinhaltet wie die
Verwaltung von Terminen, Versendung von
E-Mails
und Aufnahme
von Digitalfotos. Wie der PDA besitzen sie ein größeres Display, eine
Tastatur oder einen Touch-Screen zur Eingabe von Daten.
SMIL
SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language) ist eine auf
XML
basierende
Markup-Sprache, mit der der zeitliche und räumliche Ablauf in
Multimedia
-Präsentationen festgelegt werden kann. Sie ist für die
Integration von Text- und Grafikelementen sowie
Streaming
Audio und Video geeignet. SMIL erfüllt damit dieselben
Funktionen wie sie mit
Flash
generiert werden können. Eine SMIL-Datei hat die Dateiendung
.smil oder .smi. SMIL ist offizieller Standard des
W3C.
SMS (Short Message Service)
SMS ist ein Kurzmitteilungsdienst und bezeichnet ein
Protokoll, mit dem Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen über
Mobiltelefone versendet bzw. empfangen werden können.
Die empfangenen und geschriebenen SMS können dabei auf dem Handy gespeichert
und verwaltet werden. Nach dem Versenden gelangt die SMS zum
Mobiltelefonanbieter und wird von dort an die Zielperson weiterversendet.
Neben SMS unterstützen heute viele Mobiltelefone auch den
MMS
(Multimedia Messaging
Standard), der das Verschicken von
Multimedia
-Dateien, wie Bilden, Audio oder Video erlaubt.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
SMTP ist ein einfaches Übertragungs-
Protokoll
und
ermöglicht es,
E-Mails
zu versenden.
Per SMTP werden die E-Mails über einen
Client
an einen Server
gesendet. Dieser leitet sie weiter an den Empfänger. SMTP ist ein Standard-
Protokoll, im
Gegensatz zu POP3 gibt es keine Alternativen. Siehe auch:
POP3,
IMAP.
Social Software
(Dt.: Soziale Software)
Unter Social Software werden einfache und flexible Anwendungen verstanden,
die das kooperative Zusammentragen und Bearbeiten von Inhalten unterstützen.
Dazu gehören unter anderem Tools wie
Instant Messaging,
Musik- und Bildbörsen, Mailinglisten, Foren und
Netzwerkplattformen. Gemeinsam ist diesen Werkzeugen, dass sie von der
Beteiligung der NutzerInnen leben. Durch das Erleichtern der
Publikation und Distribution von Daten, kommt es zu einer
Beschleunigung des Webgeschehens. Prominenteste Beispiele aus dem Bereich
Social Software sind Blogs und
Wikis. Erfolgreiche Anwendungsbeispiele sind Del.icio.us, ein
Werkzeug zur Online-Verwaltung von Lesezeichen sowie die Bilddatenbank
Flickr.
Software
Als Sofware werden Informationen und Programme bezeichnet, die von der
Hardware
bearbeitet
oder ausgeführt werden können, wie das Betriebssystem, Programmiersprachen,
Anwendungsprogramme und Hilfsprogramme. Hauptsächlich wird zwischen
Systemsoftware, die notwendig ist um alle Funktionen des Computers
auszuführen, und Anwendungsprogrammen, die für den Benutzer arbeiten,
unterschieden.
Software Agent
Ein Agent ist ein weitgehend autonom arbeitendes Computerprogramm, das für
Vermittlungsdienste zuständig ist. Es löst Aktionen aus, reagiert
auf Änderungen der Umgebung und kann mit anderen Agenten kommunizieren.
Mobile Agenten können den Ausführungsort (Plattform/
Server) wechseln und am
neuen Ort die gleiche Aufgabe weiter bearbeiten. Agenten werden zur
Informationsrecherche,
Simulation,
Erledigung von Routineaufgaben und in autonomen Systemen eingesetzt. Es gibt
zahlreiche Agentenplattformen im wissenschaftlichen Umfeld. Diese haben
meist einen speziellen Fokus, etwa intelligentes Verhalten, Sicherheit
oder effiziente Migration. Wichtige Plattformen sind:
D'Agents (http://agent.cs.dartmouth.edu/)
JADE (http://sharon.cselt.it/projects/jade)
SeMoA - Secure Mobile Agents (http://www.semoa.org/)
Tracy (http://tracy.informatik.uni-jena.de/)
Soziale Präsenz
Unter sozialer Präsenz wird das Ausmaß verstanden, in dem ein
Gesprächspartner bei der Kommunikation über elektronische Medien als
natürliche Person wahrgenommen wird. Nonverbale und paraverbale Anteile wie
Gestik, Mimik und Betonung, aber auch die Kleidung und das Auftreten von
Personen spielen für die soziale Präsenz im allgemeinen eine große Rolle.
Spam
Der Begriff Spam bezeichnet
E-Mails, die sich durch eine massive Verbreitung an eine große Anzahl
von Empfängern auszeichnen. Oft werden Spam-Mails automatisch generiert und
der Empfänger kann über die (Fantasie-)
E-Mail-Adresse
keine Rückschlüsse auf den Sender ziehen. Spam-Mails
werden oft in den Zusammenhang mit Viren gebracht, die sich in Anhängen (Attachements) mit einem großen Datenvolumen verstecken können. Zum
Virenschutz ist es daher empfehlenswert einen Spam-Filter zu installieren,
der automatisch generierte Mails ausfiltert.
Mehr zu Spam und Viren erfahren Sie im
Artikel zu E-Mails
im Bereich Medientechnik.
Spin-Off
Als Spin-off (engl. für Ableger) wird im wissenschaftlichen Bereich die
Ausgründung eines Unternehmens aus einer Institution heraus
bezeichnet.
SPSS
SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) ist eine Software zur
statistischen Datenanalyse, die modular aufgebaut ist. Mit dem Basismodul
kann das Datenmanagement und die -analyse mit gängigen statistischen
Verfahren durchgeführt werden, für speziellere Anwendungsbereiche (z.B.
professionelle Formatierung von Tabellen) und Verfahren (z.B.
Zeitreihenanalysen) stehen Zusatzmodule zur Verfügung. Zugleich steht der
Name SPSS für die Firma, die das gleichnamige Softwarepaket entwickelte.
SQL (Structured Query Language)
SQL ist eine standardisierte Sprache zur selektiven Abfrage von
Informationen aus einer Datenbank. SQL unterstützt dezentrale
Datenbanksysteme, das heißt sie ermöglicht mehreren Benutzern eines
lokalen Netzwerkes, gleichzeitig auf dieselbe Datenbank zuzugreifen. Sie
wird als Schnittstelle zu relationalen Datenbanken benutzt. SQL entspricht
dem ANSI Standard und ist damit auf viele Datenbanken anwendbar, etwa auf
Oracle, Sybase, Microsoft SQL Server, Access oder Ingres. SQL
Anweisungen werden sowohl zur Daten-Anfrage als auch zur Daten-Definition
verwendet.
SSL (Secure Sockets Layer)
SSL steht für Secure Sockets Layer (dt. "sichere Sockelschicht") und wurde
von den Firmen Netscape und
RSA Data Security
entwickelt. Das SSL-
Protokoll
gewährleistet, dass Daten während der Übertragung nicht von
Dritten gelesen oder manipuliert werden können und stellt die Identität
einer Internetseite sicher. Neben dem Netscape Navigator unterstützten aber
auch der Internet Explorer von Microsoft und alle gängigen
Browser
SSL.
Stimulus-Response
Die Stimulus-Response-Theorie (auch Reiz-Reaktions-Theorie genannt) erklärt
Verhalten ausschließlich als Reaktion (Response auf einen dargebotenen Reiz
(Stimulus). Sie bildet das Kernelement behavioristischer Lernansätze, die
Lernen als eine beobachtbare Verhaltensänderung und als Ergebnis von
Konditionierungsprozessen auffassen.
Storyboard
(Dt.: Ablaufplan); das Storyboard bildet die Inhalte und Handlungsverläufe
aus einem
Drehbuch
erstmals
visuell ab und dient so als Vorlage für die multimediale Erstellung von
Bildinhalten. Es ist außerdem eine Denk- und Planungshilfe und kann die
Kommunikation innerhalb eines Teams erleichtern. Das Storyboard wird oftmals
bei Filmen,
Animationen,
Werbespots und Produktpräsentationen eingesetzt.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Storyspace
Storyspace
ist
ein
Autorenprogramm,
dessen Entwicklung auf den Hypertextpionier und
Hyperfictionautor
Michael Joyce zurück geht. Im Gegensatz zum
World Wide Web
bildet es
die Mehrdimensionalität von
Hypertexten
ab. Die
Knoten werden räumlich als kleine Boxen (Writing Spaces) angezeigt. Die
Writing Spaces können per
Drag & Drop
mit
der Maus neu arrangiert werden.
Hyperlinks
werden
durch Pfeile visualisiert, die zusätzlich beschriftet werden können.
Hierarchien und Relationen zwischen den Knoten werden grafisch als
Mindmap
veranschaulicht. Storyspace-Hypertexte können mit speziellen Readern
betrachtet und in das World Wide Web exportiert werden. Storyspace findet
insbesondere für literarische Hypertexte Verwendung.
Streaming
Als Streaming wird die Übertragung von Video- oder Audiodaten bezeichnet,
wobei die Daten schon während des
Download
durch den
Browser
oder ein
Plug-In
abgespielt
werden können. Standardprogramm für das Streaming von Audiodateien
ist zum Beispiel RealAudio, für Videodateien
QuickTime
oder der
Windows Media Player.
Suchmaschinen
Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe bestimmte Inhalte auf
Computern, in
Netzwerken
oder im
Internet
gefunden
werden können. Sie erfassen Datenbestände zu bestimmten Suchbegriffen.
Eine Katalog-Suchmaschine (auch Suchverzeichnis) ordnet das
Informationsangebot hierarchisch in thematische Kategorien (etwa
Yahoo). Bei Volltext-Suchmaschinen findet die Suche über
Schlagworte statt. Die Methoden der Relevanzbewertung der aufgelisteten
Dokumente unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Vor
allem spielt die Häufigkeit des Zugriffs auf einzelne Seiten und die
Häufigkeit der
Verlinkung
auf das
Dokument eine Rolle. Meta-Suchmaschinen ermöglichen die gleichzeitige Suche
in mehreren Suchmaschinen. Je nach Ausstattung werden aus den Ergebnissen
doppelte Links herausgefiltert und die gefundenen sortiert.
Beispiele für Suchmaschinen sind: Alltheweb, AltaVista, Fireball, Google,
Lycos, Web.de, Yahoo.
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Informationen
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Surfer
Ein Surfer ist im Computerbereich eine Person, die sich im
Internet
bewegt, auf
der Suche nach interessanten
Webseiten. Leichter
gemacht wird das effektive Surfen durch
Suchmaschinen.
SVG (Scalable Vector Graphics)
SVG ist eine auf
XML
basierende
Auszeichnungssprache, mit der allein mit Hilfe eines Texteditors
zweidimensionale, skalierbare
Vektorgrafiken
und Vektoranimationen für das
Internet
erzeugt
werden können. SVG-Dateien sind textbasiert und zeichnen sich durch eine
geringe Dateigröße im Vergleich zu Rastergrafiken (GIF,
JPEG) aus.
SWF (ShockWave Flash)
SWF ist ein auf
Vektorgrafiken
basierendes Format für Grafik- und Animationsdateien, die mit Hilfe
von
Flash
erstellt wurden.
Synchrone Kommunikation
Synchrone Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in
Echtzeit zwischen zwei oder mehreren Benutzern, wie etwa im
Chat, stattfindet. Dabei
spielt es keine Rolle, ob sich die Benutzer am gleichen Ort aufhalten oder
räumlich verteilt sind. Gegenstück zur synchronen Kommunikation ist die
asynchrone
Kommunikation.
Weitere
Informationen
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Synchrone Kommunikationsmedien
Synchrone Kommunikationsmedien erlauben Kommunikation in Echtzeit unter
Einbeziehung multimedialer Technologien, meistens über
Chat
oder Audiokonferenz.
Eine andere Möglichkeit bietet die
Videokonferenz.
Siehe auch
Asynchrone
Kommunikation.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Synchrones Lernen
Synchrones Lernen ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Lernende und
Lehrende zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten befinden und die
Kommunikation (nahezu) ohne Zeitverzögerung abläuft. Das ermöglicht
Fragen oder auch Diskussionsbeiträge der Lernenden.
Siehe
Asynchrones
Lernen.
Tag
Als Tag (engl.; sprich "Täg") wird eine Markierung in einer
Auszeichnungssprache bezeichnet, zum Beispiel ein Formatierungskommando
in der Mark-up Sprache
HTML. In HTML werden Tags
von einer spitzen Klammer umschlossen. Zwischen den Klammern stehen die
Befehle an den
Browser, etwa<p>, um eine Absatzmarke,<br>um einen Zeilenumbruch und<hr>um eine horizontale Linie zu bewirken. Für den Betrachter einer
Webseite
sind die
Tags normalerweise unsichtbar, außer er lässt sich den
Quellcode
der
Webseite anzeigen. Meta-Tags in HTML (zum Beispiel<title>oder<content>) enthalten
Metadaten
über den
Inhalt eines Web-Dokuments. Solche Meta-Informationen sind bei einigen
Suchmaschinen
für das Ranking von Webseiten mitentscheidend.
Tag Cloud
Tag Cloud (dt.: Schlagwortwolke) bezeichnet eine Methode zur Informationsvisualisierung. Dazu wird eine Wortliste zweidimensional, alphabetisch sortiert und in Form einer Wortwolke angezeigt. Die Stichwörter unter denen am meisten Links abgelegt wurden, stechen visuell - auf Grund der Größe, Farbe, Schriftdicke - aus der Wortwolke hervor. Tag Clouds werden z.B. zum gemeinschaftlichen Indexieren in Datenbanken wie flickr.com oder Social Bookmarking Systemen wie del.icio.us eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsfeld sind Weblogs.
Taskleiste
Als Taskleiste bezeichnet man eine Symbolleiste der grafischen Benutzeroberfläche, die vom Benutzer konfiguriert werden kann. Sie befindet sich standardmäßig am unteren Bildschirmrand und zeigt die Symbole aller gestarteten oder verfügbaren Anwendungen des Systems, die aktuelle Uhrzeit und das Datum oder auch kleine Applets (zum Beispiel die Anzeige der Prozessorleistung bei Linux). Unter Windows ermöglicht die Taskleiste einen schnellen Zugriff auf ausgewählte Programme, unter Linux können Taskleisten kleine Miniprogramme wie einen Newsticker enthalten
TCP/IP (Transmission Control Protocol/ Internet Protocol)
TCP/IP sind Netzwerkprotokolle, die für die Datenübermittlung im
Internet
verwendet
werden. IP enthält eine Vereinbarung darüber, wie die einzelnen
Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP
den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Teamlernmethode
Bei der Teamlernmethode erfolgt im Gegensatz zu den meisten anderen
kooperativen Lernmethoden die Leistungbewertung auf Gruppenbasis. Die
Ergebnisse des abschließenden Tests schlagen sich in einer gemeinsamen
Gruppennote für die Mitglieder der Lerngruppe nieder.
Teleteaching
Teleteaching ist die Live-Übertragung von Lehrveranstaltungen insbesondere
von Vorlesungen über
Videokonferenz
-Systeme. Eine Erweiterung des Teleteachings kann über die Aufzeichnung der
Live-Übertragungen und eine webbasierte Distribution über
Streaming
Video oder
über Datenträger wie
DVD
und CD-ROM geschehen.
Zudem können die Aufzeichnungen bearbeitet werden. Dabei werden
Vorlesungsmitschnitte gemeinsam mit den Foliensätzen einschließlich
sämtlicher
Annotationen
für
die zeitversetzte Nutzung aufbereitet.
Siehe dazu
Synchrones
Lernen,
Authoring on
the fly.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Teletutoring
Teletutoring ist eine Form der Betreuung beim
E-Learning. Die
Aufgabe des Teletutors umfasst die organisatorische, technische und
inhaltliche Betreuung der Lernenden über das
Internet.
Mehr dazu unter
Lehrszenarien.
Telnet
Telnet ist der Name eines
Client
-
Server
-
Protokolls, das
TCP
verwendet und
Clients über einen Port mit bestimmten Zielrechnern (Servern) verbindet. Das
Telnet-Programm läuft auf dem eigenen Arbeitsplatzrechner und ist in
geläufigen Windows- und Mac-
Betriebsystemen
bereits enthalten. Der Zugang zu einem entfernten Gastrechner wird auch als
„Remote-Login“ bezeichnet. Für ein
Login
ist eine
Identifizierung notwendig. Sobald sich der Nutzer auf dem Server eingeloggt
hat, benutzt er das UNIX Betriebssystem. Auf dem Arbeitsplatzrechner ähnelt
die Bedienung der Benutzung eines DOS Fensters. Netzwerkadministratoren
können zum Beispiel über Telnet feststellen, ob eine TCP/IP Verbindung
über einen bestimmten Port zustande kommt oder von einer
Firewall
geblockt
ist. Ein ähnliches Protokoll stellt
SSH
dar, wobei
SSH unter anderem mehr Verschlüsselungen benutzt.
Template Engine
Bei einer Template Engine handelt es sich um eine Technik, die ein Template
nach bestimmten Anweisungen durchsucht und auswertet. Das Template ist eine
Art Vorlage für das Layout eines Dokuments (z. B. in der Webprogrammierung
für
HTML
-Seiten). Diese
Vorlage kann für mehrere Dokumente verwendet und durch eine Template Engine
jeweils dynamisch mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt werden. So lassen
sich Layout-Änderungen zentral an einer Datei vornehmen und der restliche
Quelltext
kann in
extra Dateien ausgelagert werden.
Test
Innerhalb der Sozialwissenschaft ist der Test definiert als ein
wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung einzelner empirisch
abgrenzbarer Verhaltens- oder Leistungsmerkmale. Wird die bei einer
Person gemessene Merkmalsausprägung (etwa im Bereich der Intelligenz) zu
einer sozialen Bezugsnorm (etwa im Vergleich mit der Altersgruppe) in
Beziehung gesetzt, so spricht man auch von einem normorientierten Test (im
Beispiel: Intelligenztest). Wird eine individuelle Leistung hingegen an
einem aufgabenbezogenen Kriterium (etwa: acht von zehn möglichen Antworten
richtig geben) gemessen, so wird von einem „kriterienbezogenen Test“
gesprochen.
TeX
TeX (sprich Tech) ist ein System zum Setzen von Text in bester
Buchdruckqualität. Es eignet sich besonders für Publikationen, die
mathematische oder technische Formeln enthalten. TeX ist sehr flexibel,
rechner- sowie
betriebssystemunabhängig
und daher im akademischen Bereich sehr verbreitet. Entwickelt wurde das
System von Donald E. Knuth, der es ursprünglich für seine Buchserie „The Art
of Computer Programming“ schrieb. Da sich die Handhabung von TeX sehr
komplex gestaltet, entwickelte Leslie Lamport das Makropaket
LaTeX.
Textur
In der Computergrafik wird mit dem Begriff Textur eine Art Tapete für modellierte Objekte bezeichnet. Das zum Beispiel in Form eines Drahtgittermodells vorliegende Objekt wird mit zumeist aus Pixelgrafiken bestehenden Texturen überzogen, um in Kombination mit Schattierungs- und Beleuchtungseffekten ein realistischeres Aussehen zu erlangen.
TGA
TGA (Targa Image File) ist ein ursprünglich von der Firma Truevision entwickeltes pixelbasiertes Bildformat. Es unterstützt zwei verlustfreie Kodierungsmodimodi, einen unkompromierten und einen lauflängenkodierten. Es bietet zudem Alphakanäle (für Transparenzeffekte), Thumbnail -Unterstützung und bis zu 32 Bit Farbtiefe. Anwendung findet es in der populären Bildbearbeitung jedoch kaum - zu stark die Konkurrenz bestehend aus JPEG, PNG, TIFF usw.
Thesaurus
Mit Thesaurus wird eine Sammlung von Begriffen bezeichnet, die durch eine
Themenverwandtschaft miteinander in Beziehung stehen. Er kommt häufig bei
der Suche nach Synonymen sowie Ober- oder Unterbegriffen bestimmter Wörter
zum Einsatz.
Thread
(Deutsch etwa: Gesprächs- oder Diskussionsfaden); Ein Thread ist eine
zusammenhängende Folge von Beiträgen zu einem bestimmten Thema in einer
Newsgroup
oder einem
Diskussionsforum
eines Online-Systems. Der Thread besteht aus einer Anfangsmitteilung und den
zu demselben Thema abgesendeten Kommentaren und Antworten.
Thumbnail
(Dt.: Daumennagel); Unter Thumbnail versteht man Miniaturbilder. In der
Regel handelt es sich um verkleinerte Vorschaubilder eines größeren Bildes,
die einen schnelleren Bildaufbau ermöglichen. Oft wird hinter die Thumbnails
ein
Hyperlink
auf das
Bild in Originalgröße gelegt.
TIFF (Tag(ged) Image File Format)
TIFF ist ein Dateiformat für hoch aufgelöste
Bitmap
-Grafiken, das vor
allem beim Scannen, Speichern und Austauschen von Graustufenbildern zum
Einsatz kommt. Die Dateierweiterung beziehungsweise Endung solcher
Dateien ist .tif oder .tiff.
Tools
Tool ist die englische Bezeichnung für Werkzeuge oder Hilfsmittel.
Häufig werden im Computerbereich Dienstprogramme allgemein als Tools
bezeichnet.
Eine im E-Learning-Bereich verbreitete Sorte von Tools sind
Autorenwerkzeuge.
Tooltips
Tooltips sind kurzzeitig eingeblendete Hinweistexte, die in der Regel unter
Werkzeugsymbolen erscheinen, um dem Anwender zu verdeutlichen, welche
Programmfunktion sich hinter dem Symbol verbirgt.
Trackback
Trackback ist eine Funktion, die in
Weblog
-Software
verwendet wird. Die Betreiber von Weblogs bekommen über die
Trackback-Funktion eine Rückmeldung, wenn in anderen Weblogs Bezug auf ihre
Einträge genommen wird. Diese Kommentare ("Trackbacks") werden im
Weblog dem ursprünglichen Eintrag angefügt und sind auch für die Nutzer
sichtbar. Sie können somit einen Hinweis auf die Relevanz von
Weblog-Einträgen geben.
Träges Wissen
Träges Wissen ist die Bezeichnung für Wissen, das durch Unterricht erworben
wurde und in Unterrichtssituationen auch reproduziert werden kann, in der
Anwendungssituation den Lernenden aber nicht zur Verfügung steht (etwa
Vokabeln in einer alltagssprachlichen Kommunikationssituation).
Tutorielle Programme
Tutorielle Programme sind Computerprogramme zu Lernzwecken, die neben
Übungsaufgaben auch eine eigene Komponente der Wissensvermittlung aufweisen,
das heißt im Gegensatz zu
Drill Practice
Programmen auch in neue Lerninhalte einführen. In
sogenannten intelligenten tutoriellen Programmen wird durch eine interne
Modellierung des Lernerverhaltens eine optimale („intelligente“) Anpassung
an die Lernvoraussetzungen und die absolvierten Lernschritte der Lernenden
angestrebt. Die Leistungsfähigkeit dieser Programme ist allerdings in der
Vergangenheit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
TWAIN (Technology/Toolkit without an interesting name)
TWAIN-
Software
bildet die
Schnittstelle zwischen einem Scanner und Anwendungsprogrammen wie Text- oder
Bildbearbeitung. Mittels dieser Software können verschiedene
Einstellmöglichkeiten beim Scannen wie Farbtiefe, Auflösung und so
weiter vorgenommen werden.
Unicode
Der Unicode ist ein vom Unicode Consortium eingeführter Industriestandard für die Zeichenkodierung. Da bisher das Problem herrschte, für verschiedene Schriftkulturen unterschiedliche, zueinander inkompatible Zeichensätze verwenden zu müssen, wurde im Unicode eine Kodierung sämtlicher Zeichen der verschiedenen Schriftkulturen vorgesehen. Je nach Anwendung wird eine unterschiedliche Unicode-Kodierung, ein sogenanntes Unicode Transformation Format (UTF) verwendet. So ist im Internet z. B. UTF-8 gebräuchlich, bei dem ein einzelnes Zeichen mit 8 Bit kodiert werden kann (wie bei ASCII), jedoch je nach Bedarf auch mit mehr.
Upload
(Deutsch etwa: Aufspielen, Hochladen); Upload ist die Bezeichnung
für das Aufspielen von Daten, das heißt das Schicken von
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